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Ein Bombenspektakel. Update.

 

Der SPIEGEL hatte gleich einen weiteren Artikel nachgeschoben. Verfasst von einer Raniah Salloum, einer noch relativ jungen Redakteurin, die ihr Gehalt direkt von den Kriegsverbrechern aus dem Pentagon zu erhalten scheint. Der Inhalt ihrer Artikel lassen kaum einen anderen Schluß zu. Bei dieser Frau Salloum handelt es sich um eine notorisch verlogene Kriegshetzerin, welche bereits in den ersten Stunden des verdeckten Krieges gegen Syrien für den SPIEGEL und dessen Auftraggebern aus Übersee an vorderster Medienfront gestanden ist und noch steht. Kurzum eine Person, die wie viele andere aus ihrer Branche vor ein Gericht gehört.

 

„Schmuggelkanäle des IS: Das Öl-Imperium der Islamisten“ nennt sie ihren Artikel, in welchem sie die US-Propaganda auszubessern versucht.

 

Die US-Luftwaffe und ihre Verbündeten aus den Golf-Diktaturen würden nun auch die Ölfelder angreifen, aber weil diese aus zahlreichen kleinen Ölfelderchen bestehen würden, wäre dies natürlich nicht so einfach oder langwierig. Und dann die Arbeiter dort, Zivilisten, natürlich, die auch getroffen werden könnten – und auch werden. Denn Raketen putzen alles dort weg, wohin diese geschickt werden. Warum nun moralische Bedenken andeuten? Hatten diese jemals eine Rolle gespielt?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-millionen-einnahmen-durch-schmuggel-von-oel-a-993670.html

Salloum scheint hier schon vorzubauen, warum sich diese Bombardierungen noch ein wenig hinziehen könnten. Oder vielleicht doch nicht so viel bewirken würden. Natürlich nicht, das ist ja auch dummes Zeug, sie werden noch gebraucht für die dort stationierten Fundamentalisten-Söldner.

 

Diese Banden sollen bereits teilweise seit über 2 Jahren auf den Ölfeldern sitzen, schreibt auch Frau Salloum. Aber das irritiert sie keineswegs. Vor dem 24. September war dies anscheinend vollkommen in Ordnung gewesen. Ach ja, die IS war ja ganz plötzlich aufgetaucht, das hatten die Medien zuletzt noch suggerieren wollen, und dann wieder nicht. In der SPIEGEL-Redaktion scheint man offenbar verwirrt. Wie war das alles nochmal?

 

ISIS zuerst im Irak und dann in Syrien, justament, als die USA und ihre reaktionären Verbündeten alles daran gesetzt hatten, diesen Staat zu vernichten. Finanzierung durch das ÖL heute, aber gestern durch die Saudis? Gute Terroristen oder schlechte Terroristen? Gestern noch Selbstmordattentäter und heute US-Material?

 

Logikbrüche belasten eine Frau Salloum nicht, wozu auch. Sie möchte ihrer zum Glück schwindenden Leserschaft auch weismachen, dass die riesigen täglichen Öleinnahmen auf „Landwirtschaftsfahrzeugen“, auf Eseln und auch Booten transportiert wird. Heimlich natürlich, auf Millionen von Eseln. Die sind auch unsichtbar. Und wohin? Salloum nennt die Türkei. Diese Information ist die einzige, die stimmig ist, die logisch ist. Denn dort, in diesem NATO-Land, befinden sich auch ISIS-Trainingslager, die Ausbilder mit diesem komischen Akzent, die Lazarette für die Verwundeten, ja, dort auf der anderen Seite der Grenze, die der türkische Grenzschutz freundlicherweise so durchlässig gestaltet hat, dort, wo man sich zuwinkt, dort, wo man sich freut, wenn es türkische Artillerieunterstützung gibt, wenn es in Reichweite mal nicht so läuft gegen die Syrer und Kurden.

 

Wie kommt bloß nur der Kriegshetzer McCain auf dieses Foto mit den Terroristen?

 

Und so ist es schon fast belustigend, dass Salloum davon erzählt, dass die ISIS-Truppen aber die Pipeline benutzen können, wenn sie Rohöl nach Damaskus liefern. Ebenfalls belustigend ihr Hinweis, dass im Irak und in Syrien mafiaähnliche Strukturen herrschen würden. Salloum ist noch gar nicht aufgefallen, dass es auch im Westen nicht anders ist, oder noch besser, sie selbst ein Teil dieser Struktur ist. Dafür müht sie sich ja auch im SPIEGEL redlich.

 

Das belegt sie auch mit ihrem weiteren Geschreibsel über Saddam Hussein und dessen „Schmuggelnetze“ während der Sanktionen. Sie nennt den damaligen Schmuggel tatsächlich ein „gut laufendes Geschäft“. Falsch, Schmuggel war die einzige Möglichkeit gewesen, um in dem zerstörten Land noch ein Minimum an Einnahmen zu erzielen. Ganz davon abgesehen, dass es sich bei Saddam um einen Diktator des Westens gehandelt hatte. Der dann freilich von den USA mit seinem Überfall auf Kuweit gelinkt (Saddam hatte noch Rücksprache gehalten) und fallengelassen wurde. Dabei hatte er doch zuvor so viel Drecksarbeit erledigt. Wie undankbar.

 

Das Thema Irak würde hier aber zu weit führen, wie auch die Herkunft/Entstehung dieser ISIS-Gruppe im Irak und deren tatsächliche Ziele. Allein die überdeutliche Zusammenarbeit der USA und NATO mit Al Quaida bei der Zerstörung Libyens, gegen die doch angeblich weltweit ein „Krieg gegen den Terror“ geführt wird, sollte auch mit einem Restverstand ein nicht aufzulösendes Fragezeichen hinterlassen.

 

Ein Rückschluss bleibt freilich bei einer Frau Salloum aus beruflichen Gründen unbemerkt. Dafür haben wir die Erklärung, warum dieser „Schmuggel“ und dieses „Schattensystem“ von den US-Amerikanern nie abgestellt werden konnte. Trotz aller so überaus ernsten Versuche, möchte Salloum ihrer Restleserschaft vermitteln.

 

Es ist wie mit den Drogen, ob dem Heroin in Afghanistan oder dem Koka in Kolumbien. Je stärker der Krieg gegen die Drogen geführt wird, desto mehr werden es. Und je stärker der Krieg gegen den Terror geführt wird, desto mehr Terroristen werden es.

 

Komisch, nicht wahr?

 

Nachtrag:

Und hier wieder ein neuer verlogener Dreck von Raniah Salloum aus der SPIEGEL-NATO-Kriegsküche:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-assad-profitiert-von-obamas-luftschlaegen-a-993900.html

Aber es lohnt sich nicht, alle diese Propaganda-Artikel zu kommentieren. Jeder zweite Satz ist eine Beleidigung an Verstand und Moral. Das kann gerne jeder selbst erledigen, ist gar nicht so schwer.

 

 

 

 

Sonntag
28
September 2014
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