Der Traum soll leben!

Und er lebt!

Zu 99%, wie mir gestern Helmut HE-LI Puritscher versichert hat. Private Initiativen und Spenden haben dies ermöglicht, außerdem hat die Stadt Wiener Neustadt überraschend einiges an Geld und Mittel zugesagt. Offenbar ist man dort plötzlich darauf gekommen, dass das Abwürgen einer derartig populären und nebenbei auch als Präsentationsraum für “heimische Kulturschaffende” dienende Veranstaltung im Herzen der Stadt der angeblichen Bemühung um eine Innenstadtbelebung zuwiderlaufen könnte.

Wie auch immer. Ein Stück Kultur scheint gerettet, und die Termine stehen bereits fest.

 

Das Vorfilmprogramm soll den weitgehend “heimatlichen” Leuten vorbehalten sein, unter anderem aus dem Beiträge-Pool der “2. Banale” und der “1. Frontale”. Das heißt, BOLLWERK und BOLLWERK-Filme werden mit von der Partie sein!

Wir freuen uns!

 

Freitag
18
Mai 2012

Und hier gleich der nächste Termin. Auch kurzfristig. Auch morgen. Zum Glück alles auch zu Fuß schnell erreichbar.

Für kleine und große Kinder. Und somit auch für uns, nicht wahr?

 

Kinderliederkonzert in der Fußgängerzone.

Am Samstag, 12. Mai 2012, um 15 Uhr präsentiert der Wr. Neustädter Märchenerzähler und Kinderliedermacher Martin Auinger sein neuestes Werk: Das „Kinderlieder-Liederbuch“ mit den Liedern aus seinen Theaterstücken zum Nachspielen auf der Gitarre. Die Präsentation erfolgt in Form eines Kinderliederkonzertes im Rahmen des Weltladentages, und zwar vor dem Weltladen in der Neunkirchnerstraße (vis a vis von der Kuckucksuhr) in Wiener Neustadt.

 

Freitag
11
Mai 2012

SUB – Gleichenfeier

 

Ich habe es leider etwas spät erfahren, daher ganz kurzfristig:

 

 

Keine Frage: das ist eine Gelegenheit, um sich vor Ort schlau zu machen. Denn wer weiß, ob eben genau dort die  B Ü H N E  für DICH im Entstehen ist!

 

Freitag
11
Mai 2012

Andreas Baumkircher

 

Gestern, Sonntag, den 29. April 2012, wurde auf der schönen Burg Schlaining im Burgenland die Sonderausstellung “RITTER BAUMKIRCHER – LEBEN UND STERBEN IM 15. JAHRHUNDERT” eröffnet.

Das Leben wie das Sterben bezieht sich hierbei nicht nur, aber vor allem auf die Person Andreas Baumkircher selbst, der, um 1420 als Sohn eines habsburgischen Burghauptmanns im damaligen “Wippach” (heute in Slowenien) geboren, ab (wahrscheinlich) 1439 seine rittermäßige Ausbildung im damaligen “Neustadt” (heute Wr. Neustadt), am Hof des damaligen Landesfürsten Herzog Friedrich V. (nachmalig ab 1440 als König Friedrich IV,und ab 1452 als Kaiser Friedrich III.) absolvierte bzw. beendete.

 

Er gehörte dort zu jenen Rittern, die, als “Hofleute” bezeichnet, am Hofe des Landesfürsten herumlümmelten und, wenn es nötig war, die Interessen ihres Oberhaupts mit dem Schwert in der Hand wahrnahmen.

Gelegenheit dazu bekam Baumkircher im Verlauf seines Lebens, an deren Ende er den Status eines Freiherren und Baron innehatte, reichlich. Durch das Schwert kam er 1471 auch um.

(Foto aus dem Baumkircher-Clip)


Weiteres soll hier weder von Baumkircher noch von der damaligen gewalttätigen Zeit verraten werden. Denn diese Sonderausstellung berichtet sehr ausführlich über sein Leben wie über sein Sterben und ist nicht nur für historisch Spezialisierte unbedingt empfehlenswert.

Auch wenn diese am Ende in der Erkenntnis mündet, dass es schon immer um die selben Dinge gegangen war. Geld war schon immer ein Thema gewesen. Diese Erkenntnis allerdings lässt dem Betrachter auch das Heute durchsichtiger erscheinen und günstigenfalls widerstandsfähiger gegenüber der medialen Dauerberieselung werden. Ja, genau jene Dauerberieselung, in welcher suggeriert werden möchte, dass es heutzutage in den Kriegen und Besatzungen angeblich um “Religion”, “Demokratie” oder gar “Menschenrechte” ginge und nicht etwa um Vormachtsstellungen, Bodenschätze, Ausbeutung und dem schnöden Geld.

Eine Kritik gibt es zur Ausstellung dennoch, welche die grundsätzliche Empfehlung allerdings nicht beeinträchtigen soll. Der behandelte Stoff um Baumkircher und seiner Zeit im 15. Jahrhundert wird sehr textlastig präsentiert. Wer sich konkret und ausreichend informieren möchte, ist hierbei bestens bedient. Die Masse der Besucher am Eröffnungstag zeigte sich damit aber leider überfordert.

(Foto aus dem Baumkircher-Clip)

 

Im Verhältnis zu den (teilweise bebilderten) Texttafeln kommt der visuelle Teil in Form von verschiedenen Exponaten, Repliken, Funddarstellungen und kleinen, sehr sehenswerten “Specials” wie der Schaukasten zum Thema “Die Belagerung der Burg Haßbach” leider zu kurz. Dies mag aber auch der insgesamt zu kleinen Ausstellungsfläche geschuldet sein.

Die Erfahrung zeigt, dass grundsätzlich der Großteil der Ausstellungsbesucher derart große Informationsblöcke (wenn überhaupt) nur verarbeiten kann, wenn diese immer wieder von visuellen Strecken unterbrochen werden. Und dies bestenfalls in einer bestimmten Reihenfolge.

So hätte, nur als Beispiel, eine Pavese außerhalb einer Vitrine eine bessere und verständlichere Plattform bekommen, wenn man diese zusammen mit der Figur eines Armbrustschützen in Verwendung gezeigt hätte. Neben kleinen, aber feinen und ins rechte Licht gerückten Szenarios wären auch Dioramen von bestimmten Ereignissen ein Gewinn gewesen, ganz zu schweigen von Modellen der baulichen Entwicklung von Burg und Stadt Schlaining. Auch bleibt es ein Geheimnis, warum für die Besucher der eigens für diese Ausstellung hergestellte Baumkircher-Clip als Einstimmung nicht gezeigt wurde.

Die atmosphärische Komponente, welche neugierige Besucher in ihren Bann ziehen würden, wurde leider nicht berückichtigt.

Keine Frage, die Baumkircher-Ausstellung hätte mehr Raum verdient gehabt. Viel mehr Raum!


Montag
30
April 2012

Schatten

Schatten.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Diesen findet man auch im NATO-Staat Norwegen, wo sich derzeit ein gewisser Breivik auf der Anklagebank eines Gerichtes in Oslo aufhält, konfrontiert mit dem Vorwurf des 77igfachen Mordes.

Ein Attentäter im Zentrum des medialen Interesses.


Die (Video-) “Installation des Versagens” (siehe unten) hatte im vergangenen Dezember aufgezeigt, dass die Rolle eines Attentäters sehr stark von dem Tun oder Nichttun der Behörden abhängig sein kann.

Breivik hatte sich vor allem auf das Nichtstun verlassen können, weshalb der Verdacht entstehen musste, dass Versagen auch installiert worden sein kann.

Da gab es am Anschlagstag eine blockierte Notruffunktion, und wer es doch bis in die Notruf-Zentrale geschafft hatte, wurde in der ersten Viertelstunde abgewimmelt. Da gab es das für derartige Einsätze trainierte Spezialkommando der Polizei, welches angeblich in Norwegen (!) keinen Hubschrauber besaß, dann aber doch, leider aber ein zu kleines Fluggerät, wo nicht alle Spezialpolizisten hineingepasst hätten, auch wegen dem “Gerümpel” im Fluggerät. Und dann wären ja auch noch die angeblich einzigen Piloten im Urlaub gewesen, dann aber doch wieder vor Ort, doch habe sie niemand haben wollen.

Also mit den Autos zum Tatort, einer Insel, gefahren. Leider zu einer falschen Anlegestelle und nicht jener, die jeder dort kennt. Sondern weiter entfernt und ohne Boot. Dann doch mit einem Boot der örtlichen Polizei, die mittlerweile schwer bewaffnet damit zu tun hatte, die Hilfeleistungen der Anwohner und Urlauber zu behindern, die gerade Opfer vor dem Ertrinken retten wollten. Also mit einem Boot den langen Weg zur Insel, welches die Superpolizisten allerdings überluden, dass es fast gesunken wäre. Und dann sei auch noch der Motor kaputt gewesen. Doch glücklicherweise habe man noch zwei Privatboote gefunden, die ohnehin schneller gewesen wären. Glücklicherweise war das Polizeikommando doch noch rechtzeitig zur Insel gekommen, weil Breivik, des Schießens müde, dort bereits hatte abgeholt werden wollen – wie von ihm telefonisch angekündigt.

Eine derartige Aneinanderreihung von “Pannen” kann man nur noch als eine KUNST der Polizeieinsatzleitung und des Spezialkommandos bezeichnen. KUNST ist es, keine einzige “Panne” ausgelassen zu haben.

 

Aber auch Breivik scheint ein Künstler zu sein, denn er hätte ja kaum ahnen können, dass der Geheimdienst, welcher ihn wegen dem Kauf von 16-Euro-Chemikalien in Polen “durchleuchtet” habe und nichts von seinen jahrelangen Anschlagsvorbereitungen bemerkt haben soll. Genauso wenig hätte er ahnen können, dass die Geldtransfers auf seinen teilweise versteckten Konten eher nur für Verwirrung bei der Polizei sorgen würden – anstatt zur Aufklärung.

Auch kann es Breivik unmöglich geahnt haben, so viel Zeit für seinen Auftrag auf der Insel zu bekommen. Er hätte auch nicht ahnen können, dass er zuvor im überwachten Regierungsviertel mit Helm maskiert und mit einer Pistole in der Hand nicht auffallen würde. Und er hätte es niemals ahnen können, dass die Polizei gar nicht nach ihm fahnden würde, obwohl diese nur 9 Minuten nach der Bombe das Kennzeichen des Fluchtfahrzeuges erfahren hatte.


Und doch, Breivik hat es geahnt. Er muss es geahnt haben, dass es keine Fahndung nach seiner Person geben würde, da die Polizei ihren eigenen Angabe zur Folge befürchtet haben soll, eine Panik auszulösen. Deswegen erfuhr die Bevölkerung nichts von einer Fahndung, wegen der Panik. Und auch nicht die Polizeibeamten, eben wegen dieser Panik. Und deswegen wurde die Fahndung gleich weggelassen.

Wir warten nur noch gespannt auf die Behauptung der Polizeibehörde, dass man durch die Nichtfahndung Zeit gespart hätte.

Das werden genügend Leute glauben. Und darauf kommt es ja an.

Die Rücktritte des Justizministers und der Geheimdienst-Chefin fanden medial wenig Beachtung, aber dafür Breivik um so mehr. Doch sein Schatten wurde in den bisherigen sechs Prozesstagen länger und sein vermeintlicher Fanatismus konkreter. Wie das so ist, wenn man mit dem eigenen Schriftwerk (“Manifest”) inhaltlich ins Schleudern gerät, Schwierigkeiten bei der Rekonstruktion des Tatverlaufes zeigt und als Islamhasser die Islamisten-Phantom-Organisation “Al Kaida” ganz gut findet.

Man darf gespannt sein, was noch an die Öffentlichkeit gelangen wird. Und was nicht.

 

 

 

 

Dienstag
24
April 2012

Licht

Hier noch einmal der Hinweis für jene, die es wieder vergessen haben:

Viel Spaß!

 

Montag
16
April 2012

Bedürftig – 6. Kandidat: Werner F.


Herr F. leidet. Aber er sagt es nicht.

Zu wenig Anerkennung in schwierigen Zeiten, wo man dem Pöbel auf der Straße irgendwie erklären muss, dass es sich bei den Griechenlandhilfen um gute Geschäfte für das eigene Land und seinem Pöbel handeln würde. Oder dieser wahnwitzige Euro-Rettungsschirm, mit der absurden Erklärung, dass es sich nur Haftungen handeln würde, also gar nicht wirklich real sei. Auch ein gutes Geschäft, nicht wahr? Denn Geld ist genug da, es wird ja laufend bei der EZB gedruckt. Deswegen auch eine Fiskalunion, die einem auch die so große Verantwortung bei gleichem Gehalt abnehmen würde. Und die Inflation… tja, mathematisch scheint sich Herr F. auf dem Niveau seines Kumpels Michael S. zu bewegen. Wie war das nochmal mit Plus und Minus gewesen? Egal, hauptsache, sein Land Österreich habe in der Krise von der EU profitiert.

Lieber Werner, diese Ihre öffentliche Überzeugung nennt man dann “Plus”. Plus im Minus, genauer gesagt.

 

Herr F. leidet. Aber er sagt es nicht.

Zu wenig Aufmerksamkeit in schwierigen Zeiten. Wie das so ist, wenn man so auffällig unauffällig ist. Und wie das so ist, wenn man dann etwas sagen zu müssen glaubt, dabei aber unverbindlich, unkonkret und nichtssagend bleibt.

Auch sein plötzliches Null-Bekenntnis, ein “glühender Europäer” zu sein, hatte für Schmunzeln gesorgt, war er zuvor als – beispielsweise – Asiate nicht in Erscheinung getreten.

Doch man macht sich keine Freunde, wenn man ins Hauptquartier nach Berlin bestellt wird, um sich nach den dortigen Interessen zu erkundigen. Auch macht man sich keine Freunde, wenn man irgendwelche bewaffneten Terroristen als legitime Regierungsverteter anerkennt – jedenfalls keine echten Freunde.

Das macht einsam, lieber Herr F.


Herr F. leidet. Aber er sagt es nicht.

Zeigen möchte er es auch nicht. Herr F. musste bedauerlicherweise feststellen, dass man auf diese Weise, auf seine Weise, keine Freunde gewinnt. Aus dem Gefühl der Einsamkeit heraus sollte ein Facebook-Account Abhilfe schaffen. Denn dort würde es Freunde geben, viele neue Freunde, so die Annahme. Ganz schnell sogar. Jeder würde das schaffen.

Nur Werner F. hat es nicht geschafft.

Doch anstatt sich um das Verständnis zu bemühen, was eine Freundschaft konkret ist und wie sich dieselben entwickeln, litt Herr F. derartig, dass er sich seine neuen Freunde bestellen ließ.

Nun, in seiner Funktion als Bundeskanzler kann es sich Herr F. zumindest leisten. Knapp 85.000,- Euro aus Steuergeldern für den Start eines “Social-Media-Auftritts” gehen sich da noch aus, genau so wie die jährlichen 37.000,- Euro zur Betreung der eigenen Website, App, Twitter und eben Facebook.

Gute Freunde sollen einem auch etwas wert sein, soviel hat Werner F. jedenfalls verstanden.

 

Falsche Freunde allerdings nicht, weswegen wir Sie, lieber Werner F., zum Bedürftigen dieser Woche küren.

 

Mittwoch
28
März 2012

Am Anfang war das Licht

Natürlich erst  n a c h  der Dunkelheit.

Alles, was man vorher wissen sollte, steht drauf.

Alles, was man nachher glaubt zu wissen… nun, seht selbst.

 

Freitag
23
März 2012

Bedürftig – 5. Kandidat: Peter W.

In einem einschlägigen burgenländischen Tanzlokal traf Bernd Bieglmaier den wärmebedürftigen Exilwiener Peter W. Dieser zeigte sich sichtlich gezeichnet von der kalten und für ihn schlimmsten Jahreszeit.

Mit Zornesfalten, von den ständig in sich selbst hineingebrüllten Durchhalteparolen bereits so tief wie Gletscherspalten, und mit Pupillen, gerade mal so groß wie zwei Stiche einer Stecknadel, berichtete er von seinen Qualen und Zwängen der letzten Monate.

“Der Winter mants net guat mit mir. Seit November bin i oabeitslos und meine AMS-Berater hom mi scho drei moi an ihre kollegen weidagebn. Ständig vagiss i wos, wia die Suppn aufn Herd oder des Bagett im Rohr. I ko überhaupt nimma relaxen weu ma dauernd koid is. I fü mi ständig vakrompft und hob scho überhaupt ka Lust zum ausse gehen. Am liabstn tat i mei Bett glei in mein Schwedenofen einestölln.”

Peter W. klagte weiters über ständige Migräne, hervorgerufen durch die eisigen Westwinde sowie die zunehmende soziale Isolation durch Wärmeisolierung.

Wo immer er einen Holzofen entdecken würde, verriet Peter W., möchte er gleich ein Holzstück nachlegen. Innere Stimmen würden es ihm befehlen. Seine Freunde hätten sich von ihm wegen seines exzessiven Holzverbrauches bereits abgewendet, auch wenn sie ihn wegen seinem Organisationstalent früher gerühmt hatten.

Auch schäme er sich wegen seines mittlererweile üblen Körpergeruches, da er alles, was er besitzen würde, der Wärme wegen längst am Körper trage und somit gar nichts weiter zum Wechseln hätte. Bernd Bielmaier brauchte in der Tat die Angaben über die zweite Haut nicht zu überprüfen, hatte doch seine große Nase deren Richtigkeit bestätigen können.

Aber hier in der kleinen burgenländischen Kulturgemeinde zähle das alles nicht, meinte Peter W., hier wärme er sich gerne auf und könne dem Winter so richtig den Stinkefinger zeigen. Hier gäbe es zahlreich brennende Öfen und neben heißen Beats auch noch heiße Pommes und hie und da ein paar heiße Bräute.

Bernd Bieglmaier wurde warm ums Herz. Denn es ist so schön, derartig bedürftigen Menschen zu begegnen, die dennoch nicht den Mut verlieren.

Halte durch, Peter!

Mittwoch
14
März 2012

Loftlinx Night 2012

„Loftlinx Night“ 2012

im backstage Wr.Neustadt

Art Night der Kulturinitiative punctum, Vernissage und Tanzveranstaltung am 9. März 2012 in Wiener Neustadt!

 

Die 2001 ins Leben gerufene Veranstaltung „Loftlinx“, die immer wieder Künstlern als Plattform diente, präsentiert sich diesmal am 9. März 2012 im Wiener Neustädter backstage mit einer “Loftlinx Night”. Diese Art Night ist zugleich Vernissage, Kurzzeitausstellung, Konzert, Performance, Tanzveranstaltung und Gesamtkunstwerk.

Beginn: 19 Uhr, Tickets unter 01 / 96 0 96, www.oeticket.com. Infos unter www.loftlinx.at, www.backstagebar.at.

 

Fünfzehn heimische Künstler haben sich heuer gefunden um bei der „Loftlinx Night“ ihre Werke von bildender Kunst über Fotografie, Bildhauerei, Film, Performance und Musik zu präsentieren. Das Gesamtkunstwerk mit einem Live- Act der Erlösung von der Kommerz-Apokalypse „Turbodeli“ und ihrer „Tollbeesaroundshow” ist nur an diesem Abend zu sehen. Die „Loftlinx Night“ wird von embers*creative im Bereich Grafikdesign und web unterstützt.

 

Die Künstler::

ART:: Barbara Pacholik, Natascha Macheiner, Manuela Kiss, Gernot Lang, Dietmar Halbauer, Manfred Scheibstock, Dieter Nemetz, Oliver Strametz

VIRTUELL/FILM:: Karin Neumüller, Claudia Presoly, Roman Drahoß

PERFORMANCE:: Walter Leo Handler, Martin Ganster

LIVE:: Turbodeli „Tollbeesaroundshow”

TURNTABLE:: DJ Wolff

 

Seit 2001 organisierte und veranstaltete die Kulturinitiative punctum die Konzeptausstellung „Loftlinx“ in den Räumlichkeiten der ehemaligen Fabrik der Firma Wüster in Pitten. Die alte Kulturfabrik wurde nun aber von der Gemeinde Pitten wegen Einsturzgefahr gesperrt und kann nicht mehr bespielt werden.

Die Plattform der Kulturinitiative punctum bietet seit Jahren Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, ihre Arbeiten der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Spektrum reicht von bildender und angewandter Kunst, über neue Medien und virtuelle Welten bis zur Performance und Musik.

Veranstalter: Kulturinitiative punctum

Infos: www.backstagebar.at, www.loftlinx.at.

Rückfragen: Bernd Breitfellner Tel.: 0664/810 69 00

Mittwoch
07
März 2012

Bedürftig – 4. Kandidat: Herr Michael S.

 

Bernd Bieglmaier brauchte dieses Mal noch weniger weit zu gehen. Er sah den Kadidaten im Fernsehen. Er sah ihn in der Zeitung und in Magazinen. Er sah ihn auf Plakaten. Er hörte ihn im Radio. Er entdeckte ihn im WWW – den Herrn S.

Herr Michael S. hat derzeit das Amt des Vizekanzlers und gleichzeitig das Amt des Außenministers inne. Diese Doppelbelastung wird ihm durch ein äußerst üppiges und durch Steuergelder finanziertes Gehalt versüßt.
Zu recht, wie wir meinen, denn wir wissen, wie hart es ist, zweimal die selbe Scheiße unter das Volk zu bringen.

Das macht diesen Mann natürlich noch nicht bedürftig, denn es scheint seinem Beruf geschuldet zu sein. Oder seiner Auffassung. Den Anspruch auf Bedürftigkeit, welchem wir ihm nicht verwehren wollen, erwirbt er sich auf letztere Weise.

 

In seiner Rolle als österreichischer Vizekanzler musste Herr Michael S., Jahrgang 1959, immerhin recht alt werden, um urplötzlich zu erkennen, wie ein Defizit entsteht. Indem man mehr ausgibt als einnimmt. Das ist nicht neu, das ist jedes Jahr so, das Defizit, nicht die Erkenntnis des Herrn S.

So kann es keine Überraschung sein, dass es nicht seine eigene Erkenntnis gewesen ist, nicht gewesen sein kann, denn wer bis zum 10. Lebensjahr noch nicht darauf gekommen ist, wird normalerweise in spezielle Lerneinrichtungen transferiert, um dort möglichst schonend auf eine zukünftige gesellschaftlche Integration vorbereitet zu werden.

Aber nicht so der Herr S., der konnte mit seinen offensichtlichen Mängeln Außenminister und Vizekanzler werden. Weil es immer wieder nette Menschen gibt, die ihm diese und jene Informationen zukommen lassen. Er muss sie nicht verstehen, er muss sie sich nur merken und nachplappern, besser noch: ablesen. Diese netten Menschen kommen häufig aus Übersee, wo Herr S. so viele Freunde hat. Sie sind so nett, dass sie sogar ungebeten Informationen zukommen lassen. “Raten” nennen sie das. Das Land von Herrn S. “raten” und Herrn S. etwas raten. Natürlich vollkommen uneigennützig, ist doch klar.

Herr Michael S. nahm diesen Ball nur zu gerne auf, um öffentlich auf eine zusätzliche Zinsbelastung von etwa 3 Milliarden Euro hinzuweisen, sollte “sein” Land eine Bonitätsherabstufung durch seine US-amerikanischen “Freunde” erfahren. Leider vergaß er zu berichten, wer dieses erneute Vermögen erhalten würde – und nun auch erhält.

Herr S. konnte in seiner Funktion als Vizekanzler sogleich Vorschläge einbringen, um dieser weiteren Belastung aufgrund des vermeintlichen Rechen- und Verständnisfehlers zu entgehen. Zum Beispiel mit einer so genannten “Schuldenbremse”, einer Absichtserklärung im Verfassungsrang. Kostet nämlich nichts, was schon sehr positiv daherkommt, bewirkt dummerweise aber auch nichts. Stattdessen sah es sogar maximal dumm aus, denn auch andere waren auf eine ähnliche Idee gekommen – vor ihm.

Nun, die Schulden sollen ohnehin nicht “gebremst” werden, weil alle Länder mit ihrer beabsichtigten Schulden- und Zinspolitik das Großkapital bedienen und auch weiterhin bedienen sollen. Es soll nur noch schneller gehen, diese nicht deklarierte Umverteilung von unten nach oben. Aus irgendeinem Grund ist aber dieser Umstand nie bei Herrn S. angekommen. Stattdessen kam er freundlicherweise den Bedürfnissen einiger weniger vermeintlicher Freunde nach, deren Forderungen er gerne an die Massenmedien weiterleitete: Kürzungen von Leistungen des Staates, natürlich auch die Privatisierung von lukrativen Unternehmen, damit Freunde auch weiterhin Freunde bleiben würden, weiterer Abbau der Demokratie und gleich noch die Abgabe von Souveränitätsrechten nach Brüssel, um nicht nur deren gierigen Vermögenszugriff auf das Volkseigentum zu verbessern.

Aber man würde ja was dafür bekommen, hatte Herr S. in einem Interview gesagt. Aber wer ist das: “man”? Er, der Herr Michael S.? Seine Freunde? Irgendwen muss er ja damit gemeint haben. Alle anderen bekommen nämlich nichts. Was soll außerdem “was” sein, was man angeblich bekäme? Das wusste er offenbar selbst nicht, er sagte es nicht.
Stattdessen warnt der Herr S. so gerne medial. Nein, nicht etwa vor seiner eigenen Person, sondern vor den anderen, den anderen wenigen Ländern, die unter sich ausmachen würden, was in der EU geschehe. Nur ist ausgerechnet Michael S. genau der, in dessen Verantwortungsbereich dieses Faktum fällt und genau die Person in Österreich, die alles dafür tut, damit es auch so bleibt. Noch dazu ist die EU alles andere als eine demokratische Einrichtung. Bizarrerweise hat Herr S. bereits davon gehört, denn auf die Frage, wie man das Demokratie-Defizit auf EU-Ebene beheben könne, hatte er sofort eine gescheite Antwort parat: durch ganz starke Signale!
Na, dann signalisieren Sie mal ganz stark, Herr S.!

Uns blieb in der Redaktion jedenfalls die Spucke weg. Da wir nun wirklich nicht annehmen wollen, dass Herr S. als Vizekanzler in korrupter- und verräterischerweise den Interessen des Auslands und der internationalen Finanzkonzerne dient, müssen wir ihm bei den unüberbrückbaren Widerspüchen seiner hohlen Worthülsen und seines Handelns bzw. Nichthandelns den Status eines besonders dummen, inkompetenten, verantwortungslosen, schizophrenen, asozialen Bedürftigen zweifellos anerkennen.

 

Mittwoch
29
Februar 2012

Von Freiheit träumen

 

Am vergangenen Donnerstag, am 23. Februar, wurde in der Stadtbücherei Wr. Neustadt das Buch “Von Freiheit träumen – Das Flüchtlingsleben der Westsaharauis” präsentiert.  verknüpft wurde dies mit weiteren Informationen und einer Diskussionsrunde.  Obwohl es sich hierbei um ein absolutes Nischenthema handelt, war die Veranstaltung erfreulich gut besucht.

Gerechtigkeit ist immer ein Thema, egal wo.  Denn Gerechtigkeit ist Mangelware. Überall.

Mit Beiträgen von Salek Baba, Nadjat Hamdi, Manfred Nowak, Wolfgang Petritsch, Erika Pluhar und Karin Scheele. Die Fotos stammen von Michaela Bruckmüller. Herausgeber ist Erich Fenninger/Volkshilfe. Erschienen im Mandelbaum Verlag.

Hier die Links:

http://www.volkshilfe.at/1465,,,2.html

http://mandelbaum.at/books/765/7408

 

Montag
27
Februar 2012

Bedürftig – 3. Kandidat: Herr Lang

 

Bernd Bieglmaier musste mit seinem Team gar nicht lange suchen, um außerhalb seiner Familie wieder einen Bedürftigen zu entdecken. Dieser Bedürftige befand sich nur eine Etage tiefer.
Dieser Mann bat uns, zwecks Wahrung der Anonymität seinen Vornamen nicht zu nennen. Diesen Wunsch kamen wir natürlich gerne nach.

Als wir den besagten Herrn Lang trafen, prahlte er anfänglich damit, dass er allein während seiner Musiker-Karriere 1.189 Frauen “besessen” habe.

Das war auch für uns eine beeindruckende Zahl, doch erkannten wir das Problem dahinter nicht. Nicht sofort. Wir stellten uns daher auf ein eher kurzes Gespräch ein.

Bis uns Herr Lang eröffnete, dass er diese Frauen jeweils nur einmal hatte, und zumeist noch nicht einmal richtig. Das Geständnis von Herrn Lang, dass “er” zu kurz wäre und sich ein Verhältnis zu den genannten Frauen deswegen nie fortgesetzt habe, ließ uns sehr betroffen werden.

Wir hörten ihm zu. Wir hörten ihm sehr lange zu. Aber helfen konnten wir dem Herrn Lang auch nicht.

Es gibt Frauen, die behaupten, dass es gar nicht schlimm sei, dass es auf die Länge nicht ankommen würde.

Aber das greift zu kurz. Wir wissen, dass diese Frauen lügen und wählen daher Herrn Lang zu dem Bedürftigen der Woche.

 

Freitag
17
Februar 2012

Eigener Hinweis!

Die Kommentarfunktion musste leider kurzfristig geschlossen werden, da diese Seite mit hunderten Spams attackiert und zugemüllt wurde.

Wenn sich die Lage wieder beruhigt hat, wird die Funktion wieder öffentlich freigegeben. Bis dahin ist dies nur via Anmeldung möglich.

Mittwoch
15
Februar 2012

Kulturhinweis

Hier ein Kulturhinweis, der uns über Wini Koppensteiner erreicht hat:

 

Liebe Menschen,

Am

Faschingsamstag, 18.2. bin ich gleich zweimal auf der Bühne zu erleben. Um 16.00h zeigen wir im WUK in Wien “Die SOS-Comics”, ein Slapstick-Theater mit 3 Profi-Tänzern, insbes. auch für Kinder geeignet. Und um 20.00h hat mein neues Programm ”Kein Kabarett” mit Peter Lodynski in Payerbach Premiere. Ich freue mich, wenn wir uns sehen!

Bitte unbedingt rechtzeitig reservieren.

PS: Wenn ihr dieses Mail an eure Freunde weiterleitet, dann tut ihr mir einen großen Gefallen. Danke!

STUMMFILM–THEATER  in Wien

Slapstick Comedy. 14.-18. Februar

Wegen des großen Erfolgs im Herbst gibt es im Februar 4 zusätzliche Termine für alle, die die „SOS-Comics“ noch nicht erlebt haben. Das Erstaunliche dabei: Kinder wie Jugendliche und Erwachsene waren restlos begeistert. Nicht versäumen!

Carousel Theater

DIE SOS-COMICS

Theater mit Rhythmus, Tanz, Pantomime (für jung und alt)

Darsteller: Albert Alel Kessler, Jonas Kägi, Marie-Therese Lind und Walter Baco

Idee und Regie: Walter Baco

14.2.- 10:00h

15.2.- 10:00h

16.2.- 10:00h

18.2.- 16.00h

Karten: +43-1-401 21-52 / kinderkultur@wuk.at www.wuk.at

WUK, Währingerstraße 59, 1090 Wien

In den sehr unterschiedlichen Produktionen des Carousel Theater steht meist eine Besonderheit im Vordergrund. Diesmal sind es die Comics-Helden, die ganze Generationen geprägt haben, genauso wie die großen Komödianten der Stummfilmzeit. An beides erinnern die schwungvollen, slapstickartigen Szenen, mit denen die drei Profi-Tänzer das Publikum begeistern. Ganz ohne technische Hilfsmittel, ohne Playback, aber mit vollem Körpereinsatz – die Musik singen sie, den Rhythmus stampfen und steppen sie, und immer schwebt ein Hauch von Witz und Poesie über dem Geschehen.

Zwar heißt es mittlerweile sehr oft “für Menschen ab 6 Jahren” oder so ähnlich, aber inwieweit manche dieser Aufführungen wirklich allen Ansprüchen genügen, bleibt fraglich. Nur allzu selten gibt es Produktionen, die gleichermaßen für Kinder und Erwachsene spannend sind. Einen dieser Glücksfälle präsentiert nun das Carousel Theater mit einer Hommage an die Stummfilmzeit. Spaß und Action garantiert!

 

Faschingsamstag, 18.2. Payerbacherhof 20.00h:

PREMIERE!

Walter Baco & Peter Lodynski

Kein Kabarett

Exzentrisch, absurd, witzig, meditativ.

Vokal-Akrobatik, Mini-Dramen und zauberhafte Musik.

Als Erzähler, Musiker und Darsteller durchbricht Walter Baco alle Genre-Grenzen und wechselt zwischen groteskem Humor, absurden Wortspielen, Tiefsinn und zauberhaften Klängen. Bei seinem neuen Programm steht ihm Peter Lodynski, der Grandseigneur des österreichischen Kabaretts, zur Seite. Peter Lodynski gewann als bisher einziger Österreicher die “Goldene Rose von Montreux” (Preis für die beste TV-Unterhaltungssendung) und wird 2012 für sein Lebenswerk geehrt.

Karten: 8,—im Bürgerservicebüro der Marktgemeinde Payerbach,Tel. 02666/52423 DW15 E-Mail: sabine.halm@payerbach.at / an der Abendkasse 10,–

Infos: www.kulturag.com

 


Dienstag
14
Februar 2012

Die Soul Factory geht in die 2. Runde und steht ganz unter dem Motto „Let’s Dance The Night Away!“. Die DJs Soulinger und Mas Que-Nada haben jede Menge neues Material in Form von 7“ Singles gesichtet und arbeiten bereits fieberhaft daran, Euch ein musikalisches Programm zu bieten, das Euch zum Tanzen animieren soll. Außerdem wird dieses Mal der beste Dance Move des Abends mit einem kleinen, aber feinen Preis prämiert. Allseits bekannte Soul Dancer haben bereits angekündigt, mit neuen speziellen Figuren den floor zu killen: Gernotto Bicycletto wird seinen „Fatstand“ präsentieren, Honz Awa seinen „Funky Electrician“ und Don Gerard will mit seinem „Lady Bend Over“ an den Start gehen. Die „Blutgretsche“ von Morten S. mussten wir aus Sicherheitsgründen leider von der Starterliste streichen.

Web: http://www.facebook.com/pages/THE-SOUL-FACTORY/328352103862397?ref=tn_tnmn

 

 

Samstag
11
Februar 2012

Bedürftig – 2. Kandidat: Herr R.

 

Bei Herrn R. begann es bereits vor etwa 25 Jahren. Eine zerquetschte Zehe des rechten Fußes und eine klaffende Wunde unter dem linken Fuß, die nie richtig verheilte, zerstörten alle sportlichen Ambitionen. Das war noch im Ausland gewesen.

Vor 20 Jahren hielt das linke Sprunggelenk den außergewöhnlichen Belastungen nicht mehr stand, vor 15 Jahren beide Knie. Vor 10 Jahren wurde Arthrose bei den ausgeschlagenen Hüftgelenken festgestellt und vor 5 Jahren der erste Bandscheibenvorfall. Diese Vorfälle wurden seitdem nicht weniger.

Die anderswo bewährten Hausmittel wie Schokolade, Kaffee und Zigaretten besorgten den Rest. Der körperliche Zerfall kroch bei Herrn R. den Hals hinauf, ließ seine Zähne zerbröseln und die Augen trüb werden. Und dann kroch es tief in seinen Kopf hinein, in sein Hirn.

Herr R. sah nicht das Ende vor sich, dazu war er nicht mehr in der Lage. Als wir ihn trafen, machten er uns diesen Umstand ungewollt deutlich. Der Schaden im Kopf schien irreperabel.
Kein Zweifel, dieser Mann ist bedürftig, wirklich bedürftig. Und er ist ein Kandidat für den “Bedürftigen der Woche”. Mindestens.

 

Montag
06
Februar 2012

Kommentarfunktion

Ein kleiner Hinweis:

Die Kommentarfunktion ist nun endlich aktiviert und kann verwendet werden.

Das war’s auch schon.

Sonntag
05
Februar 2012

BEDÜRFTIG – 1. Kandidatin: Claudia P.

Fast wäre es wie am Schnürchen gelaufen, das weitere Leben der Frau P., doch ein Schicksalschlag veränderte das Leben von Claudia P. augenblicklich.

Nur einen Tag vor ihrem ersten Arbeitstag in der städtischen Bücherei stürzte Frau P. mit dem Fahrrad, wobei sie hart auf das Pflaster aufschlug – mit dem Gesicht. Neben den Schmerzen trug Frau P. einen Nasenbeinbruch, eine Gehirnerschütterung und einige Prellungen davon.

Sie konnte daraufhin ihre neue Arbeit in der Stadtbücherei, auf welche sie sich so sehr gefreut hatte, nicht antreten. Dies zog eine gewisse Mißbilligung nach sich, auch Gerede, ganz zu schweigen von den finanziellen Einbussen.

Ihr Freund, Herr R., hatte anfangs noch über das neue Erscheinungsbild, welches er im Gesicht der Frau P. vorfand, schmunzeln können. Doch dann identifizierte er sie mit ihrer symethrischen Pflasterorgie auf der Nase als eine Klingonen-Frau, mit der er bereits zu Enterprise-Zeiten hatte nie etwas anfangen können. Er wandte sich ab.

Von ihm verlassen vereinsamte Frau P. zunehmend, da ihr Krankenstand auch keinen Aufenthalt außerhalb ihrer Wohnung zuließ. Ihre Tochter war zu arm, um die Reisekosten für einen Besuch aufzubringen, Freunde sprachen plötzlich von einem schlechten Karma, welches Frau P. umgeben würde. Sie kamen nicht mehr, genau so wenig wie der Werbeverteiler, der noch zuvor monatelang konsequent ihren Postkasten zugemüllt hatte. Die Wertkarte des Telefons leerte sich im Zuge der zahlreichen Telefonate um Hilfe, der Fernseher war bereits seit Jahren abgemeldet und entsorgt, das kaum vorhandene Guthaben auf der Bank infolge der Inflation zusammengeschmolzen und schließlich verschwunden.

Frau Claudia P. sah bereits das Aus vor sich, als wir sie trafen. Wir gaben Ihr Hoffnung, weil wir Ihr eine Plattform für Bedürftige versprachen und sie als eine der Kandidatinnen auswählten. Frau P. hat unsere unbedingte Aufmerksamkeit, und vielleicht wird sie es in die Endausscheidung schaffen.

Wir drücken Ihr die Daumen!

Montag
30
Januar 2012

Bedürftig. Wirklich bedürftig.

Bedürftig. Wirklich bedürftig.

Wann ist eine Person, ein Mensch, bedürftig? Wirklich bedürftig? Heerscharen von Ärzten und anderen Psychologen, Sachverständigen, Sozialarbeitern, Anwälte und Richter haben sich daran versucht und befunden.

Und die AKM.

Die AKM, der Hüter der Musiker- und Autorenrechte, hat uns versichert, dass bei Verwendung lizenzpflichtiger Musik bei nicht kommerziellen Veranstaltungen nur aus einem einzigen Grund von der Einhebung der Tantiemen und Gebühren abgesehen werden kann.

Dabei handelt es sich um Benifizveranstaltungen, bei denen nicht nur alle Künstler auf eine Gage und auch auf Kostenzuschüsse etc. verzichten, sondern deren finanzieller Erlös – sollte es einen geben – ausschließlich bedürftigen, aber auch wirklich bedürftigen Menschen zukommen muss. Nur dann kann eine Ausnahmeregelung seitens der AKM in Kraft treten.

Bernd Bieglmaier hat sich dieser Sachlage angenommen und entdeckt, dass auch er von bedürftigen Menschen umgeben ist. Dies veranlasst ihn, eine Rubrik zu eröffnen, in welcher in loser Reihenfolge, vielleicht alle zwei Wochen, ein besonders bedürftiger Mensch vorgestellt werden soll. (Siehe: RUBRIKEN).

 

(Foto: RÜBE).

 

Am Ende wird eine unabhängige Jury aus dem vorgestellten Kreise der Bedürftigen den “Bedürftigen des Jahres” wählen, welchem wir, der Kulturverein BOLLWERK, eine Benefiz-Veranstaltung widmen möchten.

Bernd Bieglmaier versichert, dass er als Initiator dieser Wahl persönlich nicht daran teilnehmen darf, kann und auch will.

Obwohl… Seine Chancen wären womöglich nicht schlecht gewesen.

 

(Foto: RÜBE).

 

Wir dürfen gespannt sein!

 

Freitag
27
Januar 2012

SUB

Das auf privater Initiative im Entstehen begriffende Kulturzentrum “SUB” in der Wr. Neustädter Singergasse wurde von der Stadt mit einer Subvention in Höhe von 30.000, Euro bedacht.

Und das ist auch richtig so, um in der kulturellen Wüste dieser Stadt endlich ein echtes Kulturzentrum für alle Altersgruppen zu schaffen, welches größtenteils ohnehin durch andere und private Mittel inclusive unbezahlter Arbeitskraft durch Idealisten aufgestellt wird. Deren Programm soll vielfältig sein und eben nicht den Mainstream beinhalten und Teil der um uns wabernden Verblödungsmaschinerie sein.

Das passt aber nicht jedem.

 

Soziale Aspekte des Unternehmens Kulturverein wurden sichtlich außer Acht gelassen, was natürlich um so peinlicher ist, wenn Listen auch noch als “sozial” bezeichnet werden. Sie verkommen sichtlich als hohle wie falsche Markenbezeichnungen. Bei der im Artikel jener hier nicht zu benennenden Klozeitung (wenn überhaupt) aufgezeigten Kleingeistigkeit geht es natürlich um anderes.

Das selbe Blatt hatte zuvor eine etwas andere Darstellung der Dinge. Hinterfragt wurde wie gewöhnlich nichts.

http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/wiener-neustadt/kultur/Subventionen-fuer-Triebwerk-und-SUB;art2574,360351

Der Initiator des “SUB”, der Verein “Kultur im Zentrum”, hat dazu auf ihrer Homepage (sowie auf der Pressekonferenz) Stellung bezogen.

Siehe hier: http://www.sub.or.at/2012/01/oft-denkt-man-an-nichts-boeses/#more-262

 

Montag
23
Januar 2012

Test

Das hier ist nur ein Test, multifunktional quasi. Damit das halbanonyme Schreiben ein Ende hat. Aus “admin” wird nun “Ruediger”. Damit zukünftig die einzelnen Artikel den jeweiligen Autoren zugeschrieben werden können.

Jedenfalls ist einiges geplant und teilweise in Vorbereitung, um dieser Seite mehr Leben einzuhauchen.

Herzlichen Dank an Georg,  der einige Fehler hier behoben hat!

Bis bald!

Dienstag
17
Januar 2012

2011

 

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu.

Die Kulturinitiative bzw. der Verein “BOLLWERK” hat einen recht guten Start gehabt und konnte einige ansprechende Projekte “auf Schiene” bringen. Dies soll nächstes Jahr nicht anders sein. Eine ganze Reihe von guten Projekten sind geplant, von Video bis Bildende Kunst.

Neben Kunst und Kreativität soll auch weiterhin der eigene kulturelle Anspruch erfüllt werden, aufgeweckte und auch bildende Inhalte anzubieten.

Dies erscheint auch für das kommende Jahr so nötig und wichtig wie zuvor.  In einer Zeit, in welcher das politische System von korrupten Marionetten beherrscht wird, Grundgesetze und Verfassungen ausgehöhlt, dafür aber repressive Gesetze durchgewunken werden, innerhalb der EU (und der “westlichen Wertegemeinschaft, ja, die mit den vielen Bomben und Granaten) ein gigantischer Raubzug des Großkapitals vonstatten geht, die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben immer unverhohlender zutage tritt, in einer Zeit, in welcher die Massenmedien auch hierzulande dreiste Kriegshetze betreiben, zunehmend offener die Interessen weniger bedienen und auch vor braunem Gedankengut nicht mehr zurückschrecken, in einer Zeit, in welcher koloniale Ambitionen unter dem Deckmantel der “Humanität” durchgesetzt und dafür auch noch Beifall gespendet wird.

Aber es gab auch einige gute Nachrichten. Fukoshima war glücklicherweise weit weg, für Öl und Heroin ist nach wie vor gesorgt, es darf weiterhin ungehemmt konsumiert, ferngesehen und weiterhin verblödet werden.  Der österreichische Außenminister hat der Welt deutlich gemacht, wie souverän er nach Rücksprache im Ausland reagieren kann, in Pakistan konnte endlich der CIA-Agent Tim Osman (Deckname) durch US-Miltärs zum dritten Male als mausetot gemeldet werden, in Deutschland wurde die Gefahr durch die NPD und diverse Verbrecher-Syndikate gebannt, indem man von langer Hand vorbereitet kurzerhand die Posten durch Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes besetzen konnte, in Norwegen konnte die Polizei erfolgreich alle Hindernisse aus den Weg eines Massenmörders räumen, Wr. Neustadt bekam einen Utöya-Platz.

Skeptiker sagen jetzt sicherlich: früher war alles besser.

Ja, damals war die Welt noch in Ordnung gewesen.

 

(Der Autor der Animation konnte von uns leider nicht eruiert werden).

 

 

Freitag
30
Dezember 2011

AKM

Die AKM hat festgestellt, dass während der 2. Banale auch Musik gespielt worden ist. Die AKM hat recht damit, denn zum Schluss der Veranstaltung hatten Custos & Weber einige wenige ihrer Songs von ihrer neuen CD gespielt, die bei der AKM gemeldet worden ist – wie wir nun wissen.

Bei der AKM gemeldete Musiker und Autoren erhalten über diese Organisation Tantiemen, und zwar unabhängig davon, ob sie auf einer Veranstaltung unentgeltlich auftreten oder nicht. Diese Tantiemen werden wiederum bei den Veranstaltern eingehoben, im Fall der 2. Banale somit von uns selbst, was natürlich etwas Groteskes an sich hat. Logischerweise wird auch mehr Geld gefordert, als an die betreffenden Künstler ausgezahlt wird.

Daher an dieser Stelle die Bitte an alle Mitglieder und Teilnehmer von zukünftigen Veranstaltungen, am besten auch selbst darauf zu achten, ob die jeweils dargebotene Musik bei der AKM angemeldet wurde – und dies rechtzeitig bekannt zu geben.

Dann kann gemeinschaftlich festgestellt werden, ob diese Kosten einer nichtkommerziellen Veranstaltung von dem nichtkommerziellen Verein getragen werden können.  Ansonsten sollte auf eigene und nicht bei der AKM angemeldete Musik zurückgegriffen werden, was ansonsten ohnehin der Fall ist.

Die AKM ist grundsätzlich nicht abzulehnen, insofern sie tatsächlich die Rechte der eingetragenen Künstler wahrnimmt.  Weniger sympathisch ist allerdings der Umstand, dass diese Organisation für eine Bemessungsgrundlage auch Daten einheben möchte, welche null Flexibilität erlauben und normalerweise Dritten einen Dreck angehen. Für weniger bekannten Künstlern könnte sich dies freilich auch als Hemmschuh erweisen.

 

Freitag
30
Dezember 2011

Custos & Weber in Wien und Wr. Neustadt

Custos & Weber spielen am 21. Dezember 2011 im QUENTIN, Kaiserstraße 96, in Wien. Beginn: ab 20.30 Uhr. Sie werden verstärkt von Mary Lamaro und Almi Almuha.

Beim nachfolgenden Gig am 22. Dezember sind sie in Wr. Neustadt zu sehen, und zwar im Café WENNINGER (Neunkirchenerstr. 36), ebenfalls ab 20.30 Uhr.  Der Eintritt ist frei.

Das WENNINGER wird übrigens zum Jahresende leider seine Pforten schließen. Wenn also nicht jetzt – dann nie!

Also jetzt!

 

 

Montag
19
Dezember 2011

Throw – Kurzmeldung

THROW.

Es war eine großartige Veranstaltug, eine grandiose wie auch persönliche und auch mutige Aktion von Eva-Maria Schartmüller und ihrem Projektpartner Karl Salzmann.

Leider habe ich nicht den ersten Stein geworfen! Aber ich sage dennoch: weiter so!!!

Weiteres in Kürze.

Samstag
17
Dezember 2011

Die Installation des Versagens

Heute ist Dienstag.

Morgen ist Mittwoch.

Und übermorgen ist Donnerstag, wo es am Abend, 19.30 Uhr, die “Installation des Versagens” im gotischen Kirchenschiff St. Peter an der Sperr zu betrachten gibt.

 

Diese Video-Installation ist relativ kurz gehalten, so dass jeder interessierte Besucher nur eine einzige Stunde beizusteuern braucht. 5 Minuten warten, 5 Minuten zuhören, 20 Minuten Videoinstallation, 30 Minuten Glühwein.

Das heißt, Glühwein dauert wohl etwas länger. Wer selbst etwas dazu sagen möchte, der kann es tun – sofern er Zeit und Muße hat. Oder seine Meinung in ein vor Ort ausgelegtes Buch schreiben.

 

 

Dienstag
06
Dezember 2011

Kleine Anekdote zu den… ähhh…. Medien

Da war noch ein junger Bursche mit einem Fotoapparat gewesen. Von der NÖN, wie er sagte. Vor dem fast unmittelbaren Beginn der Veranstaltung wollte er noch reden. Oder so. Nicht nur, dass es sich um einen etwas unglücklichen Zeitpunkt handelte, wie gemeinhin bekannt sein sollte, der Backround seines Erscheinens blieb ungewiss. Denn die NÖN hatte die “Banale” nicht angekündigt und auch nirgends erwähnt. Eine Nachbetrachtung, ohnehin etwas Fremdes in der regionalen Presse, wird es ebenfalls nicht geben. Auf welcher Grundlage auch. Denn ansehen wollte sich der junge Bursche auch nichts.

Einige gestellte Fotos hat er gemacht, um der Überflüssigkeit entgegenzuwirken. In welchem Kontext diese einen Sinn ergeben sollen, bleibt unergründlich. Ich persönlich bedaure, dass ich kein Foto von ihm gemacht habe, denn dieses hätten wir in einen geeigneten Kontext stellen können.

Am Anfang hatte der junge Bursche eine Frage gestellt: “Was ist denn das, ein Kurzfilm-Festival?”

Dieser Bankrotterklärung gibt es hier nichts mehr hinzuzufügen.

 

Samstag
03
Dezember 2011

Danksagung 2. Banale

Und schon ist es wieder vorbei!

Der Abend war gelungen, die Resonanz großartig. Trotz einiger Probleme im Vorfeld, trotz technischer Mängel und Unzulänglichkeiten wie dem defekten Ton u. a. Das ist nicht immer mit dem No-Budget-Charme wett zu machen, aber wir arbeiten daran.

Konstruktive Kritik wurde aufgenommen, sofern es uns nicht ohnehin klar genug gewesen war.

Die Ambiente des Stadttheaters passte ebenfalls, auch wenn es eine kostspielige Angelegenheit für eine nicht-kommerzielle Veranstaltung bedeutet hatte.

Wir, der Verein BOLLWERK, möchten uns an dieser Stelle nochmals bei allen bedanken, die einen reibungslosen Ablauf ermöglicht haben.

So dem Kulturamt mit Franz Pinczolits, Regina, Kerstin und natürlich auch Rosi, die ehrenamtlich an dem Abend mitgearbeitet hatte.  So den “Jungens” vom Theater, Wolfgang und Ruppi, Richard und Hans.

Bedanken möchten wir uns bei Michael Rosecker für seine Ansprache, eigenwillig und pfiffig zugleich.

(Lieber Michael, Low-Budget beginnt per aktueller Definition ab 50.000,- Euro).

Gleiches allen Beteiligten der Filmbeiträge, die keine Mitglieder von BOLLWERK sind und dennoch großen Einsatz und Entgegenkommen gezeigt haben oder auch in Not eingesprungen waren.

Ebenfalls herzlichen Dank an die Sponsoren: Raiffeisenregionalbank Wr. Neustadt, Max Reger und dem Verein Alltag Verlag, womit immerhin etwa die Hälfte der Mietkosten abgedeckt werden konnte.

Und natürlich ein großes Dankeschön an das Publikum für das Interesse, das Feedback, aber auch für eine ungewöhnliche Spendenfreudigkeit, die wir nicht erwartet haben. Dadurch ist es uns möglich geworden, die restliche Miete für das Stadttheater aufzubringen.

Herzlichen Dank!!!

 

Freitag
02
Dezember 2011

Subkultur – Die 2. Wr. Neustädter Banale

Morgen ist es soweit.

Vor der “Frontale” (siehe unten) steigt im Stadttheater von Wiener Neustadt das Kurzfilmfestival “Die 2. Banale”.

No Budget bedeutet nicht nur (fast) kein Geld und kaum weitere Mittel, sondern auch ein großes Maß an Unabhängigkeit. Kein Mainstream, sondern Subkultur.

Subkultur wiederum bedeutet keine Zensur (noch nicht…), keine Oberflächlichkeiten, keinen Stumpfsinn – selbst wenn es mal quälend sein sollte.  Geboten werden Kreativität, Geist, Kritik, Witz und Ironie.

In den regionalen Blättern wird die Banale nirgends erwähnt, nicht einmal im städtischen Amtsblatt auf dem Klo, obwohl wir deren Stadttheater morgen abend bespielen werden.

Mit anderen Worten: wir sind auf dem richtigen Weg.

 

PS:

Es gibt übrigens eine kurze Szene, die erst ab 18 Jahren zugelassen ist.  Dies zur Information. Wir wollten aber nicht zensieren.

Nein, wir können Sie beruhigen, es handelt sich nicht um Gewalt, wie sie täglich im Stupid-TV zu betrachten ist…

 

Montag
28
November 2011

Veranstaltungshinweis!!!

Die Kurzfilm-Festival “Frontale” findet vom 1. – 3. Dezember 2011 im BORG statt.

Das Programm ist unter deren Homepage einzusehen.

www.frontale.at

Informieren und anschauen. Unser Freund Christoph Wanna ist dort mit von der Partie, er leitet(e) dort die Schul-Workshops. Das Ergebnis ist im BORG zu besichtigen.

Viel Spaß!

 

Samstag
26
November 2011

Bevor die mit zu geringen Mitteln ausgestattete 2. Wr. Neustädter Banale in die Zielgerade einlaufen wird, hier ein neuer Veranstaltungshinweis.

 

 

Donnerstag
17
November 2011

Neuer Spendenaufruf

Ein Spendenaufruf in eigener Sache.

Es hat nun auch der Verein Alltag Verlag eine Förderung für “Die 2. Wr. Neustädter Banale” ausgesprochen.

Darüber freuen wir uns sehr. Herzlichen Dank!!!

Dennoch sind derzeit noch nicht einmal die Kosten für die Miete des Stadttheaters gedeckt. Deswegen benötigen wir weitere Sponsoren und Förderer!

Daher ziehe ich meinen Vorschlag zurück, auch an die norwegische Polizei zu spenden, wenn man unbedingt spenden möchte. Wie wir mittlerweile erfahren haben, gibt es dort – erst recht im Großraum Oslo – doch ein funktionstüchtiges Telekommunikationsnetz. Und auch Hubschrauber, ja, sogar Boote. So können und müssen hier Spenden vollkommen sinnlos sein, wenn man mit dem Vorhandenen offenbar gar nicht umzugehen weiß.

Das könnte ja glatt ein neues Thema sein…

Doch zuerst die “2. Banale”.

 

Sonntag
30
Oktober 2011

2. Banale

Hier zur vorzeitigen Ansicht: die Einladung zur 2. Banale, am 29. November 2011 im Stadttheater, Wr. Neustadt.

 

 

Aber vorher noch “Custos & Weber” – siehe unten!!!

 

Mittwoch
19
Oktober 2011

Custos & Weber

 

Dialekt schmeckt.

Nicht immer. Nicht jedem. Aber besonders gut von unseren Freunden Custos & Weber, die am 21. Oktober 2011 im Almfrieden (Hohe Wand) auftreten und bei dieser Gelegenheit ihre neue CD präsentieren.

Beginn: 20.00 Uhr.

Eine Reservierung ist zu empfehlen, da das Platzangebot sehr überschaubar ist.

Näheres unter der Rubrik “Termine”.


Sonntag
02
Oktober 2011

Geschafft!

Geschafft!

Es ist geschafft, das Wochenende ist endlich vorbei und mit diesem der Zehnjahrestag von 9/11.

Man war schon drauf dran gewesen, es zu vergessen, doch die mediale Breitseite hat es den schlichten Erdenmenschen noch einmal in die innersten Windungen geprügelt: Osama war es gewesen, dessen 19 Jüngern es gelungen war, mit Teppichmessern an Bord von vier Linienmaschinen über anderthalb Stunden die US-Luftabwehr im best gesicherten Luftraum der Welt auszuschalten. Die sich übrigens nicht in diesen Linienmaschinen befunden hatte.

Dieser Zehnjahrestag war auch ein Gedenktag an jene rund 3.000 Opfer gewesen, die damals diesem Anschlag zum Opfer gefallen waren. Die rund eine Million Opfer (es können auch 900.000 gewesen sein), die den damaligen Ereignissen folgten, fanden leider keinen Platz in den Readaktionsstuben der Massenmedien.


Aber vielleicht gibt es auch hierfür eine ganz banale Erklärung: Die Jahresgedenktage müssten sich täglich fortsetzen, und das würde schlichtweg die Ressourcen der Massenmedien übersteigen. Das ist natürlich nur Spekulation, eine Möglichkeit für eine banale Erklärung von vielen.

Aber es wäre es sicherlich wert, dieses Thema weniger oberflächlich zu untersuchen, so banal die dadurch gewonnenen Erkenntnisse auch sein mögen. Sollte sich jemand mit einem entsprechenden Beitrag finden, so ist er willkommen.

Zum Kurzfilm-Festival “Die 2. Wr. Neustädter Banale”, am 29. November 2011 im Stadttheater.


Update:

Sollte jemand das benannte Wochenende verpasst haben, ist dies nicht tragisch. Hier die – etwas sarkastische – Zusammenfassung:

www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=yuC_4mGTs98

Hier der Text, weil sehr schnell gesprochen:

www.corbettreport.com/911-a-conspiracy-theory/

Mittwoch
14
September 2011

Super!

Alles super!

Alles super?

Außer dass Super-Benzin wieder einmal teurer geworden ist. Die Logik will dem aber nicht recht folgen. Es ist noch gar nicht lange her, dass abermals neue Ölfelder erobert wurden und sich fest in der Hand des “Westens” befinden. Den Gesetzen des freien Marktes folgend, sollte der Ölpreis weiter fallen. Da fiel und fällt aber nichts, das Gegenteil ist der Fall.

Das ständige Sudern an den Tankstellen ändert allerdings nichts an dem Umstand, dass wir Autofahrer uns damit schon längst abgefunden haben. Das Sudern ist ja gar nicht mehr echt, weil die ständigen Preissteigerungen – irgendwohin muss die Inflation ja entweichen – mittlerweile unserer Gewohnheit entsprechen. Es ist uns viel zu banal geworden.

Somit könnte dieses Thema unter Umständen in das Kurzfilmfestival “Die 2. Wr. Neustädter Banale” passen. Also dem Ort, an dem der Banalität visuell auf den Grund gegangen wird. Ein banaler Blick hinter die Banalität könnte hier das banale Ergebnis erbringen, dass hinter der Preistreiberei in der Ölindustrie nur die banale Gier zu finden sein wird. Und die Erkenntnis, dass die Unzahl von Marschflugkörpern, Bomben und Raketen auch von jemanden bezahlt werden muss.

Von uns. So banal das auch ist.

Donnerstag
08
September 2011

Hinweise

Hier noch ein Hinweis zur “Nacht der Krimis” am 21. September 2011 in Wr. Neustadt. Siehe unter der Rubrik “Termine”.

Ansonsten bleiben sie verschwunden, sie, die anderen Rubriken: Kulturhaus (, welches als Kulturstätte für “Erwachsene” in dieser Stadt nicht existiert), Links, Kontakt sowie Spenden. An einer Lösung wird aber gearbeitet. Hoffen wir, dass letztlich nicht die große Lösung in Anspruch genommen werden muss.

Freitag
02
September 2011

Nach dem Sommerkinotraum

Ja, es war schön gewesen! Großes Kino auf dem Hauptplatz. Sehr schön. Aber auch schön kurz. Nach gefühlten 5 Minuten waren die 9 Minuten augenblicklich wieder vorbei gewesen.

Eine Leere wird hier aber nicht aufkommen, denn das Nächste wird bereits vorbereitet.

Apropos Leere: diese Homepage ist immer noch in Arbeit, und so, wie es aussieht, wird dies noch länger Fall sein.

Erst recht, wenn immer wieder Teile des Menüs samt Inhalten verschwinden und diese sich nicht mehr einfügen lassen.

Zum Glück sind wir uns des Umstandes bewusst: wenn es auf der einen Seite leer ist, muss es irgendwo anders voll sein. So ist es auch mit dem Geld, so ist es mit Munition (siehe Libyen, wo unter dem Beifall der westlichen Massenmedien und Politiker dieses Land und seine weitgehend wehrlosen Menschen damit vollgepumpt werden, während sich die NATO-Magazine leeren), so ist es auch hier mit dem Menü.

 

Mittwoch
24
August 2011

Sommerkinotraum

Noch einmal zur Erinnerung:

BOLLWERK präsentiert am 18. August 2011 Club Poesie Video 2011 als Vorfilmprogramm im Rahmen des Sommerkinotraums auf dem Hauptplatz von Wr. Neustadt.

Dieser Block umfasst:

“Scheißegal”, “Immer nur weinen”, “Rechts”, “Glauben oder wissen. Oder was?”, “Schwarz und Weiß” sowie “Orient des iert”.

Die Machart der hochschwangeren Inhalte ist zwar billig, aber wahrscheinlich in 20 Jahren “Kult”.  Oder in 10 Jahren. Oder in 5. (“Scheißegal” in gewissen Kreisen bereits heute!).

Der Sound stammt von Bhutan Klan und die Musik zum Ende von Doz Monsantoz aus Hamburg.

Donnerstag
11
August 2011

Die 2. “Banale”

Die Mehrheit der Vereinsmitglieder, immerhin etwa 75% der abgegebenen Meinungen, hat sich für die kostenpflichtige Bespielung des Stadttheaters ausgesprochen. Somit ist dieser Veranstaltungsort heute mit der KME für den 29. November 2011 fixiert worden.

Das bedeutet natürlich, dass die Kosten wieder eingespielt werden müssen, um auf die schwarze Null zu kommen. Es bedeutet aber auch, dass alle Künstler, die einen Filmbeitrag zeigen wollen, aber keine Mitgliedschaft besitzen, entweder eine Gebühr zu entrichten oder Arbeitsleistung zu erbringen haben.

Wie was im einzelnen geregelt werden wird, muss erst noch geplant und beschlossen werden.

Montag
08
August 2011

Die 2. Wir. Neustädter Banale – Mitteilung

Unter bestimmten finanziellen Voraussetzungen hat das Kulturamt/KME  angeboten, das Stadttheater zur Bespielung zur Verfügung zu stellen. Es werden dazu noch einige Leistungen geboten. Als einziger Termin bis Ende November bliebe allerdings nur noch der 29. November 2011. (Ein späterer Zeitpunkt ist aufgrund anderer Parallelveranstaltungen kaum machbar).

Der Sinn des Filmfestivals “Die Banale” war natürlich der gewesen, für jedermann eine Plattform für kleine, preiswerte Filmchen zu bieten, die mehr durch Idee und Inhalt bestechen sollen als durch ihre technische Umsetzung. Von der Forderung eines Eintrittsgeldes sollte abgesehen werden.

Es ist natürlich nicht einfach, eine nicht-kommerzielle Veranstaltung über einen Kulturverein, der ebenfalls nicht-kommerziell ist, zu kommerzialisieren. Bei Annahme des Angebotes, das Stadttheater zu bespielen, würde uns allerdings nichts anderes übrig bleiben.

Auf Eintrittsgelder soll weiterhin verzichtet, dafür die “freie Spende” eingerichtet werden. Um die Kosten zu decken, müssen folglich Speisen und Getränke verkauft werden. Ob auf diesem Weg die Kosten gedeckt werden können, bleibt dennoch fraglich. Daher werden Sponsoren gesucht, zu deren Auffindung sich hier jeder angesprochen fühlen soll.

Die Entscheidung, ob das Angebot der KME angenommen wird, wird am kommenden Montag nach dem Mehrheitsbeschluß gefällt.

 

Donnerstag
04
August 2011

Die 2. Wr. Neustädter Banale

Das Kurzfilmfestival “Die 2. Wiener Neustädter Banale” wird Ende Oktober/Anfang November 2011 über die Bühne gehen.

Mit Beiträgen von C. Wanna, M. Auinger/G. Neuhauser, T. Stein, B. Bieglmaier, S. Wagner, Rüdiger Rohde und anderen.

Als Vorprogramm wird es einen Live-Auftritt von “Gustos & Weber” geben, inclusive CD-Präsentation.  Und vielleicht noch das eine oder andere mehr.

Nähere und aktalisierte Informationen folgen in Kürze.

 

Dienstag
02
August 2011

Spendenaufruf

Wr. Neustadt ist pleite.

In Hamburg ist es dem HSV gelungen, die Kosten für ihre wahrlich nicht preiswerten Spieler nach der letzten Saison von 48 Millionen auf 36 Millionen Euro zu senken.  Das bedeutete eine zügige Kostenreduzierung von immerhin 25%.

In Wr. Neustadt scheint dies nicht möglich zu sein. Wir wissen nicht: warum. Wir wissen ja nicht einmal, wie hoch die städtischen Einnahmen sind und wie hoch die Kosten. Wir wissen nur, dass die Stadt zahlreiche Kostenstellen besitzt. Ob die etwas produzieren, ist natürlich eine andere Frage.

Eines wissen wir aber schon seit langem: wir können nicht mehr ausgeben als wir einnehmen. Zumindest sollten wir dies nach Möglichkeit nicht tun.

Wir wissen, dass gespart worden ist. Unter anderem an Bildung und Kultur. Brauchen wir auch nicht wirklich. Es reicht, regelmäßig zu den Wahlurnen zu taumeln und sein Kreuz zu zeichnen. Irgendwo in die wenigen Felder des immer gleichen Angebots. Oder auch nicht, was im Endeffekt das gleiche ist. Dann aber ist man selber Schuld.

Nun haben wir aber die Möglichkeit, aktiv in das städtische Geschehen einzugreifen. Neben all den Abgaben, die wir ohnehin zu leisten haben, können wir der Stadt auch noch zusätzliches Geld spenden!

Doch: halt!

Wie war das nochmal mit dem Alkoholiker, dem man Geld gibt? Richtig, er holt sich neuen Stoff.

Wollen wir das?

Also haben wir uns entschieden, statt Geld der Stadt Sachwerte zu spenden. Und zwar in Form von Bildung und Kultur. Musik und Literatur, Foto und Film sowie Bildende Kunst. Damit lässt sich auch das Vakuum in verschiedenen Hirnen beseitigen. Und das ist mit Geld nicht aufzuwiegen.

Wer aber unbedingt Geld spenden möchte, dem sei die norwegische Polizei empfohlen. Um deren Kommunikationsmittel scheint es sehr schlecht bestellt zu sein, wenn Notrufe erst eine halbe Stunde später empfangen werden können. Und deren Polizei-Spezialeinheiten über keinen einzigen Hubschrauber verfügen, sondern nur über eine Besatzung, die sich samt und sonders im Urlaub befunden haben soll. Zum Glück hatten sie in Oslo noch ein Auto gefunden. Nicht auszudenken, wenn dieses nicht angesprungen wäre, die Superpolizisten hätten den Zug nehmen müssen. Zu einer Insel. Man muss ihnen natürlich zugute halten, dass sie es irgendwann geschafft hatten, an diesen See zu gelangen. Aber auch nur, um von den Pressefuzzis aus deren Hubschraubern ausgelacht zu werden, als sie zuerst kein Boot fanden, dann auf einmal mehrere, sich aber für ein Boot entschieden, welches auch ohne einen defekten Motor langsamer als die anderen gewesen wäre. 77 Tote später hatten sie es endlich geschafft, den Massenmörder gefangen zu nehmen. Der hatte sich ohnehin gleich ergeben. Ein großartiger Erfolg für die norwegische “Delta-Force”, deren Aufgabe laut deren Chef der Zugriff gewesen sein soll. Da kann der Täter auch von einem Mittäter faseln oder Zeugen, natürlich unter Schock, von einem zweiten Schützen, die Ermittlungen führen andere. Ach ja, der Killer war ja ein Einzeltäter…

Jedenfalls gibt es allein in Norwegen großes Investitionspotential: Kommunikationsmittel für die Behörden, gescheite Transportmittel für Polizei-Spezialeinheiten in Notfällen, zu denen sie immer gerufen werden, für Ausbildungsprogramme des Peronals, damit nicht immer sofort etwas an die fixe Presse durchsickert, ein Schlauchboot mit Außenbordmotor, Schulungseinrichtungen für Ermittler und Spurensicherung (Bombe im Regierungsgebäude, dann doch Auto, Schäden aber umgekehrt. Oder doch beides?) oder auch nur für eine Staatsanwaltschaft, die sich traut, in den eigenen Reihen zu ermitteln.

Allerdings ist das Spendenkonto noch unbekannt.

 

Montag
01
August 2011