Author Archives: Ruediger

Demo mit Nazi

 

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Die Demo in Wien am 11. September 2021, wo gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung, gegen Impf-Nötigung und mediale Hetze demonstriert worden war, war in Blättern wie dem KURIER mit Mißachtung gestraft worden. Man scheint hier die Taktik geändert zu haben. Statt pompöser Aufbereitung von Falschnachrichten und Verleumdungen nun stille kleine Kästchen am Rand einer Seite mit wenigen Zeilen und der üblichen Angabe von viel zu niedrigen Teilnehmerzahlen.

Anders die von der österreichischen Regierung noch großzügiger subventionierten Gratis-Schmutzblättchen. Die bliesen die Demo zu einer „Mega-Demo“ auf und skandalisierten die Anwesenheit bestimmer Personen. Nein, nicht wegen zwei Frauen, die Jesus-Bilder herumtrugen, auch nicht wegen der Blumen-Mädchen, die sich so hübsch dekoriert hatten, oder den Krankenschwestern, nein, der angebliche Skandal hatte einen anderen Namen: Gottfried Küssel, von Beruf Nazi. Mal wieder.

 

Screenshot Ö24

 

Link: https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/gottfried-kuessel-bei-corona-demo/491392530

 

Was der Nazi Küssel mit der Demo zu tun hat bleibt – erst einmal – schleierhaft. Aber er war vor Ort und bot „Sozial-Media-Schwachköpfen“ wie Michael Bonvalot eine Projektionsfläche, welche massenmedial dankend verbreitet wurde. Man ist ja Mitglied ein und derselben Bande. „Niemand soll sagen können, er oder sie hätte es nicht gewusst“, so Bonvalot. Nö, es hat nicht jeder gewusst und auch nicht jeder gesehen, und kaum jemanden mag es interessiert haben. Bonvalot gibt sich aber als Idiot, vielleicht ist er es auch, der glaubt, alle blasen die Demo ab, nur weil sich ein Nazi dazugestellt hat. Es wird nicht gefordert, dass der Nazi geht statt der 4.000 anderen Personen, was Bonvalot als einen bloßen Hetzer entlarvt. 

Tatsächlich gehört dieser Mann zu den besonders eifrigen Corona-Jüngern, wie allein seine TWITTER-Meldungen offenbaren. Die Demonstranten sind für ihn durchwegs „Rechte“, „Nazis“ oder „Leugner“, sein Weltbild entspricht genau dem österreichischen „Verfassungsschutz“ und der Stelle für Sekten-Fragen. 

Ein Nazi wie Küssel ist nämlich ganz praktisch für eine Demo, die genau das Gegenteil seiner Persönlichkeitsstruktur repräsentiert. Er bietet die Fläche, um vom Wesentlichen abzulenken und die Demo als solche zu dikreditieren. Diese Aufgabe wird der Medien-Meute zuteil, die dem wie bisher verbissen nachgeht. Und wer daran ein Interesse besitzt, muss hier nicht weiter erläutert werden.

Doch warum organisiert ein Nazi wie Küssel nicht seine eigene Demo, zusammen mit seinen Kumpanen? Wenn er doch für eine gerechte Sache einzutreten versucht, eine, die andere bei der gleichen Sache nicht behindert? Die Penetranz seiner Anwesenheit, das gefundene Fressen für die medialen Hetzer, welches er ihnen somit vor die Füße wirft, hat unserer Meinung nach nichts mit ihm zu tun. Küssel würde nicht einmal eine eigene Demo aufstellen können, weil sein Umfeld lächerlich klein ist. Wirkung erhält er nur als Fremdkörper bei anderen und als Objekt der Begierde für die Kameras. 

Nach unserer Wahrnehmung ist eine Person, welche so beharrlich dem Innenministerium und der Medienmeute zuarbeitet ein Teil derselben Organisationen. Diese Wahrnehmung wurde vor Ort durch unsere Beobachtungen verstärkt.

 

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Niemand von uns hatte Küssel je gesehen, wir kannten sein Gesicht nicht, sondern identifizierten ihn anhand des Umfeldes. Dazu gehörte ein TV-Team, welches an ihm klebte, als wäre der Mann für irgendetwas relevant oder gar für die Demo repräsentativ. Es war auch genügend Raum um ihn herum, um ihn besser portraitieren zu können.

Und natürlich gehörten dazu auch seine Begleiter, wenigstens vier etwas grobschlächtig wirkende „Glatzen“ im üblichen schwarzen Dress. Dazu noch einige weitere Mitstreiter, die aber weniger auffielen. Die Typen, die auffielen, vermittelten kein Interesse an der Demo oder an den Rednern auf der Bühne, sie fielen auf, weil sie mal mehr, mal weniger einen Kokon um Küssel bildeten und ständig die Menge drumherum beobachteten.

 

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Und – wie lustig – zwischendurch wurde immer wieder Mund-Nasen-Schutz vor das Gesicht gestülpt.

 

Ö24 - Demo

 

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Besser konnte gar nicht aufgezeigt werden, mit den Inhalten der Demo nichts am Hut zu haben. Die einzigen Personen, welche sich Masken vor das Gesicht stülpten, waren Polizeibeamte, wenn sie Demonstranten zu nahe kamen. Und die „Glatzen“ bei Küssel.

 

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Ziviles Polizeifahrzeug an der Linken Wienzeile mit einem Mann. 

 

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Bei dieser Gruppe von Maskierten handelt es sich nicht um Demonstranten, sondern um zivile Polizei.  Inmitten dieser Polizisten, durch die vordere schwarz gekleidete Person großteils verdeckt, der oben erwähnte Reporter Michael Bonvalot (mit Rucksack und Smart-Phone in der Hand). 

https://twitter.com/i/broadcasts/1vAxRwQaklZKl

 

Die Grenzen zwischen Nazis und Sicherheitsbehörden waren schon immer mehr als durchlässig so wie Nazis in der Regel als Handlanger der Faschisten operierten und operieren. Wir wissen es nicht, hatten aber den Eindruck, als wenn es sich bei den „Glatzen“ um Personal aus Polizei oder Geheimdienst handelte. Küssel als echter Nazi schien nur die Figur für die Propaganda zu sein. Er wäre nicht der erste, der sich den Behörden – vielleicht für Straferleichterungen – angedient hat. Ähnlich wie in Deutschland, wo die KPD verboten ist, die NPD aber nicht. Und diese existiert nur, weil diese vor allem aus Polizei, Geheimdienst und einer V-Mann-Truppe besteht.

 

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Bereitgestellte Wasserwerfer am Gürtel hatten bei den Demonstrationsteilnehmern lautstark für Unverständnis gesorgt. 

 

Gut schaut so etwas nicht aus, wobei wir uns hier auf das Innenministerium als verantwortliche Behörde beziehen. Einerseits einem islamistischen Wirrkopf in der Wiener Innenstadt die Gelegenheit zu geben, vier Menschen zu ermorden, andererseits aber Bedenken oder gar Furcht gegenüber einer absolut friedlichen Demonstration der eigenen Bürger zum Ausdruck zu bringen und ausgerechnet denen einige Nazi-Darsteller für eine natürlich gewünschte negative „Berichterstattung“ beizumengen. Aus Sicht der Sicherheitsbehörden macht dies natürlich Sinn. 

 

Dienstag
14
September 2021
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Kultur der Erinnerung

 

9-11 Suchfunktion Bilder

Screenshot Internet Bildersuche 9/11.

 

Geschichten, die man sich erzählt oder vielmehr erzählt bekommt, dienen nicht immer der Information oder begnügen sich mit dem alleinigen Anspruch eines gewissen Unterhaltungswertes. Erzählungen sind wie die Märchen der Gebrüder Grimm in ihren Wiederholungen Teil einer Volkskultur und somit einer Identität.

In der politischen Erinnerungskultur verhält es sich ein wenig anders. Märchen werden nicht als Märchen oder Sagen deklariert, sondern als reale Ereignisse dargestellt. Diese Geschichten werden von den gleichen Kreisen immer gleich erzählt. Andere Erzählungen sind nicht erwünscht, nicht einmal Variationen ein und der selben Geschichte. Das Denken wird als überflüssig hingestellt, es soll nur zugehört werden.

Der Glaube an eine Geschichte wird in eine Erinnerungskultur überführt, ohne den Glauben herauszustellen. Kleine Kinder bekommen in Schulbüchern sprichwörtlich eine Geschichte vorgesetzt, die sie zu glauben haben.

Die Einspeisung einer Geschichte in das kollektive Gedächtnis wird von Bildern begleitet, welche diese Geschichte zu den Empfängern transportieren. Bilder von gestapelten Särgen auf Armee-Transportern oder Bilder von Intensivstationen sind genau so wichtig wie jene von zwei Zwillingstürmen und einem Flugzeug oder dem hohlen Rest einer Fassade.

Bergamo Corona Bildersuche

Screenshot Internet Bildersuche Bergamo Corona.

 

Die hiermit einhergehende Verankerung eines Opferkultes, den auch Nazi-Deutschland gepflegt hatte, wird Teil einer vorformulierten Identität. Bildhafte Trigger für Kampagnen der Angstmacherei generieren Respekt vor einer in den Raum gestellten Bedrohung und einer Kultur des Duckmäusertums, während sie für die Erzähler gewöhnlich den Vorwand für Krieg liefern. Es wird das kultiviert, was sich als so nützlich für die Herrschenden erweist. Angst fressen Seele auf, wie schon Fassbinder wusste. Eine Pandemie der Verblödung tut ihr Übriges.

Erinnerungskultur bedeutet in diesen Fällen das vorbestimmte Gedenken an Lügen zur Vertuschung von monströsen Verbrechen eben dieser Erzähler.

In einigen Tagen darf wieder gefeiert werden. 20 Jahre 9/11, 20 Jahre Massenmord, Raub und Zerstörung, 20 Jahre keine Aufklärung, 20 Jahre keine Bestrafung der Mörder, Räuber und aller Helfer und Helfershelfer. Der KURIER feiert in seiner gestrigen Sonntagausgabe schon einmal vor.

Herzlichen Glückwunsch an das Verbrecherpack!

 

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Montag
06
September 2021
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Der gute Soldat in Afghanistan

 

Die Darstellung der – eigenen – Soldaten als Verteidiger, Befreier, sich aufopfernde Helden etc. ist so alt wie der Krieg selbst. Die zahlreichen Kriege, welche von den USA, der NATO sowie ihren Verbündeten zur Wahrung ihrer politischen, geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen allein ab 2001 für das US-Konzept des „Greater Middle East“ losgetreten wurden, hatten abseits der Vernichtung von Kulturen, Gesellschaften, Lebensgrundlagen, Volkswirtschaften und Staatsgebilden bislang geschätzte zwei Millionen ermordete Menschen verursacht.

Bereits vor den gegen Libyen und Syrien geführten Kriegen hatte die Propaganda versucht, ihr nach Afghanistan und in den Irak entsandtes Kriegsvolk auf allen Ebenen in ein möglichst positives Licht zu stellen und gleichzeitig die zahllosen Opfer aus dem selbigen Licht der Wahrnehmung verschwinden zu lassen. Der NATO-Soldat, zumeist aus den USA, wurde massenmedial in den eroberten und besetzten Ländern als Opfer von Hinterhalten, von Nöten und Beschwerden dargestellt, als das Gute inmitten des Bösen und des Fremdartigen, als Vertreter des propagierten „Wertewestens“ mit einem vorgeblich demokratischen Anliegen und Verteidiger von Frauenrechten u. a.

Der gute Soldat

 

Die Zurschaustellung der Täter als Helfer wie auch als Opfer hatte in den Jahren 2001 bis 2008 seltsame Blüten getragen. Abseits des organisierten Massenmords, welcher häufig aus dem Hinterhalt und auf Zivilisten durchgeführt wurde, und abseits der dafür notwendigen rassistischen Einstellung der Militärs gegenüber der einheimischen Bevölkerung (US-Jargon: „Sandnigger“), erhielten Fotos von Tätern auch verstärkten Eingang in Fotowettbewerbe, ohne diese Täter als solche zu deklarieren. Das Motiv eines erschöpften US-Soldaten in Afghanistan erhielt sogar den ersten Preis des „World Press Photo“.

 

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Quelle: http://www.wdcphotography.com/2012/02/sleeping-soldiers/world-press-winner-2007/

 

Diese Widerlichkeiten hatten wir 2009 zum Anlass genommen, eine eigene Pressefoto-Veranstaltung als „Fake“ aufzuziehen, um diese als eine verdeckte Antikriegsveranstaltung zu präsentieren. Für das Plakat hatten wir uns für ein Motiv entschieden, welches einen US-Soldaten mit einem weinenden, aber vermeintlich geretteten Kind in Afghanistan zeigt. Hierbei handelte es sich nur um einen Ausschnitt des Fotos, auf welchem die Leichen der erschossenen Mutter und Großmutter weggeschnitten worden waren. Das vollständige Bild war innerhalb der Ausstellung zu sehen gewesen.

 

Pressefoto 2009

 

Afghanistan ist derzeit wieder stark in den Medien präsent, weil sich die USA und die NATO aus diesem Land zurückziehen. Die Geschichte, die hier auch bildhaft erzählt wird, ist von einer Reihe von Unstimmigkeiten begleitet, welche natürlich nicht hinterfragt werden. Diese wurden auch 2001 beim Überfall auf Afghanistan nicht hinterfragt. Die kursierenden Lügen werden bis heute als Wahrheit verkauft. Die nun in den Massenmedien verbreiteten Fotos wecken Assoziationen an das Ende des Vietnam-Krieges und generieren Mitgefühl für jene, welche das Land schnellstmöglich verlassen wollen, sie sparen aber auch nicht an Motiven des guten Soldaten, welcher sich unter anderen um einheimische Kinder so rührend sorgt. Diese PR macht die anderen allerdings auch nicht wieder lebendig.  

 

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US-Propaganda-Foto im KURIER, Printausgabe vom 24. August 2021.

 

US Central Command PR

Quelle: Screenshot, APA & US Central Command Public Affairs, Samuel Ruiz. 

 

Freitag
27
August 2021
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Gefolgschaft hinterm Hakenkreuz. Buchvorstellung.

 

9783945187739

 

Bei dem Hakenkreuz handelt es sich um ein Logo, welches im Grunde austauschbar wäre, würde es nicht mit einer Symbolik und bestimmten 12 Jahren Geschichte verknüpft werden. Hier aber geht es um die Gefolgschaft.

Gefolgschaften gab es auch im Mittelalter, die Gefolgschaften des Königs, des Fürsten, des Barons und Landherren, welche sich aus Rittern, Dienern, Vasallen, Untertanen und auch hinzugekauftem Personal zusammensetzten. Auch in den heutigen Zeiten lässt sich die Frage stellen, was treibt innerhalb und außerhalb von Abhängigkeiten eine Mehrzahl der Menschen an, einen Apparat zu stützen, welcher sich gegen sie selbst wendet. Wie lässt sich dieses Phänomen erklären?

Ist es Vergesslichkeit über Fakten, die noch bis 2019 zum Allgemeinwissen gehörten, dann aber ins Gegenteil verkehrt wurden? Ist es mangelnde Erfahrung? Mangelnde Bildung? Eine mathematische Schwäche? Blindheit? Ist es die verlorene Fähigkeit, Ereignisse in einen Kontext zu setzen? Oder ist es eine Hörigkeit gegenüber „Wissenschaft“ und Medizin, gegenüber den massenmedialen Lautsprechern oder ein tiefes Gottvertrauen in das politische Establishment und den sonstigen „Anführern“? Oder ist es vielleicht doch nichts weiter als pures Desinteresse? Faulheit vielleicht?

Warum reicht der Hausverstand für die Kasse von BILLA, aber nicht darüber hinaus? Ist es die schlichte Furcht davor, nicht einer via Marketing kreierten Gruppe anzugehören? Oder ist es das schlichte Gemüt, welches Verbote und Verarschung ignoriert, sich aber über eine kleine Belohnung für die eigene Degeneration erfreuen kann? Ist es eine Sekten-Strömung, deren Kraft der Ignoranz im festen Glauben, es werde alles gut… irgendwie, zu finden ist?

Oder ist es so, dass der größere Teil der Bevölkerung, etwa zwei Drittel, es nicht nur erkennen mag, sondern es schlichtweg gar nicht wissen will? Und diese Menschen daher sich an die Meinung anderer klammern, von der sie nicht wissen, woher und worin sich diese begründet?

Die von der herrschenden Klasse gewünschte Ordnung wird dem „Volk“ tagtäglich in die Köpfe gehämmert, mal mehr, mal weniger subtil. Der Masse soll der Gehorsam sprichwörtlich eingeimpft werden, Abweichler oder „Ketzer“ werden verurteilt.

 

Wagenknecht und Lanz

Quelle: gmx. Screenshot. 

Lanz als Erfüllungsgehilfe im deutschen Staatsfernsehen, hier massenmedial mit einer Schlagzeile aufbereitet. Übersetzt heißt dies: „Gehören Sie uns, Frau Wagenknecht?“. Zu uns, das ist die gehorsame, gleichgeschaltete Masse.

Dieses sozialwissenschaftliche Thema ist aktueller denn je, weswegen wir an dieser Stelle auf den 2016 verstorbenen Historiker Kurt Pätzold aufmerksam machen wollen, dem deutschen Faschismusforscher schlechthin. Von besonderem Interesse sind hier seine Forschungen hinsichtlich der Bevölkerung Nazi-Deutschlands und seine Erkenntnisse, warum und wie die Masse das damalige Verbrecher-Regime mitgetragen hat.

Nach dem verheerenden Krieg wurden gerne Ausflüchte aus der Bevölkerung verwendet, angeblich nichts gewusst zu haben. Doch auch in diesem Fall ließ sich feststellen, dass es eher um das opportunistische Nicht-Wissen-Wollen gegangen war.

„Gefolgschaft hinterm Hakenkreuz“ ist Pätzolds letztes Werk, welches unvollendet blieb und von seinem Ko-Autor und Freund, dem Historiker Manfred Weißbecker, aufbereitet wurde. Dennoch gehört dieses Buch mit seinen 20 Kapiteln zu den absolut empfehlenswerten Werken, welche grundsätzlich über Strukturen, Zusammenhänge und Marketing-Kampagnen sowie über die Menschen innerhalb dieser Auskunft geben.

Die Mechanismen der Macht und ihre Mittel haben sich kaum verändert, aber auch nicht das, was gerne als „Volk“ bezeichnet wird. Es sind die Massen, welche die Basis bilden. Es sind die Menschen in diesen Massen, welche sich für aufgeklärt halten, ohne das Mittelalter jemals verlassen zu haben.

https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/titel/volksmassen-und-faschismus.html

 

Mittwoch
14
Juli 2021
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Lustig.

 

In den letzten Tagen gab es einige lustige Videos bzw. Beiträge von Entscheidungsträgern und Meinungsmachern, welche einen Blick auf deren Kompetenzen erlaubt hatten. Die ihre durfte unlängst die Anführerin des EU-Blocks und deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel präsentieren, die bei dieser Gelegenheit auf die „Erkenntnisse“ ihres Angestellten Christian Drosten verwies.

Nein, nicht jeder sollte wissen, was ein „Ct“-Wert ist, erst recht nicht, wenn mit dessen Resultat Kleinigkeiten wie die Demontage verschiedener Rechte verknüpft werden. Die Masse des Stimmviehs scheint ähnlich kompetent zu sein und lenkt sich derzeit ohnehin mit Fußball oder schicken Impf-Selfies ab.

Anderen war es im Bundestag dann doch peinlich genug, so dass das Protokoll der Sitzung vom 23. Juni 2021… ähhh… „ausgebessert“ wurde.

https://www.bundestag.de/dokumente/protokolle/plenarprotokolle

Lothar Wieler, der leitende Angestellte aus dem Robert Koch-Institut und gleichzeitiger Helfershelfer der deutschen Bundesregierung, durfte seinen Text immerhin von einem Zettel ablesen. Das gibt Sicherheit bei Aussagen, die er mittlerweile auswendig gelernt haben sollte, denn es scheint sich um immer den selben Zettel zu handeln.

Masken, Testpflicht an Schulen, die vermeintlich noch tödlichere Delta-Variante, die fiesen nachfolgenden Varianten, die kommen könnten, Spekulationen hier und da, kurzum lustiges haltloses Gerede, um das „Corona-Regime“ gleich bis zum Frühjahr 2022 weiterzuempfehlen. Hat ja auch bisher funktioniert.

Auf „Varianten“ hatte Wieler bereits im Januar 2021 hingewiesen, er hatte das Normalste auf der Welt sogar als „biologisch plausibel“ erkannt, dem allerdings eine entgegengesetzte Wahrnehmung verkündet: „Und je mehr wir impfen, desto mehr Varianten werden auch auftreten.“

Doch was interessiert mich das Geschwätz von gestern? Hört überhaupt jemand zu?

 

Lustig auch Karl Lauterbach von der deutschen nunmehr irrelevanten ehemaligen sozialdemokratischen SPD, derzeit besonders engagierter Pharma-Lobbyist und Diener des Großkapitals, der sich als „Gesundheitsexperte“ ausgibt, ohne augenscheinlich etwas damit zu tun zu haben. Auch er hat – total lustig – absolut keine Kenntnis über den „Ct“-Wert und der Amplifizierung von Proben für den PCR-Test.

Lauterbach Lobby

Am Lustigsten ist noch die Tatsache, dass sich der Abteilungsleiter aus Österreich an diesen lustigen Clowns orientiert. Wobei er und seine Regierungsleute – so ehrlich sollte man schon sein – sich auch auf Persönlichkeiten des „Beraterstabes der Corona-Taskforce“ stützen, denn Wissenschaft muss sein, auch beim Marketing. Prof. Florian Thalhammer und der in den Massenmedien herumgereichte Prof. Herwig Kollaritsch sollen für die nötige Seriösität sorgen, zum Beispiel bei einem Webinar zum Thema Verimpfung an Kindern, nachdem der Stoff des US-Pharma-Konzerns Pfizer die Zulassung für die neue Kundengruppe erfahren hatte.

https://infektiologie.co.at/e_learnings/covid-19-impfung-von-kindern-duerfen-sollen-oder-muessen

Mit freundlicher Unterstützung des lustigen Sponsors mit dem Namen Pfizer! Yeah!

Pfizer - dürfen, müssen, sollen

Prof. Kollaritsch, Tropenmediziner, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, will sich auch mit Viren auskennen und stimmt offensichtlich der Aussage zu, dass sich Viren leicht in schwachen Körper ausbreiten (und somit schwer in „starken“) wie „Verschwörungstheorien in schwachen Geistern.“

Kollaritsch Verschwörer

Zweifellos ist auch Prof. Kollaritsch ein schleimiger Lustiger, wer allerdings eine ernste Behandlung suchen sollte, kann auf dessen „Kompetenz“, aber auch auf ein derariges Niveau getrost verzichten. Nur die österreichische Bundesregierung und Pfizer ganz offensichtlich nicht. 

 

Dienstag
29
Juni 2021
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Doppelmoral, Teil 4.

 

Mit Verspätung sei hier noch nachgereicht, dass der in Minsk verhaftete Roman Protasewitsch vom belarussischen TV interviewt wurde. Es soll etwa 4 Stunden gedauert haben, ausgestrahlt wurden anderthalb Stunden.

 

 

Offenbar kooperiert Protasewitsch mit den Behörden, und diese haben es sich nicht nehmen lassen, dies im TV zur Schau zu stellen. Vor allem in Anbetracht des Umstandes, dass Protasewitsch nicht das zu erzählen hatte, was in NATO- und EU-Kreisen erwünscht ist. 

Siehe dazu Anti-Spiegel:

https://www.anti-spiegel.ru/2021/protasewitsch-packt-aus-in-weissrussland-wurden-neue-videos-vom-verhoer-des-verhafteten-veroeffentlicht/

https://www.anti-spiegel.ru/2021/protasewitsch-gibt-dem-weissrussischen-fernsehen-ein-langes-interview-und-nennt-seine-hintermaenner/

Das Interview:

https://www.anti-spiegel.ru/2021/teil-1-das-gesamte-interview-von-roman-protasewitsch-auf-deutsch/

https://www.anti-spiegel.ru/2021/teil-2-das-gesamte-interview-von-roman-protasewitsch/

https://www.anti-spiegel.ru/2021/teil-3-das-gesamte-tv-interview-von-roman-protasewitsch-auf-deutsch/

Der österreichische STANDARD dazu:

https://www.derstandard.de/story/2000127144320/inhaftierter-regierungsgegner-protassewitsch-in-belarus-wohl-zu-interview-gezwungen

Inhaltlich ohne Überraschung, so bleibt auch hier festzustellen, dass der Raum mit Meinungen und Gerede vollgestopft wird, um die „westliche“ Position zu stützen, als (richtige) Fragen zu stellen und sich um eine Aufklärung zu bemühen. Unverhohlen ist dies – natürlich – auch für die Organisation EU nicht von Interesse, welche bereits Urteile und Bestrafungen veranlasst, ohne ein Ergebnis abzuwarten.

Das Beste befindet sich am Ende des Artikels, als das Blatt den deutschen Regierungssprecher und besonders penetranten Berufslügner Steffen Seibert in seiner geheuchelten Empörung zitierte.

Spekulationen wurden auch in DIE PRESSE zu Gewißheiten umgeformt:

(Hinter einer Bezahlschranke)

https://www.diepresse.com/5989349/lukaschenkos-machtdemonstration?from=rss

(Oder vorgefertigt von der dpa):

https://www.diepresse.com/5988932/belarus-zeigt-erzwungenes-interview-mit-protassewitsch?from=rss

In einer „Qualitätspresse“, zu welcher sich auch DIE PRESSE gerne zählt, darf auch die Hetze nicht fehlen, hier als Kommentar deklariert und von Wieland Schneider verfasst, der in den letzten Jahren immer ein großes Herz für durch die USA und NATO finanzierten „Aufständischen“, „Rebellen“, Nazis und Islamisten-Söldner gezeigt hatte.

https://www.diepresse.com/5989283/die-zynische-tv-show-des-minsker-regimes?from=rss

Reinste Propaganda und Stimmungsmache auch hier:

https://www.diepresse.com/5989800/lukaschenko-europas-kim-jong-un-mit-schnauzbart?from=rss

Der Unterschied der österreichischen Blätter KURIER, STANDARD und DIE PRESSE findet sich ausschließlich nur in der Aufbereitung der Botschaften für die jeweilige Leserschaft bzw. Klientel.

Zuletzt gab es einen neuen Auftritt von Protasewitsch:

https://kurier.at/politik/ausland/belarussischer-regimekritiker-auf-pk-fuehle-mich-ausgezeichnet/401412843

Dazu der Anti-Spiegel:

https://www.anti-spiegel.ru/2021/pressekonferenz-von-protasewitsch-und-was-die-medien-daraus-machen/?doing_wp_cron=1623842432.1688709259033203125000

 

Mittwoch
16
Juni 2021
Kommentare deaktiviert für Doppelmoral, Teil 4.

Doppelmoral, Teil 3.

 

Auf den „Nachdenkseiten“ hatte sich auch Ulrich Heyden seine Gedanken gemacht:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=72928

Zum Vergleich die Karoline Krause-Sandner vom KURIER, ebenfalls am 29. Mai 2021 – leider hinter einer Bezahlschranke:

https://kurier.at/politik/ausland/wie-russische-medien-die-minsker-flugzeugaffaere-verwaessern/401395689

Statt Recherche, Information und halbwegs ausgewogene Berichterstattung, um eine Mindestmaß an Qualität zu signalisieren, versuchte die Redakteurin krampfhaft eine Verbindung zum Kreml herzustellen. Da diese aber nicht zu finden gewesen war, führte sie eine andere Entdeckung mit Bezug zum Kreml ins Feld: „kremltreue Medien“.

„Die von Moskau kontrollierten Online-Portale, TV-Sender und Social-Media-Seiten sind in der vergangenen Woche ausgerückt, um das Narrativ, das in westlichen Medien zu der Causa gezeichnet wurde, wieder zunichte zu machen“, so Krause-Sandner vom washingtontreuen Medium KURIER.

Moskaus Redakteure besitzen freilich das größere Niveau und die größere Qualität als eine KURIER-Redakteuren, die einzig nur die Interessen ihrer Auftraggeber reflexartig zu bedienen versucht.

„So wurde vielfach der Zwischenstopp des Fluges von Evo Morales 2013 in Wien thematisiert, als Edward Snowden gesucht wurde – was mit dieser Causa nichts zu tun hat.“

Krause-Sandner hatte sich nicht anders zu helfen gewusst, als sich außerordentlich dumm zu geben. Der Vorfall von 2013, als sich die beteiligten NATO- und EU-Staaten als willfährige US-Handlanger präsentiert hatten, hatte natürlich nichts mit der aktuellen „Causa“ zu tun, es hatte nur die Doppelmoral aufzeigen sollen.

„Es wurde behauptet, dass die Umleitung durch einen Kampfjet „in Einklang mit den internationalen Bestimmungen“ sei, was falsch ist.“

Grundsätzlich darf jeder Staat als Souverän seine Luftwaffe über seinem Luftraum fliegen lassen, wie es ihm beliebt. Außerdem wurde die Maschine der RyanAir nicht durch einen Kampfjet umgeleitet.

„Roman Protassewitsch wurde als Neonazi diffamiert, was die Aktion der belarussischen Führung allerdings nicht legaler macht.“

Andere hatten ein wenig in der Vergangenheit des Protassewitsch recherchiert, wozu der KURIER nicht in der Lage hatte sein wollen. Davon abgesehen, dass Protassewitsch selbst zahlreiche Hinweise in diversen Medien hinterlassen hatte. Die Frage einer Legalität kann in den Raum gestellt werden, erweist sich hier aber als Luftnummer, weil Krause-Sandner an einer Aufklärung nicht interessiert ist.

Die KURIER-Redakteurin selbst ist jene, welche diffamierend einen ähnlichen Artikel („Wo eigene Wahrheiten geschaffen werden“) in der Printausgabe vom 29. Mai einleitete:

„Wenn der belarussische Diktator zum russischen Präsidenten reist, dann tut er das in erster Linie als Bittsteller.“

In Ermangelung von Inhalten und im Unwillen, sich mit einem Thema sachlich auseinanderzusetzen, ging es weiters im Artikel nur noch darum, diverse auf alternativen Plattformen erschienene Artikel pauschal zu diskreditieren und eine Steuerung aus Moskau zu unterstellen. Denn Feindbilder wollen in sämtlichen transatlantisch orientierten Medien täglich gepflegt werden. So wurde die ominöse „Trollfabrik“ aus St. Petersburg wieder aus der Schublade geholt, über Hackergruppen spekuliert und staatliche Medien Russlands präsentiert, die „weniger geheimnisvoll“ vom russischen Staat finanziert werden.

Wie gewohnt, sind staatliche Medien ausschließlich in Russland zu finden, während in der westlichen Medienwelt nur die Leere zu existieren scheint. Von der staatlichen „Förderung“ des KURIER einmal abgesehen, um deren Erhöhung einige Male auch öffentlich gebettelt wurde. Um das dargelegte Nichts ein wenig aufzuhübschen, war sich Krause-Sandner nicht zu blöd, einen besonders lächerlichen, weil verräterischen Hinweis anzufügen:

„Dennoch fügen sie sich in ein Bild ein, dass von der EU seit mittlerweile 2015 genau beobachtet wird. Auf der Homepage EuvsDisinfo.eu wird blogartig festgehalten, was Mitgliedstaaten und Experten an Desinformation und Propaganda (vor allem aus prorussischen Quellen) herausfiltern können.“

Der angegebene Link führt uns zu einer Homepage, die weder über ein Impressum verfügt, noch die Namen der Autoren nennt:

https://euvsdisinfo.eu/

Lustigerweise wird unten darauf hingewiesen, dass es sich bei den Inhalten nicht um die offiziellen EU-Inhalte handeln würde, sondern um jene der „East StratCom Task Force“, einer Gründung des Europäischen Auswärtigen Dienstes der EU, um die angeblichen Desinformations-Kampagnen Russlands (und auch Chinas) zu bekämpfen:

https://de.wikipedia.org/wiki/East_StratCom_Task_Force

https://eeas.europa.eu/headquarters/headquarters-homepage/2116/-questions-and-answers-about-the-east-stratcom-task-force_en

Wenig überraschend wird auf dieser Homepage der Kampf um die Deutungshoheit bis aufs blutige Messer geführt, mit allen Mitteln der Propaganda (Lüge, Auslassungen, Verzerrungen, Einseitigkeit etc.) bis hin zu einer Hetze, welche noch 1945 einen Goebbels zu Freudentränen gerührt hätte. Nach Durchsicht zahlreicher Seiten kann nur der Eindruck entstehen, dass die Großväter, die Urgroßväter, auch Napoleon, die Schweden, die Briten, Polen, Osmanen gar nicht so falsch gelegen sein können: der Feind ist der Russe, einschließlich jener der neuen Rasse „Pro-Russe“.

So kann an dieser Stelle empfohlen werden, die obige Homepage zu besuchen, um sich selbst ein Bild zu machen und ggf. zu überprüfen.

Zum Schluß soll der Frau Krause-Sandner dafür gedankt werden, dass sie uns einen weiteren Baustein über die Organisation EU hat zukommen lassen, auf welchen auch wir zukünftig verweisen können. Wir teilen mit ihr die Erfahrung, dass die in Massenmedien wie KURIER, STANDARD, PRESSE und alle anderen publizierten Texte genau den Vorgaben und Interessen von EU, NATO, den Regierungen, den transatlantischen Netzwerken, US-Milliardären, Finanz-, Digital-, Pharma-, Energie- Konzernen, Rüstungsschmieden & Co. entsprechen.

Und wir freuen uns über die Erkenntnis, dass jene Akteure, die so gerne Kriege führen, Putsche durchführen, Nazis und Terroristen aushalten die gleichen sind, die auch das Corona-Sujet so eifrig bestellen.

Eine schöne Empfehlung.

 

Mittwoch
09
Juni 2021
Kommentare deaktiviert für Doppelmoral, Teil 3.

Doppelmoral, Teil 2.

 

Der vom Verkehrsministerium von Belarus veröffentlichte Mitschnitt des Funkverkehrs zwischen der RyanAir-Maschine und dem Fluglotsen zeigte eine ganz andere Sicht auf den Vorfall, der ganz und gar nicht mit dem hysterischen Geschrei aus dem Westen korellierte.

http://caa.gov.by/ru/news-ru/view/1-203/

Hier bei Anti-Spiegel die Übersetzung vom 25. Mai:

https://www.anti-spiegel.ru/2021/kompletter-funkverkehr-veroeffentlicht-ryanair-piloten-haben-selbst-entschieden-in-minsk-zu-landen/

Natürlich kann auch dies gefälscht sein, aber es wäre immerhin möglich, die von der NATO aufgefangenen dem entgegenzustellen. Aber das geschah bisher nicht, wodurch die obige Veröffentlichung an Glaubwürdigkeit gewinnt.

Dazu eine Replik von Hans-Jörg Kramer:

https://publikumskonferenz.de/blog/2021/05/26/frau-krijgzlerin-sie-sind-mit-verlaub/

Wie immer es sich zugetragen haben mag, uns interessieren hier die „Verlautbarungen“ der massenmedialen Einheitsfront. Im KURIER wurde der verhaftete Roman Protassevich als „Blogger“, „Regimekritiker“ und „Journalist“ bezeichnet. Auch wurde erwähnt, dass er ein Mitbegründer des „Online-Portals“ NEXTA wäre und Protassevich sein „Vergehen“ es laut der Redakteurin Ingrid Steiner-Gashi wäre, „über die brutale Niederschlagung der Proteste in Weißrussland“ berichtet zu haben.

Die Rollenverteilung war klar, hier der böse Dikator mit der Prügel-Polizei, dort der liebe Junge von nebenan, der doch nur berichtet habe und deswegen sofort enthaftet werden müsse. Ungeachtet dessen, dass sich die gegen Belarus gerichteten Vorwürfe übrigens im Nachbarland Deutschland ereignen. Dort wird Bloggern und Journalisten, welche sich regimekritisch äußern, gerade der Saft abgedreht. Für diese Zustände hat der KURIER offensichtlich keinen Auftrag erhalten.

In der Generation eines Protassevich ist es häufig Gewohnheit, sein Mitteilungsbedürfnis über die sozialen Medien kund zu tun. Das war bei ihm nicht anders. Zu einer Recherche sollte man auch in den Redaktionsstuben in der Lage sein, allein, es durfte nicht sein, weil das Ergebnis nicht ins Bild gepasst hätte.

Bei Protassevich handelt es sich um einen Nationalisten, was nicht weiter dramatisch wäre, wenn er sich nicht auf dem Maidan an dem Putsch in Kiew beteiligt und sich anschließend nicht freiwillig als Söldner zum berüchtigten Nazi-Regiment „Asov“ gemeldet hätte, um zusammen mit seinen mit Runen und Wolfsangel geschmückten Kameraden mit Raub, Mord und Brand in den Donbas einzufallen. Um dort westliche Werte zu vertreten und unter Beifall der medialen Handlanger die im Westen neu erfundene Rasse des „Prorussen“ zu eliminieren.

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Das ist nicht mehr der nette Blogger von nebenan, das ist ein Mitglied einer Nazi-Killer-Truppe, finanziert durch ukrainische Oligarchen und freundliche Dienste aus dem Ausland. Mit seiner Gesinnung und auch seinem Handeln bekam er aber das Vertrauen seiner westlichen Auftraggeber, um bei „Radio Liberty“, einem CIA-Auslands-Propaganda-Sender, anzuheuern. Ein Foto zeigt Protassevich im Foyer des U.S. Department of State. Da schien ein Traum in Erfüllung gegangen zu sein. NEXTA, ein in Polen ansässiger und antirussischer Telegram-Kanal, ist ein Teil eines westlichen Regime-Change-Netzwerkes, um Proteste zu organisieren und letztlich Umstürze in die Wege zu leiten, wie es zuletzt auch in Belarus versucht worden war. Finanziert werden sie durchwegs von den einschlägig bekannten US-Organisationen und angeblichen „NGOs“ aus dem NATO-Kreis. 

Wenn die Behörden von Belarus Protassevich wegen Aufstachelung zum Hass, Organisation von Unruhen und grobe Verletzung der öffentlichen Ordnung anklagen wollen, erscheint es nicht einmal unplausibel. Sogar ohne dem Stempel „Ausländischer Agent“.

https://www.anti-spiegel.ru/2021/wer-sind-roman-protasewitsch-und-seine-freundin-sofia-sapega/

https://www.foiaresearch.net/person/roman-protasevich

https://www.anti-spiegel.ru/2021/der-telegram-kanal-nexta-eroeffnet-ausbildungsprogramm-fuer-den-umsturz-in-weissrussland/

Was den KURIER und alle anderen Blätter anbelangt, so ist auch hier deutlich, dass durch die Unterschlagung wesentlicher Informationen ein verzerrtes, um nicht zu sagen: ein vorsätzlich falsches Bild konstruiert wurde. De facto mit einer Lüge als Resultat. Und diese Lüge wiederum ist im Interesse der westlichen Hausherren, denen auch der KURIER wie gewohnt zu Diensten ist. Die politische Agenda, die Propaganda ist auch hier zum 100.000sten Male klar ersichtlich.

Und weil dem so ist, hatte Andreas Schwarz in der Printausgabe am 26. Mai in einem als „Leitartikel“ noch einmal richtig dümmlich-primitiv hetzen dürfen. Wir gehen hier aber nicht mehr darauf ein, das kann sich jeder selbst zu Gemüte führen, sofern gleichfalls masochistisch veranlagt:

https://kurier.at/meinung/chuzpe-in-der-weltpolitik/401392143

Gleiches gilt für den Artikel von Irene Thierjung im Innenteil, welcher praktisch keinerlei Informationen zu bieten hat und eher die emotionale Ebene mit Stimmungsmache zu bedienen versucht. Dieser Null-Artikel hier:

Leider nur hinter einer Bezahlschranke:

https://www.genios.de/presse-archiv/artikel/KUR/20210526/-eine-erratische-aktion/KURIER_202105266544530002.html

https://kurier.at/politik/ausland/gekapertes-flugzeug-weissrusslands-diktator-und-seine-naehe-zu-putin/401392101

Weitere Artikel hinsichtlich den Medien bezüglich dieses Themas:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=72745

https://www.nachdenkseiten.de/?p=72782

 

Anmerkung (vom 1. Juni 2021):

Um Missverständnisse zu vermeiden, soll hier darauf hingewiesen werden, dass die Piloten der RyanAir-Maschine natürlich nicht freiwillig in Minsk gelandet sind. Die Hintergründe des Geschehens sind zu diesem Zeitpunkt immer noch unklar, einschließlich der Umstände mit der angeblichen Bombendrohung usw. Die Schaffung eines Vorwandes, um Protassevich abzufangen und zu verhaften, liegt nahe – obwohl es sich bei diesem Mann, gemessen an dem hinter ihm stehenden Apparat, nur um einen kleinen Fisch handelt.

Dieser Vorfall ist hier aber ohnehin nicht von Interesse und dient für uns nur als Kulisse, um am Beispiel des KURIER die Reaktion westlicher Massenmedien zu veranschaulichen – mit ihrer Doppelmoral, mit ihren Doppelstandards, mit ihrer Hetze und Propaganda in ihrer Gleichförmigkeit. 

 

Montag
31
Mai 2021
Kommentare deaktiviert für Doppelmoral, Teil 2.

Doppelmoral, Teil 1.

 

Der KURIER zitierte den österreichischen Bundeskanzler als Reaktion auf die am 23. Mai nach Minsk umgeleitete Boeing 737 und der nachfolgenden Verhaftung zweier Passagiere durch die dortigen Sicherheitsbehörden wie folgt:

„Vollkommen inakzeptabel“ sei dieser Vorfall, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz und forderte „notwendige Konsequenzen. Wir erwarten eine eindeutige europäische Antwort, und Österreich wird sie selbstverständlich unterstützen“, versicherte der Kanzler.

Kurz forderte Konsequenzen und erwartete eine Antwort, die nicht er geben mag, sondern andere, die „Österreich“ aber unterstützen würde, obwohl sie noch nicht bekannt war. „Europäisch“ sollte sie aber sein.

Belarus befindet sich auch in Europa, die „EU“ ist nicht Europa und Kurz nicht „Österreich“. Das ist eine grauenhafte Darstellung eines Mannes, der das Amt des österreichischen Bundeskanzlers inne hat. Seine zur Schau gestellte Empörung offenbarte erneut eine dem transatlantischen Dunstkreis übliche Doppelmoral, die er bereits an anderer Stelle an den Tag gelegt hatte.

 

 

Von „Partnern“ aus Übersee begangene Terroranschläge und Massaker scheinen eine Empörung weniger zu rechtfertigen. Friede Springers transatlantisches Hetzblatt „BILD“ hatte die Gesinnung überprüft und die Antwort bei den Mördern in Washington und Langley sicherlich für Wohlwollen gesorgt. Braver Bub.

In einer stramm transatlantisch ausgerichteten Zeitung wie dem KURIER, war entsprechend ihrem niedrigen Niveau die Untersuchung des Vorfalls in Belarus bereits von Anfang an abgeschlossen. Nur das Strafmaß schien noch diskussionswürdig, so jedenfalls die Überschrift in der Printausgabe vom 25. Mai 2021:

Welche Strafe für Lukaschenkos Luftpiraterie?

Die Redakteurin Ingrid Steiner-Gashi, die nebenbei die monatliche Bundesheer-EU-NATO-Beilage mit dem gar nicht ironisch gemeinten Titel „Fakten“ moderiert, hatte zum Zeitpunkt der Artikelerstellung noch keine Ahnung von Hintergründen und den genauen Umständen, die hatte niemand, aber das eine wusste sie genau: der Russe bzw. hier der Belo-Russe war es gewesen, wie er es immer gewesen ist. Da wird der Blick ganz genau geschärft und der Fokus derartig konzentriert, dass das tägliche Morden, Rauben und Entführen westlich des Russen nie bemerkt wird.

Da Steiner-Gashi in ihrer Unkenntnis nichts zu berichten hatte, füllte sie ihren Text mit diffamierendem Dreck anstatt mit Informationen. Lukaschenko als Regierungschef von Belarus wurde durchwegs nur als „Diktator“ und „Machthaber“ verleumdet, der Staat Belarus wiederum als „Europas letzte Diktatur“. Und weil dem so sein soll, dürfte die „Kaperung“, die auch als „Entführung“ bezeichnet wurde, direkt von Lukaschenko, dem Diktator, befohlen worden sein – mutmaßlich natürlich.

https://www.genios.de/presse-archiv/artikel/KUR/20210525/welche-strafe-fuer-lukaschenkos-luf/KURIER_2021052527599270001.html

(Hinter einer Bezahlschranke).

Oder hier der mittelerweile erweiterte Artikel:

https://kurier.at/politik/ausland/eu-beraet-ueber-strafe-fuer-lukaschenkos-luftpiraterie/401391030

(In der Printausgabe nur bis zur Überschrift „Geständnis in Videobotschaft“)

Steiner-Gashi vermochte sich an ihrer Unkenntnis zu ereifern. Provokation! Bruch der Menschenrechte, Bruch nachbarschaftlicher, politischer und luftverkehrstechnischer Regeln! Es gehört zum Einmaleins in den westlichen Redaktionsstuben, Feindbilder aufzubauen und zu pflegen, doppelte Standards einzusetzen und vor ekliger Doppelmoral förmlich zu triefen, gerne auch hysterisch mit Schaum vor dem Mund. Sorge um einen verhafteten Menschen wird geheuchelt, während ein anderer wie Julien Assange im Gefängnis schmachtet, nachdem er zig Verbrechen der „Partner aus Übersee“ veröffentlicht hatte. Menschenrechte? Millionen von Arabern und Afrikanern durften bislang von denselben und anderen Partnern aus NATO und EU straffrei massakriert werden. Nachbarschaftliche oder politische Regeln? Darauf gepfiffen, es wird Krieg geführt, aber man nennt es nicht so, zumal er (noch) nicht „heiß“ ist.

Daher werden grundsätzlich die anderen bestraft, die, die man nicht mag, die man nicht haben will, die man durch Marionetten zu ersetzen gedenkt, also die, die nicht so wollen, wie man es von ihnen verlangt und ihnen diktieren möchte, diktieren wie ein Diktator, der… oh… nur auf der anderen Seite verortet wird. Verbündete Diktaturen wurden und werden derweil mit „Präsident“ umschrieben oder treten auch als „König“ oder „Scheich“ auf, Oligarchien erhalten ein kleines demokratisches Mäntelchen. 

Der Vorfall in Minsk ist hier nicht wesentlich, das Bedürfnis nach einer tatsächlichen Aufklärung gering. Darum geht es nicht, es soll nur eine Vorlage genutzt und propagandistisch ausgeschlachtet werden. Das bisherige Sanktionsregime der EU gegen Belarus, eine Form des Wirtschaftskrieges, war bislang nicht sonderlich erfolgreich gewesen und hatte den Regierungschef Lukaschenko eher wieder in Richtung Russland tendieren lassen, zu Putin, dem „Kremlherren“, wie ihn die Gehilfin aus den unteren Rängen der Medienfront titulierte, um Putin bei dieser Gelegenheit „Rückendeckung“ zu unterstellen.

Das Sanktionsregime der EU war im Vorjahr übrigens nach den Wahlen und Unruhen in Belarus etabliert worden, nachdem man aus der Ferne eine Wahlfälschung erkannt haben wollte. Allerdings sind aus US-, NATO- und EU-Sicht alle Wahlen in Ländern gefälscht, die nicht deren Handlanger an die Macht bringen. Nach Belarus wurden daher im Vorjahr aus der EU keine Wahlbeobachter trotz Einladung geschickt. Die OSZE, alles andere als neutral und nach Frisierung von Giftgas-Studien in Syrien zu Gunsten der westlichen Kriegstreiber mehr als nur in Verruf geraten, hatte verlauten lassen, diese sei zu spät eingetroffen. Nicht auszudenken, wenn die Unregelmäßigkeiten – anders als in den USA – überschaubar gewesen wären.

Doppelte Standards finden sich seitens der EU auch in dem Vorwurf der Polizeigewalt in Belarus gegenüber den Demonstranten, welche ebenfalls als Begründung für Sanktionen herhalten mussten. Von Forderungen nach Sanktionen gegen Frankreich und Deutschland aufgrund Polizeigewalt – wer will diese bestreiten – ist dagegen nichts zu hören.

Dieser KURIER-Artikel ist ein gutes Beispiel für besonders billige Propaganda und Hetze. Die Redakteurin Steiner-Gashi hat ihren Auftrag erfüllt und in diesem Sujet auch die Frauenquote erfüllt, wofür der KURIER bekanntlich eintritt. Passt. Das Ergebnis ist ohnehin immer gleich. Ein genderneutraler Automat hätte es freilich auch getan.

 

Samstag
29
Mai 2021
Kommentare deaktiviert für Doppelmoral, Teil 1.

Allesdichtmachen, Teil 2.

 

 

Düringer spricht in diesem Clip (unter anderem) von einer Regierung, welche ihm die Eigenverantwortlichkeit hinsichtlich seiner Gesundheit durch ein Paket an Verordnungen abgenommen hat, Verordnungen, welche allerdings seiner Gesundheit zuwiderlaufen und mit einer Stärkung des Immunsystems nichts zu tun haben.

Auch wir hatten vor einem Jahr feststellen können, dass von Anfang an die wesentlichsten und unmittelbarsten Maßnahmen bei einem Infektionsgeschehen in der Regierung samt seiner angeblichen Experten überhaupt keine Rolle gespielt hatten, sondern per Verordnungen eher die Schwächung desselben erzielt wurde. Fahrlässigkeit ist hier allemal zu verorten. Unfähigkeit kann bei einem Thema, von welchem jede Großmutter Kenntnis besitzt, kaum unterstellt werden. Eine bewusste Entscheidung muss daher auch in Anbetracht der zeitgleich gefahrenen Kampagnen um Impfstoffe zwingend angenommen werden, welche noch weit vor der Verfügbarkeit als einzige Hoffnung mit sakraler Penetranz beschworen wurde.

Dieses eine Beispiel zeigt in nur einem Punkt eine grobe Unstimmigkeit gegenüber den von dem politischen Personal, den TV-Ärzten und den Massenmedien verbreiteten Botschaften und Beschwörungen auf. Grund genug, diesen und andere Clips der Aktion #allesdichtmachen mit einem medialen Shitstorm zu übergießen und auf alle erdenklichen Arten zu diskreditieren. Dazu gehörte die Verunglimpfung der Schauspieler als angeblich dem „rechten Lager“ zugehörig zum Standardrepertoire.

https://www.youtube.com/watch?v=_nxXQg88-YM&t=1085s

Peinlich waren für uns die Reaktionen von Schauspieler-Kollegen und anderen Künstlern, die verständnislos taten und sich mit ihrer konformen Meinung im TV herumreichen ließen.

https://kurier.at/stars/austropromis/allesdichtmachen-oesterreichs-kuenstler-ruegen-ihre-wut-kollegen/401363606

Von ihnen unwidersprochen wurden ihre Kollegen aus den Clips mit Berufsverbot bedroht oder zumindest diese Forderung in den Raum gestellt. Ein fanatisierter Corona-Mob versuchte mit Morddrohungen einzuschüchtern, wie Brüggemann berichtete.

https://twitter.com/dtrickb/status/1385482312138166272

Natürlich durften auch Wissenschaftler mit einer systemkonformen Meinung nicht fehlen, wobei der Begriff „Wissenschaftler“ nur auf ein abgeschlossenes Studium hinweist, nicht aber auf wissenschaftliches Arbeiten, nicht auf den Auftraggeber, nicht auf das kriminelle Potential – zumindest nicht bei einer massenmedialen Meinungsverlautbarung. So beispielsweise ein angeblicher „Experte“ mit dem Namen Josef Holnburger, ein besonders eifriger Verfechter des „Wahrheitskartells“ und Bestandteil einschlägiger, russophober, aber US-freundlicher Netzwerke wie die von George Soros & Co. großzügig unterstützte „Open Democracy“, welcher eine andere Meinung hinsichtlich der „öffentlichen Meinunsbildung“ für problematisch hält. Das ist freilich jedem totalitären System eigen, wird aber von Holnburger – wer weiß warum? – nicht erkannt.

„Bereits am Samstag fand Daten- und Politikwissenschaftlers Josef Holnburger die Aktion mit Blick auf die öffentliche Meinungsbildung problematisch.“

Die Wissenschaft des Politikwissenschaftlers Holnberger ist die eines Demagogen, welcher Häme unterstellt und einen Kontext konstruiert, welcher auf einer Erfindung des politischen und massenmedialen Personals resultiert, welche unter anderem er selbst erschaffen hat:

„Leider bedienen viele der Prominenten hämisch Narrative, welche Bestandteil vieler Verschwörungserzählungen sind“, sagte er der dpa.

Gleichzeitig entblödet sich der „Wissenschaftler“ nicht, eine nicht haltbare Behauptung aufzustellen:

„Etwa vermeintlich gleichgeschaltete Medien oder ein Kritikverbot an der Regierung…“

https://www.berliner-kurier.de/politik-wirtschaft/vermeintliche-satire-ulrich-matthes-kritisiert-allesdichtmachen-li.154934

https://www.stern.de/news/schauspieler-protest-experte—allesdichtmachen-bedient-verschwoerungserzaehlungen-30497006.html

Es gleicht sich alles, gleichgültig, welche Figur massenmedial aufgeboten wird. Sie sind austauschbar, sie sind beliebig, aber sie sind viele. Bei Holnburger handelt es sich um eine weitaus größere Nummer als bei dem hier zuvor erwähnten A. Sängerlaub von der „Stiftung Neue Verantwortung“, aber er ist Teil ein und desselben Apparates.

Das konzentrierte Werfen mit Dreck ist nicht ohne Folgen geblieben. Eine Reihe von Schauspielern, wie Ulrike Folkerts, Heike Makatsch und Meret Becker, haben mittlerweile ihre Clips zurückgezogen, so dass nur noch 33 von 53 Clips öffentlich sind. Regisseur Brüggemann versicherte, dass diese nach wie vor zu dieser und ihrer Initiative stehen würden, was allerdings bei jenen mutlosen Schauspielern nicht aus eigenem Mund zu hören gewesen war.

Die Angst wird durch viele Facetten erweitert.

 

 

 

Die Heuchelei ist grenzenlos. Eine um den Schauplatz Indien konstruierte Angst-Kampagne soll die Zurverfügungstellung des eigenen Körpers für Gen-Experimente erhöhen. Hohe Zahlen („Infizierungen“, Tote etc.) werden erbarmungslos in die Köpfe der Medienkonsumenten gehämmert. Nur die Nennung der Relation zur Bevölkerung wird wohlweislich gemieden. Es ist den Schlaumeiern vorbehalten, 1.36 Milliarden Inder in das Verhältnis zu setzen und im Durchschnitt niedrigere Werte zu erhalten als in Österreich und Deutschland. Puh, Glück gehabt! Aber da wäre ja noch diese gefährliche Mutation, vor der mit größter Sorge von den selben Corona-Geiferern berichtet wird. Die anderen hatten ja ihre Wirkung verfehlt…

Die größte Sorge des Inders aus den unteren Klassen ist der Hungertod. Auf dem ganzen Planeten Erde gibt die Welthunger-Hilfe für das Jahr 2018 nur den Tod von Kindern bis zum 5. Lebensjahr mit schrecklichen 5,3 Millionen an, zumeist an Unterernährung verstorben. Doch wen interessiert das?

https://www.welthungerhilfe.de/hunger/welthunger-index/

Der Schauspieler Jan Josef Liefers: „Man kann alles sagen, aber nicht ungestraft“.

Respekt vor dem Mut der selbstbewussten und standhaften Schauspieler in Zeiten der „Neuen Ordnung“, die nur von relativ wenigen Kräften im Hintergrund mit geballter und sichtlich umfassender Macht und abseits jeglicher Demokratie orchestriert wird.

 

Mittwoch
19
Mai 2021
Kommentare deaktiviert für Allesdichtmachen, Teil 2.

Stiftung Neue Verantwortung, Teil 5.

 

Für die „Stiftung Neue Verantwortung“ nicht unerheblich ist auch die Zuwendung durch staatliche Behörden und Institutionen. Da gibt es das Auswärtige Amt, die Bundeszentrale für politische Bildung und die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“, einen durch Steuergelder finanziertem Verein, welcher 2019 immerhin 3,3 Milliarden Euro an Fördermitteln besessen haben soll. Hinzu kommen Steuergelder aus der EU.

Dazu gesellen sich mit der Bertelsmann-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung Schwergewichte aus Medien und Industrie, auf deren bekannte Nähe zur Regierung hier nicht eingegangen werden soll.

Die unter den Förderern erwähnte „Haleakala Stiftung“ hat auf den ersten Blick weniger mit dem bisherigen Konglomerat aus Finanziers und Stiftungen zu tun, da sie ihren Schwerpunkt im Bereich Energie und Umweltschutz hat. Man wird hier aber nur den Fördertopf lokalisieren, denn die „Haleakala Stiftung“ wird von der „GLS Treuhand e. V.“ geführt, welche zahlreiche Stiftungen betreut und thematisch breiter aufgestellt ist.

Auch hier will man sich für eine Zivilgesellschaft einsetzen, für Menschenrechte, für eine Demokratieentwicklung und sogar für einen Qualitätsjournalismus.

https://www.gls-treuhand.de/handlungsfelder/#c1404

https://www.gls-treuhand.de/handlungsfelder/aktionsbereiche/

Menschenrechte und Demokratieentwicklung werden allerdings nicht bei befreundeten Staaten wie Saudi-Arabien, Kolumbien oder der Türkei unterstützt, sondern in Russland über die Organisation „Memorial International“ in Moskau, welche wiederum hauptsächlich durch die US-Stiftung „Open Society Foundations“ des George Soros und der bundesdeutschen „Heinrich-Böll-Stiftung“ der Partei „Die Grünen“ regelmäßig finanziert wird. „Die Grünen“ gehören zu den eifrigsten Verfechtern der aggressiven US-Politik. 

Und der angebliche Qualitäts-Journalismus wurde durch die Bildung des „Forum Gemeinnütziger Journalismus“ gefördert, zusammen unter anderem mit dem erwähnten „Correctiv“ und zahlreichen weiteren Organisationen, die überall wiederzufinden sind und von denen einige wiederum durch den „GLS Treuhand e. V.“ subventioniert werden.

Die „Dt. Stiftungsagentur (Rainer Lemoine Stiftung)“ gibt auf ihrer Homepage die Zusammenarbeit mit der „Stiftung Neue Verantwortung“ (und auch der „Haleakala-Stiftung“) zum Thema „EnergieSystemWende“, welche sie gleichzeitig finanziell unterstützt.

Die „Datev-Stiftung“ fördert die Digitalisierung und eben auch die „Stiftung Neue Verantwortung“, was auf einer eigener Seite auf der Homepage dargestellt wird. Diese wird als unabhängige Denkfabrik dargestellt und gleichzeitig als eine Einrichtung zur Nachwuchsförderung.

https://www.datev-stiftung.de/projekt/stiftung-neue-verantwortung-ev/

Wir wollen es hierbei belassen und können bei dieser Stichprobe zur „Stiftung Neue Verantwortung“ konstatieren, dass sich dahinter ein riesiges Geflecht aus superreichen Organisationen, unzählige von ihnen abhängige Subunternehmen und Netzwerke sowie staatliche Stellen befindet. Es werden viele Gelder bewegt, Gelder einiger weniger Privatpersonen und Kapitalgesellschaften, aber auch Steuergelder. Private wie staatliche Interessen verbinden sich zu einem Konsens, welcher unter einem erheblichen Einfluss aus den USA steht.

Eine von der „Stiftung Neue Verantwortung“ postulierte angebliche Unabhängigkeit kann bei diesen Geldgebern gar nicht bestehen. Auch die Namen von einzelnen Fördertöpfen geben Auskunft über Intentionen:

„KI & Außenpolitik“ (Auswärtiges Amt)

„Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit“ (Auswärtiges Amt)

„Internationale Cybersicherheitspolitik“ (EU represented by European Commission)

„Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit“ (BZ für politische Bildung)

„Digitale Grundrechte, Überwachung und Transparez“ (DFG)

„Digitale Grundrechte, Überwachung und Transparez“ (OSF)

„Internationale Cyber-Sicherheitspoltik“ (Robert Bosch Stiftung)

„Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit“ (Stiftung Mercator)

„KI und Außenpolitik“ (Stiftung Mercator)

„Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit“ (Hewlett Foundation)

„Internationale Cyber-Sicherheitspoltik“ (Hewlett Foundation)

Hier geht es um Kontrolle über den digitalen Raum und selbstverständlich um die Steuerung einer Meinungsbildung in demselben, welche bestehende Herrschaftsverhältnisse sichern und politische wie wirtschaftliche Herrschaftsinteressen verbreiten sollen. Die Beeinflussung der Massen zu ihren Gunsten ist daher grundsätzlich das Ziel. Das Ergebnis lässt sich auch im TV wie in den Printmedien hervorragend beobachten. Die westliche massenmediale Welt übt sich in einem transatlantisch orientierten Konsens, welche als eine Form der Gleichschaltung erkannt werden muss. Und wer sich den kolportierten Deutungshoheiten dieses Apparates entgegenstellt, wird mit allen Mitteln bekämpft.

Dies ist bei allen wichtigen Themen der Fall, so auch bei „Corona“. Auch hier herrscht in Deutschland und Österreich ein massenmedialer Konsens, es wird inszeniert und manipuliert, ganze Kampagnen werden gefahren. Andere Meinungen, auch von Experten, erhalten kein Gehör, und wenn doch, werden deren Aussagen und Meinungen verleumdet und verzerrt. Ganze Personengruppen werden diskreditiert, sachliche Auseinandersetzungen unterbunden.

Daher war die negative massenmediale Reaktion auf die Aktion der Schauspieler mit „#allesdichtmachen“ die logische Konsequenz.

Wenn also ein transatlantisch orientierter Staatssender wie der WDR, welcher sich in seiner Sendung nicht einmal mehr die Mühe machte, das vorgefertigte wie einseitige Ergebnis zu verschleiern, diesen Medienwissenschaftler Sängerlaub von der „Stiftung Neue Verantwortung in Berlin“ für das Fernsehen und somit öffentlich seine Meinung zu #allesdichtmachen hören wollte, dann auch nur, weil dessen Meinung einen Konsens mit dem WDR (und allen anderen) bildet.

Das ist Meinungsbildung, das ist aber auch eine nach bekannten Rezepten gepflegte Propaganda. Deren zahlreiche Akteure sind bezahlte Gegner von Menschen wie die erwähnten Schauspieler, welche sich erdreistet hatten, öffentlichkeitswirksam ihre eigene Meinung zu verkünden, welche dem propagierten wie fabrizierten Konsens zuwiderläuft.

Es handelt sich hierbei – wohlgemerkt – nur um ein einziges Bespiel in einer riesigen Informations-, Überwachungs- und Propaganda-Landschaft mit nur relativ wenigen einflussreichen Personen am anderen Ende der Strippen.

 

Freitag
14
Mai 2021
Kommentare deaktiviert für Stiftung Neue Verantwortung, Teil 5.

Stiftung Neue Verantwortung, Teil 4.

 

Nachzutragen sei hier zu Eric Schmidt die auch bei seiner Person zu beobachtende Verquickung von „Big Data“ und US-Behörden. Schmidt ist seit 2016 auch als Berater im Pentagon tätig, wo gegen alle Feinde Krieg geführt wird, welche der US-Hegemonie im Wege stehen könnten  – auch in der digitalen Welt.

https://www.heise.de/tp/features/Pentagons-neue-Wahrheitsbehoerde-im-US-Aussenministerium-3582005.html

Im Kampf gegen angebliche Falsch-Nachrichten in alternativen Medien hat in der Vergangenheit das Format „Correctiv“ einen zweifelhaften Stellenwert eingenommen. Unter anderem, um unter diesem Vorwand als Dienstleister eine politische Zensur bei „Facebook“ auszuüben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Correctiv

Zu den Finanziers gehören die „Brost-Stiftung“, „Omidyar-Network“, „Open Society Foundations“, „Google“, „Schöpflin-Stiftung“ und andere. Näheres bei Paul Schreyer, welcher ebenfalls weitere Finanziers, Auftraggeber und Netzwerke benennt sowie Methodik und Hintergründe hinterfragt und darlegt.

https://www.heise.de/tp/features/Facebook-Wahrheitspruefer-Correctiv-verstrickt-sich-in-Widersprueche-3605916.html?seite=all

https://www.heise.de/tp/features/Wie-unabhaengig-sind-die-Facebook-Faktenchecker-4273677.html

Zurück zur „Stiftung Neue Verantwortung“, welche den vierthöchsten Betrag von einer deutschen Stiftung gespendet bekam: Mercator GmbH. Dazu Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Mercator

Die Präsenz im Web hier:

https://www.stiftung-mercator.de/de/

Diese Stiftung tritt als Förderer der EU auf und platziert bereits auf der Startseite eine positive Darstellung derselben als „Garantie“ für den Frieden, welcher „seit mehr als 70 Jahren auf dem Kontinent Europa“ anhalten würde.

Diese Darstellung, welche so gerne auch auf massenmedialer Ebene verbreitet wird, verwundert insofern, als dass der durch NATO- und EU-Staaten geführte Krieg gegen die nurmehr ehemalige Bundesrepublik Jugoslawien schlichtweg unterschlagen wird. Auch der Krieg in der Ukraine, ebenfalls unter der Beteiligung der NATO und der EU, findet keine Erwähnung. Von den offenen und verdeckten Kriegen einschließlich der Handelskriege und Sanktionsregimes außerhalb Europas reden wir erst gar nicht. Unklar erscheint zudem die Definition des „Kontinents Europa“, welcher in dem angezeigten Kontext eine Gleichsetzung mit der EU suggeriert.

Die Stiftung „Mercator“ ist in Hinblick auf ihre finanzielle Ausstattung gegenüber den US-Stiftungen ein Leichtgewicht. Dennoch werden eine Vielzahl von Projekten gefördert und finanziert, wie auf der Homepage ersichtlich ist. Außerdem wird seit 2019 ein eigenes Online-Magazin herausgegeben, der „AufRuhr“, dessen Name die geographische Herkunft der Stiftung beinhaltet. Das Anliegen konzentriert sich auf die Bereiche Klimawandel, Europa, Integration und kulturelle Bildung.

https://www.stiftung-mercator.de/de/

So genannte „Faktenchecker“ scheinen derzeit bei den Stiftungen notwendig zu sein, ob als eigenes Subunternehmen oder aus dem Kreis der Partner. So auch bei „Mercator“ mit dem Namen „Clean Energy Wire“ – Fakten zur Energiewende.

https://www.cleanenergywire.org/

Im „AufRuhr“ möchte man „Fake News“ auf der Spur sein. Der Leser wird mit besonders dümmlichen Beispielen in den Stoff eingeführt:

https://www.aufruhr-magazin.de/digitalisierte-gesellschaft/fake-news-auf-der-spur/

In der Rubrik „Europa in der Welt“ findet sich der Artikel „Nationalismus als Machtmittel“, in welchem ein verlogener ZEIT-Korrespondent hetzen darf:

https://www.aufruhr-magazin.de/europa/der-neue-nationalismus-als-machtmittel/

„Fake News“ verbreiten aber angeblich nur die anderen, weswegen zur Stärkung der eigenen Interessen – und natürlich auch der Wahrheit – eine Zusammenarbeit mit politischen Organisationen der Bundesrepublik Deutschland besteht, oder auch mit der berüchtigten US-Organisation „German Marshall Fond“.

https://www.stiftung-mercator.de/de/publikationen/jahresbericht-2019-der-stiftung-mercator/

Diese wäre ein eigenes Kapitel wert, denn es handelt sich als Think Tank um eine der wichtigsten Organisationen zur Wahrung des US-Einflusses in Deutschland und Europa, aber auch der rücksichtslosen Erweiterung desselben mit allen Mitteln weltweit. Der „GMF“ bildet auch transatlantische Führungskräfte in den einzelnen Ländern auf, weswegen es nicht Wunder nimmt, wenn beispielsweise Spitzenpolitiker der Partei der GRÜNEN vor allem in Deutschland US-Bombenteppiche zur angeblichen Bestrafung irgendwelcher Widerspenstiger (zuletzt Libyen und Syrien) fordern dürfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/German_Marshall_Fund

https://wikispooks.com/wiki/German_Marshall_Fund

Die Stiftung „Mercator“ tritt auch als Unterstützer der Wahrheitsfinder und privaten Zensur-Dienstleister von „Correctiv“ auf. Das Boot kann gar nicht groß genug sein, um alle Mannschaften an Bord zu bringen. Die See da draußen scheint dagegen leer zu sein.

 

Montag
10
Mai 2021
Kommentare deaktiviert für Stiftung Neue Verantwortung, Teil 4.

Stiftung Neue Verantwortung, Teil 3.

 

Auf Platz 3 der Förderer von der „Stiftung Neue Verantwortung“ befindet sich die „Hewlett Foundation“, eine Stiftung der US-Milliardäre William und Flora Hewlett, ebenfalls „Philanthropen“.

https://hewlett.org/

Wikipedia hat über diese Organisation überraschend wenig zu berichten. Es klingt harmlos.

https://de.wikipedia.org/wiki/William_and_Flora_Hewlett_Foundation

Dabei „betreut“ die „Hewlett Foundation“ jene Organisation, welche wiederum Wikipedia betreut und finanzierte 2009 nach einem Artikel auch die Schwesterorganisation Wikimedia mit mit 500.000,- Dollar.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikimedia-bekommt-500-000-US-Dollar-von-der-Hewlett-Stiftung-752397.html

Begründet wird dies mit dem Bedürfnis einer Förderung für „offene Bildungsangebote“. Wer sich allerdings jemals mit Wikipedia auseinandergesetzt hat weiß, dass dieses „Online-Lexikon“ mindestens tendenziös „informiert“, heikle Themen speziell interpretiert und manipuliert, Belege einseitig auswählt oder die Botschaften von westlichen Machteliten und Interessensgruppen weitgehend unreflektiert weiterverbreitet.

Die „Hewlett Foundation“ unterhält ebenfalls eine Vielzahl von Tätigkeitsfelder, wie auf deren Homepage ersichtlich ist. Eine weitere Übersicht ist hier zu finden:

https://www.influencewatch.org/non-profit/william-and-flora-hewlett-foundation/

Seit einigen Jahren interessiert sich die „Hewlett Foundation“ stark für die Probleme durch Desinformation, Falschinformation und Propaganda und wollte 2017, also im ersten Jahr der Regierung Donald Trump, eine „demokratische Verschlechterung“ in den USA, aber auch im Ausland festgestellt haben. Um dem entgegenzuwirken, wurde die „Madison-Initiative“ gegründet, welche sich unter anderem auf eine Verbesserung der Qualität von Journalismus, der Faktenprüfung und der Medienkompetenz konzentrieren sollte.

https://hewlett.org/library/analysis-philanthropic-opportunities-mitigate-disinformationpropaganda-problem/

Zwei auf der Homepage publizierte Artikel bzw. Interviews zeigen an, in welcher Richtung Desinformation und Propaganda verortet wurde und wird. Es ist keine Überraschung.

https://hewlett.org/the-secret-history-of-disinformation-and-political-warfare-five-questions-for-thomas-rid/

https://hewlett.org/building-a-community-to-counter-influence-operations-four-questions-for-alicia-wanless/

Ein Link führt uns zu einem zum Download bereitgestellten „Hewlett-Disinformation-Propaganda-Report“, welcher Schritte und Vorhaben konkretisiert. Grob gesagt, es geht um nichts anderes als Informationskontrolle. Kontrolle bedeutet, das Monopol oder wenigstens die Hoheit über Informationen, Nachrichten und ihren Deutungen zu wahren und weiter auszubauen. 

https://hewlett.org/wp-content/uploads/2017/11/Hewlett-Disinformation-Propaganda-Report.pdf

Das PDF ist sehr aufschlussreich, denn es erlaubt einen Blick auf eine Vetternwirtschaft, welche in ihren Zielen vereint ist. Dazu gehören akademische Institutionen (z.B. „The Belfer Center für Science and International Affairs unter der Leitung der ehemaligen Wahlkampfmanager von Hillary Clinton und dem Trump-Gegner Mitt Romney oder „The News Integrity Initiative, CUNY Graduate School of Journalism“, eine Gründung des Facebook-Milliardärs Mark Zuckerberg, um angebliche Falschnachrichten aufzuspüren; in Kooperation mit der „Ford Foundation“ und dem „Newmark Philanthropic“ Fund).

Bei den aufgelisteten Think Tanks aus den USA ist die mit sog. „Kriegsfalken“ besetzte Organisation „RAND Corporation“ die bekannteste, deren vornehmliches Ziel es ist, Russland in jedweder Form zu destabilisieren. Aber es ist nur ein Ziel von mehreren, um die globale Dominanz der USA zu sichern. Finanziert unter anderem von der Ford Foundation.

Als einleitende Förderer in dem „Disinformation/Propaganda Space“ finden wir neben der „Hewlett Foundation“ einschlägig bekannte Stiftungen, unter anderem „Open Society Foundations“, „Omidyar Network“, „Ford Foundation“, „Gates Foundation“ und andere. Unter ihnen die einflussreiche Stiftung „The Knight Foundation“, welche Verleumdungskampagnen gegen den seinerzeitigen Präsidenten Trump finanziert hatte. Neben anti-chinesischen und anti-russischen Kampagnen wurden durch die selbe Organisation über angeheuerte „Faktenchecker“ die verbreiteten Gerüchte und Unwahrheiten als „echt“ klassifiziert und Gegenteiliges als „falsch“. „The Knight Foundation“ investiert gleichzeitig Millionen Dollar in China und Russland, wie aus dem veröffentlichten Finanzbericht ersichtlich ist.

Interessanterweise findet sich unter den Förderern auch die „Mozilla Foundation“ wieder. Mozilla hatte in der Vergangenheit immer mit einem „sicheren“ Browser geworben und sich ein positives Image erarbeitet. Mozilla scheint nicht in eine Gesellschaft von Organisationen zu passen, welche sich so sehr um (digitale) Kontrolle und über den einseitigen Informationsfluss für die eigenen Interessen bemüht. Wir haben nur einen kurzen Blick auf die Unterstützer geworfen: „Omidyar Network“, „Open Society Foundations“, „Ford Foundation“, auch die EU und andere.

Bei der Organisation „Schmidt Future“ handelt es sich um ein Unternehmen des ehemaligen Geschäftsführers von „Google“, Eric Schmidt. „Schmidt Future“ gibt vor, ebenfalls an einer funktionierenden Demokratie interessiert zu sein und an einem freien Informationsfluss, hat aber auch einen „Zerfall der Wahrheit“ entdeckt. Zusammen mit der berüchtigten „RAND Corporation“.

https://campaign.rand.org/campaign-priority/countering-truth-decay/

https://campaign.rand.org/goal/

Wo sich diese bedrohte Wahrheit befindet? Das wissen offenbar allein nur die hier aufgelisteten Milliardäre, deren Stiftungen, deren zahllose Subunternehmen und deren Unterstützer in Politik, Medien und in den geheimdienstlichen Einrichtungen.

 

Freitag
07
Mai 2021
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Stiftung Neue Verantwortung, Teil 2.

 

„Luminate“, der größte Spender für „Stiftung Neue Verantwortung“, ist eine Tochter-Organisation der „Omidyar Group“ und hier der „Omidyar Foundation“.

https://www.omidyargroup.com/

Diese gehört dem Multi-Milliardär Pierre Omidyar, dem Gründer von „eBay“, der nach seinem Rückzug aus den operativen Geschäften als Philanthrop auftritt. Omidyar finanziert über seine Stiftung eine Reihe weiterer Stiftungen. Seine Zuwendung an „Stiftung Neue Verantwortung“ ist sogar bei Wikipedia angeführt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Omidyar

Pierre Omidyar gründete unter anderem den Medien-Konzern „First Look Media“ und innerhalb desselben die publizistische Internetseite „The Intercept“. International bekannt wurde diese Seite mit den publizierten Leaks von Edward Snowden, der einen großen Spionage-Skandal um den US-Geheimdienst NSA auslöste. Politische Konsequenzen gab es allerdings nicht, die von den USA abgehörten und überwachten Bündnispartner und „Freunde“, unter ihnen die bespitzelte deutsche Bundeskanzlerin, versuchten die herrschenden Zustände eher zu bagatellisieren.

Die Veröffentlichung der Snowden-Leaks blieb die einzig relevante Veröffentlichung. Der Herausgeber Glenn Greenwald verließ „The Intercept“ 2020 mit der Begründung, dass sein Artikel über die Machenschaften von Hunter Biden in der Ukraine zensiert werden sollte. Dies wurde vom Konzern bestritten, dennoch erscheint Greenwald glaubwürdig, weil Omidyar sich in seinen weiteren Unternehmen und Stiftungen unter dem Vorwand der „Demokratiebildung“ vor allem auf Meinungsbildung im Interesse der herrschenden politischen und wirtschaftlichen (und nicht zuletzt des Repressionsapparates und des Militärs) Strukturen konzentriert, welche – natürlich – auch die Bekämpfung einer dem entgegengesetzten Meinungsbildung inkludiert.

Die Omigyar Group selbst unterhält verschiedene Tätigkeitsbereiche, welche hier aufgelistet werden:

https://www.omidyargroup.com/organizations/

Unter dem Credo, eine „gerechtere Gesellschaft“ aufzubauen, wird der Kapitalismus nicht in Frage gestellt, aber bei „Omidyar Network“ eine Umgestaltung erwünscht. Auch hier finden sich zahlreiche Partner und Geldgeber.

In der Sparte „Democracy Fund“ will man sich für die „Verteidigung der amerikanischen Demokratie“ einsetzen und diese auffordern, „offener“ und „gerechter“ zu sein. Die Erkenntnis, dass diese einer Oligarchie gleichkommt und mit nur zwei ähnlichen Parteien „demokratisch“ bemäntelt wird, hat sich offenbar noch nicht durchgesetzt.

https://democracyfund.org/

Die Journalisten Max Blumenthal und Alexander Rubinstein hatten einen Blick hinter die Kulissen gewagt. Sie entdeckten dort mit Pierre Omidyar einen Mann, welcher weltweit Nachrichten und Kommentare produziert, ein Kartell von selbst ernannten „Faktenprüfern“ unterhält und für eine Reihe von Desinformationskampagnen verantwortlich ist. Das Prinzip ist relativ simpel: auf eigener Gehaltsliste stehende Journalisten werden von ebenfalls auf eigener Gehaltsliste stehenden Organisationen als kompetent und glaubwürdig geadelt, während abweichende Meldungen/Meinungen/Journalisten von Organisationen diskreditiert werden, die natürlich ebenfalls auf der eigenen Gehaltsliste stehen. Zur Verschleierung der zentralistischen Gewalt trägt die Unzahl von Verbänden, Organisationen und Stiftungen bei, welche den Medien-Konsumenten eine nicht existente Vielfalt suggerieren.

Blumenthal und Rubinstein werfen Omidyar vor, in den USA mit den staatlichen Behörden und Stiftungen/Organisationen wie USAID („United States Agency for International Development“) und NED („National Endowment for Democracy“) zusammenzuarbeiten, welche unter anderem das Ziel haben, den USA widerspenstige Staaten außerhalb einer militärischen Eskalation mit subversiven Tätigkeiten sturmreif zu schießen, aber auch eine Beihilfe zum blutigen Putsch in der Ukraine und anderes.

Die Unterstützung für Washingtons außenpolitische Interessen zeigt sich an der Unterstützung Omidyars des Online-Magazins „The Bulwark“ als Nachfolgeprojekt des „Weekly Standard“, einer kriegstreiberischen Publikation der Neocons. Zudem bieten die beiden Journalisten interessante Informationen zu den Snowden-Leaks und die Kontrolle über dieselben durch den Konzern.

Der überaus lesenswerte Artikel, welcher auch auf die „Omidyar Group“ genauer eingeht, in englischer Sprache, per Übersetzungsprogramm auch auf deutsch sehr gut zu erfassen, hier:

https://www.mintpressnews.com/ebay-founder-pierre-omidyar-is-funding-a-global-media-information-war/255199/

Und hier der 2. Teil, welcher unter anderem auf die Verschmelzung von Film mit Kriegspropaganda in Verbindung mit Omidyar eingeht, wie beispielsweise in Syrien. Zusammenarbeit mit Terroristen inklusive, welche freilich ebenso ausgehalten werden wie der „Dokumentarfilmer“.

https://www.mintpressnews.com/pierre-omidyar-funding-of-pro-regime-change-networks-and-partnerships-with-cia-cutouts/255337/

Und hier der 3. und letzte Teil:

https://www.mintpressnews.com/pierre-omidyar-a-billionaire-prone-to-reclusiveness-and-his-trove-of-state-surveillance-secrets/255439/

Wer sich mit diesen Themen bislang nicht beschäftigt hat, dem mag es am Anfang wie ein Stein im Magen liegen. Blumenthal und Rubinstein sind übrigens nicht die einzigen Journalisten, welche sich mit diesen Zusammenhängen beschäftigt haben, bieten aber einen Blick speziell hinter die Fassade der „Omidyar Group“, wo Strukturen sichtbar werden, welche auch bei der „Open Society Foundation“ zu entdecken sind. Beide Organisationen und ihre zahllosen Subunternehmen sind aber nicht die einzigen, welche sich eine Welt basteln, wie wir sie zu sehen bekommen sollen.

 

Mittwoch
05
Mai 2021
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Stiftung Neue Verantwortung, Teil 1.

 

Wir schweifen hier ein wenig von #allesdichtmachen ab und werfen einen kurzen Blick auf den vom WDR aufgebotenen Medienwissenschaftler A. Sängerlaub, welcher mit seiner kaum qualifizierten Meinung natürlich den Erwartungen des Senders entsprochen hatte. Wikipedia gibt darüber Auskunft, dass Sängerlaub seit 2017 der Leiter einer Abteilung „Stärkung der öffentlichen Digitalität“ im Think Tank „Stiftung Neue Verantwortung“ ist. Diese Stiftung mit dem bedeutungsschwangeren Namen hat folgende Präsenz im Internet.

https://www.stiftung-nv.de/de

Die Stiftung behauptet, inhaltlich unabhängig zu sein und begründet dies mit „möglichst viele(n) unterschiedliche(n)“ Geldgebern.

„Um unsere inhaltliche Unabhängigkeit zu gewährleisten und unserer Arbeit zugleich einen stabilen institutionellen Rahmen zu geben, haben wir uns für eine Mischfinanzierung durch möglichst viele unterschiedliche Geldgeber entschieden. Im Jahr 2019 kamen rund 88 Prozent des Gesamtbudgets aus Fördermitteln und Spenden gemeinnütziger Stiftungen und öffentlicher Institutionen. Etwa 12 Prozent des Budgets wurden durch Unternehmensspenden gedeckt.“

Doch wie unterschiedlich sind diese Geldgeber tatsächlich? Diese werden auf der Homepage der Stiftung offen gelegt, so dass eine kleine Überprüfung erfolgen kann. Auf dem ersten Blick auffallend ist der Umstand, dass es sich bei den drei größten Spendern um Stiftungen aus den USA handelt, die aus irgendeinem Grund Interesse an der Finanzierung einer „neuen Verantwortung“ in Berlin haben.

https://www.stiftung-nv.de/de/finanzierung#collapse-newsletter_banner_bottom

Der bekannteste Spender befindet sich nach der Höhe der Zuwendung auf Platz 2. Es handelt sich um die US-Organisation „Open Society Foundation“ des Milliardärs George Soros. In den westlichen Massenmedien zumeist als „Philanthrop“ verniedlicht, handelt es sich bei diesem Mann im Gegensatz dazu um einen Kapitalisten und vorbestraften Spekulanten mit einem Hang zur Vorbereitung von Regierungsumstürzen. Selbstredend in Ländern, wo Washington ein Interesse daran hat, seine Kandidaten an die Macht zu bringen. Die „Open Society Foundation“ von Soros unterhält eine Vielzahl von Organisationen, in welchen NGOs geformt werden, um diese für subversive Wühlarbeit im Ausland zu platzieren und dort eine „Opposition“ zu generieren. Angeblich zur Demokratieförderung, wahlweise aber auch als CIA-Vorfeldorganisationen. Die „Open Society Foundation“ fördert vor allem dort, wo es dem U.S. Department of State nützlich erscheint. Da dies einer etwas breiteren Öffentlichkeit bekannt ist, soll es hier nicht weiter vertieft werden.

Nach der angegebenen Auflistung aus dem Jahr 2019 erhielt die „Stiftung Neue Verantwortung“ von einer Organisation mit dem Namen „Luminate“ die größte Finanzierung. Auf deren Homepage werden großartige Ambitionen vorgestellt:

„Wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um in vier Bereichen Wirkung zu erzielen, die eine starke Gesellschaft unterstützen: Civic Empowerment, Daten- und digitale Rechte, finanzielle Transparenz und unabhängige Medien. Unsere Arbeit in all diesen Bereichen konzentriert sich darauf, langfristige Veränderungen herbeizuführen und gleichzeitig agil genug zu bleiben, um auf politische und soziale Veränderungen zu reagieren, sobald diese entstehen.“

https://luminategroup.com/work

Die Selbstdarstellung klingt ähnlich wie jene der US-Organisation „Avaaz“, die unter dem falschen Anschein einer Unabhängigkeit und bei ihrer vorgeblichen „Verteidigung von Menschenrechten“ die US-Interessen im Ausland vertritt. Oder wie jene der zuvor genannten „Open Society Foundation“.

Es werden die Länder aufgezählt, in welchen die Organisation „Luminate“ tätig sein soll:

„Argentinien·Brasilien·Kolumbien·Frankreich·Georgien·Deutschland·Indien·

Indonesien·Kenia·Malaysia·Mexiko·Nigeria·Polen·Südafrika·Ukraine·

Vereinigtes Königreich·Vereinigte Staaten.“

Hier ließe sich unken, dass „Luminate“ mit ihren Zielen gescheitert ist, da nirgends ein Erfolg ersichtlich zu sein scheint. Statt angeblicher „Stärkung der Demokratie“ ist durchwegs der Abbau derselben festzustellen, soweit diese halbwegs bestanden haben mag. Die Regierungsumstürze in Georgien und der Ukraine sind noch in guter Erinnerung. Ukraine, politisch und militärisch von den USA sowie NATO und EU abhängig, gehört zudem zu jenen Staaten, in welchen unabhängige Medien bis dato vollständig zerschlagen und verboten worden sind. Ukraine und Mexiko gehören zu jenen Staaten, in welchen die meisten Morde an Journalisten zu verzeichnen sind.

Wer sich die Mühe macht, durch die einzelnen Seiten zu blättern, der kann unter anderem feststellen, dass „Luminate“ unter anderem ein besonderes Interesse an Nigeria, einem der weltweit größten Ölproduzenten, hat. Unter anderem soll dort Demokratie durch Meinungsbildung unterstützt werden.

https://luminategroup.com/posts/blog/ptcij-deepening-democracy-in-nigeria-through-investigative-and-data-journalism

Ausgiebig wird von „Medien von öffentlichem Interesse“ gesprochen, ohne diese zu definieren und zu benennen. Aber unabhängig sollen diese sein und somit förderungswürdig. Man möchte auch – pauschal – gegen „Falschinformationen“ vorgehen. 

https://luminategroup.com/independent-media/en

https://luminategroup.com/posts/opinion/saving-journalism-will-require-money-organisation-and-legitimacy

„Luminate“ unterstützt und finanziert unter anderem die Organisation „International Consortium of Investigative Journalists“ (ICIJ), welche bei den sog. „Panama-Papers“ an die Öffentlichkeit gekommen war.

https://luminategroup.com/posts/blog/icij-cross-border-investigative-journalism-a-remarkable-agent-of-change

Diese Enthüllung hatte nur wenigen geschmerzt, zumal die Massenmedien sich damals auf Putin konzentriert hatten, der sich allerdings in den Papieren nicht findet. Diese angeblich einzigartige Organisation hat ihren Sitz in den USA und stellt sich hier vor:

https://www.icij.org/about/

Unter den Unterstützern finden sich ähnliche Stiftungen von Superreichen mit ähnlich artikulierten Zielen, die sich wiederum in weitere Stiftungen und Organisationen aufspalten. Man glaubt es kaum, wie viele superreiche Kapitalisten sich um Demokratie, Menschenrechte und unabhängigen Journalismus sorgen, was – sprechen wir es ruhig aus – einer gewaltigen Vermögensbildung eher kontraproduktiv erscheint:

https://www.icij.org/about/our-supporters/

 

 

Dienstag
04
Mai 2021
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Allesdichtmachen, Teil 1.

 

(#allesdichtmachen, Hans Zischler)

 

Vor über einer Woche hatte eine – unserer Meinung nach wirklich gelungene – Initiative von und mit rund 50 Schauspielern und Künstlern für große Aufregung gesorgt, welche unter der (teilweisen) Regie von Dietrich Brüggemann in kurzen Clips ironisch-satirisch-sarkastisch die „Corona-Politik“, die medialen Kampagnen, die Widersprüche und Perversionen usw. bissig kommentierte. Die vermittelten Botschaften richteten sich an die Regierungen und ihren Helfern, sie richteten sich aber vor allem an die Bevölkerung. Seht her!

 

(#allesdichtmachen, Nina Proll)

 

Diese Aktion hatte natürlich nicht nur Begeisterung ausgelöst, sondern auch eine ungemein aggressive Empörung in gewissen Kreisen. Keine Frage, die 53 Clips polarisieren nicht nur, sondern laufen dem politischen Establishment, ihren Strippenziehern, bestimmten Wirtschaftskreisen, den gleichgeschalteten Hofberichterstattern aus Funk, Fernsehen und Printmedien, ihren korrupten Handlangern aus Medizin und Wissenschaft und anderen zuwider, welche in einer großen Gruppe aus zumeist verdummten, teilweise fanatisiertem Pöbel, dem sog. „Corona-Mob“, ihre Unterstützung findet.

Der Link zur Aktion #allesdichtmachen, einschließlich einem Statement aufgrund des sog. „Shitstorms“, hier:

https://allesdichtmachen.de/

Desweiteren der Link zu einem Interview mit dem Regisseur Brüggemann bei welchem die Interviewerin Nicole Ankelmann von N-TV keinen Hehl daraus machte, demokratischer, linker und sozialer Ideologie (AfD gefährlicher als Sarah Wagenknecht) sowie kritischem Journalismus (Ken Jebsen) gegenüber feindlich eingestellt zu sein. Brüggemann, der Ankelmann selbstverständlich intellektuell haushoch überlegen ist, ließ sich davon nicht beirren.

https://www.n-tv.de/leute/Regisseur-von-allesdichtmachen-Dietrich-Brueggemann-Wir-unterwerfen-uns-absurden-Regeln-article22512402.html

Die Clips sprechen für sich und eignen sich dafür, die seit einem Jahr in die Köpfe der Bevölkerung gehämmerten Narrative zu hinterfragen. Nicht mehr und nicht weniger. Interessierte Kreise wollen genau das verhindern, wie sie es immer verhindern wollen, während der Mob zu einer Reflexion meist nicht in der Lage ist und als eine Art Fundamentalistenvereinigung der untersten Ränge auch nicht zu hinterfragen gedenkt.

Die Gegner aus den staatlichen wie auch privatwirtschaftlichen Apparaten, aus den Herrschaftskreisen, fuhren sofort schwere Geschütze auf und versuchten, die Aktion #allesdichtmachen auf sämtlichen Ebenen zu diskreditieren. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass von diesen Kreisen die Initiative der Schauspieler als für ihre Interessen gefährlich wahrgenommen wird. Denn gerade die prominenten Schauspieler finden Gehör.

Freie Meinungsäußerung? Nur wenn sie passt oder wo niemand hinhört. Schauspiel? Nur in der richtigen Rolle. Kunst? Nur mit belanglosem Inhalt. Die Darsteller aus den Clips wurden aufgrund ihrer abweichenden Meinung sofort als asozial gebrandmarkt („Heuchelei“, „Respektlosigkeit“ etc.), pauschal diffamiert und mit der „braunen Soße“ überkübelt, die gerade bei ihnen nicht zu finden ist – im Gegensatz zu jenen, welche die Eimer in ihren Händen halten. Durch staatliches, geheimdienstliches und mediales Framing seit einem dreiviertel Jahr vorbereitet, brauchte es nur ein Signal, um nach diesen permanenten Verleumdungskampagnen die Medienmeute, angebliche „Experten“ und im Schlepptau in den sog. „Sozialen Medien“ auch den frustiert-degenerierten Corona-Mob als Unterstützung von der Leine zu lassen.

Abermals war und ist zu beobachten, dass die Aktion #allesdichtmachen in ihrer Intention nicht verstanden werden will und soll. Eine inhaltliche Auseinandersetzung wird nicht geführt, sondern vermieden, ein Diskurs mit Inhalten geradezu zerstört mit Totschlag-Begriffen und dämlichen Verleumdungen wie dem erfundenen „Corona-Leugner“ und/oder dem idiotischen „Verschwörungstheoretiker“. Gegenargumente werden in der Regel nicht geboten, weil es diesen ganz offensichtlich an einer Belegbarkeit mangelt.

 

(#allesdichtmachen, Christian Ehrich)

 

Was bleibt ist die Hetze, welche wie gewohnt von den Schreiberlingen in den massenmedialen Redaktionen vorgenommen wird, wobei diese Unterstützung von den Behörden des Innenministeriums und insbesondere durch den Inlandsgeheimdienst erfahren. Der Konsens zwischen ihnen, welche die bestehenden Herrschaftsstrukturen sichern sollen, ist plakativ genug.

Peter Frey hatte sich die Mühe gemacht, auf seinem empfehlenswerten Blog einen dieser zahlreichen Redakteure als Hetzer bloß zu stellen:

https://peds-ansichten.de/2021/04/medien-imre-grimm-rnd-madsack/

Ein anderer Blog hatte sich einem Berufsverleumder vom TAGESSPIEGEL vorgenommen:

https://www.corodok.de/beleidigte-leber-wurst/

 

(#allesdichtmachen, Jan Josef Liefers)

 

RUBIKON wiederum hatte einen lesenswerten Artikel zu einer WDR-Sendung gebracht, in welchem die einzelnen Bestandteile der propagandistischen Methodik von Verleumdung, Hetze und Manipulation dargelegt wird. Der Moderator des WDR, welcher sich den Schauspieler Jan Josef Liefers in einer Herrenmenschen-Art vorzuknöpfen trachtete, war hier allerdings auch ein besonders widerliches Exemplar.

https://www.rubikon.news/artikel/mensch-schauspieler

 

 

Das ist TV, das ist Fernsehen. Und Millionen Menschen schauen sich derartiges an, ohne offensichtlich zu begreifen, was ihnen dargeboten wird. 

 

Montag
03
Mai 2021
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Kulturschaffende

 

Es wirkt kurios, dass ausgerechnet in einer Zeit, in welcher die Kultur und das „Schaffen“ von Kultur am Boden liegen, der Begriff „Kulturschaffende“ in Frage gestellt wird. Die Historikerin Isolde Vogel hatte herausgefunden, dass es sich hierbei um einen Begriff des NS-Vokabulars handelt. Vogel stellt in ihrem Aufsatz heraus, dass es sich bei „Kulturschaffende“ um eine Wortschöpfung der Reichskulturkammer handelt, welche wiederum dem „Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda“ angegliedert gewesen war.

https://kupf.at/zeitung/177/ideologie-des-schaffens/

Die Historikerin Vogel verweist auf die Zusammenhänge zwischen Ideologie sowie Kunst & Kultur unter dem Schirm der Propaganda und vertieft die Begrifflichkeit „Kulturschaffende“ mit den vermeintlichen „Werten“ des damaligen NS-Regimes sowie jenen kulturellen Strömungen, welche ausgegrenzt und als „undeutsch“ oder „entartet“ deklariert und verleumdet worden waren.

Der Aufsatz von Frau Vogel, die sich auch auf antisemitische Aspekte konzentriert, ließe sich mit den Wahrnehmungen um den Überfall Nazi-Deutschlands auf die damalige Sowjetunion am 22. Juni 1941 ergänzen. Die NS-Führung verkaufte ihren Krieg unter anderem als einen zum „Schutz der Kultur“ – und gegen „Barbarei“ – geführten.

 

„Schutz der Kultur“: ab Minute 1:51; Deutsche Wochenschau Nr. 564 vom 25. Juni 1941

 

Kultur wurde in (Zentral-) Europa verortet, welches gleichfalls „geschützt“ werden sollte. Vor einer „bolschewistisch-jüdischen Weltverschwörung“, vor einer dem Russen attestierten „Heimtücke“ und „Bedrohung“. Auch damals wurde propagandistisch nichts unversucht gelassen, um das eigene Volk samt seiner Kultur zu überhöhen und den überfallenen Feind gleichzeitig zu entmenschlichen. So wurde dem Russen, dem „Bolschewisten“, jegliche Kultur abgesprochen, er wurde als „Untermensch“ klassifiziert, sogar die sowjetischen Soldaten wurden zumindest 1941 als „wilder, verkommener Haufen“ dargestellt.

Mittlerweile wurde von der Kulturplattform Oberösterreich ein Wettbewerb um einen alternativen Begriff zu „Kulturschaffende“ ausgeschrieben.

https://kupf.at/blog/kulturx/

Im STANDARD erschien dazu am 3. April 2021 ein Artikel:

https://www.derstandard.de/story/2000125574320/warum-der-begriff-kulturschaffende-ns-belastet-ist

Zweifellos handelt es sich um ein nicht einfaches Unterfangen, einen „belasteten“ Begriff durch einen neutralen zu ersetzen, zumal kaum jemand eine Kenntnis davon besessen und somit keine Belastung empfunden hatte. In der heutigen Zeit ist dieser Begriff nicht negativ assoziiert und kann somit nur aus historischer Sicht eine entsprechende Beurteilung erfahren – quasi nachträglich. Doch ist dies notwendig?

Zudem existieren zahlreiche Begriffe, welche in den Mantel einer „Belastung“ gekleidet werden könnten, sie sind nach wie vor Bestandteil der eigenen Sprache, gleichgültig, ob als ehemalige Neukonstruktion entstanden oder aus einem alten Sprachgebrauch übernommen. Bedeutungen entstehen erst durch jene Personen, von welchen diese verwendet werden.

Die Führung Nazi-Deutschlands hatte zum Beispiel viel von „Europa“ gehalten und eine „europäische Gemeinschaft“ propagiert, natürlich unter deutscher Vorherrschaft und „Führung“, dem folglich ein „Führer“ (Anführer) vorsteht. Interessanterweise existiert heute ein ähnliches Gebilde, und Kriege geführt wurden auch nach 1945, wobei der Begriff „Krieg“ durch verharmlosende Wortgebilde verschleiert wurde wie beispielsweise mit dem perfiden „humanitären Einsatz“.

Ein weiteres Beispiel ist der Propagandabegriff „Machthaber“, mit welchem das damalige NS-Propagandaministerium gerne die Regierungen in London und in Moskau tituliert hatte. Dieser Begriff wird noch heute aus den selben Gründen abwertend für jene Staatsregierungen verwendet, welche von NATO- und EU-Staaten mit Krieg und Regierungsumstürzen überzogen wurden und werden. Hier scheint noch niemand ein Problem mit der Verwendung von belasteten Begrifflichkeiten erkannt zu haben.

Es gab im „Westen“ auch keinen Aufschrei, als nach dem durch NATO-Staaten initiierten Putsch in der Ukraine der ehemalige und von den USA gestützte und finanzierte nationalistische Regierungschef Jazenjuk die ihnen widerspenstige Bevölkerung im Donbass vor der Militärkampagne der ukrainischen Nazis pauschal als „Untermenschen“ zu entwerten versuchte. Nazi-Brigaden mit den Abzeichen von Wolfsangel und Totenkopf wurden „übersehen“, denn sie gehörten laut NATO/EU-Diktion zu den „Guten“. 

https://geradeaufgeschnappt.blogspot.com/2014/06/yatsenyuk-und-die-untermenschen.html

https://kraeutermume.wordpress.com/2014/06/19/russische-botschaft-in-kiew-angegriffen-jazenjuk-spricht-von-untermenschen/

https://venik4.livejournal.com/52384.html

 

azov1

 

Oder als unlängst ein Berater der Bundesregierung Deutschlands, ein Rolf Schwartmann, öffentlich Impfverweigerer als „Volksfeinde“ bezeichnete.

https://www.anti-spiegel.ru/2021/berater-der-bundesregierung-nennt-impfverweigerer-volksfeinde/

Wir stellen also fest, dass Begrifflichkeiten und Sprache auch immer Teil einer Propaganda bzw. Kriegspropaganda darstellen, welche auf allen Ebenen geführt wird. Kritische Formen der Kultur sind – nebenbei bemerkt – auch heute nicht populär. Vielleicht lassen sich die einen oder anderen Begriffe tilgen, aber diese werden durch neue Begriffe ersetzt werden, welche durchaus wieder Einzug in Propaganda halten können. Das eigentliche Problem stellen das politische Personal und die für die Verbreitung zuständigen Massenmedien dar, welche Begriffe in einen (negativen) Kontext stellen und aggressiv einer bestimmten Agenda unterordnen. Das lässt sich tagtäglich beobachten, außenpoltisch ohnehin, derzeit auch zunehmend innenpolitisch.

Daran wird auch der Austausch von Begrifflichkeiten nichts ändern.

 

 

Freitag
30
April 2021
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 30.

 

Rauchermaske 30

An dieser Stelle möchten wir vergegenwärtigen, was jene in den beiden Teilen zuvor erwähnten Personen in ihren Vorstellungen antreibt, dass sogar eine Krankenschwester zu einer Wahrnehmung gelangt, die in keinster Weise der Realität entspricht. In ihrem Falle würde selbst eine kurzzeitige und relative Überbelegung von echten wie vermeintlichen CoVid-19-Patienten keine Notlage herbeiführen.

Nach unserem Rechenmodell muss bei einem Schnitt von 2,27 Patienten auf einer Intensivabteilung je Krankenhaus in Österreich bei einer Überbelegung hier (wie ggf. in Wiener Neustadt, aber auch in Eisenstadt) eine Unterbelegung dort existieren. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass eine Anzahl der ursprünglich geplanten Operationen bei anderen Patienten gar nicht durchgeführt werden. Nicht auszudenken, sollte es auf der Süd-Autobahn zu einem groben Verkehrsunfall mit einer Reihe von Schwerverletzten kommen. Würde dies den Zusammenbruch der Intensivabteilungen im Krankenhaus Wiener Neustadt sowie in jenem in Neunkirchen zur Folge haben?

Was also treibt Menschen an, ihre Wahrnehmungen den Behauptungen von Politikern, Massenmedien und einer Gruppe von Medizinern, Wissenschaftlern und „Experten“ anzugleichen?

Wie wir wissen, wird die Impfkampagne massiv beworben, wobei hier das Werben um etwas mit einem eindringlichen Druckmittel erfolgt: das Schüren von Angst. Angst vor dem Tod, Angst vor schwerer Krankheit, Angst vor Isolation und sozialer Ausgrenzung, gar vor dem Verlust der Existenz bei einer erheblichen Anzahl an Berufsgruppen.

Anhand einiger Screenshots nur aus den vergangenen Tagen lässt sich medial die Propaganda durchaus visualisieren, obwohl es sich hierbei nur um einen Ausschnitt handelt.

Rekordzahlen:

Corona - Rekordzahl

 

Kann  auf das Herz gehen.

Corona - Kann auf das Herz gehen

Oder auch nicht.

Mutante aus Indien:

Corona - Indien

Man weiß es nicht, aber das Bild ist stimmig. 

Impfverzicht.:

Corona - Impfverzicht irrational

 

Angst vor „Corona“ unbedingt erforderlich, Angst vor Impfung und möglichen Folgen aber „irrational“.

Abwehrkampf:

Corona - Zurückdrängung

 

Der Feind muss zurückgedrängt werden – aber wohin? Der Kampf geht weiter, aber vielleicht werden wir um eine Frontbegradigung nicht mehr herumkommen.

Tote über Tote:

Corona - Tote über Tote

 

Die Zahl ist das Ergebnis einer riesigen Manipulation und gänzlich falsch, wirkt aber. Sogar die Präsentation ist eine Manipulation, wurden doch bislang Statistiken über Krankheiten und Opfer immer jährlich geführt. Nur bei CoVid-19 wird grenzenlos aufaddiert, somit falsche Angaben wiederum aufgeblasen und selbstredend in keinerlei Verhältnis zu irgendetwas gestellt.

Neuinfektionen:

Corona - Neuinfektionen

 

Kein Ende in Sicht. Dank PCR-Test und sonstigen Behelfen beliebig steuerbar. 

Dringende Eile:

Corona - Eile

Dramatik pur, deswegen die Eile für schnelle „Maßnahmen“, um diese noch schneller im Parlament durchzuwinken.

Erinnerung:

Corona - Österreich-Tote

Das musste nochmal gesagt werden…

 

Das waren einige Beispiele aus dem Internet (Quelle: GMX-Portal). Im TV spielt es sich ähnlich ab, Printmedien penetrieren ihre Leser ebenso unermüdlich wie auch der Rundfunk, wie uns ein Freund zu berichten wusste. Dieser war als Nicht-Radio-Besitzer auf einer Baustelle in den „Genuss“ gekommen, für einen Tag den Inhalt eines Ö-Senders aufgenötigt zu bekommen. Er wäre entsetzt über die Massivität der Regierungs-Propaganda gewesen. Diese sei stündlich erfolgt und zwischendurch gar verdichtet worden, berichtete er. Das Ministerium für Volksaufklärung wäre in Anbetracht dieser Möglichkeiten vor Mai 1945 begeistert gewesen.

Für die gewünschte Meinungsbildung wie auch für den Aufbau von Feindbildern (Virus & Mutanten, Kritiker & Asoziale etc.) wurde und wird aus allen Kanälen geschossen. Und dies seit bereits über einem Jahr. Irgendwann bleibt dann etwas hängen, ohne dass verstanden wird, was eigentlich geschieht. Die emotionale Ebene ist getriggert und gereizt, die sachliche abgestumpft oder gänzlich lahmgelegt.

Interessensgruppen geben gleichzeitig immer wieder Häppchen der Hoffnung, um die Dauer des verordneten Notstandes erträglicher zu machen. Mit zweifelhaften Aussichten wird geködert. Ein bisschen Freiheit hier, irgendein vermeintliches Privileg dort. Vielleicht. 

Corona - Freiheiten

Hoffnung wird auch mit neuen Medikamenten in Pillenform lanciert. Gegen Rückfälle, gegen Nebenwirkungen, gegen Depressionen, gegen fast alles. Für jeden wird etwas dabei sein. Da lacht das angegriffene Gemüt, und auch dem Herzen wird es sicherlich wieder gut gehen.

Corona - Hoffnung

Hoffnungen und mögliche Freiheiten klingen besser als Bruch der Verfassung, Demontierung der Grundrechte, Verteilung von Volksvermögen in die Hände weniger Privater, Zerschlagung klein- und mittelständischer Konkurrenz, Demütigung und Verleumdung etc.

Das Marketing der oben erwähnten Interessensgruppen und ihrer Strippenzieher verschont das Publikum auch nicht mit Perversionen. Die Impfung, die Spritze wird zu einer Ikone stilisiert. Das Impf-Zentrum als neuer Urlaubsort mit Erinnerungsfoto, „zufällig“ für die verkommene Medienmeute festgehalten.

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Quelle: KURIER, 31. Januar 2021

Neben den Meldungen, dass der Impfstoff knapp werden könnte, um nicht nur bei Hausfrauen die Begehrlichkeiten zu wecken, gibt es neuerdings auch Belohnungen. Blumen für die 10.000. Geimpfte. Herzlichen Glückwunsch!

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Quelle: KURIER, 17. April 2021.

Aber auch in der Trauer gibt es eine neue Dimension, welche übrigens auch von Nazi-Deutschland gepflegt worden war: den Toten-Kult bzw. Opfer-Kult. In Österreich derzeit aber nur für vermeintliche „Corona-Tote“. Denn deren Präsentation und das zur Schau gestellte Gedenken der politischen Darsteller ist gefragt. Für andere reicht es nicht einmal zur Heuchelei.

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Quelle: KURIER, 16. April 2021.

 

Keine Frage, hier muss sich jeder eine Meinung bilden. Die Frage ist nur: welche.

 

Donnerstag
22
April 2021
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 29.

 

Rauchermaske 29

 

Eine weitere persönliche Begegnung:

Eine Bekannte von uns arbeitet als Krankenschwester im Krankenhaus von Wiener Neustadt, wo wir über mehrere Quellen verfügen. Diese Krankenschwester war bereits im vergangenen Frühjahr dadurch aufgefallen, dass sie an der frischen Luft mit ihrem Mann maskiert unterwegs gewesen war und sich offensichtlich der seinerzeitigen Hysterie gegenüber als empfänglich gezeigt hatte. Davon abgesehen, dass das Fernsehen immer ein Bestandteil ihrer Freizeit gewesen war, hatte uns ihre Sicht der Dinge interessiert, war sie doch schließlich im KH Wiener Neustadt angestellt und somit eine potentielle Quelle.

Diese Krankenschwester erzählte uns vor einigen Tagen, dass es im Krankenhaus „ganz schlimm zugehen“ und die Intensivbetten wieder ausgebaut werden würden. Sie bestätigte also das, was seit Wochen von Politikern und Massenmedien über den Osten Österreichs verbreitet wurde. Allerdings erfuhren wir nichts über die Zahl der Intensivbetten, nichts über die vorherige Reduzierung derer, nichts über die Patienten und deren Krankheitsbilder, was diese Aussage für uns entwertete, weil nicht verwertbar. Auch die Behauptung, dass im KH die meisten Bediensteten – wie sie selbst – bereits geimpft wären, hatte in Anbetracht der dortigen Berufe und des Drucks seitens des staatlichen Arbeitgebers kaum Gewicht. Ihre Ansicht, dass die „Lockdowns“ und die Verlängerung derselben auf jene zurückzuführen wären, die sich nicht an die Verordnungen halten würden, entlarvte sie dann aber doch als Gläubige und kritiklose Empfängerin der Corona-Kampagnen, deren Wahrnehmung sich auf das reduzierte, was ihr von staatlicher und massenmedialer Seite impliziert wurde und wird. Dazu gehörte auch die angeblich tödliche Gefährlichkeit der „britischen Mutation“als neueste Bedrohung, wie permanent auf allen Kanälen und allen Gazetten beschworen wurde.

Für Behauptungen der erwähnten Bekannten gibt es allerdings nicht den geringsten Beleg, gleichgültig, was im Krankenhaus geredet wurde. Da wir vom sog. „CoVid-Team“ Wiener Neustadt auf konkrete Fragen dieses Mal keine Antwort erhielten, so geben deren städtische Angaben zumindest eine Teilantwort. Der Verlauf sei hier mit Screenshots dargestellt:

 

In Wiener Neustadt als „infiziert“ gemeldete Personen am 28. März 2021: 213.

Fallzahlen WN - 28. März 2021

 

Am 7. April 2021: 228.

Fallzahlen WN - 07.04.2021

Am 10. April 2021: 211.

Fallzahlen WN - 10. April 2021

 

Am 11. April 2021: 201.

Fallzahlen WN - 11. April 2021

Am 12. April 2021: 192.

Fallzahlen WN - 12.04.2021

Am 13. April 2021: 181.

Fallzahlen WN - 13.04.2021

Am 14. April 2021: 168.

Fallzahlen WN - 14.04.2021

Aktuell vom 19. April 2021: 122.

Fallzahlen WN - 19.04.2021

 

Der Widerspruch zwischen den Aussagen von Politik, Massenmedien und der erwähnten Krankenschwester zu der offiziellen Statistik ist mehr als offensichtlich. Die Zahl der – nur – als „infiziert“ gemeldeten Personen hat sich stark reduziert, so dass eine plötzliche Notlage mit „vielen“ CoVid-Patienten auf der Intensivstation alles andere als schlüssig erscheint. Woher sollen diese plötzlich gekommen sein?

Nehmen wir den 14. April und damit den ungefähren Zeitpunkt der Unterhaltung mit der erwähnten Krankenschwester. Die Stadt Wiener Neustadt hatte über das sog. „CoVid-Team“ 168 Personen als „infiziert“ gemeldet. Diese Meldungen finden häufig erst zwei Tage später Eingang in die Statistik und dürften somit etwa dem Stand vom 12. April entsprochen haben.

Diese 168 Personen in ganz Wiener Neustadt sind jene, welche positiv auf „CoVid-19″ mit dem PCR-Test detektiert wurden. Zur Erinnerung: das bedeutet nicht, dass sie tatsächlich mit CoVid-19 infiziert sind und noch weniger, dass sie daran erkrankt sind. Behelfen wir uns mit der Angabe des „CoVid-Teams“ vom 17. März, nach welcher zu diesem Zeitpunkt von 361 „Infizierten“ immerhin 23 Personen als hospitalisiert geführt wurden. Das entspricht einer Anzahl von 6,37% der 361 „Infizierten“, wobei hier ebenfalls unklar ist, aus welchem tatsächlichen und ursächlichen Grund sich die genannten 23 Personen bzw. 6,37% im Krankenhaus befunden hatten.

Unter der Voraussetzung, dass die Zahlenverhältnisse keinen großen Schwankungen unterworfen sind, ergeben 6,37% von 168 Personen nur noch 10,7 bzw. aufgerundet 11, die als positiv getestet und gleichzeitig als hospitalisiert zugeordnet werden können. Das ist keine Zahl, welche die Intensivmedizin des Krankenhauses Wiener Neustadt nicht bewältigen könnte, sollten sich die positiv getesteten hospitalisierten Personen überhaupt auf der Intensivabteilung wiederfinden.

Für den 14. April wurden österreichweit 599 „Corona-Fälle“ auf den Intensiv-Abteilungen gemeldet. Die Anzahl der Krankenhäuser wird laut Statistik von 2019 in Österreich mit 264 angegeben. Das heißt, dass im Schnitt nur 2,27 Corona-Patienten je Krankenhaus zu finden waren. Nach dieser Berechnung würden sich die Fälle im KH Wiener Neustadt natürlich über dem Schnitt bewegen.

Eine Notlage bestand zu keinem Zeitpunkt, erst recht nicht zu jenem, als Massenmedien einen bevorstehenden Kollaps förmlich heraufbeschworen hatten, um zum wiederholten Male Panik zu schüren. Krebs-Patienten erhalten diese Aufmerksamkeit nicht, obwohl das wirklich viele sind, auch in Wiener Neustadt.

https://pic.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/krebserkrankungen/index.html

 

Corona - Belastung

Quelle: Screenshot von „GMX.AT“, 12. April 2021.

 

Dienstag
20
April 2021
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 28.

 

Rauchermaske 28

 

Persönliche Begegnungen:

Da gab es jene ältere Dame, welche geimpft und bei bester Gesundheit, sich bei einem Spaziergang eine Maske vor das Gesicht hängte. Bei einem Gespräch erklärte sie uns gegenüber, uns mit dem Tragen der Maske schützen zu wollen. Das war weder logisch noch rational, aber das Ergebnis einer politisch und massenmedial geschürten Angstmacherei. Die Dame liest täglich die PRESSE, schaut täglich regelmäßig fern und fühlt sich informiert. Politiker werden von ihr in emotionalen Reden gerne als authentisch wahrgenommen und die in den Massenmedien auftretenden oder gar omnipräsenten Wissenschaftler bzw. Pseudo-Wissenschaftler und „Experten“ als seriös empfunden. Erschreckend war hier die zur Schau gestellte Naivität und Gläubigkeit einer Dame von immerhin über 80 Jahren.

Eine weitere ältere Dame, welche das Vorhaben in sich trug, sich impfen zu lassen, um beispielsweise im nächsten Winter wieder Ski fahren zu können, glaubte, dass dies nach einer Impfung wieder wie früher möglich sein würde. Weil sie dann immun gegen „Corona“ wäre. Auf die Frage, warum sie dies annehmen würde, erwiderte die Dame irritiert, dass dies ja der Sinn einer Impfung wäre.

Politiker, Massenmedien und andere Pharmareferenten sprechen gerne von einer Immunisierung der Menschen durch eine Impfung, gar von einer „Vollimmunisierung“ wird manchmal geredet. Pharmakonzerne sind dagegen etwas weniger optimistisch und behaupten eine „volle Immunisierung“ zwischen 70 und 90%, was weniger „voll“ erscheint.

https://www.derstandard.at/story/2000124388131/biontech-impfung-verhindert-ansteckungen-um-bis-zu-90-prozent

Die Möglichkeit, nach einer Impfung mit Impfschäden konfrontiert zu werden, ist ein unangenehmes Thema. In Massenmedien präsentierte Wissenschaftler und Mediziner spielen in der Regel unangenehme oder gar tödliche Nebenwirkungen herunter. Häufig wurde und wird auch behauptet, dass der Nutzen größer sei als das Risiko eines Impfschadens. Allerdings können auch diese Leute nicht in die Zukunft schauen, denn den nur mittels einer Notzulassung auf den Markt geworfenen Impfstoffen haftet der Makel einer fehlenden Langzeitstudie an. Mittlerweile wurden auch in offiziellen Quellen mögliche schwere Nebenwirkungen wie Thrombose eingestanden. Erst am 31. März 2021 hatte die STIKO als offizielle Quelle hinsichtlich AstraZeneca beispielsweise festgestellt:

„Die Aufgabe der STIKO ist es, alle wissenschaftlichen Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen kontinuierlich zu bewerten und daraus Empfehlungen abzuleiten. Dies gilt natürlich auch, wenn neue Erkenntnisse zur Sicherheit eines Impfstoffes gewonnen werden, die vorher nicht vorlagen, da die Anzahl geimpfter Personen in den Zulassungsstudien nicht ausreichte, um diese zu erkennen.

Nach mehreren Beratungen hat die STIKO auch unter Hinzuziehung externer Expert:innen mehrheitlich entschieden, auf Basis der derzeit verfügbaren Daten zum Auftreten seltener, aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen die COVID-19 Vaccine AstraZeneca nur noch für Personen im Alter ab 60 Jahren zu empfehlen, da diese Nebenwirkung 4 bis 16 Tage nach der Impfung ganz überwiegend bei Personen im Alter <60 Jahren auftrat.“

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/AstraZeneca-Impfstoff-2021-03-30.html

Eine Quelle aus den USA, das National Institute of Health, zeigt auf, dass der klinische Abschluss der Impfstoff-Studie (Phase III) erst für Februar 2023 vorgesehen ist.

Corona - AstraZeneca-Studie

https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04516746?term=NCT04516746&draw=2&rank=1

Bezüglich des Impfstoffes von BioNTech wird der Abschluss der Phase III mit dem 6. April 2023 angegeben.

Corona - BioNTech-Studie

 

https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04368728

Menschen, die sich impfen lassen, sind somit Teilnehmer einer Langzeitstudie, was der besagten Dame weniger gefiel. Davon abgesehen ist bis heute nicht erwiesen, inwieweit die Probanden nach der Impfung sich selbst und auch andere wieder anstecken können. Selbst bei einer tatsächlichen Immunisierung könnte der Proband als eine Virenschleuder fungieren.

https://www.spektrum.de/news/impfstoffe-warum-auch-geimpfte-das-virus-verbreiten-koennten/1824145

Der Nutzen einer Impfung wurde von den Pharmakonzernen übrigens mit der Abschwächung eines möglichen schweren Krankheitsverlaufes erklärt. Die Frage, wie viele Menschen tatsächlich, also abseits jeglicher Zahlenmanipulation, an CoVid-19 erkranken, bleibt ungeklärt. Allerdings zeigt sich derzeit, dass zunehmend geimpfte Menschen hospitalisiert werden.

Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer soll angeblich sicherer sein als jener von AstraZeneca, doch hatte dieser an Menschen nie verwendete Impfstoff die Zulassung in den USA wegen der Risiken nie erhalten. Erst die „Notzulassung“ hatte dies ermöglicht. Die US-Arzneimittelbehörde FDA gibt in dem aktuellen „Fact-Sheet“ vom 6. April 2021 an, dass es keinen von der FDA zugelassenen Impfstoff gibt, welcher CoVid-19 verhindern würde. Das ist nicht TV, das ist eine offizielle, aber nicht verbreitete Quelle.

https://www.fda.gov/media/144414/download

Die besagte ältere Dame zeigte sich daraufhin etwas verunsichert. Aber sie erkannte immerhin, dass sich in ihrem Umkreis bei geimpften Menschen absolut nichts geändert hatte. Permanentes Testen, Maske im Gesicht, Abstandsregeln und Verbote in der Quarantäne und im „Lockdown“. Einzig die in Aussicht gestellte Reisefreiheit implizierte für die Dame die angebliche Notwendigkeit einer Impfung. Und diese Aussicht ist nicht viel mehr als eine dem Esel vorgehaltene Karotte, die im entscheidenden Moment immer wieder ein Stück entfernt wird.

Nach neueren Untersuchungen sollen Menschen, die mit CoVid-19 infiziert oder gar erkrankt sein sollen, anschließend als „Genesene“ über eine tatsächliche Langzeit-Immunisierung verfügen. Rund 80% der Betroffenen sollen es nicht einmal bemerken, bei den meisten anderen spricht man von einem „milden Verlauf“ mit Symptomen einer Grippe.

https://www.i-med.ac.at/mypoint/news/749681.html

Wie wir wissen, wird ein natürlicher Ablauf der Dinge allerdings nicht gewünscht. Die Immunisierung soll bei aller Löchrigkeit und allen Risiken ausschließlich auf künstlichem Wege mit der Verabreichung von Impfstoffen erfolgen. Also ähnlich dem Vorhaben, das vorhandene Immunsystem der Menschen gleichzeitig mit einer Reihe von Verordnungen zu schwächen (soziale Isolation, wirtschaftliche Not, Maskenpflicht, exzessive Verwendung von Desinfektionsmitteln und Bildung von Resistenzen, Ausgehverbote und weitere Nötigungen), wie bereits von Anfang an, seit März 2020, zu beobachten gewesen war.

Schauplatzwechsel. Gestern Vormittag, 17. April, wurden wir Zeuge, was die permanente Angst-Kampagne mit Menschen anstellen konnte, in deren schlichten Gemütern sich die Behauptung, andere Menschen wären ohne Maske eine tödliche Gefahr, förmlich eingebrannt hatte.

Im Bahnhof von Wiener Neustadt erregte sich lautstark eine ältere Frau von vielleicht rund 70 Jahren über eine andere Frau, etwa 50 Jahre, welche ohne Maske einen Becher Kaffee „to go“ trank. Da sie von letzterer ignoriert wurde, wandte sich die Pensionistin an zwei anwesende Polizisten, um mit hysterischer Stimme – und mit einem ausgestreckten Arm auf die Frau mit dem Kaffeebecher zeigend – diese zu denunzieren. Der ältere Polizist, grauhaarig und mutmaßlich mit vielen Dienstjahren auf dem Buckel, reagierte allerdings gelassen und erwiderte, dass es auch Personen mit einer ärztlich verordneten Maskenbefreiung geben würde. Diese Rückmeldung sollte die Denunziantin weiterhin aufregen, welche – im Gegensatz zu den Polizisten – durch die unaufhörliche Propagandamaschinerie vollkommen fanatisiert schien.

Die Passantin mit dem Kaffeebecher, so stellte sich heraus, besaß tatsächlich eine Maskenbefreiung. Von einem Asthma-Leiden abgesehen war sie gesund. Sie meinte, dass diese Szene sie an das III. Reich erinnert habe, zumindest vom Gefühl her und im Kontext zu einer sich ihrer Meinung anbahnenden Gesundheits-Apartheid. Allerdings hatte hier die Polizei nicht mitgespielt. Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, werden auch dort Denunzianten, selbst wenn diese hin und wieder benutzt werden, grundsätzlich verachtet.

 

Sonntag
18
April 2021
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