Wiener Blut. Teil 4.

 

Nur einen Tag, nachdem vor allem der Polizeipräsident Pürstl auf den Pressekonferenzen den Leuten etwas von beflissener Polizeiarbeit und Verwaltungshürden erzählt hatte, war dies das Gerede vom Vortag gewesen. Der Chef des Wiener Verfassungsschutzes wurde seines Amtes enthoben. Angeblich freiwillig, um einer „geordneten Untersuchung“ nicht im Wege zu stehen, wie Pürstl verlautbarte und damit dem Geschwätz von gestern Lügen strafte.

Der Umstand, dass der erschossene Mörder Kujtim F. „regelmäßig radikal salafistische Moscheen in Wien“ besucht haben soll, wurde an die große Glocke gehängt, obwohl dies sicher bekannt gewesen sein dürfte und gleichzeitig keinen Straftatbestand erfüllt.

Ungünstig wirkte sich dagegen die Meldung aus, dass der Attentäter kurz vor seiner Fahrt nach Bratislava im Juli Besuch aus Deutschland bekommen hatte. Zwei als „Gefährder“ eingestufte „Dschihadisten“, von denen der eine sogar bei Kujtim F. übernachtet habe. Der deutsche Inlandsgeheimdienst, nicht nur kompetent in Sachen Observation, habe diesen Besuch im Auge gehabt – und die österreichischen Kollegen darüber in Kenntnis gesetzt.

https://kurier.at/chronik/wien/nach-terroranschlag-werden-radikale-moscheen-geschlossen/401089305

 

Pürstel befand nun, dass „diese Fakten gemeinsam hätten bei der Einschätzung des Täters zu einem anderen Ergebnis führen müssen.“ Dem kann hier nicht widersprochen werden. Eine „Gefährlichkeitsprognose“ wäre auf einmal erst gar nicht erstellt worden. Angeblich.

Es war nun von „Fehlern“ die Rede, von „Ermittlungspannen“, ohne dass eine Ermittlung sichtbar gewesen wäre. Innenminister Nehammer fühlte sich übergangen und nicht informiert, was nicht unwahrscheinlich ist.

Denn es zeugt von einer gewissen Hilflosigkeit, plötzlich und sehr früh mit einer ausländischen Bundespolizei hausieren zu gehen. Offenbar hatte Nehammer noch nie davon gehört, dass die US-Bundesbehörde FBI auch dafür berüchtigt ist, in ihrer Heimat islamistische Terroraktivitäten selbst eingefädelt zu haben, um diese dann „aufzuklären“.

„Weiters erklärte Nehammer, dass unter anderem gemeinsam mit der US-Amerikanischen Polizeibehörde FBI zusammengearbeitet wurde. Von ihnen hatte man wichtige Informationen im Zusammenhang mit dem Attentäter und den festgenommenen Verdächtigen bekommen.“

https://kurier.at/chronik/wien/erster-polizei-schuss-nach-3-minuten-weitere-details-zum-tathergang/401088285

 

Das ist wie ein ganz schlechter Scherz. Vielleicht hatte Nehammer geglaubt, damit ein gewisses Bemühen darzustellen, wobei offen bleibt, was das FBI habe dazu positiv beitragen können, wo doch die heimischen Behörden ihre „Gefährder“ ganz genau auf dem Schirm haben.

Das FBI wurde schon einmal zusammen mit dem deutschen BKA dazu benutzt, um im Kampusch-Fall den misstrauischen Teil der Bevölkerung zu beruhigen. Diese sollen den alten Fall angeblich überprüft und – wen wundert es – als anständige Ermittlungsarbeit der österreichischen Polizei klassifiziert haben. Diese Überprüfung hatte allerdings nie stattgefunden, und eine anständige, gewissenhafte Ermittlung hatte es auch nie gegeben, wie sich anhand der Akten nachvollziehen lässt.

Somit bleiben nach wie vor die Fragen offen, wer den jungen, labilen, ungebildeten und reichlich beschränkten Attentäter zu dessen Tat angeleitet und angestiftet sowie wer ihn direkt bei der Tat geholfen und zum Tatort transportiert haben könnte.

Dazu muss die Frage gestellt haben, was den LVT-Wien zu seiner Untätigkeit motiviert haben könnte. Vielleicht ein weiterer (ausländischer) „Dienst“, welcher hier in Österreich so etwas wie eine Oberhoheit besitzt? Eine Anweisung, dem weiteren Verlauf nicht im Wege zu stehen? Und wer beschaffte und bezahlte die Waffe und die dazugehörige Munition? Und was hat es mit den Überwachungskameras außerhalb der unmittelbaren Tatorte auf sich?

Der üble Beigeschmack beschränkt sich nicht nur auf den hiesigen LVT und eine angebliche „Zusammenarbeit“ mit der US-Bundespolizei FBI. Ebenfalls aus den USA stammt „SITE Intelligence Group“, welche mal wieder vor allen anderen Informationen zur Tat und zum Täter gefunden haben will. Der STANDARD brachte darüber einen eigenen Artikel, ohne freilich den wichtigen Kontext zu berühren:

https://www.derstandard.at/story/2000121403663/wie-site-vom-ein-frau-unternehmen-zur-terrorbeobachtungsstelle-wurde

 

In diesem Artikel wird nicht erwähnt, dass sich dieses „private“ Unternehmen einer ausgesprochenen Nähe zum Pentagon und zur CIA erfreut. SITE verdanken wir unter anderem die gefälschten Bin-Laden-Videos, und es verbreitete auch nach 2001 diverse Botschaften und Bekenntnisse von echten oder falschen Terroristen, welche sie im Internet „gefunden“ haben wollen. Man kann es auch anders formulieren: ohne SITE würde die Welt von den Botschaften der Terroristen erst gar nichts erfahren. Das schließt natürlich nicht aus, dass Attentäter auch als Trittbrettfahrer außerhalb des US-Dunstkreises ebenso verwertet werden.

„Aber auch den tatsächlichen, von der Polizei erschossenen Angreifer will Institutschefin Rita Katz schnell identifiziert haben. Ihren Angaben zufolge fand sie auf Instagram mehrere Postings. In diesen lobte ein Mann Montagvormittag den IS und machte Angaben, die im Nachhinein als Ankündigung einer Tat zu verstehen sind. Österreichs Behörden bestätigten laut einem ORF-Bericht später, dass es sich dabei wirklich um Postings des Täters handelte.“

Gut schaut das nicht aus.

 

Samstag
28
November 2020
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Wiener Blut. Teil 3.

 

In den frühen Morgenstunden des 3. Novembers hatte die Polizei zusammen mit Spezialeinheiten ganze 18 Hausdurchsuchungen in der sog. „Islamisten-Szene“ durchgeführt. Es wurde von 14 Festnahmen berichtet. Unter ihnen befanden sich bereits berüchtigte und einschlägig vorbestrafte Figuren aus der genannten Szene.

Innenminister Nehammer versuchte bereits frühzeitig den „Schwarzen Peter“ dem Justizministerium zuzuschieben, weil dieses für die vorherige frühzeitige Entlassung des Attentäters aus dem Gefängnis verantwortlich sei. Was sein Innenressort anbelangte, gab sich Nehammer eher ahnungslos, er wolle erst einmal aufklären.

Die Ahnungslosigkeit korrelierte allerdings wenig mit dem Polizeieinsatz in der „Islamisten-Szene“, wodurch deutlich wurde, dass sich die dort befindlichen Figuren sehr wohl auf dem Schirm der Exekutive befanden. Dann wurde öffentlich, dass just für den 3. November ein Polizeieinsatz gegen die „Islamisten-Szene“ geplant gewesen sei, die „Operation Ramses“. Daraus resultierte die Frage, inwieweit der Attentäter zuvor gewarnt worden sein könnte, um vielleicht vorher noch improvisiert Terror verbreiten zu können.

.Aber es kam noch schlimmer. Am 5. November titelte der KURIER auf Seite 3: „Pannenserie vor dem Anschlag“.

https://kurier.at/chronik/wien/die-unglaubliche-pannenserie-rund-um-den-anschlag-in-wien/401087283

Kujtim F. hatte am 21. Juli 2020 zusammen mit einem anderen jungen Mann versucht, in Bratislava in mindestens einem Waffengeschäft Munition für eine AK-47 zu kaufen, was allerdings aufgrund des fehlenden Waffenscheines gescheitert war. Zwei Tage später, am 23. Juli, hatte EUROPOL/Slowakei eine Meldung an die österreichischen Behörden geschickt, sogar das Wiener Kennzeichen des Fahrzeuges der Verdächtigen.

Dieses Fahrzeug konnte der Mutter eines gewissen Arijanit F. zugeordnet werden, ein junger Islamist unter Beobachtung des Inlandgeheimdienstes „Verfassungsschutz“. Es heißt, diese Information, auf welcher hin Kujitim F. hätte sofort wieder ins Gefängnis geschickt werden können, sei nicht an das Justizministerium weitergegeben worden – alleine wegen dem Verstoß der Bewährungsauflagen. Die österreichische Verbindungsstelle von EUROPOL hatte sich mit einer Antwort an die slowakischen Behörden Zeit gelassen, denn erst am 10. September soll die Aufklärung über die Person Kujtim F. erfolgt sein. Dies begleitend mit der Information, dass der Verdächtige unter Beobachtung stehen würde.

Anschließend wurde im Innenministerium von „Fehlern“ geredet, zum Beispiel von einem „Kommunikationsfehler“, so Innenminister Nehammer am 4. November abends. Alles weitere wurde auf eine zukünftige Untersuchungskommission geschoben. Neben der einsetzenden politischen Anpatzerei erklärte der Wiener Polizeipräsident Pürstl, „dass es noch kein vollständiges Bewegungsprofil des Attentäters gebe“. So kann man das mysteriös fehlende „Bewegungsprofil“ vor dem Anschlag auch umschreiben.

https://www.diepresse.com/5892657/mit-attentat-einer-razzia-zuvorgekommen

Pürstl hatte allerdings noch ganz andere Wortmeldungen zu bieten:

Dieser „bestätigte am Donnerstag, dass die österreichischen Behörden einen Hinweis der slowakischen erhalten haben. Zwei Männer, die auf die Beschreibung im Waffengeschäft passten, wurden auch befragt. Es seinen „Einschätzungen“ getroffen worden, die zu weiteren Erhebungen geführt hätten. Erst Mitte Oktober bestätigten die Slowaken, dass einer der beiden Kujtim F., Terrorist auf Probezeit, war. Ganz sicher war man sich aber bis zum Schluss nicht. Daher sei keine Observation möglich gewesen, es hätte eine Genehmigung des Rechtsschutzbeauftragten gebraucht.“

https://kurier.at/politik/inland/richterin-zu-terrorakt-munitionskauf-waere-ein-warnsignal-gewesen/401088582

Was redete der Polizeipräsident? Beschreibungen, obwohl aus dem einen Waffengeschäft das Video einer Überwachungskamera vorhanden war/ist, obwohl das Fahrzeug-Kennzeichen vorgelegen war? Und dann sollen Leute befragt worden sein? Also Kujitim F. und Arijanit F.? Aber die Polizei soll sich nicht sicher gewesen sein? Die Slowaken sollen dies erst bestätigt haben, die nachgefragt hatten? Und dennoch keine „Observation“ wegen der Verwaltung?

Halten wir fest: die Verdächtigen wurden befragt. Das Ergebnis dieser Befragung wurde nicht genannt. Und halten wir weiters fest: Kujitim F. und Arijanit F. haben mit der Polizei gesprochen.

Polizeipräsident Pürstl verarschte seine Zuhörerschaft nach Strich und Faden, was bei den KURIER-Redakteuren offenbar nicht bemerkt wurde. Bei PROFIL klang es nur wenig anders:

„Seit die slowakischen die österreichischen Behörden im Juli über den versuchten Munitionskauf des späteren Attentäters von Wien informiert hatten, haben Verfassungsschützer eine Gefährdungseinschätzung durchgeführt. Diese war zum Zeitpunkt des Anschlags noch nicht abgeschlossen. Denn erst am 16. Oktober erhielten die heimischen Behörden eine Rückmeldung aus der Slowakei, die aber keine „abschließende Klarheit“ brachte, ob der Käufer der spätere Täter ist.

Das erläuterten der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl und der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.“

Was heißt das? Die österreichische Polizei soll es nicht geschafft haben, die Verdächtigen innerhalb von drei Monaten trotz aller verwertbaren Informationen zu identifizieren, jedenfalls nicht „richtig“. Und dann sollen die Kollegen aus der Slowakei sich rückgemeldet haben, wenn auch ohne „abschließende Klarheit“.

Und weiter im PROFIL:

„Am 23. Juli übermittelte die im slowakischen Innenministerium angesiedelte nationale Kriminalagentur alle zusammenhängenden Informationen über den versuchten Munitionskauf des Attentäters von Wien über die nationale Verbindungsstelle von Europol an den Verfassungsschutz, sowohl an das LVT als auch an das BVT. Demnach haben am 21. Juli 2020 zwei Personen – „wahrscheinlich mit arabischem, türkischem oder tschetschenischem Hintergrund“ – in Waffengeschäften in Bratislava „Munition des Typs 7,62 x 39 mm für das Sturmgewehr AK 47 (Kalaschnikow)“ zu kaufen versucht. Diese Personen verwendeten dabei laut den Unterlagen einen weißen Pkw der Marke BMW mit österreichischem Kennzeichen.

Beigelegt waren Fotos der Überwachungskamera eines Waffengeschäftes. In weiterer Folge identifizierten die österreichischen Behörden die beiden Männer und übergaben diese Informationen den Slowaken, die beim Waffenhändler Rücksprache hielten. Einer der Männer wurde von diesem als der spätere Wien-Attentäter identifiziert, beim zweiten dürfte es sich um einen ebenfalls nun festgenommenen Mann mit Zugehörigkeit zur radikal-islamistischen Szene handeln. Dieser wurde vom Waffenhändler allerdings nicht wiedererkannt.“

https://www.profil.at/oesterreich/anschlag-in-wien-die-aktuellen-entwicklungen/401085006

Hier wurden die beiden Verdächtigen nun identifiziert. Dass der Waffenhändler den einen nicht wiedererkannt haben soll, spielt ja keine Rolle mehr, denn von diesem stammte ja das identifizierte Fahrzeug (seiner Mutter).

Die österreichische Polizeiführung stellte es aber so da, als wären die Slowaken an der Nichtermittlung schuld.

„Mehrfach mussten die heimischen Behörden in der Slowakei urgieren, ehe sie am 16. Oktober das Schreiben erhielten, in dem bestätigt wurde, dass es sich beim gescheiterten Waffenkäufer um den späteren Attentäter handelt. Doch auch dann hätte es noch „keine abschließende Klarheit“ gegeben, erläuterte Ruf. Die Gefährdungsabschätzung war unterdessen am Laufen, erläuterte der Generaldirektor.

Pürstl betonte, dass bei Verdachtsmomenten nicht sofort tiefgreifende Maßnahmen gesetzt werden können. „Wir müssen als Staatsschutzbehörde einmal eine entsprechende Beurteilung der Gefahrenlage vornehmen“, dafür gebe es standardisierte Programme, die in den Monaten August und September durchlaufen wurden, ebenso sei der Staatsschutz nach Einlangen der Informationen sofort tätig geworden.“

Das klingt interessant. Nichts geht sofort, es muss beurteilt werden, wochenlange Programme, aber danach, endlich, sei man tätig geworden. Mit einer „Intensivierung“ der „Risikobewertung“. Und das dauert natürlich ebenfalls.

„Nach Erhalt des Schreibens sei jedenfalls die Risikobewertung intensiviert worden. Der Attentäter habe außerdem handelsübliche Munition kaufen wollen, was kein Strafrechtsdelikt darstellt. Wie die APA am Donnerstag erfuhr, gehen bei den Staatsschützern jedes Jahr rund 1000 Informationen mit solch sensiblem Inhalt aus dem Ausland ein, die überprüft werden müssen.“

Man muss für einen Rückschluss, dass „handelsübliche“ Munition für ein Sturmgewehr für ein selbiges angeschafft werden soll, nicht sonderlich intelligent sein. Und es hatte der Kontext zu einem bestimmten und bereits vorbestraften Personenkreis vorgelegen.

Hier das Video aus der Pressekonferenz vom 5. November 2020:

 

 

Pürstl sprach hier von einem offenbar nicht ganz vollständigen Kennzeichen, von schlechten Bildern der Überwachungskamera und von mehreren Verdächtigen, die geprüft worden wären.

Die Sache ist nur die, dass die richtigen Verdächtigen bereits verortet worden waren, weswegen die Überprüfung eines Alibis keinen großen Aufwand bedeutet hätte. Nicht angeführt wurden auch die mit Kameras überwachten Grenzübergänge, von der polizeilichen Präsenz in der „Corona-Zeit“ einmal abgesehen.

Wo befand sich nun das Problem? Pürstl sprach nicht von konkreten Ermittlungen, er sprach von Prognosen.

Interessant bei diesem Thema das angebliche Problem mit Observierungen. Hier wird suggeriert, als würden in den entsprechenden kriminellen Szenen irgendwelche Polizisten oder Geheimdienstleute in Autos oder in konspirativen Wohnungen sitzen, um zu observieren. In der Regel werden oder sind die genannten Szenen allerdings infiltriert, das ist günstiger, zeitnah und verlässlicher.

Nur in Österreich nicht. So jedenfalls erzählt man es sich.

 

Montag
23
November 2020
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Wiener Blut. Teil 2.

 

Das erwähnte Ableben des Strafverteidigers für Islamisten, Wolfgang Blaschitz, just am Tag des Attentats in Wien mag einem Zufall geschuldet sein. Erstaunlicherweise war dies nicht der einzige.

Der 2018/2019 produzierte österreichische Kriminalfilm „Wiener Blut“ erhielt seine Erstausstrahlung im ORF noch 2019, in Deutschland dagegen erfolgte die Erstausstrahlung beim ZDF erst am 2. November 2020 um 20.15 Uhr und somit kurz nach dem Attentat. In diesem Krimi wurde u.a. auch das Thema „radikaler Islamismus“ angeschnitten.

https://www.zdf.de/filme/der-fernsehfilm-der-woche/wiener-blut-100.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Blut_(2019)#:~:text=Wiener%20Blut%20ist%20ein%20%C3%B6sterreichischer,der%20Reihe%20Neues%20Deutsches%20Fernsehen.

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/filmkritik-wiener-blut-ein-thriller-mit-tiefgang-17030863.html

Ein weiterer Zufall wollte es, dass der 20-jährige in Österreich geborene Attentäter, Kujtim F., einen nordmazedonisch-albanischen Hintergrund besaß und ausgerechnet sein erstes Opfer, der 21-jährige Nedzip V., ebenfalls nordmazedonische Wurzeln hatte. Spontan ließe sich daraus der Verdacht einer Beziehungstat ableiten.

https://noe.orf.at/stories/3074511/

https://wien.orf.at/stories/3074356/

Die an anderer Stelle kolportierte Auffälligkeit, dass ein im TV aufgetretener Zeuge, Florian M., bereits im Dezember 2018 als Zeuge bei dem sog. Mafia-Mord im 1. Wiener Bezirk in Erscheinung getreten war, lässt sich mit dem Umstand erklären, dass M. dort Anrainer ist.

https://www.rtl.de/cms/augenzeuge-florian-matthies-so-erlebte-ich-den-terror-von-wien-4642863.html

 

https://www.youtube.com/watch?v=oUFA3GO9HRE

Über das terroristische Verbrechen ist bereits zur Genüge berichtet worden.

https://www.heise.de/tp/features/Sebastian-Kurz-Unser-Feind-das-sind-die-Extremisten-und-Terroristen-4946271.html

Über den Verlauf des Attentats und den Weg des Attentäters informiert „Sechs Tatorte innerhalb von 150 Metern“:

https://wien.orf.at/stories/3074794/

Auch die Polizei hat mittlerweile aus ihrer Sicht den Verlauf der Ereignisse dargestellt:

https://wien.orf.at/stories/3074978/

Der erste Notruf traf laut Polizei um 20.00 Uhr und 48 Sekunden ein. Und um 20.09 Uhr und 42 wurde der Attentäter als ausgeschaltet gemeldet. Diese Zeitspanne ist zweifellos für die handelnden Akteure sehr kurz, selbst wenn man davon ausgehen kann, dass der Terrorist vor dem ersten Notruf zu morden begonnen hatte. Auch erscheint der Raum mit den einzelnen Tatorten etwas zu umfänglich, um innerhalb der kurzen Zeit überall in Erscheinung zu treten. Einem Tempo im Laufschritt, auf einem Video sichtlich schwer bepackt mit Waffen und Munition, steht hier der Umstand entgegen, dass der Attentäter die Seitenstettergasse gleich dreimal abgelaufen haben soll.

 

 

 

Somit schien es logisch, dass das Innenministerium zuerst weitere Täter nicht ausgeschlossen hatte, was allerdings grundsätzlich der Fall sein sollte.

https://www.sueddeutsche.de/politik/wien-terror-anschlag-1.5102835

Bereits am 4. November erklärte Innenminister Nehammer, dass es nach Auswertung von angeblich 20.000 Videos keine Hinweise auf einen weiteren Täter geben würde.

https://orf.at/stories/3188226/

https://www.vienna.at/nehammer-ein-taeter-theorie-nach-videoanlyse-bestaetigt/6797830

Allerdings wurde die Frage nicht geklärt, wie der Attentäter in den 1. Bezirk gelangt war. Offenbar fehlen zu dieser zentralen Frage die Videos. Die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien unterliegen einer Videoüberwachung.

https://blog.wienerlinien.at/videoueberwachung-in-den-oeffis/

So bleibt nur der dringende Rückschluss, dass eine unbekannte Person den Attentäter mit dem Auto in den 1. Bezirk transportiert haben könnte. Dies wiederum setzt einen Helfer voraus, denn bislang ist nichts davon bekannt geworden, dass der Terrorist selbst gefahren sein könnte, sprich ein entsprechendes Fahrzeug aufgefunden wurde. Auch ein verwendetes Taxi konnte nicht verortet werden.

https://wien.orf.at/stories/3075483/

Dies beeinflusst aber nicht die Frage, warum der Weg des Attentäters angeblich nicht nachvollzogen werden kann, verfügt der 1. Bezirk doch über eine umfangreiche Videoüberwachung.

Erstmalig war der 20-Jährige an der Ecke Desider-Friedmann-Platz/Judengasse auf einem Video zu sehen“, heißt es.

 

Erstmalig gesehen auf Video 2

 

Erstmalig gesehen auf Video

 

 

Plötzlich sei der Terrorist da gewesen, mittendrin quasi, angeblich etwas vor 20.00 Uhr. Und zufällig soll dies der Moment gewesen sein, an dem er – aus der Distanz – in Richtung Jerusalem-Stiege und dann in Richtung Ruprechtsplatz geschossen haben soll.

Mit anderen Worten: Angebliche Erfassung durch Videos erst mit unmittelbaren Beginn der Tat – und keinen wie überflüssigen Augenblick vorher.

 

 

Donnerstag
12
November 2020
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Wiener Blut 2020. Teil 1

 

Nach einer regelrechten Welle penetranter Angstmacherei aufgrund angeblich steigender „Infektionszahlen“ und den einhergehenden Aktivitäten, um das an die Wand gemalte Szenario zu unterstützen, hatte die österreichische Bundesregierung für den Dienstag, 3. November 2020, ab 0.00 Uhr einen erneuten „Lockdown“ angeordnet. Dieser wurde etwas abgemildert, aber nicht unbedingt schlüssig gestaltet. Neu war eine „Ausgangssperre“ zwischen 20.00 und 6.00 Uhr, wenn auch mit einer Reihen von Ausnahmen versehen.

Zweifellos war dies für zahlreiche Österreicher weitere Maßnahmen, um ihre eigene Existenz zu untergraben. Diese Ängste wirkten viel stärker, als eine Angst vor einem vermeintlichen „Killer-Virus“. Zumindest in unserem Umfeld ist dies zu beobachten. Abseits jener devoten und obrigkeitshörigen Corona-Jünger, können wir auch jene Österreicher beobachten, die nur so tun, als ob es sich bei ihnen um folgsame Ja-Sager handeln würde. Die Unzufriedenheit gegenüber der Regierung war und ist deutlich festzustellen.

Aus allgemein innenpolitischer Sicht musste somit das Attentat in Wien am Abend des 2. Novembers nicht unbedingt ungelegen gekommen sein. Der Fokus der Bevölkerung erhielt mit diesem schrecklichen Ereignis einen neuen Kanal, welcher gleichzeitig von der desaströsen „Corona-Politik“ ablenkte. Statt Maske und Distanz wurde nun politisch und massenmedial auf einen „Zusammenhalt“ eingeschworen. Neben „Corona-Angst“ nun auch die „Terror-Angst“. Das ist die doppelte Dosis Angst, welche in der Psyche zumindest eines Teiles der Bevölkerung auf fruchtbaren Boden fällt. Da es sich bei dem mutmaßlichen Attentäter um einen radikalen Islamisten handeln soll, diente als Trigger das Terror-Label „IS“ für emotionale Beeinflussung.

Bereits kurz darauf gab es allerdings erste Anzeichen, dass sich dieses Attentat zu einem Skandal ausweiten könnte, bei welchem das von der ÖVP besetzte Innenministerium in den Blick geriet.

Doch zuvor gab es ein anderes Ereignis, welches erstaunlicherweise politisch und medial nicht aufgegriffen wurde, obwohl ein zeitlicher wie beruflicher Kontext ersichtlich war. Am Dienstag, dem 2. November, war Stunden vor dem Attentat in Wiener Neustadt der bekannte Wiener Anwalt und Strafverteidiger Dr. Wolfgang Blaschitz tot aufgefunden worden. Er soll nahe dem Landgericht in seinem Fahrzeug „leblos“ aufgefunden worden sein. Ein eilig herbeigerufener Arzt habe mit dem Versuch einer Reanimation keinen Erfolg gehabt. Man sei dann von einem Herzinfarkt des 62-jährigen Blaschitz ausgegangen, wobei darauf verzichtet wurde, diese These im Zuge einer Obduktion zu beweisen.

https://kurier.at/chronik/wien/der-bekannte-strafverteidiger-wolfgang-blaschitz-wurde-tot-aufgefunden/401084805

Nun handelte es sich bei Wolfgang Blaschitz nicht um irgendeinen Anwalt. Er hatte in den Jahren zuvor vor Gericht zahlreiche Schwerverbrecher und Mörder vertreten, war aber überregional als Strafverteidiger von angeklagten islamistischen Möchtegern-Terroristen bekannt geworden. Auch hatte er mit Nikolaus Rast, dem vorherigen Strafverteidiger des mutmaßlichen Attentäters von Wien, gemeinsam die Verteidigung geführt.

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/is-rekrutierung-in-uni-klinik-sieben-maenner-angeklagt/299.972.191

Das Ableben Wolfgang Blaschek, einem Strafverteidiger ausgerechnet für Fälle mit islamistischen Hintergrund, und dies nur Stunden vor dem Attentat in Wien, lässt einen Kontext erkennen, welcher dringend untersucht werden sollte. Eine Obduktion muss daher dringend angeordnet werden, um eine Beweislage zu erbringen, ob der Tod von Blaschitz tatsächlich aus natürlicher Ursache erfolgt war oder ob aus einem unbekannten Grund jemand nachgeholfen haben könnte.

 

Nachtrag:

Für Wolfgang Blaschitz wurde mittlerweile eine Obduktion angeordnet und durchgeführt. Hierbei soll in der Gerichtsmedizin das Ableben aufgrund eines Herzinfarktes festgestellt worden sein.

https://kurier.at/chronik/wien/promi-anwalt-wurde-wegen-terroranschlags-obduziert/401090301

https://www.noen.at/niederoesterreich/chronik-gericht/obduktion-rechtsanwalt-blaschitz-starb-natuerlichen-todes-wiener-neustadt-ermittlung-niederoesterreich-tod-wolfgang-blaschitz-todesfall-232507861#

 

 

Sonntag
08
November 2020
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 17

 

Rauchermaske-17

 

Wie wir gerade beobachten können, wird der Corona-SPIN auch in Österreich weitergesponnen. Nebenwirkungen inklusive. Als Argument dienen „Fallzahlen“ eines angeblich tödlichen Virus, welches sich ebenso angeblich vervielfacht hätte. Die postulierten Zahlen bestimmen Politik und Propaganda.

Böse Zungen behaupten, dass es ohne den PCR-Test keine Pandemie geben würde. Natürlich haben Ärzte das Problem der nicht existenten Isolierung des Sars-Cov-2-Virus erkannt, wie zum Beispiel aus der US-Publikation PSI (Principia Scientific International) hervorgeht.

https://principia-scientific.com/even-cdc-now-admits-no-gold-standard-of-covid19-virus-isolate/

Der CBS-Healthwatch-Reporter Jon Rappaport fragte berechtigterweise, wie aufgrund fehlender Isolate das, was als Covid-19 bestimmt wird, auch tatsächlich Covid-19 ist. Desweiteren wurde in dem Artikel die Frage aufgeworfen, wie ein Impfstoff hergestellt werden kann, obwohl das Virus als einzigartiger Erreger noch gar nicht isoliert und eindeutig bestimmt werden konnte.

Das sind Fragen, mit denen sich die österreichische Bundesregierung und ihre vermeintlichen Experten nicht auseinandersetzen. Denn es geht um etwas anderes.

Von einem untauglichen PCR-Test und dem ebenso untauglichen Antikörpertest abgesehen, sollten wir uns erneut in Erinnerung rufen, wie im Frühjahr die „Fallzahlen“ manipulativ in die Höhe getrieben worden waren:

a)

Keine Unterscheidung zwischen „Erkrankten“ und nicht erkrankten „Infizierten“.

b)

Erfindung der Begrifflichkeit „aktiv erkrankt“ und somit auch „passiv erkrankt“

c)

Unterschlagung der Anzahl der Testungen im Verhältnis zu angeblichen „Positiv-Tests“. Kommuniziert wurden nur die angeblichen Positiv-Zahlen, nicht aber die enorm gestiegene Anzahl der Testungen; gleichzeitig Ausklammerung des Themas, wie viele Patienten aufgrund falscher Behandlung zu Tode gekommen sind, um dann den Stempel „Corona-Tod“ zu erhalten

d)

Unterschlagung der Relation zu den Grippe-/Influenza-Zahlen, welche nie eine Pandemie-Erklärung nach sich gezogen hatten

e)

Todesfälle ohne Nachweis aufgebauscht – „in Zusammenhang mit Corona“… Anzahl der Intensiv-Betten-Belegung ohne Angaben sonstiger Erkrankungen

f)

Fern-Diagnosen und Annahmen, Genesene, die später an irgendeiner anderen Krankheit verstarben, wurden zu „Corona-Toten“.

g)

Im Frühjahr noch Schwerpunkt der Testungen bei Kranken und Alten, welche natürlich eher „erfolgreich“ getestet werden konnte, was aber natürlich nicht als repräsentativ gewertet werden konnte

h)

Kolportierte Nachrichten von Manipulationen der Totenscheine, Geldanreize in Spitälern etc.

 

Die Absicht, die Bevölkerung zu manipulieren, war hier bereits offensichtlich. Begleitet wurde das Sujet „gefährliches Virus“ mit einem Szenario durch Massenmedien, Politik und speziellem medizinischen Personal als propagandistische Lautsprecher:

 

i)

Ängste wurden verbal und visuell gezielt geschürt, wobei das Gewicht auf die angebliche Tödlichkeit gelegt wurde – statt zu beruhigen; Einsatz der Manipulationswerkzeuge wie Ausstrahlung falscher Bilder, tendenziöser „Berichterstattung“ etc.

j)

Es wurden Maßnahmen gesetzt, welche das Immunsystem eher schwächen und sich auch mental negativ auswirken

k)

Sauberkeit nun mit Desinfekt, welches resistente Erreger geradezu provoziert

l)

Erklärung eines jeden Bürgers zum potentiellen Gefahrenherd, einschließlich der Implizierung einer „Schuld“

m)

Irritationenen um die Schutzmasken, deren Sinnhaftigkeit nicht belegt ist, wohl aber äußerlich den Gehorsam anzeigt – und Sozialkontakte weiterhin reduzieren lässt

n)

Anfänglich gar die Versuche, Obduktionen zu vermeiden, was folglich das Desinteresse an einer Erkenntnis unterstreicht

o)

Grundsätzliche mediale Dauerbeschallung und einseitige Führung des öffentlichen Diskurses

 

Spätestens im Sommer waren noch folgende Vorgänge zu beobachten:

p)

Gegenteilige Meinungen, Studien, Expertisen durch nachgewiesene Experten wurden unterdrückt

q)

Ärzte, welche sich gegen die Verordnungen zur Wehr zu setzen versuchten, wurden/werden massiv durch die Ärztekammer und der Justiz bedroht

r)

Es wurden massive Verleumdungskampagnen gegen Wissenschaftler, Demonstranten, Andersdenkende etc. eingeleitet

s)

Auf Video-Portalen und in den sog. „Sozialen Medien“ begannen Zensur-Maßnahmen.

t)

Die Abhängigkeiten und die Finanziers der Lautsprecher aus Medien, Politik, Behörden bis hin zur WHO werden nicht thematisiert, Interessenlagen verschwiegen

 

 

Manipulationen äußern sich vor allem in der Sprache. Massenmedien und Politik verbreiten Angst und Panik, in dem sie fast schon hysterisch über ständig steigende „Neuinfektionen“ berichten. Davon abgesehen, dass hier als Grundlage der PCR-Test dient und zudem angebliche Infektionen absolut nichts über eine Krankheit aussagen, unterstellt der Begriff „Neuinfektion“ eine „neue Infektion“. Diese Behauptung lässt sich aber nur belegen, wenn zuvor nichts festgestellt worden wäre.

Ebenso hohl und ohne jegliche Beweiskraft verhält es sich mit den behördlich verbreiteten Zahlen. Aus wissenschaftlicher Sicht ist eine derartige Zahlenspielerei schlichtweg grotesk, weil aus den Angaben nicht hervorgeht, wer wann wen wo und unter welchen Umständen getestet haben will. Wenn zehn Wochen lang in einem Krankenhaus eine todkranke Person jede Woche getestet wird, wird sich eine Bilanz auffüllen lassen. Aus unserem Umfeld wurde erst kürzlich bekannt, dass Lehrkräfte nach Hause und in Quarantäne beordert wurden, ohne dass etwas vorgelegen hatte.

Die Sprache nimmt derzeit derartig absurde, aber auch entlarvende Formen an. In den letzten zwei, drei Wochen wurden massenmedial Grippe-Symptome wie Husten und Schnupfen neuerdings als „Corona-Symptome“ klassifiziert.

Betrug kann kaum offensichtlicher sein.

 

 

Samstag
31
Oktober 2020
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Hochhäuser in der Altstadt von Wiener Neustadt

 

Reaktionäre Politiker in Wiener Neustadt sind ganz angetan von der Idee, innerhalb der Altstadt auf dem ehemaligen LEINER-Areal ein gigantisches Wohnprojekt errichtet zu sehen, wie es durch den aktuellen Besitzer, die Hallmann-Holding, geplant wird. Ärztezentrum, Shopping-Center, 600 Wohnungen und zwei Wohntürme mit einer Höhe von über 60 Metern etc. Die Ambitionen des Investors sind nachvollziehbar, gleichgültig, wie blumig etwas verkauft wird. In erster Linie soll hier „Kohle“ gemacht werden, das ist der Sinn von „Investitionen“.

Der Inhaber der Holding, Klemens Hallmann, ist bereits Milliardär. Trotz einer breiten Palette von Engagements, welche auch den Kulturbereich berühren, scheint es ihn nicht zu stören, ein riesiges Massenquartier in eine Altstadt pflanzen zu wollen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klemens_Hallmann

Ende November 2019 hatte die ÖVP-FPÖ-Stadtregierung verlauten lassen, dass sie sich gegen dieses Projekt stellen würde. Der neue Eigentümer des Areals hatte damals von Gerüchten geredet, während der ÖVP-Baustadtrat Franz Dinhobl sagte, dass das Konzept eines hohen Turmes nicht in das Stadtbild passen würde.

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/leiner-areal-wiener-neustadt-wird-60-meter-hohen-turm-verhindern/400689203

Auch die SPÖ hatte, damals noch unter dem Vorsitz von Margarethe Sitz, die kolportierten Baupläne ganz entschieden abgelehnt.

https://www.wn24.at/politik/spoe-monster-leuchtturmprojekt-26960.html

Im Frühherbst dieses Jahres hatte sich der Wind bereits gedreht. Die Stadtregierung veröffentlichte die Präsentation der Bebauungspläne, welche den Gerüchten des Vorjahres recht nahe kamen. Plötzlich war alles ganz toll. Die ÖVP hatte im Januar 2020 die Wahlen in der Stadt gewonnen, ohne fortschrittlich sein zu müssen, und konnte agieren. Die SPÖ als neu eingestiegener Juniorpartner zeigte erneut, dass mit dieser Partei nicht zu rechnen ist – sie hält die Klappe.

https://www.wiener-neustadt.at/de/stadt/aktuelles-detail/plaene-fuer-ehemaliges-leiner-areal-praesentiert

 

Hochhäuser in WN 1

Screenshot „Wiener Neustädter Nachrichten“.

 

Einzig die GRÜNEN, die sich nicht mehr in der Stadtregierung befinden, leisteten Widerspruch.

https://kurier.at/chronik/niederoesterreich/wr-neustadt-immo-milliardaer-hallmann-baut-neues-stadtquartier/401046526

Das Projekt wurde nun positiv und mediengerecht dargestellt. Auf einmal handelte es sich um ein „Prestige-Projekt“, denn darum geht es den eitlen Regierungsvertretern. Prestige – und nichts dahinter. Angeblich sei alles „durchdacht“, sogar „innovativ“, das Projekt von einer richtigen Qualität, wobei natürlich auch „Nachhaltigkeit“ nicht fehlen durfte. Nachhaltig dürfte in diesem Fall allerdings nur die weitere Zerstörung einer Altstadt sein, definitiv eine der Kernkompetenzen vieler Stadtregierungen.

Von einer „ursprünglichen und sozialen Bedeutung“ wurde geschrieben, was interessant klang, da bislang weder die ÖVP noch Privatinvestoren sich in diesem Sujet haben profilieren können.

Es ist noch gar nicht lange her, da hatte die Stadtregierung nach einer Welle der städtischen Verdichtung öffentlich bekannt gegeben, nun nicht mehr verdichten zu wollen. Es wurde immer hässlicher in der Stadt, auch die Profite stagnierten bei dem Leerstand und bei gleichzeitiger Minderung des bürgerlichen Einkommens. Doch nun soll wieder verdichtet werden – in die Höhe.

ÖVP-Bürgermeister Schneeberger ist entzückt und gleichzeitig spendabel genug, um die Bürger an dem Projekt zu beteiligen. Zum Beispiel bei der Namensfindung, was vorzugsweise ahnungslosen Kindern zugebilligt werden soll. Das war’s aber auch schon. Anliegen und Bedürfnisse der Bewohner würden sich angeblich an oberster Stelle befinden, nur mitreden sollen sie üblicherweise nicht.

https://www.wn24.at/chronik/wiener-neustadt-das-wird-das-neue-leiner-areal-31597.html

Wir nahmen die Möglichkeit in Anspruch, in einer Räumlichkeit eines der ehemaligen LEINER-Gebäude die Präsentations-Schau zu begutachten. Bereits am Eingang wurden wir mit einem maskierten und dunkel gekleideten Türsteher konfrontiert, kurze Haare, Solarium-Haut, unsympathisch. Dieser blaffte „Fotografierverbot“.

Dies hatte seinen Grund. Das Modell der Stadt, welches sich auf einem großen Tisch befand, und in welchem das Bauvorhaben integriert worden war, ließ dem geschulten Auge sofort die Manipulationsabsicht erkennen. Die Proportionen waren nicht korrekt wiedergegeben, auch die beiden Kirchtürme waren kleiner, niedriger dargestellt, um die beiden geplanten Wohntürme fast niedlich aussehen zu lassen.

Hübsche Bilder und Entwürfe waren zu sehen, auch ein eher lächerliches „Verkehrskonzept“, nichts neues. Interessantes war dagegen von einer angestellten Dame zu erfahren, die uns erzählte, dass der Bauträger die Wohntürme nur bis zu einer Höhe von rund 40 Metern geplant haben soll. Es sei die Stadt (Stadtregierung) gewesen, welche auf eine monumentale Höhe von über 60 Metern fixiert wäre. Für den Bauträger würde sich diese Idee nicht rentieren, weil aufgrund der Auflagen zusätzliche Fahrstühle eingebaut werden müssten, welche wiederum den verkäuflichen Wohnraum stark beschneiden würden.

Überteuerte Wohlfühlräume in 35qm-Schachteln braucht allerdings kein Mensch, auch keine Wohnungs-Spekulanten. Eine weitere Zerstörung des Stadtbildes für die Geldscheffelei der ÖVP-Klientel lehnen wir entschieden ab.

 

 

Mittwoch
28
Oktober 2020
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 16.

 

Rauchermaske 16-1

 

Die meisten Leute werden sich noch daran erinnern können, dass der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz am 30. März 2020 behauptet hatte, dass angeblich bald jeder von uns jemanden kennen würde, der an „Corona“ gestorben sei.

https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5793215/Bundeskanzler-Sebastian-Kurz_Bald-wird-jeder-von-uns-jemanden

Drei Tage zuvor hatte ein geleaktes Strategiepapier des deutschen Bundesinnenministeriums ohne jegliche Grundlage rechtfertigend fabuliert, dass die eingeleiteten „Maßnahmen“ angeblich den Tod von 1 Million Bürgern verhindern sollen.

https://www.abgeordnetenwatch.de/blog/informationsfreiheit/das-interne-strategiepapier-des-innenministeriums-zur-corona-pandemie

Über Geschäftsinteressen wird geschwiegen, die Auskunft über den plötzlichen Reichtum des deutschen Gesundheitsministers und Pharma-Lobbyisten Jens Spahn behördlich untersagt.

https://www.rubikon.news/artikel/der-herr-der-viren-2

Der Panikmodus und der Ausnahmezustand wurden – und werden – von privaten und staatlichen Massenmedien intensiv begleitet, zeitweise auch auf die Spitze getrieben.

Mann spuckt - Frau tot

Nur ein Beispiel von zahllosen Panik-Aufmachern.

 

Der KURIER hatte am 1. Februar etwas verfrüht die Marschrichtung vorgegeben, als noch keine Panik initiiert worden war:

„BSE, Vogelgrippe, Coronavirus: Warum wir in Panik geraten.“

https://www.pressreader.com/austria/kurier-samstag/20200201/281492163299780

Massenmedien sind Instrumente von Herrschaft und Herrschaftsinteressen, das ist nicht neu, aber vielen immer noch unbekannt. Das deutsche Magazin SPIEGEL, ein besonders eifriges Sprachrohr eben dieser Interessensgruppen, behauptet nach wie vor, ein „Nachrichten-Magazin“ zu sein, kassierte aber ein erquickliches Geld von der „Bill & Belinda Gates Foundation“ und fördert deren Geschäfts-Interessen.

https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2018/12/OPP1203082

 

Die WHO, weitgehend von der Pharmaindustrie finanziert, erklärte eine Pandemie. Im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus wurden die Verlautbarungen des Robert-Koch-Institutes, eine dem Gesundheitsministerium (Minister: Jens Spahn) unterstellte Behörde, die gleichfalls nicht frei von „Zuwendungen“ agiert, als Überbringer der Wahrheit postuliert.

Begünstigt wurden und werden die Botschaften durch den Umstand, dass das angeblich neue Corona-Virus sich in den Symptomen nicht von jenen der Influenza unterscheiden und somit jeder Mensch irgendwann als „gefährlicher Virenträger“ gebrandmarkt werden könnte. Bedürfnisse können sich bekanntlich flexibel gestalten.

Das Virus bekam ein Gesicht durch den zum TV-Virologen mutierten Institutsdirektor der Charité in Berlin, der bereits in der Vergangenheit versucht hatte, bezüglich Schweine- und Vogelgrippe die Panikkurve hinaufzutreiben, wenn auch nur mit sehr mäßigem Erfolg. Allerdings besaß er damals zu dem PCR-Testverfahren eine differenzierte Ansicht.

https://www.wiwo.de/technologie/forschung/virologe-drosten-im-gespraech-2014-der-koerper-wirdstaendig-von-viren-angegriffen/9903228.html

https://www.wiwo.de/technologie/forschung/virologe-drosten-im-gespraech-2014-die-who-kann-nur-empfehlungen-aussprechen/9903228-2.html

Heute verbreitet er das Gegenteil, was nicht wirklich erstaunt, ist der Mann einerseits dem deutschen Gesundheitsministerium untergeordnet, andererseits durch die von ihm geleitete Modifizierung des PCR-Test Teil der Pharma-Branche. Patente bringen Geld. Drosten zeigt sich beständig als „Warner“ vor Situationen, die außer Kontrolle geraten könnten, Todesopfer natürlich inklusive.

 

Drosten, der Warner

 

Drosten, der Warner 2

 

Dafür erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse aus der Hand des heutigen Bundespräsidenten und ehemaligen Geheimdienstmannes Steinmeier, welcher in der Rolle als deutscher Außenminister 2014 den Weg für den blutigen Putsch in der Ukraine bereitet hatte – ganz frei von Berührungsängsten mit ukrainischen Nazis wie Oleh Tiahnybok.

https://twitter.com/radi0tv/status/1129931636215361536/photo/1

 

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Letztlich lässt sich allein mit einer gewissen Aufmerksamkeit feststellen, dass keiner der handelnden Akteure auch nur ein Quäntchen Vertrauen verdient hat, sollte man sich in seiner degenerierten Schlaffheit allein den Glaubensfragen zuwenden wollen.

 

Dienstag
20
Oktober 2020
Kommentare deaktiviert für Corona. Und das, was bleibt. Teil 16.

Stimmen

 

Die Anschrift in einem schiefen Schriftbild gefasst, geschrieben mit einem schwarzen Stift, die Schrift schulschreiberisch etwas kindlich wirkend. Die beiden Briefmarken aus Deutschland stammend, abgestempelt in einem nicht näher lokalisierbaren Briefzentrum.

Im Umschlag kein Brief, nur ein Foto. Ein Klassenzimmer der Berufs- und Handelsschule City Nord, Hamburg. Zehn Klassenkameraden und ich. Das war 1985.

Das alte Foto wurde einem Fotoalbum entnommen, worauf die abgerissene Klebestelle auf der Rückseite hindeutet. Auf der Rückseite mit dem selben Stift und in gleicher Schrift „forgiveness“. Absolution ohne Kommunikation.

Das Foto ist 35 Jahre alt.

Zumindest eine Stimmung, ein Gefühl des damaligen verbildlichten Ich’s ist erkennbar. Eine Zeit der Naivität, Unreife, Ahnungslosigkeit, Unsicherheit, Unfähigkeit, Hilflosigkeit, Handlungslähmung, eine Zeit der Konfrontation mit Realitäten, eine Zeit der Verzweifelung, das Jahr einer nie wieder erlebten Demütigung.

Es ist keine schöne Erinnerung. Aber vielleicht ein sehr persönlicher „Stoff“ für das kommende Poeten-Video-Kino 2021. May be. May be not.

 

 

Freitag
16
Oktober 2020
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Kulturlandschaft

 

Filmtage durchgestrichen

 

Die bittere Pille gleich vorweg. Die für den November geplanten „FilTa-Filmtage“ fallen aus. Schweren Herzens, wie die relativ jungen Organisatoren versichern. Kein Zweifel, das ist eine regelrechte Katastrophe, für sie selbst und für uns alle, stellt doch diese mit Herzblut aufgestellte und als Reihe geplante Veranstaltung ein herausragendes kulturelles „Kulturevent“ inmitten der städtischen Belanglosigkeit dar.

Als Grund für die Absage wird „Corona“ angegeben, was nicht richtig ist, denn der Grund ist in den politisch motivierten Verordnungen des Staates zu suchen und im Zuge dessen in der vorgeschriebenen Verunmöglichung – und sonst nirgendwo. Selbstverständlich nur zu unserer „Sicherheit“.

 

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Die „Wiener Neustädter Künstlervereinigung“ hatte dagegen am 3. Oktober ihre Ausstellungseröffnung in St. Peter an der Sperr durchführen können. Planmäßig war hier allerdings nur das Datum zu nennen. Maskenpflicht verhieß Ungemütlichkeit, verbrauchte Luft und lächerlicher Mummenschanz. Dazu war im Vorfeld die Anzahl der Besucher im ganzen Kirchenschiff auf 50 Personen beschränkt worden, einschließlich der anwesenden Künstler. Drei Plätze verbrauchen allein drei gut bezahlte Stadtpolitiker, welche die Eröffnung mit gewohnter Ordonnanz mit den immer gleichen Floskeln und für die immer gleichen Fotos „assistierten“, als würden sie auch nur irgendetwas zur Kultur beitragen.

Hervorzuheben ist das äußerst starke Bemühen der Museumsleiterin Eveline Klein, einen Kulturbetrieb im Rahmen ihrer eingeschränkten Möglichkeiten überhaupt sicherzustellen und in Gang zu halten, wofür von politischer Seite her zumeist eher geringes Interesse besteht.

 

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Unter den erwähnten Umständen hatte sich auch eine Limitierung der Besucherzahl als unnötig erwiesen, denn es kamen nur wenige Gäste nach St. Peter an der Sperr. Und ob überhaupt noch jemand kommen wird, ist ebenfalls mehr als fraglich, da die Stadt in ihrem Bestreben, auch aus eher kleiner, regionaler Kunst & Kultur noch irgendwelche Einnahmen zu lukrieren, sämtliche Ausstellungen in St. Peter mit dem Museum gekoppelt hat. Das heißt: pauschal hohes Eintrittsgeld für alles, obwohl man nur einen Teil sehen möchte, und die Verlegung des Eingangsbereiches an das gegenüberliegende Ende zum Museum. Auch das ist eine Form der Verunmöglichung.

 

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Unter den Gästen: die Bildhauerin Claudia Presoly, selbst ein Kunstwerk.

 

Wendelin Munter teilte in der Ausstellung mit seinem Objekt seine Wahrnehmung mit: Kunst ist keinen Groschen wert. Bemerkenswert auch Barbara Pacholik, die mit ihrem Werk als einzige ein hochpolitisches Thema (Julian Assange) aufgriff. Schöne Arbeiten waren von Lisa Bäck, Gudrun Kainz, Hannes Winkler, Izabela Zabierowska und anderen zu sehen.

Auf Bilder der Artefakte wurde hier verzichtet. Selbst schauen!

https://veranstaltungen.niederoesterreich.at/149873/wiener-neustdter-knstlervereinigung

 

 

Unbenannt

 

Eine Ausnahme bildete hier das Theater der wortwiege unter der Leitung von Anna Maria Krassnigg in dem hässlichen Kasematten-Anbau. Unter „Bloody Crown“ wurden die Stücke „Die Königin ist tot“ und „König Johann“ aufgeführt, welche auf Dürrenmatts Adaptionen nach Shakespeare fußen, aber ein wenig moderner und auch schärfer modifiziert wurden. Das Ergebnis war so beeindruckend wie die leidenschaftlich ausgestoßenen Corona-negativ-Aerosole-Wolken. Reduziertes und für das Spiel perfektes Bühnenbild, ein großartiges aus sieben Personen bestehendes Ensemble in Doppel- und Mehrfachrollen.

Wir möchten hier allerdings keine Rezension schreiben, sondern nach der letzten Aufführung am 4. Oktober unsere Empfehlung aussprechen, sollten diese Stücke an einem anderen Ort eine erneute Aufführung erfahren.

https://www.wortwiege.at/projekt/koenig-johann/

https://www.wortwiege.at/videos/

 

Dienstag
13
Oktober 2020
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 15.2.

 

Rauchermaske-15-2

 

Nachdem offenbar verschiedene kritische Informationen über den PCR-Test einen größeren Bevölkerungsanteil erreicht haben, sahen sich Massenmedien und die deutsche Behörde „Robert-Koch-Institut“ bemüßigt, diesen kursierenden und ihrer eigenen Informationspolitik zuwiderlaufenden Informationen entschieden zu widersprechen. In der Einleitung las sich das folgendermaßen:

„Eine immer wieder vorgetragene Behauptung von Skeptikern des Coronavirus ist: PCR-Tests seien nicht für eine Diagnose geeignet, die verwendeten Tests zum Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion würden zu viele positive Fälle anzeigen. Virologe Christian Drosten erklärt, warum diese Spekulationen haltlos sind.

Ein langes Stäbchen wird in die Nase oder den Mund geführt, um einen Abstrich zu nehmen. So beginnt jeder PCR-Test auf das Coronavirus. Es ist ein Test für den direkten Nachweis von SARS-CoV-2, bei dem Bestandteile des Virus selbst aufgespürt werden.

In einem Labor wird dabei das Erbmaterial der Viren in einer Polymerase-Kettenreaktion – kurz PCR – so stark vervielfältigt, dass es nachgewiesen werden kann, auch wenn es nur in geringen Mengen vorkommt. Doch diese seit Beginn der Coronakrise weltweit angewandten Standardtests werden von Skeptikern und Leugnern des Coronavirus stark angezweifelt.“

https://web.de/magazine/news/coronavirus/pcr-tests-coronavirus-virologe-christian-drosten-widerspruch-35134506

 

Der Redakteur dieses Textes – (hier nur unter dem Kürzel: dpa/mf) – schien die Wirkung der Ausführungen eines Drosten allerdings nicht überzeugend genug, denn er verwendete bereits in dieser Einleitung das Mittel der Diskreditierung von „Skeptikern“, welche er mit „Leugnern“ in einem Satz zusammenzubringen versuchte. Davon abgesehen, dass sich in unserem überaus großen und auch internationalen Umfeld keine einzige Person befindet, die einen bestimmten Virus „leugnet“, handelt es sich hier um eine besonders perfide Verleumdung. Hierbei wird auf emotionaler Ebene die Nähe des „Corona-Leugners“ zum „Holocaust-Leugner“ suggeriert.

 

Unbenannt

Quelle: Screenshot „web.de“.

 

Die propagandistische und somit verlogene Intention des Redakteurs ist somit bereits zu Beginn offenkundig, das Weiterlesen überflüssig. Wir haben es dennoch getan, zumal in dieser Einleitung auch ein wesentlicher Umstand unterschlagen wurde: Viren besitzen keine DNA, haben nie eine besessen und werden niemals eine besitzen. In dem Verfahren wird die RNA des Virus erst in eine DNA transferiert, womit bereits an diesem Zeitpunkt bereits alles an Manipulationen offen ist.

https://multipolar-magazin.de/artikel/diskussion-pcr-test

 

„In dem im Internet kursierenden und teils wissenschaftlich anmutenden Erklärungen wird behauptet, die Tests seien oft falsch positiv und wiesen mitunter nur Fragmente des Virus nach. Die Corona-Fallzahlen seien demnach viel zu hoch. Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité hat dem nun vehement widersprochen.“

Da gibt es also Erklärungen, die im Internet kursieren und wissenschaftlich anmuten. Unterschlagen wird hier, dass es noch vor der angeblichen „Corona-Pandemie“ wissenschaftlicher Konsens war, dass der PCR-Test zu keiner der Diagnosen sicher fähig war, die heute vom Robert-Koch-Institut behauptet werden.

https://www.fda.gov/media/134922/download

https://www.fda.gov/media/136151/download

https://en.wikipedia.org/wiki/Stephen_Bustin

https://www.heise.de/tp/features/Was-sagen-die-PCR-Tests-fuer-den-Coronavirus-aus-4884437.html

 

Das Portal „Off-Guardian“ nimmt sich dem Thema sehr gründlich an und entdeckte in den verschiedenen Bedienungsanleitungen für PCR-Tests, wie bei der Firma „Altona-Diagnostics“, zum Beispiel folgenden Hinweis: „Not for use in diagnostic procedures.“ Das ist lustig.

https://altona-diagnostics.com/files/public/Content%20Homepage/-%2002%20RealStar/INS%20-%20RUO%20-%20EN/RealStar%20SARS-CoV-2%20RT-PCR%20Kit%201.0_WEB_RUO_EN-S02.pdf

 

Die oben formulierte Behauptung von „Skeptikern“, dass mitunter nur Fragmente des Virus nachgewiesen werden, entspricht natürlich der Richtigkeit, weil in der Regel nur zwei virale Sequenzen aus einer langen Reihe von Bestandteilen herangezogen werden. Die im Artikel angeführte Medizinerin und Virologin Sandra Ciesek (Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie/Universitätsklinikum Frankfurt) widerspricht dem nicht, auch wenn sie sagt, dass „manchmal“ auch eine dritte Sequenz getestet werden würde, was angeblich die Sicherheit erhöhen würde.

Doch was soll der Leser mit diesen Aussagen anfangen? Mehr Sicherheit durch drei Ausschnitte, wobei unklar bleibt, ob nicht der erste bereits falsch ist? Wurde auch nur eine der vielen offenen Fragen beantwortet? Wir erinnern uns, dass der PCR-Test keine DNA besitzt und erst künstlich angereichert und „aufgeblasen“ (amplifiziert) werden muss, um überhaupt etwas erkennen zu können. Eine Viruslast kann auf diesem Wege nicht ermittelt werden, wohl aber aufgrund der Sensitivität des Tests diverse Fetzen von irgendwelchen Viren. Die ohnehin jeder Mensch in sich trägt. Ohne die Ermittlung einer tatsächlichen Viruslast des speziellen Erregers kann logischerweise auch nicht dieser als Ursache für eine Erkrankung ausgemacht werden.

Und wie glaubwürdig kann ein Drosten sein, bei dem es sich um einen Mitarbeiter einer bundesdeutschen Behörde handelt, die einerseits Weisungen „von oben“ erhält, andererseits von der Pharmaindustrie mitfinanziert wird?

„Drosten zweifelt überhaupt nicht an der Zuverlässigkeit der PCR-Tests auf Sars-CoV-2: „Ohne ein volles Virus-Genom gibt es keine Virus-Reste.“ Es gebe auch keine Verwechslungen mit sonstigen Viren wie etwa anderen Erkältungsviren und Coronaviren, fügte er im NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update“ hinzu.“

Hier sollen nun gar Reste von Viren, also irgendwelche Bestandteile, als Beweis für eine Existenz genau des einen Virus dienen. Und selbst wenn dem trotz aller Ungenauigkeit so wäre, was sagt dies über den Kontext zum Patienten aus? Absolut nichts. Das oder ein anderer Virus sind ja nicht (mehr) vorhanden, ergo sagt dies auch nichts über eine Reaktion beim Patienten aus, was hier erst gar nicht in ein Verhältnis gesetzt wurde. Inaktiv oder aktiv, Viruslast etc., Fragen ohne Antwort, für Drosten dagegen „Diagnostik“.

Neben der Absonderung von Leerformeln log (und lügt) Drosten den Menschen direkt ins Gesicht:

„“Die PCR ist da einfach zweifelsfrei.“ Daten zur Validierung habe schon die erste Publikation zu dem PCR-Test im Januar enthalten. „Unsere PCR war zwar die erste, die ist aber längst nicht mehr die einzige“, sagte Drosten. „Die Labore sind eigentlich alle inzwischen dazu übergegangen, die Tests von Herstellern zu beziehen. Die haben unsere PCR zum Teil übernommen, zum Teil aber auch ein bisschen modifiziert. Und allen ist gemeinsam, dass die zusätzlich zu unserer Validierung noch mal wieder selber Validierungen gemacht haben.“ Andernfalls dürfe man solche Tests nicht verkaufen.“

Von dem Phänomen abgesehen, dass Drosten einen PCR-Test bereits im Januar „modifiziert“ haben will, als das Sars-CoV-2-Virus in Europa noch keine Rolle gespielt hatte, hat es keine Validierung gegeben. Die notwendige Voraussetzung, nämlich die Isolierung des gesuchten Virus, um einen Abgleich vornehmen zu können, existierte nicht.

Deswegen wurde schließlich auch gefordert, die Validierung durch einen echten Nachweis durchzuführen. So von der EU, hier in einem Leitfaden vom 15. April 2020:

https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/testing_kits_communication_de.pdf

 

Drosten möchte dagegen seinen Zuhörern verkaufen, dass seine angebliche Validierung des PCR-Tests auch noch durch Labore validiert werden würde. Die Frage bleibt: womit?

„Wie Drosten bestätigt auch Ciesek, dass jeder neue PCR-Test in Laboren validiert werde. Diese Tests seien auch „nichts Neues für uns, sondern das ist eine Diagnostik, wie wir sie in der Virologie, in der Mikrobiologie seit vielen, vielen Jahren nutzen und die als Goldstandard dient““.

Wie Drosten führt auch die nicht weniger abhängige Ciesek die Bevölkerung an der Nase herum, was auch für medizinische Laien sofort kenntlich ist. Der PCR-Test wird hier als angeblich erprobtes Mittel für die Diagnose hingestellt, seit „vielen, vielen Jahren“. Nur hat dies nichts mit dem Sars-CoV-2-Virus zu tun, der ja angeblich „neu“ sein soll und auf welchen ganz spezifisch eine Validierung erfolgen muss.

„Goldstandard“ bedeutet in diesem Fall ein Verfahren mit einem labortechnisch isolierten und gereinigten Corona-Virus, ohne kontaminierende Partikel und ohne den Resten von ähnlichen Viren. Diesen „Goldstandard“ gibt es bis zum heutigen Tage nicht.

Stattdessen wird in diesem Artikel ein PCR-Test als solcher ganz allgemein als „Goldstandard“ angeführt – „seit vielen Jahren“, somit offenbar für alles Mögliche.

Das ist „Verarschung“ ohne Ende aus den weisungsgebundenen Instituten Deutschlands. Und die ist noch nicht einmal gut.

 

Dienstag
06
Oktober 2020
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FilTa Filmtage im SUB 2020.

 

Unbenannt

 

Zu unserer großen Freude steht die zweite Ausgabe der FilTa Filmtage im SUB in Wiener Neustadt bevor. Im Mai 2020 wurde online der Aufruf gestartet, Kurzfilme bis zu einer Länge von 30 Minuten einzusenden. Anschließend trafen sage und schreibe über 3.000 Kurzfilme aus 117 Ländern ein. Eine Vorselektierung reduzierte diese Masse auf 120 Filme.

Vom 5. bis 6. September traf sich im EINHORN die zehnköpfige Jury, um diese 120 Filme mit insgesamt 18 Stunden Lauflänge abermals zu sichten. Spielfilme, Dokumentationen, Experimentalfilme und Animationen, Drama, Grusel und Lustiges, die Bandbreite war vielfältig. Auffällig zeigte sich der Umstand, dass bereits zu diesem Zeitpunkt das Thema „Coronavirus“ verarbeitet wurde.

Bei der weiteren Auswertung der Filmbeiträge legte die Filmjury großen Wert auf spannende Themen, auf die technische Ausführung, aber auch auf die kreative Herangehensweise.

 

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Das Jury-Team: vordere Reihe, von links nach rechts: Valerian Happenhofer, Lukas Konlechner, Antonia Bernkopf; hintere Reihe, von links nach rechts: Barbara Wolfram, Jan Hestmann, Rebecca Giurgiu, Martina Droandi, Iris Strasser, Philipp Zoufal, Christian Hofer. Foto: Dominik Perchtold/klubkunst.at

 

Wir warten gespannt auf das finale Kurzfilmprogramm der FilTa Filmtage und die Filmveranstaltung, welche vom 12. bis zum 14. November abermals im SUB stattfinden wird.

https://www.filtafilmtage.com/

 

Mittwoch
30
September 2020
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 15.

 

Rauchermaske 15

 

Nach wie vor werden durch Massenmedien auch in Österreich Ängste mit immer neuen angeblichen Infektionszahlen geschürt, ohne diese in Relation zu den Anzahl der Tests zu setzen und ohne herauszustellen, dass kaum jemand erkrankt. Damit werden weitere Maßnahmen begründet, die an Schärfe wieder zunehmen.

Der Test ist übrigens sehr unangenehm, da lange Wattestäbchen tief in die Nase geführt werden. Im Mund wiederum soll der Abstrich tief aus dem Rachen entnommen werden, was nicht selten einen Brechreiz auslöst. Die Wattestäbchen werden anschließend in ein langes Reagenzglas geschoben und dieses in einem Kühlschrank deponiert. Anschließend gelangen die Proben in ein Labor, welches sich gemeinhin dem Augenschein des Probanden entzieht.

In den jeweiligen Labors erfolgt der Test auf Covid-19 mit dem sog. PCR-Test, welcher von der WHO und vom deutschen Robert-Koch-Institut dafür empfohlen worden ist. Dieser PCR-Test kommt überall in Österreich zur Anwendung, er wird angepriesen oder angenommen, wobei der Einsatz in den örtlichen Krankenhäusern zweifellos eine gewisse Seriosität und Effizienz vermittelt.

Doch zur Erinnerung:

PCR steht für die Abkürzung für Polymerase-Chain-Reaction, die Technologie nennt sich «RT-PCR» = Reverse Transkription Polymerase-Chain-Reaction. Das Verfahren mit dieser Technologie hatte die Gen-Forschung massiv forciert, weil es damit möglich geworden war, aus einer kleinen, schwer zu untersuchenden Menge mittels Vervielfältigungszyklen eine größere, verarbeitungsfähige Menge herzustellen. Der Erfinder des PCR-Verfahrens, der im Vorjahr verstorbene Biochemiker Kary Mullis, hatte allerdings davon abgeraten, den Test zur Feststellung von Infektionskrankheiten in der Mikrobiologie einzusetzen, weil dieser dafür ungeeignet sei.

Warum?

a) Der PCR-Test wurde nicht amtlich geprüft, geprobt, entsprechend bewertet und zugelassen, womit eine unbekannte Fehlerquote bei Verwendung desselben in Kauf genommen wurde und wird.

b) Der SARS-CoVid-2-Virus konnte bislang nicht isoliert werden, was aber eine Voraussetzung sein muss, um diesen inmitten ähnlicher Viren konkret bestimmen zu können. Ohne Vergleichsstandard kein sicherer Befund.

c) Der PCR-Test kann eine Viruslast nicht bestimmen und somit keine Auskunft über einen möglichen Krankheitsausbruch geben. Reste von ähnlichen Erregern könnten bereits ein „Falsch-Positiv“ melden.

d) Der in China festgestellte sehr lange „Code des Genoms“ (als „SARS-Cov-2″) wird nur an ganz wenigen Sequenzen gemessen und bei einer Übereinstimmung zur Identifikation bestimmt. Aussagekraft: minimal.

e) Die Anzahl der PCR-Zyklen wird in den Laboren unterschiedlich angesetzt. Eine hohe Zyklenzahl ergibt fast immer eine positive Resonanz auf „irgendetwas“.

Und anderes mehr. Ein untaugliches Mittel wurde zu einem „Standard“ erhoben, förmlich durchgewinkt, verbreitet, bestimmt und als Grundlage für die aktuelle und äußerst bedenkliche Situation benutzt.

An dieser Stelle sei dringend der bei MULTIPOLAR publizierte Artikel von Oliver Märtens zum umfassenden Verständnis empfohlen! Pflichtlektüre!

https://multipolar-magazin.de/artikel/diskussion-pcr-test

Als Ergänzung dazu noch folgende Artikel:

https://peds-ansichten.com/2020/04/coronavirus-pcr-test-betrug-moeglich-drosten-wieler-spahn/

https://www.rubikon.news/artikel/der-fluch-der-pcr-methode

Sie auch die in den Artikeln angegebenen Links!

 

Freitag
25
September 2020
Kommentare deaktiviert für Corona. Und das, was bleibt. Teil 15.

HOLZ-EISEN-KUNST – Zur Ausstellung „Unschnürig“ von Kurt Foit

Von René Triebl

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Der Wiener Neustädter Künstler Kurt Foit ( *1960 ) ist nun schon seit vielen Jahren in der lokalen Szene als erstklassiger Kunsthandwerker bekannt, dessen Werk vor allem in der Kombination aus sinnlicher Formensprache und perfekter Ausführung besticht.

Neben seinen meist monumentalen Skulpturen sind auch seine Möbelentwürfe immer gleichzeitig zweckfreie Kunstobjekte, die trotz der von ihm bevorzugten massiven Materialien Holz und Eisen in ihrer Wirkung niemals wuchtig oder üppig, sondern durch eine ausgeprägte Leichtigkeit in Erscheinung treten.

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Die nun vorliegende aktuelle Ausstellung „Unschnürig“ zeigt einen umfassenden und repräsentativen Querschnitt und wird zudem von Exponaten befreundeter Kollegen ergänzt und begleitet. Besonders tritt hierbei eine Serie von Collagen der Künstlerin Ed Erbse hervor. Daneben sind auch Bilder von Susana Weber und Markus Grabenwöger, Fotografien von Thomas Bredenfeld sowie Objekte von Wolfgang Männer und Eberhard Jordan in der Ausstellung zu sehen. 

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In seinen ausgestellten Exponaten verdichtet Foit den Zauber natürlicher Materialien und Fundstücken aus Eisen zu einer besonderen Variante von „Art trouvé“, die in ihrer Wirkung tief in unser Unbewusstes reicht. Sowohl am Eisen wie auch in der Behandlung von Holz lässt er Spuren der Zeit sichtbar werden, hebt besondere Eigenarten und Strukturen des verwendeten Materials hervor, erinnert dabei besonders durch das Betonen von Maserungen an das Wunder ihrer Entstehung und erzählt uns vom Werdegang ihrer Schöpfung. Er lässt uns eintreten in eine Welt noch vor jeder Zivilisation. Der Anblick seiner Objekte zieht uns spontan aus dem Alltag in eine Art Gegenwelt des Archaischen, lässt uns in ihrer konzentrierten Ruhe fast augenblicklich den Lärm der Welt vergessen.

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Obwohl in seinem Werk immer auch Fragmente industrieller Produktion zum Einsatz kommen, versteht es Foit, sie von diesem Eindruck freizuspielen, sie ihrem ursprünglichen Zweck-Charakter zu entheben, in einem Spannungsverhältnis neu zu definieren und sie harmonisch mit dem Charakter rohen, urwüchsigen Holzes zu verbinden. Die besondere Ausstrahlung solcher Kombinationen lassen etwas Neues entstehen, das sich herkömmlichen Einordnungen letztlich entzieht. Kurt Foit lädt uns ein in seine ganz eigene Welt, lässt uns Kunststile und deren Girlanden vergessen, fokussiert uns wieder ganz auf den Ursprung der Schöpfung, auf den Zauber reiner natürlicher Materie.

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Zwar können viele seiner Objekte auch als Gebrauchsgegenstände Verwendung finden, dennoch lässt sich sein Werk nicht auf die bei ihm meist wunderbar originell gestaltete Einheit zwischen Form und Funktion reduzieren, sondern sind immer auch mehr, sind auch ohne Gebrauchswert in ihrer besonderen Weise Kunst.

Sein Werk fasziniert durch die Unmittelbarkeit der Wirkung auf den Betrachter, durch eine unbezwingbare Sinnlichkeit, die nicht nur in der kalkulierten Finesse im Spiel mit natürlicher Patina und Oberflächenbehandlung, sondern auch in einer fast asketischen Bescheidenheit seiner Entwürfe wurzelt. Stets bleiben die Objekte offen für verschiedene Sichtweisen, regen an zum Nachdenken und reichen in ihrer Ausstrahlung stets immer über das rein Sichtbare weit hinaus.

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In jeder Hinsicht eigenständig und sicher in seiner Reduktion und Formensprache ist Kurt Foit daher als Bildhauer anzusprechen, als unzweifelhaft Kunstschaffender. Ihn auf einen „Kunsthandwerker“, „Holzkünstler“ oder gar Vertreter von „Land Art“ zu verkleinern, greift deutlich zu kurz und wird der raffinierten Überlegung und Komplexität seines Werkes nicht gerecht.

Kurt Foit ist ein Künstler im besten, im eigentlichen Sinne, und jede seiner Ausstellungen sind eine erfrischende Bereicherung und eine willkommene Ausnahme in der sonst eher leider einförmigen und viel zu oft im Traditionellen verhafteten lokalen Kulturlandschaft.

Die Ausstellung „Unschnürig“ ist im Forum Bad Fischau-Brunn noch bis zum 4. Oktober 2020 zu sehen.

Der Künstler ist an den Ausstellungstagen jeweils Samstags/Sonntags von 14 – 17 Uhr persönlich anwesend.

 

Montag
21
September 2020
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Deutungshoheiten und ihre Ausgeburten

 

Politiker und Massenmedien echauffieren sich in regelmäßigen wie dichten Abständen über den Dreck, welcher in den sog. „Sozialen Medien“ ausgekübelt wird. Dort kann jeder Schwachkopf seine zumeist irrelevante Meinung an die Luft setzen, was grundsätzlich kein Problem darstellt, sofern die Deutungshoheit eben dieser Politiker, Massenmedien und der herrschenden Klasse unangetastet bleibt. Zum Problem wird es für diese Gesellschaft, wenn deren Deutungshoheit in Gefahr gerät.

Von eben dieser erwähnten Gesellschaft vollkommen außen vor gelassen wird allerdings die Tatsache, dass die erwähnten Politiker, Massenmedien etc. ebenfalls Seiten bzw. Kanäle wie bei „Facebook“ und ähnlichem unterhalten, um gleichfalls Dreck über ihre Konsumenten auszuschütten. Dreck, um die eigene Deutungshoheit zu verteidigen, wobei es gar nicht dreckig genug zugehen kann. Bei diesem Dreck soll es sich angeblich um keinen Dreck handeln, wird konsequent behauptet.

Dazu gehört auch ein R. Röver aus Deutschland, Allgemeinmediziner von Beruf sowie regional als SPD-Funktionär tätig. SPD ist eine Partei, die ihren Namen nicht verdient und sich zu recht – ähnlich wie die SPÖ in Österreich – auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit befindet. SPD steht in Deutschland für radikalen Abbau des Sozialstaates, für neoliberale Gesinnung, für die Zementierung der herrschenden Kapitalelite, für Einmischung in die Angelegenheiten anderer Länder auch im US-Interesse, und für Krieg. Dafür stehen auch die Parteien CDU/CSU/GRÜNE, weswegen es kaum Gründe gibt, der SPD in Deutschland eine Stimme zu geben.

Für Röver ist „Facebook“ ein beliebtes Medium, um sich mitzuteilen, wobei anhand seiner Facebookseite seine Zugehörigkeit zu einem bestimmten Lager wie auch die Intention des SPD-Mannes und Arztes schnell deutlich wird. Er folgt exakt der Linie der deutschen Bundesregierung und den massenmedialen Sprachrohren. Und er kübelt Dreck, um seinen Beitrag zur Deutungshoheit seiner Interessensgruppe zu leisten.

https://www.facebook.com/rainer.rover.3

Als Beispiel mag hier ein auf Facebook und anderen sog. „Sozialen Netzwerken“ eingestelltes Pamphlet dienen, in welchem er spöttisch – aber ganz im Sinne seiner Parteigänger – seine Meinung zu der vergangenen Demonstration in Berlin (28. Aug. 2020) und in Besonderheit zu den Demonstranten dem geneigten Facebook-Konsumenten näher zu bringen versuchte.

 

Röver Pamphlet 1

Röver Pamphlet 2

Röver Pamphlet 3

 

Quelle: Facebook (Screenshots).

 

Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich um eine reichlich simple Machart der Meinungsmache. Röver disqualifiziert sich augenblicklich als neutraler, reflektierender und ernst zu nehmender „Gesprächspartner“, weil

ad) sein Pamphlet einzig dem Ziel dient, eine bestimmte, wenn nicht gleich mehrere Personengruppen zu diffamieren, zu diskreditieren, lächerlich zu machen

ad) er das Mittel verwendet, eine heterogene Personengruppe – in diesem Fall Demonstranten – grob zu verallgemeinern und unzulässig in einen Topf zu werfen

ad) er dieser nicht homogenen, aber von ihm pauschalisierten Gruppe ebenfalls verallgemeinernd auf alle bestimmte Widersprüche vorhält und gegenüberstellt, gleichzeitig aber diese gänzlich unbelegt und pauschal unterstellt

ad) er „Durchschnittsdemonstranten“ und ihre Anliegen mit vereinzelten „Spinnern“, „Reichsbürgern“ etc. als eine homogene Gruppe darstellt, den Fokus aber nur auf die letztere kleine Gruppe legt und nebenbei den Aspekt außer Acht lässt, wie gewöhnlich Sicherheitsbehörden und die Massenmedien unisoso Situationen und Bilder zwecks Diskreditierung schaffen – zumal diese selbst innerhalb des „rechten Spektrums“ außergewöhnlich intensiv involviert sind

ad) er mit seinem plumpen Manipulationsversuch sowie fehlender Sachlichkeit einen echten Diskurs zu umgehen versucht

ad) er in seinem Pamphlet gerne auf Facebook-Seiten verweist, obwohl Facebook keine Quelle ist

ad) weil er gleichzeitig eine Diffamierung in Sachen „Pressefreiheit“ in Richtung Trump und Putin (Propaganda arbeitet mit Personifizierungen) vorschiebt, ganz den medialen Interessensgruppen und den Kampagnen folgend, ohne über die tatsächlichen Gegebenheiten auch nur ansatzweise informiert zu sein – oder hier vorsätzlich verleugnend

ad) er hinsichtlich dem Gebrauch der Atemschutzmasken (Theorie & Praxis) sich gegenüber wissenschaftlich erstellten Evidenzen, einschließlich den Auswirkungen in psychosozialer Hinsicht, als Ignorant gibt und nicht etwa abwägend

ad) er das wesentliche Element von Ereignissen und Gegebenheiten im Kontext von Wirtschaft/Politik, legale/illegale Korruption, Machtgefüge/Netzwerke/Interessensgruppen/Herrschaftssystem außen vor lässt und die Frage, wer profitieren mag, nicht einmal andenken möchte

ad) er dreist behauptet, dass Massenmedien (TV/Print) „neutraler“ berichten würden (als andere), was nachweislich falsch und gelogen ist; noch dazu ist es absolut unwissenschaftlich, geradezu lächerlich, als angeblichen Beleg Massenmedien anzuführen, die doch alle seiner Meinung wären, dabei ignorierend, dass diese aus ganz wenigen Kanälen gespeist immer gleichgeschaltet für ihre Interessensgruppen berichten – denen Röver sich ganz offen andient

Arzt und SPD-Mann Röver tritt somit eindeutig als Vertreter seiner Interessensgruppe auf. Statt als Mediziner Raum in einem wissenschaftlichen Fachorgan zu erhalten und Erkenntnisse zu belegen, nutzt er sog. „Soziale Medien“, um wie in diesem Fall Facebook-Konsumenten weiterhin auf primitive Art und Weise zu verblöden und auf bestehende Herrschaftsverhältnisse zu konditionieren.

Und diese Konsumenten, sich gar selbst unbedarft als willige Empfänger staatlich sanktionierter Botschaften deklarierend, bemerken es noch nicht einmal, womit Röver an der richtigen Stelle zu wirken scheint.

 

Röver Pamphlet - Reaktionen

Quelle: Facebook (Screenshot), Reaktionen auf den obigen Beitrag von Röver.

 

 

Mittwoch
16
September 2020
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Unschnürig – von Kurt Foit

 

Kurt-Foit---Plakat

ACHTUNG!

Die Vernissage am 17. September 2020 fällt aus!!!

 

Öffnungszeiten:

19.  (Samstag) und 20. (Sonntag) September 2020,

26. (Samstag) und 27. (Sonntag) September 2020,

3. (Samstag) und 4. (Sonntag) September 2020,

jeweils von 14-19 Uhr.

Kurt Foit wird an den genannten Tagen von 14 bis 17 Uhr anwesend sein. Dazu gibt es noch die Möglichkeit einer Voranmeldung unter der Telefonnummer: 0664/4418770. 

 

Dienstag
15
September 2020
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Keinen Schritt zurück!

 

 

Präsentationsfrühstück-1

 

Unter dem Kulturverein OptixSociety als Dachverband präsentierte Florian Juterschnig das Film- und Hörspiel-Projekt „Keinen Schritt zurück!“, welches sich an seinen gleichnamigen Roman anlehnt. Im Café Landtmann in Wien wurde am gestrigen 12. September 2020 dem interessierten Publikum bei einem Presse-Frühstück das Projekt näher gebracht, Filmausschnitte und ein Hörbeispiel dargeboten sowie die überwiegend (sehr jungen) Hauptdarsteller vorgestellt. Das Hörspiel steht kurz vor der Fertigstellung, während der Drehbeginn für den Film auf das kommende Jahr verschoben werden musste.

https://www.presse-nachrichten.de/2020/08/18/keinen-schritt-zurueck-praesentation/

https://www.optixsociety.com/keinen-schritt-zurueck

Der Kulturverein BOLLWERK unterstützt das ambitionierte Projekt mit Nebendarstellern, Sprachrollen und Teilen der Ausstattung.

 

Frühstückspräsentation-2

 

 

Sonntag
13
September 2020
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 14.2.

 

Rauchermaske 14

 

Deutschland und die Bundeskanzlerin Merkel, in Europa unbestritten in einer Vormachtstellung, geben den Kurs vor. Merkel wird gerne gelobt, wenn sie, wie bei der sog. Sommer-Pressekonferenz, die schlechten Nachrichten so herrlich unaufgeregt vorträgt.

Sie sieht Deutschland in der „Kralle der Pandemie“ und sieht das ominöse Virus als „eine demokratische Zumutung“, als wäre dieser Erreger verantwortlich für antidemokratische Handlungen. Die österreichische PRESSE sieht in dieser Sprechblase entzückt einen der „wirkmächtigsten“ Sätze der Kanzlerin.

https://www.diepresse.com/5859527/bdquogeschafft-hat-mich-nichtsldquo

Das mag für den Berufsstand der Sprachrohre nicht so falsch sein. Merkel orakelte, dass die demokratische Zumutung auch im Herbst und Winter so bleiben werde, ja, gar schwieriger werden könne. Sie muss es ja wissen. „Es wird nicht so wie früher, solange wir keinen Impfstoff haben und kein Medikament.“ Das war eine klare Ansage. Eine, die einer Bedrohung aus ganz anderer Richtung gleichkommt.

https://www.derstandard.at/story/2000119649150/merkel-schwoert-die-deutschen-auf-einen-schwierigen-herbst-ein

 

 

Auswüchse werden auch aus Spanien gemeldet, wo eine Frau trotz positivem Corona-Test surfen gegangen war. Diese als „Infizierte“ bezeichnete junge Dame aus San Sebastian hätte behördlich gesehen zu Hause in Quarantäne bleiben müssen. Krank ist sie nicht, sie stellte auch keine Gefahr auf dem Surfbrett oder am lichten Strand dar. Dennoch wurde sie, nachdem sie offenbar von einem Denunzianten gemeldet wurde, von der ABC-Truppe der Polizei in Handschellen abgeführt.

Wer hier krank zu sein scheint, lässt sich selbst beobachten.

 

 

Donnerstag
10
September 2020
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Musik-Video-Ecke 70.

SLEAFORD MODS mit „Tarantula Deadly Cargo“, 2015:

 

 

 

Montag
07
September 2020
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 14.

 

Rauchermaske 14

 

Muss für die Bundesrepublik Deutschland mal wieder eine Reisewarnung ausgesprochen werden? Die Propagandaorgane laufen auf Hochtouren, der Feind befindet sich im Osten und kommt als Chinese oder Russe daher, und auch im Innerern in Gestalt von „Ungläubigen“; in der Schule müssen kleine Kinder zur Disziplinierung schädliche Masken vor den Atemwegen tragen, obwohl es eine MJ-Armbinde (Merkel-Jugend) sicherlich auch getan hätte.

Die Fassade der Fassadendemokratie bröckelt einmal mehr, nachdem die deutsche Bundesregierung nun auch die für den 29. August angesetzte Demonstration der „Ungläubigen“ und der Kritiker in Berlin verboten hat. Angeblich aus gesundheitlichen Gründen, für deren Evidenz es allerdings keinen Beleg gibt.

https://www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.980587.php

 

Der Berliner Innensenator Andreas Geisel macht keinen Hehl daraus, dass er als Vertreter der ehemals sozialdemokratischen Partei „SPD“ Teil eines zutiefst undemokratischen Systems ist. Seine Entscheidung zum Verbot ist politisch motiviert, was er mit anderen Worten durchaus eingesteht. Pauschal entzieht er einer Bevölkerungsgruppe das Demonstrationsrecht, und zwar präventiv. Er diffamiert Demonstranten („Corona-Leugner“, „Reichsbürger“, „Rechtsextremisten“) ebenso pauschal und behauptet, dass sich „Demokraten“ davon abgrenzen müssten. Also die Leute, wie er einer angeblich sei, er, der „wahre“ Demokrat.

Wann wird dieser Mann, sollte er sich „verächtlich gemacht“ fühlen, der Polizei den Schießbefehl auf die jene Leute antragen, die aus seiner Sicht als selbsternannter Wahrheitsminister einer „Fehleinschätzung“ unterliegen?

Es ist das selbe durch und durch verkommene Politgesindel, die bei Demonstrationen in Ländern, wo sie subversiv einen Putsch und Regierungswechsel (z.B. Weißrussland) herbeizuführen trachten, keine gesundheitlichen Folgen erkennen wollen. Es sind die selben Leute, die real rechtsextremistische Strukturen im eigenen Land unterhalten und Extremisten im Ausland unterstützen (bewaffnete Nazis in der Ukraine, islamistische Söldnerbanden in Syrien und sonstwo).

Das bedeutet somit einen weiteren Bruch des Grundgesetzes und einen weiteren Schritt in ein autoritäres Regime durch die korrupte, heuchlerische Bande der angeblichen „Volksvertreter“, deren mafiöse Strukturen ganz anderen Interessensgruppen dienen oder Teil dieser sind.

Es nimmer immer mehr Gestalt an, wovor Kritiker bereits Anfang April gewarnt hatten.

 

Freitag
28
August 2020
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Das Corona-Spiel

 

Das – falsche – Corona-Narrativ wird nicht nur auf allen Ebenen propagiert, es soll geradezu hineingeprügelt werden. Die verbrecherischen Strippenzieher versuchen, auch die Jüngsten in der Bevölkerung dahingehend zu konditionieren. Das ist grundsätzlich widerlich, aber konsequent und durchaus erfolgsversprechend, wie allein die Beispiele aus Nazi-Deutschland oder dem stalinistischen Regime in Russland gezeigt haben.

Ein zentrales Element dieser Propaganda war (und ist) das Kreieren einer Gefahr und dem Schüren von Ängsten und Abneigungen gegenüber der von dem Regime denunzierten Bevölkerungsgruppen mit der Absicht, diese letztlich zu entfernen. Diese Propaganda wurde auch damals durchaus mit der Aufforderung zu Handlungen verknüpft, angefangen mit dem üblichen Denunziantentum bis hin zum Totschlag und dem staatlich organisierten Mord.

Die Bundesrepublik Deutschland hat als Nachfolgestaat des faschistischen „III. Reiches“ an alte Wurzeln angeknüpft. Über ihre öffentlichen-rechtlichen Sender ARD und ZDF, de facto Propagandakanäle, wurde für die Jüngsten ein kleines, primitives Computer-Spiel entwickelt, ein „Jump and Run“-Spiel.

In diesem Spiel, werbemäßig angepriesen im marktschreierischen US-Style, geht es darum, in die Rolle einer „guten“ Krankenschwester zu schlüpfen und nach Feierabend einer (herbeigelogenen) Bedrohung durch „eine Armee von Vollidioten und Virenschleudern“ entgegenzutreten.

„Mach‘ sie platt“, so die unverhohlene Aufforderung.

Als Gegner werden sog. „Prepper“ ausgemacht, „Partypeople“ und „hochinfektiöse kleine Kinder“. Auf der dazugehörigen Homepage erfährt man, dass auch „Jogger“, „Sonnenanbeter“ und auch die „Nachbarn“ zu einer Gefahr erklärt werden.

Sie alle sollen „platt gemacht“ werden. Als Anreiz dienen dazu Punktezahlen.

 

ARD & ZDF: früher Hass hält länger an.

 

https://playcoronaworld.com/

https://www.funk.net/impressum

 

Das hier dargestellte und mit Zwangsgebühren finanzierte „Spiel“ durch das deutsche Staatsfernsehen verbreitet unverhohlen die Botschaft, alle jene skeptisch oder kritisch eingestellten Bevölkerungsteile zu vernichten. Es wendet sich an Heranwachsende, die „spielerisch“ auch kleine Kinder zu eliminieren haben – um den Weg in den Supermarkt zu finden.

Menschenverachtung hat hier ganz offiziell eine neue Dimension erhalten. Es handelt sich um einen Angriff auf die „eigene Bevölkerung“. Es zeigt das Ausmaß der Bedrohung durch Leute, die vor nichts zurückschrecken.

 

Freitag
21
August 2020
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