Stiftung Neue Verantwortung, Teil 5.

 

Für die „Stiftung Neue Verantwortung“ nicht unerheblich ist auch die Zuwendung durch staatliche Behörden und Institutionen. Da gibt es das Auswärtige Amt, die Bundeszentrale für politische Bildung und die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“, einen durch Steuergelder finanziertem Verein, welcher 2019 immerhin 3,3 Milliarden Euro an Fördermitteln besessen haben soll. Hinzu kommen Steuergelder aus der EU.

Dazu gesellen sich mit der Bertelsmann-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung Schwergewichte aus Medien und Industrie, auf deren bekannte Nähe zur Regierung hier nicht eingegangen werden soll.

Die unter den Förderern erwähnte „Haleakala Stiftung“ hat auf den ersten Blick weniger mit dem bisherigen Konglomerat aus Finanziers und Stiftungen zu tun, da sie ihren Schwerpunkt im Bereich Energie und Umweltschutz hat. Man wird hier aber nur den Fördertopf lokalisieren, denn die „Haleakala Stiftung“ wird von der „GLS Treuhand e. V.“ geführt, welche zahlreiche Stiftungen betreut und thematisch breiter aufgestellt ist.

Auch hier will man sich für eine Zivilgesellschaft einsetzen, für Menschenrechte, für eine Demokratieentwicklung und sogar für einen Qualitätsjournalismus.

https://www.gls-treuhand.de/handlungsfelder/#c1404

https://www.gls-treuhand.de/handlungsfelder/aktionsbereiche/

Menschenrechte und Demokratieentwicklung werden allerdings nicht bei befreundeten Staaten wie Saudi-Arabien, Kolumbien oder der Türkei unterstützt, sondern in Russland über die Organisation „Memorial International“ in Moskau, welche wiederum hauptsächlich durch die US-Stiftung „Open Society Foundations“ des George Soros und der bundesdeutschen „Heinrich-Böll-Stiftung“ der Partei „Die Grünen“ regelmäßig finanziert wird. „Die Grünen“ gehören zu den eifrigsten Verfechtern der aggressiven US-Politik. 

Und der angebliche Qualitäts-Journalismus wurde durch die Bildung des „Forum Gemeinnütziger Journalismus“ gefördert, zusammen unter anderem mit dem erwähnten „Correctiv“ und zahlreichen weiteren Organisationen, die überall wiederzufinden sind und von denen einige wiederum durch den „GLS Treuhand e. V.“ subventioniert werden.

Die „Dt. Stiftungsagentur (Rainer Lemoine Stiftung)“ gibt auf ihrer Homepage die Zusammenarbeit mit der „Stiftung Neue Verantwortung“ (und auch der „Haleakala-Stiftung“) zum Thema „EnergieSystemWende“, welche sie gleichzeitig finanziell unterstützt.

Die „Datev-Stiftung“ fördert die Digitalisierung und eben auch die „Stiftung Neue Verantwortung“, was auf einer eigener Seite auf der Homepage dargestellt wird. Diese wird als unabhängige Denkfabrik dargestellt und gleichzeitig als eine Einrichtung zur Nachwuchsförderung.

https://www.datev-stiftung.de/projekt/stiftung-neue-verantwortung-ev/

Wir wollen es hierbei belassen und können bei dieser Stichprobe zur „Stiftung Neue Verantwortung“ konstatieren, dass sich dahinter ein riesiges Geflecht aus superreichen Organisationen, unzählige von ihnen abhängige Subunternehmen und Netzwerke sowie staatliche Stellen befindet. Es werden viele Gelder bewegt, Gelder einiger weniger Privatpersonen und Kapitalgesellschaften, aber auch Steuergelder. Private wie staatliche Interessen verbinden sich zu einem Konsens, welcher unter einem erheblichen Einfluss aus den USA steht.

Eine von der „Stiftung Neue Verantwortung“ postulierte angebliche Unabhängigkeit kann bei diesen Geldgebern gar nicht bestehen. Auch die Namen von einzelnen Fördertöpfen geben Auskunft über Intentionen:

„KI & Außenpolitik“ (Auswärtiges Amt)

„Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit“ (Auswärtiges Amt)

„Internationale Cybersicherheitspolitik“ (EU represented by European Commission)

„Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit“ (BZ für politische Bildung)

„Digitale Grundrechte, Überwachung und Transparez“ (DFG)

„Digitale Grundrechte, Überwachung und Transparez“ (OSF)

„Internationale Cyber-Sicherheitspoltik“ (Robert Bosch Stiftung)

„Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit“ (Stiftung Mercator)

„KI und Außenpolitik“ (Stiftung Mercator)

„Desinformation in der digitalen Öffentlichkeit“ (Hewlett Foundation)

„Internationale Cyber-Sicherheitspoltik“ (Hewlett Foundation)

Hier geht es um Kontrolle über den digitalen Raum und selbstverständlich um die Steuerung einer Meinungsbildung in demselben, welche bestehende Herrschaftsverhältnisse sichern und politische wie wirtschaftliche Herrschaftsinteressen verbreiten sollen. Die Beeinflussung der Massen zu ihren Gunsten ist daher grundsätzlich das Ziel. Das Ergebnis lässt sich auch im TV wie in den Printmedien hervorragend beobachten. Die westliche massenmediale Welt übt sich in einem transatlantisch orientierten Konsens, welche als eine Form der Gleichschaltung erkannt werden muss. Und wer sich den kolportierten Deutungshoheiten dieses Apparates entgegenstellt, wird mit allen Mitteln bekämpft.

Dies ist bei allen wichtigen Themen der Fall, so auch bei „Corona“. Auch hier herrscht in Deutschland und Österreich ein massenmedialer Konsens, es wird inszeniert und manipuliert, ganze Kampagnen werden gefahren. Andere Meinungen, auch von Experten, erhalten kein Gehör, und wenn doch, werden deren Aussagen und Meinungen verleumdet und verzerrt. Ganze Personengruppen werden diskreditiert, sachliche Auseinandersetzungen unterbunden.

Daher war die negative massenmediale Reaktion auf die Aktion der Schauspieler mit „#allesdichtmachen“ die logische Konsequenz.

Wenn also ein transatlantisch orientierter Staatssender wie der WDR, welcher sich in seiner Sendung nicht einmal mehr die Mühe machte, das vorgefertigte wie einseitige Ergebnis zu verschleiern, diesen Medienwissenschaftler Sängerlaub von der „Stiftung Neue Verantwortung in Berlin“ für das Fernsehen und somit öffentlich seine Meinung zu #allesdichtmachen hören wollte, dann auch nur, weil dessen Meinung einen Konsens mit dem WDR (und allen anderen) bildet.

Das ist Meinungsbildung, das ist aber auch eine nach bekannten Rezepten gepflegte Propaganda. Deren zahlreiche Akteure sind bezahlte Gegner von Menschen wie die erwähnten Schauspieler, welche sich erdreistet hatten, öffentlichkeitswirksam ihre eigene Meinung zu verkünden, welche dem propagierten wie fabrizierten Konsens zuwiderläuft.

Es handelt sich hierbei – wohlgemerkt – nur um ein einziges Bespiel in einer riesigen Informations-, Überwachungs- und Propaganda-Landschaft mit nur relativ wenigen einflussreichen Personen am anderen Ende der Strippen.

 

Freitag
14
Mai 2021
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Stiftung Neue Verantwortung, Teil 4.

 

Nachzutragen sei hier zu Eric Schmidt die auch bei seiner Person zu beobachtende Verquickung von „Big Data“ und US-Behörden. Schmidt ist seit 2016 auch als Berater im Pentagon tätig, wo gegen alle Feinde Krieg geführt wird, welche der US-Hegemonie im Wege stehen könnten  – auch in der digitalen Welt.

https://www.heise.de/tp/features/Pentagons-neue-Wahrheitsbehoerde-im-US-Aussenministerium-3582005.html

Im Kampf gegen angebliche Falsch-Nachrichten in alternativen Medien hat in der Vergangenheit das Format „Correctiv“ einen zweifelhaften Stellenwert eingenommen. Unter anderem, um unter diesem Vorwand als Dienstleister eine politische Zensur bei „Facebook“ auszuüben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Correctiv

Zu den Finanziers gehören die „Brost-Stiftung“, „Omidyar-Network“, „Open Society Foundations“, „Google“, „Schöpflin-Stiftung“ und andere. Näheres bei Paul Schreyer, welcher ebenfalls weitere Finanziers, Auftraggeber und Netzwerke benennt sowie Methodik und Hintergründe hinterfragt und darlegt.

https://www.heise.de/tp/features/Facebook-Wahrheitspruefer-Correctiv-verstrickt-sich-in-Widersprueche-3605916.html?seite=all

https://www.heise.de/tp/features/Wie-unabhaengig-sind-die-Facebook-Faktenchecker-4273677.html

Zurück zur „Stiftung Neue Verantwortung“, welche den vierthöchsten Betrag von einer deutschen Stiftung gespendet bekam: Mercator GmbH. Dazu Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Mercator

Die Präsenz im Web hier:

https://www.stiftung-mercator.de/de/

Diese Stiftung tritt als Förderer der EU auf und platziert bereits auf der Startseite eine positive Darstellung derselben als „Garantie“ für den Frieden, welcher „seit mehr als 70 Jahren auf dem Kontinent Europa“ anhalten würde.

Diese Darstellung, welche so gerne auch auf massenmedialer Ebene verbreitet wird, verwundert insofern, als dass der durch NATO- und EU-Staaten geführte Krieg gegen die nurmehr ehemalige Bundesrepublik Jugoslawien schlichtweg unterschlagen wird. Auch der Krieg in der Ukraine, ebenfalls unter der Beteiligung der NATO und der EU, findet keine Erwähnung. Von den offenen und verdeckten Kriegen einschließlich der Handelskriege und Sanktionsregimes außerhalb Europas reden wir erst gar nicht. Unklar erscheint zudem die Definition des „Kontinents Europa“, welcher in dem angezeigten Kontext eine Gleichsetzung mit der EU suggeriert.

Die Stiftung „Mercator“ ist in Hinblick auf ihre finanzielle Ausstattung gegenüber den US-Stiftungen ein Leichtgewicht. Dennoch werden eine Vielzahl von Projekten gefördert und finanziert, wie auf der Homepage ersichtlich ist. Außerdem wird seit 2019 ein eigenes Online-Magazin herausgegeben, der „AufRuhr“, dessen Name die geographische Herkunft der Stiftung beinhaltet. Das Anliegen konzentriert sich auf die Bereiche Klimawandel, Europa, Integration und kulturelle Bildung.

https://www.stiftung-mercator.de/de/

So genannte „Faktenchecker“ scheinen derzeit bei den Stiftungen notwendig zu sein, ob als eigenes Subunternehmen oder aus dem Kreis der Partner. So auch bei „Mercator“ mit dem Namen „Clean Energy Wire“ – Fakten zur Energiewende.

https://www.cleanenergywire.org/

Im „AufRuhr“ möchte man „Fake News“ auf der Spur sein. Der Leser wird mit besonders dümmlichen Beispielen in den Stoff eingeführt:

https://www.aufruhr-magazin.de/digitalisierte-gesellschaft/fake-news-auf-der-spur/

In der Rubrik „Europa in der Welt“ findet sich der Artikel „Nationalismus als Machtmittel“, in welchem ein verlogener ZEIT-Korrespondent hetzen darf:

https://www.aufruhr-magazin.de/europa/der-neue-nationalismus-als-machtmittel/

„Fake News“ verbreiten aber angeblich nur die anderen, weswegen zur Stärkung der eigenen Interessen – und natürlich auch der Wahrheit – eine Zusammenarbeit mit politischen Organisationen der Bundesrepublik Deutschland besteht, oder auch mit der berüchtigten US-Organisation „German Marshall Fond“.

https://www.stiftung-mercator.de/de/publikationen/jahresbericht-2019-der-stiftung-mercator/

Diese wäre ein eigenes Kapitel wert, denn es handelt sich als Think Tank um eine der wichtigsten Organisationen zur Wahrung des US-Einflusses in Deutschland und Europa, aber auch der rücksichtslosen Erweiterung desselben mit allen Mitteln weltweit. Der „GMF“ bildet auch transatlantische Führungskräfte in den einzelnen Ländern auf, weswegen es nicht Wunder nimmt, wenn beispielsweise Spitzenpolitiker der Partei der GRÜNEN vor allem in Deutschland US-Bombenteppiche zur angeblichen Bestrafung irgendwelcher Widerspenstiger (zuletzt Libyen und Syrien) fordern dürfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/German_Marshall_Fund

https://wikispooks.com/wiki/German_Marshall_Fund

Die Stiftung „Mercator“ tritt auch als Unterstützer der Wahrheitsfinder und privaten Zensur-Dienstleister von „Correctiv“ auf. Das Boot kann gar nicht groß genug sein, um alle Mannschaften an Bord zu bringen. Die See da draußen scheint dagegen leer zu sein.

 

Montag
10
Mai 2021
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Stiftung Neue Verantwortung, Teil 3.

 

Auf Platz 3 der Förderer von der „Stiftung Neue Verantwortung“ befindet sich die „Hewlett Foundation“, eine Stiftung der US-Milliardäre William und Flora Hewlett, ebenfalls „Philanthropen“.

https://hewlett.org/

Wikipedia hat über diese Organisation überraschend wenig zu berichten. Es klingt harmlos.

https://de.wikipedia.org/wiki/William_and_Flora_Hewlett_Foundation

Dabei „betreut“ die „Hewlett Foundation“ jene Organisation, welche wiederum Wikipedia betreut und finanzierte 2009 nach einem Artikel auch die Schwesterorganisation Wikimedia mit mit 500.000,- Dollar.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikimedia-bekommt-500-000-US-Dollar-von-der-Hewlett-Stiftung-752397.html

Begründet wird dies mit dem Bedürfnis einer Förderung für „offene Bildungsangebote“. Wer sich allerdings jemals mit Wikipedia auseinandergesetzt hat weiß, dass dieses „Online-Lexikon“ mindestens tendenziös „informiert“, heikle Themen speziell interpretiert und manipuliert, Belege einseitig auswählt oder die Botschaften von westlichen Machteliten und Interessensgruppen weitgehend unreflektiert weiterverbreitet.

Die „Hewlett Foundation“ unterhält ebenfalls eine Vielzahl von Tätigkeitsfelder, wie auf deren Homepage ersichtlich ist. Eine weitere Übersicht ist hier zu finden:

https://www.influencewatch.org/non-profit/william-and-flora-hewlett-foundation/

Seit einigen Jahren interessiert sich die „Hewlett Foundation“ stark für die Probleme durch Desinformation, Falschinformation und Propaganda und wollte 2017, also im ersten Jahr der Regierung Donald Trump, eine „demokratische Verschlechterung“ in den USA, aber auch im Ausland festgestellt haben. Um dem entgegenzuwirken, wurde die „Madison-Initiative“ gegründet, welche sich unter anderem auf eine Verbesserung der Qualität von Journalismus, der Faktenprüfung und der Medienkompetenz konzentrieren sollte.

https://hewlett.org/library/analysis-philanthropic-opportunities-mitigate-disinformationpropaganda-problem/

Zwei auf der Homepage publizierte Artikel bzw. Interviews zeigen an, in welcher Richtung Desinformation und Propaganda verortet wurde und wird. Es ist keine Überraschung.

https://hewlett.org/the-secret-history-of-disinformation-and-political-warfare-five-questions-for-thomas-rid/

https://hewlett.org/building-a-community-to-counter-influence-operations-four-questions-for-alicia-wanless/

Ein Link führt uns zu einem zum Download bereitgestellten „Hewlett-Disinformation-Propaganda-Report“, welcher Schritte und Vorhaben konkretisiert. Grob gesagt, es geht um nichts anderes als Informationskontrolle. Kontrolle bedeutet, das Monopol oder wenigstens die Hoheit über Informationen, Nachrichten und ihren Deutungen zu wahren und weiter auszubauen. 

https://hewlett.org/wp-content/uploads/2017/11/Hewlett-Disinformation-Propaganda-Report.pdf

Das PDF ist sehr aufschlussreich, denn es erlaubt einen Blick auf eine Vetternwirtschaft, welche in ihren Zielen vereint ist. Dazu gehören akademische Institutionen (z.B. „The Belfer Center für Science and International Affairs unter der Leitung der ehemaligen Wahlkampfmanager von Hillary Clinton und dem Trump-Gegner Mitt Romney oder „The News Integrity Initiative, CUNY Graduate School of Journalism“, eine Gründung des Facebook-Milliardärs Mark Zuckerberg, um angebliche Falschnachrichten aufzuspüren; in Kooperation mit der „Ford Foundation“ und dem „Newmark Philanthropic“ Fund).

Bei den aufgelisteten Think Tanks aus den USA ist die mit sog. „Kriegsfalken“ besetzte Organisation „RAND Corporation“ die bekannteste, deren vornehmliches Ziel es ist, Russland in jedweder Form zu destabilisieren. Aber es ist nur ein Ziel von mehreren, um die globale Dominanz der USA zu sichern. Finanziert unter anderem von der Ford Foundation.

Als einleitende Förderer in dem „Disinformation/Propaganda Space“ finden wir neben der „Hewlett Foundation“ einschlägig bekannte Stiftungen, unter anderem „Open Society Foundations“, „Omidyar Network“, „Ford Foundation“, „Gates Foundation“ und andere. Unter ihnen die einflussreiche Stiftung „The Knight Foundation“, welche Verleumdungskampagnen gegen den seinerzeitigen Präsidenten Trump finanziert hatte. Neben anti-chinesischen und anti-russischen Kampagnen wurden durch die selbe Organisation über angeheuerte „Faktenchecker“ die verbreiteten Gerüchte und Unwahrheiten als „echt“ klassifiziert und Gegenteiliges als „falsch“. „The Knight Foundation“ investiert gleichzeitig Millionen Dollar in China und Russland, wie aus dem veröffentlichten Finanzbericht ersichtlich ist.

Interessanterweise findet sich unter den Förderern auch die „Mozilla Foundation“ wieder. Mozilla hatte in der Vergangenheit immer mit einem „sicheren“ Browser geworben und sich ein positives Image erarbeitet. Mozilla scheint nicht in eine Gesellschaft von Organisationen zu passen, welche sich so sehr um (digitale) Kontrolle und über den einseitigen Informationsfluss für die eigenen Interessen bemüht. Wir haben nur einen kurzen Blick auf die Unterstützer geworfen: „Omidyar Network“, „Open Society Foundations“, „Ford Foundation“, auch die EU und andere.

Bei der Organisation „Schmidt Future“ handelt es sich um ein Unternehmen des ehemaligen Geschäftsführers von „Google“, Eric Schmidt. „Schmidt Future“ gibt vor, ebenfalls an einer funktionierenden Demokratie interessiert zu sein und an einem freien Informationsfluss, hat aber auch einen „Zerfall der Wahrheit“ entdeckt. Zusammen mit der berüchtigten „RAND Corporation“.

https://campaign.rand.org/campaign-priority/countering-truth-decay/

https://campaign.rand.org/goal/

Wo sich diese bedrohte Wahrheit befindet? Das wissen offenbar allein nur die hier aufgelisteten Milliardäre, deren Stiftungen, deren zahllose Subunternehmen und deren Unterstützer in Politik, Medien und in den geheimdienstlichen Einrichtungen.

 

Freitag
07
Mai 2021
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Stiftung Neue Verantwortung, Teil 2.

 

„Luminate“, der größte Spender für „Stiftung Neue Verantwortung“, ist eine Tochter-Organisation der „Omidyar Group“ und hier der „Omidyar Foundation“.

https://www.omidyargroup.com/

Diese gehört dem Multi-Milliardär Pierre Omidyar, dem Gründer von „eBay“, der nach seinem Rückzug aus den operativen Geschäften als Philanthrop auftritt. Omidyar finanziert über seine Stiftung eine Reihe weiterer Stiftungen. Seine Zuwendung an „Stiftung Neue Verantwortung“ ist sogar bei Wikipedia angeführt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Omidyar

Pierre Omidyar gründete unter anderem den Medien-Konzern „First Look Media“ und innerhalb desselben die publizistische Internetseite „The Intercept“. International bekannt wurde diese Seite mit den publizierten Leaks von Edward Snowden, der einen großen Spionage-Skandal um den US-Geheimdienst NSA auslöste. Politische Konsequenzen gab es allerdings nicht, die von den USA abgehörten und überwachten Bündnispartner und „Freunde“, unter ihnen die bespitzelte deutsche Bundeskanzlerin, versuchten die herrschenden Zustände eher zu bagatellisieren.

Die Veröffentlichung der Snowden-Leaks blieb die einzig relevante Veröffentlichung. Der Herausgeber Glenn Greenwald verließ „The Intercept“ 2020 mit der Begründung, dass sein Artikel über die Machenschaften von Hunter Biden in der Ukraine zensiert werden sollte. Dies wurde vom Konzern bestritten, dennoch erscheint Greenwald glaubwürdig, weil Omidyar sich in seinen weiteren Unternehmen und Stiftungen unter dem Vorwand der „Demokratiebildung“ vor allem auf Meinungsbildung im Interesse der herrschenden politischen und wirtschaftlichen (und nicht zuletzt des Repressionsapparates und des Militärs) Strukturen konzentriert, welche – natürlich – auch die Bekämpfung einer dem entgegengesetzten Meinungsbildung inkludiert.

Die Omigyar Group selbst unterhält verschiedene Tätigkeitsbereiche, welche hier aufgelistet werden:

https://www.omidyargroup.com/organizations/

Unter dem Credo, eine „gerechtere Gesellschaft“ aufzubauen, wird der Kapitalismus nicht in Frage gestellt, aber bei „Omidyar Network“ eine Umgestaltung erwünscht. Auch hier finden sich zahlreiche Partner und Geldgeber.

In der Sparte „Democracy Fund“ will man sich für die „Verteidigung der amerikanischen Demokratie“ einsetzen und diese auffordern, „offener“ und „gerechter“ zu sein. Die Erkenntnis, dass diese einer Oligarchie gleichkommt und mit nur zwei ähnlichen Parteien „demokratisch“ bemäntelt wird, hat sich offenbar noch nicht durchgesetzt.

https://democracyfund.org/

Die Journalisten Max Blumenthal und Alexander Rubinstein hatten einen Blick hinter die Kulissen gewagt. Sie entdeckten dort mit Pierre Omidyar einen Mann, welcher weltweit Nachrichten und Kommentare produziert, ein Kartell von selbst ernannten „Faktenprüfern“ unterhält und für eine Reihe von Desinformationskampagnen verantwortlich ist. Das Prinzip ist relativ simpel: auf eigener Gehaltsliste stehende Journalisten werden von ebenfalls auf eigener Gehaltsliste stehenden Organisationen als kompetent und glaubwürdig geadelt, während abweichende Meldungen/Meinungen/Journalisten von Organisationen diskreditiert werden, die natürlich ebenfalls auf der eigenen Gehaltsliste stehen. Zur Verschleierung der zentralistischen Gewalt trägt die Unzahl von Verbänden, Organisationen und Stiftungen bei, welche den Medien-Konsumenten eine nicht existente Vielfalt suggerieren.

Blumenthal und Rubinstein werfen Omidyar vor, in den USA mit den staatlichen Behörden und Stiftungen/Organisationen wie USAID („United States Agency for International Development“) und NED („National Endowment for Democracy“) zusammenzuarbeiten, welche unter anderem das Ziel haben, den USA widerspenstige Staaten außerhalb einer militärischen Eskalation mit subversiven Tätigkeiten sturmreif zu schießen, aber auch eine Beihilfe zum blutigen Putsch in der Ukraine und anderes.

Die Unterstützung für Washingtons außenpolitische Interessen zeigt sich an der Unterstützung Omidyars des Online-Magazins „The Bulwark“ als Nachfolgeprojekt des „Weekly Standard“, einer kriegstreiberischen Publikation der Neocons. Zudem bieten die beiden Journalisten interessante Informationen zu den Snowden-Leaks und die Kontrolle über dieselben durch den Konzern.

Der überaus lesenswerte Artikel, welcher auch auf die „Omidyar Group“ genauer eingeht, in englischer Sprache, per Übersetzungsprogramm auch auf deutsch sehr gut zu erfassen, hier:

https://www.mintpressnews.com/ebay-founder-pierre-omidyar-is-funding-a-global-media-information-war/255199/

Und hier der 2. Teil, welcher unter anderem auf die Verschmelzung von Film mit Kriegspropaganda in Verbindung mit Omidyar eingeht, wie beispielsweise in Syrien. Zusammenarbeit mit Terroristen inklusive, welche freilich ebenso ausgehalten werden wie der „Dokumentarfilmer“.

https://www.mintpressnews.com/pierre-omidyar-funding-of-pro-regime-change-networks-and-partnerships-with-cia-cutouts/255337/

Und hier der 3. und letzte Teil:

https://www.mintpressnews.com/pierre-omidyar-a-billionaire-prone-to-reclusiveness-and-his-trove-of-state-surveillance-secrets/255439/

Wer sich mit diesen Themen bislang nicht beschäftigt hat, dem mag es am Anfang wie ein Stein im Magen liegen. Blumenthal und Rubinstein sind übrigens nicht die einzigen Journalisten, welche sich mit diesen Zusammenhängen beschäftigt haben, bieten aber einen Blick speziell hinter die Fassade der „Omidyar Group“, wo Strukturen sichtbar werden, welche auch bei der „Open Society Foundation“ zu entdecken sind. Beide Organisationen und ihre zahllosen Subunternehmen sind aber nicht die einzigen, welche sich eine Welt basteln, wie wir sie zu sehen bekommen sollen.

 

Mittwoch
05
Mai 2021
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Stiftung Neue Verantwortung, Teil 1.

 

Wir schweifen hier ein wenig von #allesdichtmachen ab und werfen einen kurzen Blick auf den vom WDR aufgebotenen Medienwissenschaftler A. Sängerlaub, welcher mit seiner kaum qualifizierten Meinung natürlich den Erwartungen des Senders entsprochen hatte. Wikipedia gibt darüber Auskunft, dass Sängerlaub seit 2017 der Leiter einer Abteilung „Stärkung der öffentlichen Digitalität“ im Think Tank „Stiftung Neue Verantwortung“ ist. Diese Stiftung mit dem bedeutungsschwangeren Namen hat folgende Präsenz im Internet.

https://www.stiftung-nv.de/de

Die Stiftung behauptet, inhaltlich unabhängig zu sein und begründet dies mit „möglichst viele(n) unterschiedliche(n)“ Geldgebern.

„Um unsere inhaltliche Unabhängigkeit zu gewährleisten und unserer Arbeit zugleich einen stabilen institutionellen Rahmen zu geben, haben wir uns für eine Mischfinanzierung durch möglichst viele unterschiedliche Geldgeber entschieden. Im Jahr 2019 kamen rund 88 Prozent des Gesamtbudgets aus Fördermitteln und Spenden gemeinnütziger Stiftungen und öffentlicher Institutionen. Etwa 12 Prozent des Budgets wurden durch Unternehmensspenden gedeckt.“

Doch wie unterschiedlich sind diese Geldgeber tatsächlich? Diese werden auf der Homepage der Stiftung offen gelegt, so dass eine kleine Überprüfung erfolgen kann. Auf dem ersten Blick auffallend ist der Umstand, dass es sich bei den drei größten Spendern um Stiftungen aus den USA handelt, die aus irgendeinem Grund Interesse an der Finanzierung einer „neuen Verantwortung“ in Berlin haben.

https://www.stiftung-nv.de/de/finanzierung#collapse-newsletter_banner_bottom

Der bekannteste Spender befindet sich nach der Höhe der Zuwendung auf Platz 2. Es handelt sich um die US-Organisation „Open Society Foundation“ des Milliardärs George Soros. In den westlichen Massenmedien zumeist als „Philanthrop“ verniedlicht, handelt es sich bei diesem Mann im Gegensatz dazu um einen Kapitalisten und vorbestraften Spekulanten mit einem Hang zur Vorbereitung von Regierungsumstürzen. Selbstredend in Ländern, wo Washington ein Interesse daran hat, seine Kandidaten an die Macht zu bringen. Die „Open Society Foundation“ von Soros unterhält eine Vielzahl von Organisationen, in welchen NGOs geformt werden, um diese für subversive Wühlarbeit im Ausland zu platzieren und dort eine „Opposition“ zu generieren. Angeblich zur Demokratieförderung, wahlweise aber auch als CIA-Vorfeldorganisationen. Die „Open Society Foundation“ fördert vor allem dort, wo es dem U.S. Department of State nützlich erscheint. Da dies einer etwas breiteren Öffentlichkeit bekannt ist, soll es hier nicht weiter vertieft werden.

Nach der angegebenen Auflistung aus dem Jahr 2019 erhielt die „Stiftung Neue Verantwortung“ von einer Organisation mit dem Namen „Luminate“ die größte Finanzierung. Auf deren Homepage werden großartige Ambitionen vorgestellt:

„Wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um in vier Bereichen Wirkung zu erzielen, die eine starke Gesellschaft unterstützen: Civic Empowerment, Daten- und digitale Rechte, finanzielle Transparenz und unabhängige Medien. Unsere Arbeit in all diesen Bereichen konzentriert sich darauf, langfristige Veränderungen herbeizuführen und gleichzeitig agil genug zu bleiben, um auf politische und soziale Veränderungen zu reagieren, sobald diese entstehen.“

https://luminategroup.com/work

Die Selbstdarstellung klingt ähnlich wie jene der US-Organisation „Avaaz“, die unter dem falschen Anschein einer Unabhängigkeit und bei ihrer vorgeblichen „Verteidigung von Menschenrechten“ die US-Interessen im Ausland vertritt. Oder wie jene der zuvor genannten „Open Society Foundation“.

Es werden die Länder aufgezählt, in welchen die Organisation „Luminate“ tätig sein soll:

„Argentinien·Brasilien·Kolumbien·Frankreich·Georgien·Deutschland·Indien·

Indonesien·Kenia·Malaysia·Mexiko·Nigeria·Polen·Südafrika·Ukraine·

Vereinigtes Königreich·Vereinigte Staaten.“

Hier ließe sich unken, dass „Luminate“ mit ihren Zielen gescheitert ist, da nirgends ein Erfolg ersichtlich zu sein scheint. Statt angeblicher „Stärkung der Demokratie“ ist durchwegs der Abbau derselben festzustellen, soweit diese halbwegs bestanden haben mag. Die Regierungsumstürze in Georgien und der Ukraine sind noch in guter Erinnerung. Ukraine, politisch und militärisch von den USA sowie NATO und EU abhängig, gehört zudem zu jenen Staaten, in welchen unabhängige Medien bis dato vollständig zerschlagen und verboten worden sind. Ukraine und Mexiko gehören zu jenen Staaten, in welchen die meisten Morde an Journalisten zu verzeichnen sind.

Wer sich die Mühe macht, durch die einzelnen Seiten zu blättern, der kann unter anderem feststellen, dass „Luminate“ unter anderem ein besonderes Interesse an Nigeria, einem der weltweit größten Ölproduzenten, hat. Unter anderem soll dort Demokratie durch Meinungsbildung unterstützt werden.

https://luminategroup.com/posts/blog/ptcij-deepening-democracy-in-nigeria-through-investigative-and-data-journalism

Ausgiebig wird von „Medien von öffentlichem Interesse“ gesprochen, ohne diese zu definieren und zu benennen. Aber unabhängig sollen diese sein und somit förderungswürdig. Man möchte auch – pauschal – gegen „Falschinformationen“ vorgehen. 

https://luminategroup.com/independent-media/en

https://luminategroup.com/posts/opinion/saving-journalism-will-require-money-organisation-and-legitimacy

„Luminate“ unterstützt und finanziert unter anderem die Organisation „International Consortium of Investigative Journalists“ (ICIJ), welche bei den sog. „Panama-Papers“ an die Öffentlichkeit gekommen war.

https://luminategroup.com/posts/blog/icij-cross-border-investigative-journalism-a-remarkable-agent-of-change

Diese Enthüllung hatte nur wenigen geschmerzt, zumal die Massenmedien sich damals auf Putin konzentriert hatten, der sich allerdings in den Papieren nicht findet. Diese angeblich einzigartige Organisation hat ihren Sitz in den USA und stellt sich hier vor:

https://www.icij.org/about/

Unter den Unterstützern finden sich ähnliche Stiftungen von Superreichen mit ähnlich artikulierten Zielen, die sich wiederum in weitere Stiftungen und Organisationen aufspalten. Man glaubt es kaum, wie viele superreiche Kapitalisten sich um Demokratie, Menschenrechte und unabhängigen Journalismus sorgen, was – sprechen wir es ruhig aus – einer gewaltigen Vermögensbildung eher kontraproduktiv erscheint:

https://www.icij.org/about/our-supporters/

 

 

Dienstag
04
Mai 2021
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Allesdichtmachen, Teil 1.

 

(#allesdichtmachen, Hans Zischler)

 

Vor über einer Woche hatte eine – unserer Meinung nach wirklich gelungene – Initiative von und mit rund 50 Schauspielern und Künstlern für große Aufregung gesorgt, welche unter der (teilweisen) Regie von Dietrich Brüggemann in kurzen Clips ironisch-satirisch-sarkastisch die „Corona-Politik“, die medialen Kampagnen, die Widersprüche und Perversionen usw. bissig kommentierte. Die vermittelten Botschaften richteten sich an die Regierungen und ihren Helfern, sie richteten sich aber vor allem an die Bevölkerung. Seht her!

 

(#allesdichtmachen, Nina Proll)

 

Diese Aktion hatte natürlich nicht nur Begeisterung ausgelöst, sondern auch eine ungemein aggressive Empörung in gewissen Kreisen. Keine Frage, die 53 Clips polarisieren nicht nur, sondern laufen dem politischen Establishment, ihren Strippenziehern, bestimmten Wirtschaftskreisen, den gleichgeschalteten Hofberichterstattern aus Funk, Fernsehen und Printmedien, ihren korrupten Handlangern aus Medizin und Wissenschaft und anderen zuwider, welche in einer großen Gruppe aus zumeist verdummten, teilweise fanatisiertem Pöbel, dem sog. „Corona-Mob“, ihre Unterstützung findet.

Der Link zur Aktion #allesdichtmachen, einschließlich einem Statement aufgrund des sog. „Shitstorms“, hier:

https://allesdichtmachen.de/

Desweiteren der Link zu einem Interview mit dem Regisseur Brüggemann bei welchem die Interviewerin Nicole Ankelmann von N-TV keinen Hehl daraus machte, demokratischer, linker und sozialer Ideologie (AfD gefährlicher als Sarah Wagenknecht) sowie kritischem Journalismus (Ken Jebsen) gegenüber feindlich eingestellt zu sein. Brüggemann, der Ankelmann selbstverständlich intellektuell haushoch überlegen ist, ließ sich davon nicht beirren.

https://www.n-tv.de/leute/Regisseur-von-allesdichtmachen-Dietrich-Brueggemann-Wir-unterwerfen-uns-absurden-Regeln-article22512402.html

Die Clips sprechen für sich und eignen sich dafür, die seit einem Jahr in die Köpfe der Bevölkerung gehämmerten Narrative zu hinterfragen. Nicht mehr und nicht weniger. Interessierte Kreise wollen genau das verhindern, wie sie es immer verhindern wollen, während der Mob zu einer Reflexion meist nicht in der Lage ist und als eine Art Fundamentalistenvereinigung der untersten Ränge auch nicht zu hinterfragen gedenkt.

Die Gegner aus den staatlichen wie auch privatwirtschaftlichen Apparaten, aus den Herrschaftskreisen, fuhren sofort schwere Geschütze auf und versuchten, die Aktion #allesdichtmachen auf sämtlichen Ebenen zu diskreditieren. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass von diesen Kreisen die Initiative der Schauspieler als für ihre Interessen gefährlich wahrgenommen wird. Denn gerade die prominenten Schauspieler finden Gehör.

Freie Meinungsäußerung? Nur wenn sie passt oder wo niemand hinhört. Schauspiel? Nur in der richtigen Rolle. Kunst? Nur mit belanglosem Inhalt. Die Darsteller aus den Clips wurden aufgrund ihrer abweichenden Meinung sofort als asozial gebrandmarkt („Heuchelei“, „Respektlosigkeit“ etc.), pauschal diffamiert und mit der „braunen Soße“ überkübelt, die gerade bei ihnen nicht zu finden ist – im Gegensatz zu jenen, welche die Eimer in ihren Händen halten. Durch staatliches, geheimdienstliches und mediales Framing seit einem dreiviertel Jahr vorbereitet, brauchte es nur ein Signal, um nach diesen permanenten Verleumdungskampagnen die Medienmeute, angebliche „Experten“ und im Schlepptau in den sog. „Sozialen Medien“ auch den frustiert-degenerierten Corona-Mob als Unterstützung von der Leine zu lassen.

Abermals war und ist zu beobachten, dass die Aktion #allesdichtmachen in ihrer Intention nicht verstanden werden will und soll. Eine inhaltliche Auseinandersetzung wird nicht geführt, sondern vermieden, ein Diskurs mit Inhalten geradezu zerstört mit Totschlag-Begriffen und dämlichen Verleumdungen wie dem erfundenen „Corona-Leugner“ und/oder dem idiotischen „Verschwörungstheoretiker“. Gegenargumente werden in der Regel nicht geboten, weil es diesen ganz offensichtlich an einer Belegbarkeit mangelt.

 

(#allesdichtmachen, Christian Ehrich)

 

Was bleibt ist die Hetze, welche wie gewohnt von den Schreiberlingen in den massenmedialen Redaktionen vorgenommen wird, wobei diese Unterstützung von den Behörden des Innenministeriums und insbesondere durch den Inlandsgeheimdienst erfahren. Der Konsens zwischen ihnen, welche die bestehenden Herrschaftsstrukturen sichern sollen, ist plakativ genug.

Peter Frey hatte sich die Mühe gemacht, auf seinem empfehlenswerten Blog einen dieser zahlreichen Redakteure als Hetzer bloß zu stellen:

https://peds-ansichten.de/2021/04/medien-imre-grimm-rnd-madsack/

Ein anderer Blog hatte sich einem Berufsverleumder vom TAGESSPIEGEL vorgenommen:

https://www.corodok.de/beleidigte-leber-wurst/

 

(#allesdichtmachen, Jan Josef Liefers)

 

RUBIKON wiederum hatte einen lesenswerten Artikel zu einer WDR-Sendung gebracht, in welchem die einzelnen Bestandteile der propagandistischen Methodik von Verleumdung, Hetze und Manipulation dargelegt wird. Der Moderator des WDR, welcher sich den Schauspieler Jan Josef Liefers in einer Herrenmenschen-Art vorzuknöpfen trachtete, war hier allerdings auch ein besonders widerliches Exemplar.

https://www.rubikon.news/artikel/mensch-schauspieler

 

 

Das ist TV, das ist Fernsehen. Und Millionen Menschen schauen sich derartiges an, ohne offensichtlich zu begreifen, was ihnen dargeboten wird. 

 

Montag
03
Mai 2021
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Kulturschaffende

 

Es wirkt kurios, dass ausgerechnet in einer Zeit, in welcher die Kultur und das „Schaffen“ von Kultur am Boden liegen, der Begriff „Kulturschaffende“ in Frage gestellt wird. Die Historikerin Isolde Vogel hatte herausgefunden, dass es sich hierbei um einen Begriff des NS-Vokabulars handelt. Vogel stellt in ihrem Aufsatz heraus, dass es sich bei „Kulturschaffende“ um eine Wortschöpfung der Reichskulturkammer handelt, welche wiederum dem „Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda“ angegliedert gewesen war.

https://kupf.at/zeitung/177/ideologie-des-schaffens/

Die Historikerin Vogel verweist auf die Zusammenhänge zwischen Ideologie sowie Kunst & Kultur unter dem Schirm der Propaganda und vertieft die Begrifflichkeit „Kulturschaffende“ mit den vermeintlichen „Werten“ des damaligen NS-Regimes sowie jenen kulturellen Strömungen, welche ausgegrenzt und als „undeutsch“ oder „entartet“ deklariert und verleumdet worden waren.

Der Aufsatz von Frau Vogel, die sich auch auf antisemitische Aspekte konzentriert, ließe sich mit den Wahrnehmungen um den Überfall Nazi-Deutschlands auf die damalige Sowjetunion am 22. Juni 1941 ergänzen. Die NS-Führung verkaufte ihren Krieg unter anderem als einen zum „Schutz der Kultur“ – und gegen „Barbarei“ – geführten.

 

„Schutz der Kultur“: ab Minute 1:51; Deutsche Wochenschau Nr. 564 vom 25. Juni 1941

 

Kultur wurde in (Zentral-) Europa verortet, welches gleichfalls „geschützt“ werden sollte. Vor einer „bolschewistisch-jüdischen Weltverschwörung“, vor einer dem Russen attestierten „Heimtücke“ und „Bedrohung“. Auch damals wurde propagandistisch nichts unversucht gelassen, um das eigene Volk samt seiner Kultur zu überhöhen und den überfallenen Feind gleichzeitig zu entmenschlichen. So wurde dem Russen, dem „Bolschewisten“, jegliche Kultur abgesprochen, er wurde als „Untermensch“ klassifiziert, sogar die sowjetischen Soldaten wurden zumindest 1941 als „wilder, verkommener Haufen“ dargestellt.

Mittlerweile wurde von der Kulturplattform Oberösterreich ein Wettbewerb um einen alternativen Begriff zu „Kulturschaffende“ ausgeschrieben.

https://kupf.at/blog/kulturx/

Im STANDARD erschien dazu am 3. April 2021 ein Artikel:

https://www.derstandard.de/story/2000125574320/warum-der-begriff-kulturschaffende-ns-belastet-ist

Zweifellos handelt es sich um ein nicht einfaches Unterfangen, einen „belasteten“ Begriff durch einen neutralen zu ersetzen, zumal kaum jemand eine Kenntnis davon besessen und somit keine Belastung empfunden hatte. In der heutigen Zeit ist dieser Begriff nicht negativ assoziiert und kann somit nur aus historischer Sicht eine entsprechende Beurteilung erfahren – quasi nachträglich. Doch ist dies notwendig?

Zudem existieren zahlreiche Begriffe, welche in den Mantel einer „Belastung“ gekleidet werden könnten, sie sind nach wie vor Bestandteil der eigenen Sprache, gleichgültig, ob als ehemalige Neukonstruktion entstanden oder aus einem alten Sprachgebrauch übernommen. Bedeutungen entstehen erst durch jene Personen, von welchen diese verwendet werden.

Die Führung Nazi-Deutschlands hatte zum Beispiel viel von „Europa“ gehalten und eine „europäische Gemeinschaft“ propagiert, natürlich unter deutscher Vorherrschaft und „Führung“, dem folglich ein „Führer“ (Anführer) vorsteht. Interessanterweise existiert heute ein ähnliches Gebilde, und Kriege geführt wurden auch nach 1945, wobei der Begriff „Krieg“ durch verharmlosende Wortgebilde verschleiert wurde wie beispielsweise mit dem perfiden „humanitären Einsatz“.

Ein weiteres Beispiel ist der Propagandabegriff „Machthaber“, mit welchem das damalige NS-Propagandaministerium gerne die Regierungen in London und in Moskau tituliert hatte. Dieser Begriff wird noch heute aus den selben Gründen abwertend für jene Staatsregierungen verwendet, welche von NATO- und EU-Staaten mit Krieg und Regierungsumstürzen überzogen wurden und werden. Hier scheint noch niemand ein Problem mit der Verwendung von belasteten Begrifflichkeiten erkannt zu haben.

Es gab im „Westen“ auch keinen Aufschrei, als nach dem durch NATO-Staaten initiierten Putsch in der Ukraine der ehemalige und von den USA gestützte und finanzierte nationalistische Regierungschef Jazenjuk die ihnen widerspenstige Bevölkerung im Donbass vor der Militärkampagne der ukrainischen Nazis pauschal als „Untermenschen“ zu entwerten versuchte. Nazi-Brigaden mit den Abzeichen von Wolfsangel und Totenkopf wurden „übersehen“, denn sie gehörten laut NATO/EU-Diktion zu den „Guten“. 

https://geradeaufgeschnappt.blogspot.com/2014/06/yatsenyuk-und-die-untermenschen.html

https://kraeutermume.wordpress.com/2014/06/19/russische-botschaft-in-kiew-angegriffen-jazenjuk-spricht-von-untermenschen/

https://venik4.livejournal.com/52384.html

 

azov1

 

Oder als unlängst ein Berater der Bundesregierung Deutschlands, ein Rolf Schwartmann, öffentlich Impfverweigerer als „Volksfeinde“ bezeichnete.

https://www.anti-spiegel.ru/2021/berater-der-bundesregierung-nennt-impfverweigerer-volksfeinde/

Wir stellen also fest, dass Begrifflichkeiten und Sprache auch immer Teil einer Propaganda bzw. Kriegspropaganda darstellen, welche auf allen Ebenen geführt wird. Kritische Formen der Kultur sind – nebenbei bemerkt – auch heute nicht populär. Vielleicht lassen sich die einen oder anderen Begriffe tilgen, aber diese werden durch neue Begriffe ersetzt werden, welche durchaus wieder Einzug in Propaganda halten können. Das eigentliche Problem stellen das politische Personal und die für die Verbreitung zuständigen Massenmedien dar, welche Begriffe in einen (negativen) Kontext stellen und aggressiv einer bestimmten Agenda unterordnen. Das lässt sich tagtäglich beobachten, außenpoltisch ohnehin, derzeit auch zunehmend innenpolitisch.

Daran wird auch der Austausch von Begrifflichkeiten nichts ändern.

 

 

Freitag
30
April 2021
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Die Musik-Video-Ecke 73

 

CRASHBLACK BIG ORANGE mit „Strange Sky“ aus dem Jahre 1989:

 

 

 

Donnerstag
29
April 2021
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 30.

 

Rauchermaske 30

An dieser Stelle möchten wir vergegenwärtigen, was jene in den beiden Teilen zuvor erwähnten Personen in ihren Vorstellungen antreibt, dass sogar eine Krankenschwester zu einer Wahrnehmung gelangt, die in keinster Weise der Realität entspricht. In ihrem Falle würde selbst eine kurzzeitige und relative Überbelegung von echten wie vermeintlichen CoVid-19-Patienten keine Notlage herbeiführen.

Nach unserem Rechenmodell muss bei einem Schnitt von 2,27 Patienten auf einer Intensivabteilung je Krankenhaus in Österreich bei einer Überbelegung hier (wie ggf. in Wiener Neustadt, aber auch in Eisenstadt) eine Unterbelegung dort existieren. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass eine Anzahl der ursprünglich geplanten Operationen bei anderen Patienten gar nicht durchgeführt werden. Nicht auszudenken, sollte es auf der Süd-Autobahn zu einem groben Verkehrsunfall mit einer Reihe von Schwerverletzten kommen. Würde dies den Zusammenbruch der Intensivabteilungen im Krankenhaus Wiener Neustadt sowie in jenem in Neunkirchen zur Folge haben?

Was also treibt Menschen an, ihre Wahrnehmungen den Behauptungen von Politikern, Massenmedien und einer Gruppe von Medizinern, Wissenschaftlern und „Experten“ anzugleichen?

Wie wir wissen, wird die Impfkampagne massiv beworben, wobei hier das Werben um etwas mit einem eindringlichen Druckmittel erfolgt: das Schüren von Angst. Angst vor dem Tod, Angst vor schwerer Krankheit, Angst vor Isolation und sozialer Ausgrenzung, gar vor dem Verlust der Existenz bei einer erheblichen Anzahl an Berufsgruppen.

Anhand einiger Screenshots nur aus den vergangenen Tagen lässt sich medial die Propaganda durchaus visualisieren, obwohl es sich hierbei nur um einen Ausschnitt handelt.

Rekordzahlen:

Corona - Rekordzahl

 

Kann  auf das Herz gehen.

Corona - Kann auf das Herz gehen

Oder auch nicht.

Mutante aus Indien:

Corona - Indien

Man weiß es nicht, aber das Bild ist stimmig. 

Impfverzicht.:

Corona - Impfverzicht irrational

 

Angst vor „Corona“ unbedingt erforderlich, Angst vor Impfung und möglichen Folgen aber „irrational“.

Abwehrkampf:

Corona - Zurückdrängung

 

Der Feind muss zurückgedrängt werden – aber wohin? Der Kampf geht weiter, aber vielleicht werden wir um eine Frontbegradigung nicht mehr herumkommen.

Tote über Tote:

Corona - Tote über Tote

 

Die Zahl ist das Ergebnis einer riesigen Manipulation und gänzlich falsch, wirkt aber. Sogar die Präsentation ist eine Manipulation, wurden doch bislang Statistiken über Krankheiten und Opfer immer jährlich geführt. Nur bei CoVid-19 wird grenzenlos aufaddiert, somit falsche Angaben wiederum aufgeblasen und selbstredend in keinerlei Verhältnis zu irgendetwas gestellt.

Neuinfektionen:

Corona - Neuinfektionen

 

Kein Ende in Sicht. Dank PCR-Test und sonstigen Behelfen beliebig steuerbar. 

Dringende Eile:

Corona - Eile

Dramatik pur, deswegen die Eile für schnelle „Maßnahmen“, um diese noch schneller im Parlament durchzuwinken.

Erinnerung:

Corona - Österreich-Tote

Das musste nochmal gesagt werden…

 

Das waren einige Beispiele aus dem Internet (Quelle: GMX-Portal). Im TV spielt es sich ähnlich ab, Printmedien penetrieren ihre Leser ebenso unermüdlich wie auch der Rundfunk, wie uns ein Freund zu berichten wusste. Dieser war als Nicht-Radio-Besitzer auf einer Baustelle in den „Genuss“ gekommen, für einen Tag den Inhalt eines Ö-Senders aufgenötigt zu bekommen. Er wäre entsetzt über die Massivität der Regierungs-Propaganda gewesen. Diese sei stündlich erfolgt und zwischendurch gar verdichtet worden, berichtete er. Das Ministerium für Volksaufklärung wäre in Anbetracht dieser Möglichkeiten vor Mai 1945 begeistert gewesen.

Für die gewünschte Meinungsbildung wie auch für den Aufbau von Feindbildern (Virus & Mutanten, Kritiker & Asoziale etc.) wurde und wird aus allen Kanälen geschossen. Und dies seit bereits über einem Jahr. Irgendwann bleibt dann etwas hängen, ohne dass verstanden wird, was eigentlich geschieht. Die emotionale Ebene ist getriggert und gereizt, die sachliche abgestumpft oder gänzlich lahmgelegt.

Interessensgruppen geben gleichzeitig immer wieder Häppchen der Hoffnung, um die Dauer des verordneten Notstandes erträglicher zu machen. Mit zweifelhaften Aussichten wird geködert. Ein bisschen Freiheit hier, irgendein vermeintliches Privileg dort. Vielleicht. 

Corona - Freiheiten

Hoffnung wird auch mit neuen Medikamenten in Pillenform lanciert. Gegen Rückfälle, gegen Nebenwirkungen, gegen Depressionen, gegen fast alles. Für jeden wird etwas dabei sein. Da lacht das angegriffene Gemüt, und auch dem Herzen wird es sicherlich wieder gut gehen.

Corona - Hoffnung

Hoffnungen und mögliche Freiheiten klingen besser als Bruch der Verfassung, Demontierung der Grundrechte, Verteilung von Volksvermögen in die Hände weniger Privater, Zerschlagung klein- und mittelständischer Konkurrenz, Demütigung und Verleumdung etc.

Das Marketing der oben erwähnten Interessensgruppen und ihrer Strippenzieher verschont das Publikum auch nicht mit Perversionen. Die Impfung, die Spritze wird zu einer Ikone stilisiert. Das Impf-Zentrum als neuer Urlaubsort mit Erinnerungsfoto, „zufällig“ für die verkommene Medienmeute festgehalten.

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Quelle: KURIER, 31. Januar 2021

Neben den Meldungen, dass der Impfstoff knapp werden könnte, um nicht nur bei Hausfrauen die Begehrlichkeiten zu wecken, gibt es neuerdings auch Belohnungen. Blumen für die 10.000. Geimpfte. Herzlichen Glückwunsch!

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Quelle: KURIER, 17. April 2021.

Aber auch in der Trauer gibt es eine neue Dimension, welche übrigens auch von Nazi-Deutschland gepflegt worden war: den Toten-Kult bzw. Opfer-Kult. In Österreich derzeit aber nur für vermeintliche „Corona-Tote“. Denn deren Präsentation und das zur Schau gestellte Gedenken der politischen Darsteller ist gefragt. Für andere reicht es nicht einmal zur Heuchelei.

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Quelle: KURIER, 16. April 2021.

 

Keine Frage, hier muss sich jeder eine Meinung bilden. Die Frage ist nur: welche.

 

Donnerstag
22
April 2021
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 29.

 

Rauchermaske 29

 

Eine weitere persönliche Begegnung:

Eine Bekannte von uns arbeitet als Krankenschwester im Krankenhaus von Wiener Neustadt, wo wir über mehrere Quellen verfügen. Diese Krankenschwester war bereits im vergangenen Frühjahr dadurch aufgefallen, dass sie an der frischen Luft mit ihrem Mann maskiert unterwegs gewesen war und sich offensichtlich der seinerzeitigen Hysterie gegenüber als empfänglich gezeigt hatte. Davon abgesehen, dass das Fernsehen immer ein Bestandteil ihrer Freizeit gewesen war, hatte uns ihre Sicht der Dinge interessiert, war sie doch schließlich im KH Wiener Neustadt angestellt und somit eine potentielle Quelle.

Diese Krankenschwester erzählte uns vor einigen Tagen, dass es im Krankenhaus „ganz schlimm zugehen“ und die Intensivbetten wieder ausgebaut werden würden. Sie bestätigte also das, was seit Wochen von Politikern und Massenmedien über den Osten Österreichs verbreitet wurde. Allerdings erfuhren wir nichts über die Zahl der Intensivbetten, nichts über die vorherige Reduzierung derer, nichts über die Patienten und deren Krankheitsbilder, was diese Aussage für uns entwertete, weil nicht verwertbar. Auch die Behauptung, dass im KH die meisten Bediensteten – wie sie selbst – bereits geimpft wären, hatte in Anbetracht der dortigen Berufe und des Drucks seitens des staatlichen Arbeitgebers kaum Gewicht. Ihre Ansicht, dass die „Lockdowns“ und die Verlängerung derselben auf jene zurückzuführen wären, die sich nicht an die Verordnungen halten würden, entlarvte sie dann aber doch als Gläubige und kritiklose Empfängerin der Corona-Kampagnen, deren Wahrnehmung sich auf das reduzierte, was ihr von staatlicher und massenmedialer Seite impliziert wurde und wird. Dazu gehörte auch die angeblich tödliche Gefährlichkeit der „britischen Mutation“als neueste Bedrohung, wie permanent auf allen Kanälen und allen Gazetten beschworen wurde.

Für Behauptungen der erwähnten Bekannten gibt es allerdings nicht den geringsten Beleg, gleichgültig, was im Krankenhaus geredet wurde. Da wir vom sog. „CoVid-Team“ Wiener Neustadt auf konkrete Fragen dieses Mal keine Antwort erhielten, so geben deren städtische Angaben zumindest eine Teilantwort. Der Verlauf sei hier mit Screenshots dargestellt:

 

In Wiener Neustadt als „infiziert“ gemeldete Personen am 28. März 2021: 213.

Fallzahlen WN - 28. März 2021

 

Am 7. April 2021: 228.

Fallzahlen WN - 07.04.2021

Am 10. April 2021: 211.

Fallzahlen WN - 10. April 2021

 

Am 11. April 2021: 201.

Fallzahlen WN - 11. April 2021

Am 12. April 2021: 192.

Fallzahlen WN - 12.04.2021

Am 13. April 2021: 181.

Fallzahlen WN - 13.04.2021

Am 14. April 2021: 168.

Fallzahlen WN - 14.04.2021

Aktuell vom 19. April 2021: 122.

Fallzahlen WN - 19.04.2021

 

Der Widerspruch zwischen den Aussagen von Politik, Massenmedien und der erwähnten Krankenschwester zu der offiziellen Statistik ist mehr als offensichtlich. Die Zahl der – nur – als „infiziert“ gemeldeten Personen hat sich stark reduziert, so dass eine plötzliche Notlage mit „vielen“ CoVid-Patienten auf der Intensivstation alles andere als schlüssig erscheint. Woher sollen diese plötzlich gekommen sein?

Nehmen wir den 14. April und damit den ungefähren Zeitpunkt der Unterhaltung mit der erwähnten Krankenschwester. Die Stadt Wiener Neustadt hatte über das sog. „CoVid-Team“ 168 Personen als „infiziert“ gemeldet. Diese Meldungen finden häufig erst zwei Tage später Eingang in die Statistik und dürften somit etwa dem Stand vom 12. April entsprochen haben.

Diese 168 Personen in ganz Wiener Neustadt sind jene, welche positiv auf „CoVid-19″ mit dem PCR-Test detektiert wurden. Zur Erinnerung: das bedeutet nicht, dass sie tatsächlich mit CoVid-19 infiziert sind und noch weniger, dass sie daran erkrankt sind. Behelfen wir uns mit der Angabe des „CoVid-Teams“ vom 17. März, nach welcher zu diesem Zeitpunkt von 361 „Infizierten“ immerhin 23 Personen als hospitalisiert geführt wurden. Das entspricht einer Anzahl von 6,37% der 361 „Infizierten“, wobei hier ebenfalls unklar ist, aus welchem tatsächlichen und ursächlichen Grund sich die genannten 23 Personen bzw. 6,37% im Krankenhaus befunden hatten.

Unter der Voraussetzung, dass die Zahlenverhältnisse keinen großen Schwankungen unterworfen sind, ergeben 6,37% von 168 Personen nur noch 10,7 bzw. aufgerundet 11, die als positiv getestet und gleichzeitig als hospitalisiert zugeordnet werden können. Das ist keine Zahl, welche die Intensivmedizin des Krankenhauses Wiener Neustadt nicht bewältigen könnte, sollten sich die positiv getesteten hospitalisierten Personen überhaupt auf der Intensivabteilung wiederfinden.

Für den 14. April wurden österreichweit 599 „Corona-Fälle“ auf den Intensiv-Abteilungen gemeldet. Die Anzahl der Krankenhäuser wird laut Statistik von 2019 in Österreich mit 264 angegeben. Das heißt, dass im Schnitt nur 2,27 Corona-Patienten je Krankenhaus zu finden waren. Nach dieser Berechnung würden sich die Fälle im KH Wiener Neustadt natürlich über dem Schnitt bewegen.

Eine Notlage bestand zu keinem Zeitpunkt, erst recht nicht zu jenem, als Massenmedien einen bevorstehenden Kollaps förmlich heraufbeschworen hatten, um zum wiederholten Male Panik zu schüren. Krebs-Patienten erhalten diese Aufmerksamkeit nicht, obwohl das wirklich viele sind, auch in Wiener Neustadt.

https://pic.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/gesundheit/krebserkrankungen/index.html

 

Corona - Belastung

Quelle: Screenshot von „GMX.AT“, 12. April 2021.

 

Dienstag
20
April 2021
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 28.

 

Rauchermaske 28

 

Persönliche Begegnungen:

Da gab es jene ältere Dame, welche geimpft und bei bester Gesundheit, sich bei einem Spaziergang eine Maske vor das Gesicht hängte. Bei einem Gespräch erklärte sie uns gegenüber, uns mit dem Tragen der Maske schützen zu wollen. Das war weder logisch noch rational, aber das Ergebnis einer politisch und massenmedial geschürten Angstmacherei. Die Dame liest täglich die PRESSE, schaut täglich regelmäßig fern und fühlt sich informiert. Politiker werden von ihr in emotionalen Reden gerne als authentisch wahrgenommen und die in den Massenmedien auftretenden oder gar omnipräsenten Wissenschaftler bzw. Pseudo-Wissenschaftler und „Experten“ als seriös empfunden. Erschreckend war hier die zur Schau gestellte Naivität und Gläubigkeit einer Dame von immerhin über 80 Jahren.

Eine weitere ältere Dame, welche das Vorhaben in sich trug, sich impfen zu lassen, um beispielsweise im nächsten Winter wieder Ski fahren zu können, glaubte, dass dies nach einer Impfung wieder wie früher möglich sein würde. Weil sie dann immun gegen „Corona“ wäre. Auf die Frage, warum sie dies annehmen würde, erwiderte die Dame irritiert, dass dies ja der Sinn einer Impfung wäre.

Politiker, Massenmedien und andere Pharmareferenten sprechen gerne von einer Immunisierung der Menschen durch eine Impfung, gar von einer „Vollimmunisierung“ wird manchmal geredet. Pharmakonzerne sind dagegen etwas weniger optimistisch und behaupten eine „volle Immunisierung“ zwischen 70 und 90%, was weniger „voll“ erscheint.

https://www.derstandard.at/story/2000124388131/biontech-impfung-verhindert-ansteckungen-um-bis-zu-90-prozent

Die Möglichkeit, nach einer Impfung mit Impfschäden konfrontiert zu werden, ist ein unangenehmes Thema. In Massenmedien präsentierte Wissenschaftler und Mediziner spielen in der Regel unangenehme oder gar tödliche Nebenwirkungen herunter. Häufig wurde und wird auch behauptet, dass der Nutzen größer sei als das Risiko eines Impfschadens. Allerdings können auch diese Leute nicht in die Zukunft schauen, denn den nur mittels einer Notzulassung auf den Markt geworfenen Impfstoffen haftet der Makel einer fehlenden Langzeitstudie an. Mittlerweile wurden auch in offiziellen Quellen mögliche schwere Nebenwirkungen wie Thrombose eingestanden. Erst am 31. März 2021 hatte die STIKO als offizielle Quelle hinsichtlich AstraZeneca beispielsweise festgestellt:

„Die Aufgabe der STIKO ist es, alle wissenschaftlichen Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen kontinuierlich zu bewerten und daraus Empfehlungen abzuleiten. Dies gilt natürlich auch, wenn neue Erkenntnisse zur Sicherheit eines Impfstoffes gewonnen werden, die vorher nicht vorlagen, da die Anzahl geimpfter Personen in den Zulassungsstudien nicht ausreichte, um diese zu erkennen.

Nach mehreren Beratungen hat die STIKO auch unter Hinzuziehung externer Expert:innen mehrheitlich entschieden, auf Basis der derzeit verfügbaren Daten zum Auftreten seltener, aber sehr schwerer thromboembolischer Nebenwirkungen die COVID-19 Vaccine AstraZeneca nur noch für Personen im Alter ab 60 Jahren zu empfehlen, da diese Nebenwirkung 4 bis 16 Tage nach der Impfung ganz überwiegend bei Personen im Alter <60 Jahren auftrat.“

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/AstraZeneca-Impfstoff-2021-03-30.html

Eine Quelle aus den USA, das National Institute of Health, zeigt auf, dass der klinische Abschluss der Impfstoff-Studie (Phase III) erst für Februar 2023 vorgesehen ist.

Corona - AstraZeneca-Studie

https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04516746?term=NCT04516746&draw=2&rank=1

Bezüglich des Impfstoffes von BioNTech wird der Abschluss der Phase III mit dem 6. April 2023 angegeben.

Corona - BioNTech-Studie

 

https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04368728

Menschen, die sich impfen lassen, sind somit Teilnehmer einer Langzeitstudie, was der besagten Dame weniger gefiel. Davon abgesehen ist bis heute nicht erwiesen, inwieweit die Probanden nach der Impfung sich selbst und auch andere wieder anstecken können. Selbst bei einer tatsächlichen Immunisierung könnte der Proband als eine Virenschleuder fungieren.

https://www.spektrum.de/news/impfstoffe-warum-auch-geimpfte-das-virus-verbreiten-koennten/1824145

Der Nutzen einer Impfung wurde von den Pharmakonzernen übrigens mit der Abschwächung eines möglichen schweren Krankheitsverlaufes erklärt. Die Frage, wie viele Menschen tatsächlich, also abseits jeglicher Zahlenmanipulation, an CoVid-19 erkranken, bleibt ungeklärt. Allerdings zeigt sich derzeit, dass zunehmend geimpfte Menschen hospitalisiert werden.

Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer soll angeblich sicherer sein als jener von AstraZeneca, doch hatte dieser an Menschen nie verwendete Impfstoff die Zulassung in den USA wegen der Risiken nie erhalten. Erst die „Notzulassung“ hatte dies ermöglicht. Die US-Arzneimittelbehörde FDA gibt in dem aktuellen „Fact-Sheet“ vom 6. April 2021 an, dass es keinen von der FDA zugelassenen Impfstoff gibt, welcher CoVid-19 verhindern würde. Das ist nicht TV, das ist eine offizielle, aber nicht verbreitete Quelle.

https://www.fda.gov/media/144414/download

Die besagte ältere Dame zeigte sich daraufhin etwas verunsichert. Aber sie erkannte immerhin, dass sich in ihrem Umkreis bei geimpften Menschen absolut nichts geändert hatte. Permanentes Testen, Maske im Gesicht, Abstandsregeln und Verbote in der Quarantäne und im „Lockdown“. Einzig die in Aussicht gestellte Reisefreiheit implizierte für die Dame die angebliche Notwendigkeit einer Impfung. Und diese Aussicht ist nicht viel mehr als eine dem Esel vorgehaltene Karotte, die im entscheidenden Moment immer wieder ein Stück entfernt wird.

Nach neueren Untersuchungen sollen Menschen, die mit CoVid-19 infiziert oder gar erkrankt sein sollen, anschließend als „Genesene“ über eine tatsächliche Langzeit-Immunisierung verfügen. Rund 80% der Betroffenen sollen es nicht einmal bemerken, bei den meisten anderen spricht man von einem „milden Verlauf“ mit Symptomen einer Grippe.

https://www.i-med.ac.at/mypoint/news/749681.html

Wie wir wissen, wird ein natürlicher Ablauf der Dinge allerdings nicht gewünscht. Die Immunisierung soll bei aller Löchrigkeit und allen Risiken ausschließlich auf künstlichem Wege mit der Verabreichung von Impfstoffen erfolgen. Also ähnlich dem Vorhaben, das vorhandene Immunsystem der Menschen gleichzeitig mit einer Reihe von Verordnungen zu schwächen (soziale Isolation, wirtschaftliche Not, Maskenpflicht, exzessive Verwendung von Desinfektionsmitteln und Bildung von Resistenzen, Ausgehverbote und weitere Nötigungen), wie bereits von Anfang an, seit März 2020, zu beobachten gewesen war.

Schauplatzwechsel. Gestern Vormittag, 17. April, wurden wir Zeuge, was die permanente Angst-Kampagne mit Menschen anstellen konnte, in deren schlichten Gemütern sich die Behauptung, andere Menschen wären ohne Maske eine tödliche Gefahr, förmlich eingebrannt hatte.

Im Bahnhof von Wiener Neustadt erregte sich lautstark eine ältere Frau von vielleicht rund 70 Jahren über eine andere Frau, etwa 50 Jahre, welche ohne Maske einen Becher Kaffee „to go“ trank. Da sie von letzterer ignoriert wurde, wandte sich die Pensionistin an zwei anwesende Polizisten, um mit hysterischer Stimme – und mit einem ausgestreckten Arm auf die Frau mit dem Kaffeebecher zeigend – diese zu denunzieren. Der ältere Polizist, grauhaarig und mutmaßlich mit vielen Dienstjahren auf dem Buckel, reagierte allerdings gelassen und erwiderte, dass es auch Personen mit einer ärztlich verordneten Maskenbefreiung geben würde. Diese Rückmeldung sollte die Denunziantin weiterhin aufregen, welche – im Gegensatz zu den Polizisten – durch die unaufhörliche Propagandamaschinerie vollkommen fanatisiert schien.

Die Passantin mit dem Kaffeebecher, so stellte sich heraus, besaß tatsächlich eine Maskenbefreiung. Von einem Asthma-Leiden abgesehen war sie gesund. Sie meinte, dass diese Szene sie an das III. Reich erinnert habe, zumindest vom Gefühl her und im Kontext zu einer sich ihrer Meinung anbahnenden Gesundheits-Apartheid. Allerdings hatte hier die Polizei nicht mitgespielt. Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, werden auch dort Denunzianten, selbst wenn diese hin und wieder benutzt werden, grundsätzlich verachtet.

 

Sonntag
18
April 2021
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Die Musik-Video-Ecke 72

 

„All Heroes“ von BORIS DZANECK aus den Niederlanden, 1983:

 

 

 

Sonntag
18
April 2021
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Das Urteil des Amtsgerichts Weimar, Deutschland

 

Durch das Familiengericht im thüringischen Weimar wurde am 8. April 2021 das Urteil gefällt, dass ab sofort an zwei Schulen, auf welche sich das Verfahren bezogen hatte, die Maskenpflicht, Testpflicht und die Einhaltung eines Mindestabstands verboten sind und der Schulbetrieb aufrecht zu erhalten sei.

Wie in dem vergangenen Urteil in Wien ist auch hier die Begründung des Gerichts lesenswert und in seiner Nachvollziehbarkeit zu erfassen. Das Familiengericht begründete die Entscheidung ausführlicher als in Wien und begleitete das Urteil mit drei Gutachten von hochkarätigen Kapazitäten.

Hier das Urteil mit Begründung als PDF:

https://2020news.de/wp-content/uploads/2021/04/Amtsgericht-Weimar-9-F-148-21-EAO-Beschluss-anonym-2021-04-08_online.pdf

Und hier ein Artikel mit einer Zusammenfassung:

https://2020news.de/sensationsurteil-aus-weimar-keine-masken-kein-abstand-keine-tests-mehr-fuer-schueler/

Wenig erstaunlich fand das Urteil in der gleichgeschalteten Medienlandschaft kaum Resonanz. Dem Bildungsministerium in Thüringen scheint das Urteil weitgehend gleichgültig zu sein, geht aber – vorsichtshalber – nicht inhaltlich darauf ein, sondern bezweifelt die Zuständigkeit des Gerichts.

https://www.n-tv.de/panorama/Weimarer-Maskenurteil-sorgt-fuer-Wirbel-article22483029.html

https://bildung.thueringen.de/aktuell/beschluss-des-familiengerichts-weimar-hat-keine-auswirkungen-fuer-thueringen

Dazu noch ein Artikel von Tobias Riegel, welcher auch auf das Urteil von Wien Bezug nimmt:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=71509

Ansonsten haben sich die Regierungen in Deutschland und Österreich dazu entschlossen, weiterhin auf die Karte „Angst“ zu setzen und weitere verfassungsfeindliche „Maßnahmen“ zur Festigung eines „Corona-Regimes“ einer überwiegend devoten Bevölkerung aufzunötigen. Wenig überraschend wurde eben erst die Verlängerung des propagierten Heilmittels „Lockdown“ zumindest in Wien und Niederösterreich beschlossen. Bis zum 2. Mai soll andauern, um bis dahin noch möglichst viele Probanden für die aktuelle Versuchsreihe zu gewinnen. Wie es scheint, muss der Freiwilligkeit noch etwas nachgeholfen werden. 

https://kurier.at/coronavirus/lockdown-bis-2-mai-in-wien-und-niederoesterreich/401349068

 

Montag
12
April 2021
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Der besondere Kurzfilm: „Empathie“ von #kroymann

 

Dieser satirische Spot lief am 28. Januar 2020 im ARD Staatsfernsehen. Herrlich! 

 

 

 

Dienstag
06
April 2021
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Das Urteil des Verwaltungsgerichts Wien

 

Der deutsche Bundespräsident Steinmeier hat seine „Corona-Schutzimpfung“ erhalten, so heißt es auf allen Kanälen am 1. April. Für seine bisherigen Schandtaten hat der ehemalige Geheimdienst-Koordinator aus dem Bundeskanzleramt und Außenminister auch nichts anderes verdient, möchte man unken. Allerdings handelte es sich um eine dreiste Werbe-Einschaltung für das Produkt aus dem Hause AstraZeneca.

https://www.donaukurier.de/nachrichten/topnews/inland/art388865,4759258

https://www.welt.de/politik/deutschland/article229563087/Bundespraesident-Steinmeier-mit-AstraZeneca-geimpft.html

 

Steinmeier geimpft

Screenshot; Quelle: ZEIT-online, 1. April 2021

 

Eine wesentliche Meldung wurde dagegen medial sehr stiefmütterlich behandelt. Das Wiener Verwaltungsgericht hat nämlich unlängst eine kleine Bombe gezündet. Die FPÖ hatte wegen des von der Bundesregierung verhängten Demonstrationsverbotes am 31. Januar 2021 Beschwerde eingelegt und nun durch ein Urteil vom 24. März eine Rechtssprechung erlangt. Das Gericht erkannte, nicht zum ersten Male, nicht nur eine Rechtswidrigkeit in der von den Behörden verhängten Maßnahme, sondern – und das ist viel wichtiger – stellte bei dieser Gelegenheit unter anderem fest, dass die vom Gesundheitsministerium vorgelegten Zahlen keine Evidenz besitzen würden und auch der PCR-Test für eine Diagnoseermittlung untauglich sei, ja nicht einmal ein „Seuchengeschehen“ auf belastbaren Untersuchungen beruhen würde.

Interessant ist auch zu erfahren, auf welche schäbige Weise die Behörden das Verbot begründet hatten: mit Behauptungen, Unterstellungen und Verleumdungen. Ermittlungsbehörden wie die Polizei wollen ihre Informationen aus den Medien ihrer Hofberichterstatter erfahren haben. (Diese Taktik der Polizeibehörden ist beliebt: zuerst wird zumeist Desinformation an die Massenmedien durchgestochen, dann beruft man sich auf deren Artikel, aus welchen häufig auch die Wikipedia-Einträge gebastelt werden). Eigene Überlegungen der Behörden, auf die angebliche Bedrohungslage abseits von Verboten anzustellen, wurden vom Gericht nicht entdeckt. Interessant auch die Einlassung des Inlandsgeheimdienstes, welche den Demonstranten kriminelle Absichten unterstellte.

Das vollständige Urteil kann hier als PDF heruntergeladen bzw. eingesehen werden:

http://verwaltungsgericht.wien.gv.at/Content.Node/rechtsprechung/103-048-3227-2021.pdf

Es ist zu empfehlen, sich dieses Urteil bis zum Ende durchzulesen und dazu seine eigenen Überlegungen anzustellen. Und auszudrucken. Für die ganz Faulen unter uns hier zwei Links zu diesem Thema:

https://respekt.plus/verwaltungsgericht-wien-erklaert-corona-massnahmen-und-demo-verbote-fuer-rechtwidrig-pcr-test-fuer-diagnostik-ungeeignet/

https://tkp.at/2021/03/31/verwaltungsgericht-korrigiert-falsche-ansichten-von-corona-kommission-und-wiener-gesundheitsdienst/

In der Redaktionsstube des KURIER dürfte es den Leuten dort die Sprache verschlagen haben. Denn in der heutigen Print-Ausgabe war ein Artikel zu diesem Gerichtsurteil nicht aufzufinden. Online war nur über das rechtswidrige Verbot einer Demo im Frühjahr 2020 zu finden.

Der STANDARD hatte dazu einen Artikel aufgelegt, welcher bereits in der Überschrift anzeigte, was es von dem Gerichtsurteil hielt: nichts.

 

Urteil 1

Screenshot, STANDARD, 31. März 2021.

 

Der Artikel, in welchem die Redakteurin Lara Hagen ihre Leserschaft reichlich dumpf über die von den Behörden nicht genauer definierten „bekannten federführenden Akteure der Szene“ zu unterweisen versuchte („Maßnahmenkritiker, Corona-Leugner etc. Anm.“), ist hier zu finden:

https://www.derstandard.at/story/2000125498596/fpoe-versammlung-im-jaenner-wurde-von-polizei-zu-unrecht-untersagt

Diese Frau Hagen und der STANDARD scheinen sich das gerichtliche Urteil nicht ganz durchgelesen oder auch nicht verstanden zu haben. Aber sie mögen keine „Maßnahmenkritiker“, das steht fest. Der Verfassungsjurist Peter Bußjäger bekam etwas Raum für Relativierungen, konnte aber inhaltlich nichts dazu beitragen. Nach diesem Artikel bettelte der STANDARD um Geld für die Förderung von „Qualitätsjounalismus“.

Die PRESSE hatte sich dazu noch nicht äußern wollen, das Blatt beließ es bei einem Artikel von der APA:

https://www.diepresse.com/5959566/verwaltungsgericht-definition-von-krankelnfizierte-falsch

 

Ergänzung vom 2. April 2021:

Es war tatsächlich etwas durchgerutscht. Der KURIER hatte doch am 1. April in ihrer Printausgabe eine Meldung über das Urteil gebracht, wenn auch auf Seite 7 ganz klein und denkbar reduziert platziert.

 

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Donnerstag
01
April 2021
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Wiener Neustadt im Belagerungszustand

 

Rauchermaske 15

 

Aus Sicht der österreichischen Bundesregierung wurde im Kampf gegen das Virus mittlerweile das Kriegsgebiet auf die Bezirke Wiener Neustadt und Neunkirchen ausgeweitet. Der Sieg soll mit dem selben untauglichen Mittel wie zuvor errungen werden, mit einem neuen „Lockdown“, noch besser, noch entschiedener, damit es endlich wirkt. 

https://www.noen.at/niederoesterreich/politik/coronavirus-massnahmen-ostoesterreich-ueber-ostern-im-lockdown-oesterreich-burgenland-niederoesterreich-wien-epidemie-viruserkrankung-corona-corona-infektionen-corona-krise-coronavirus-lockdown-267276728

Das von den Viren und ihren Helfern belagerte Neustadt wehrt sich nach Kräften. Während laut Bundesregierung die Zahlen der Invasoren erschreckende Ausmaße annehmen und von allen Seiten in den Osten Österreichs einzudringen gedenken, konnte parallel dazu ein erheblicher Teil (um ein Drittel) dieser perfiden Zahlen eliminiert werden.

 

Fallzahlen WN - 28. März 2021

 

Doch draußen ist ein gigantisches Ringen zu beobachten. Im Burgenland wurden bereits neue Intensivbetten geschaffen, für das, was laut Regierung kommen könnte, und Kapazitäten für jene abgebaut, die anwesend sind. Diese Entwicklung wird vor Ort bedauert, wie es heißt, aber es nützt nichts, der Kampf gegen den Feind muss aufgenommen werden, wenn er denn kommen sollte. Man muss bereits sein. 

https://www.diepresse.com/5958649/vier-spitaler-im-burgenland-gehen-in-notbetrieb

Lautsprecher warnen auf allen Kanälen unermüdlich und ohne Unterbrechung, sie informieren mit großer Besorgnis. Ströme von Mutanten, welche in ihren angeblichen Herkunftsländern wie England und Südafrika nicht die angekündigte Verheerung hatten anrichten können, fallen in das wehrlose Österreich ein, um dort endlich zum Zuge zu kommen.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121875/England-schliesst-Coronalazarette-dank-sinkender-Fallzahlen

https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/suedafrika-lockert-corona-massnahmen-101.html

Österreich ist ein offenes Land, was den Abwehrkampf zweifellos erschweren wird. Während im multikulturellen London die Mutanten in mit Menschen vollgestopften öffentlichen Verkehrsmitteln gescheitert sind, haben sie es in unserem Alpenland laut Regierung vor allem auf sog. „Anti-Corona-Demonstrationen“ abgesehen, auf denen sich vermeintlich verantwortungslose Menschen versammeln würden. 

https://www.bbc.com/news/health-56110232

Und wenn sie sich nicht gerade politisch engagieren oder zwischendurch eine Ruhepause einlegen, dann dringen die Mutanten hinterhältig in besonders geschützte und desinfizierte Räume wie Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime ein oder überfallen gar „Geimpfte“, um diese zu infizieren.

Es wird immer schlimmer. In Frankreich sollen Mutanten entdeckt worden sein, welche mit dem für Diagnosezwecke ungeeigneten PCR-Test vielleicht nicht detektiert werden können. Der Abwehrkampf hatte schon Fortschritte gemacht, und nun das! 

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-mutation-frankreich-bretagne-pcr-test-variante-tote-news-zr-90246353.html

Entsprechend erbittert wird der Krieg gegen das Virus geführt. Auch Kinder müssen nun ihren Teil des harten Kampfes beitragen. Es nützt ja nichts.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-biontech-pfizer-impfstoff-kinder-100.html

Prediger in Deutschland, deren Predigen auch in Österreich gelten, warnen vor neuen Invasionswellen, während sich ihr Säckchen füllt. Das ist in Ordnung, denn es darf nicht die gesamte Wirtschaft den Bach hinabgehen. 

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_89669414/varianten-anteil-steigend-drosten-epidemiologische-lage-nicht-gut.html

Virologen-Pharisäer warnen präventiv über weitere Invasionswellen im kommenden Herbst, um die Hypochonder zu beruhigen. 

https://www.heute.at/s/virologin-warnt-schon-vor-neuer-corona-welle-im-herbst-100134977

Es ist alles vorbereitet, die Werkzeuge der Regierung sind vorhanden. Der Endsieg ist in unendlicher, aber doch greifbarer Ferne, der Weg des Dauer-Lockdowns muss nur noch bis zum Ende beschritten werden.  Kapituliert wird wie 1487 nicht noch einmal. Durchhalten. Verantwortung übernehmen. Geschlossenheit zeigen. Kämpfen. Verluste gehören dazu, auch der einsame Heldentod. Doch am Ende heben wir die Finger zum Sieg über unsere Freiheit.  Gläubige folgen den Botschaften mit einem Zeichen im Gesicht.

 

Dienstag
30
März 2021
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Wiener Neustadt im Ausnahmezustand.

 

Rauchermaske - Quarantäne

 

Wiener Neustadt befindet sich unter Quarantäne. Gesundheitsminister Anschober versicherte auch am Vorabend (23. März 2021) bei den aktuellen Gesprächen mit den Landeshauptleuten hinsichtlich der kommenden Maßnahmen, dass es ihm nur um die Gesundheit der Bürger ginge. Worum auch sonst, denn politische und wirtschaftliche Interessen können bei einem Mann wie ihm natürlich ausgeschlossen werden. Und bei allen anderen ebenfalls.

Kreativ wie er ist, will er „starke und effektive Gegenmaßnahmen“ setzen, gar von einer „Notbremse“ ist die Rede. Das Mittel dafür, so genannte „Lockdowns“, welche sich bislang bei der Zerschlagung des Mittelstandes, der gigantischen Umverteilung von Steuergeldern in die Hände weniger und dem sozialen, gesellschaftlichen und auch rechtsstaatlichen Niedergang bei gleichzeitiger Steigerung der von ihm kolportierten Zahlen bewährt hat, soll auch dieses Mal als probate Lösung herhalten.

Weil es zu einer angeblichen Überlastung des Gesundheitssystems kommen könne, wie er seit eh und je behauptet, ohne dass sich dies jemals ereignet hätte. Weil hier und da Zahlen gestiegen wären, weil eine „britische Mutation“ auf dem Vormarsch wäre. Diese soll sich in Niederösterreich zu 75%, im Burgenland gar zu 90% ausgebreitet haben. Anschober liebt einfach diese Zahlenspielereien, die absolut nichts aussagen. Das ist sein Job, und er bemüht sich redlich, um es seinen mutmaßlichen Auftraggebern recht zu machen. Dafür ist ihm nichts zu blöd. Er erhält auch Unterstützung von der SPÖ-Chefin Rendi-Wagner, angeblich in der Opposition befindlich.

https://www.diepresse.com/5954688/anschober-in-stark-betroffenen-regionen-notbremse-ziehen

Bezüglich der angeordneten Quarantäne von Wiener Neustadt berief sich Gesundheitsminister Anschober auf die so genannte Inzidenzzahl, welche seiner Ansicht nach zu hoch wäre. Diese Inzidenzzahl wird auf folgendem Wege berechnet: zuerst die (vermeintliche) Ermittlung von „Neuinfizierten“, welche durch die Gesamtbevölkerung dividiert und dann mit 100.000 multipliziert wird.

Wir wissen nicht, wer dieses Berechnungsmodell erfunden hat, aber so wurde es festgelegt, um an Ende eine Zahl zu erhalten, welche wiederum von jemandem bewertet wird. Von Anschober zum Beispiel, denn der scheint ja über gewisse Kompetenzen zu verfügen, die nicht immer für uns sichtbar sein müssen.

Deutlich ist, dass diese sog. Inzidenzzahlen freilich auf den Ergebnissen der PCR-Tests fußen, welche, nun ja, gewisse Schwächen hinsichtlich der Diagnose aufweisen. Das spielt für Anschober und die österreichische Bundesregierung allerdings keine Rolle, welche parallel dazu Alarmstimmungen verbreiteten und bei ihrer Spur der Verwüstung durchaus auch über Leichen gehen.

Dieser Betrug mit den sog. Inzidenzzahlen, und das ist eine schöne Umschreibung für ein gigantisches Verbrechen, ist in dem folgenden bei „RUBIKON“ erschienenen Artikel zusammengefasst und für jeden nachvollziehbar. Dieser bezieht sich zwar auf Deutschland, doch sind die Umstände die selben wie in Österreich:

https://www.rubikon.news/artikel/der-beweis

Für Wiener Neustadt hatten Gesundheitsminister Anschober und seine Helfer eine Inzidenzzahl von 488 „errechnet“. Die NÖN wusste am 5. März 2021 von der Zahl zu berichten, welche als Berechnungsgrundlage gedient hatte:

„Mit 309 aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen hat Wiener Neustadt am Donnerstag einen neuen Höchstwert erreicht.“

https://www.noen.at/wr-neustadt/wiener-neustadt-debatte-um-abriegelung-schneeberger-schreibt-anschober-wiener-neustadt-coronavirus-klaus-schneeberger-rudolf-anschober-redaktion-252089546#

Am 12. März wurde Wiener Neustadt unter kontrollierte Quarantäne gestellt. Die von Anschobers Zahlen belagerte Stadt glich danach zeitweise einer Geisterstadt. Nur wenige Menschen sind seither unterwegs, die Geschäfte sind leer, andere dagegen kümmern sich nicht um die offiziell kursierenden Gerüchte oder leben in ihrer Gleichgültigkeit. 

Für den 16. März 2021 wies die städtische Homepage 306 „infizierte Personen“ aus.

 

Fallzahlen WN - 16.03.2021

 

Eine Anfrage bei dem sog. „Covid-Team“ der Stadt Wiener Neustadt, wie sich die Zahl 306 zusammensetzt und wie viele Menschen sich von ihnen in ärztlicher Behandlung befinden, wurde am 17. März wie folgt beantwortet:

„Nach aktuellen Zahlen haben wir heute, 18.03.2021, 12:45 Uhr, 361 PCR-positiv getestete Personen in Quarantäne. 23 davon befinden sich laut unserem Wissenstand derzeit im Krankenhaus.“

Was lässt sich nun aus den genannten Zahlen ableiten?

Erst einmal soll eine schlagartig erhöhte Anzahl der Personen „PCR-positiv“ festgestellt worden sein, nämlich von 306 auf 361. Dies erscheint sogar logisch, weil die Masse der Bevölkerung von Wiener Neustadt nun plötzlich in die sog. Teststraßen ströhmt bzw. diese aufsuchen muss, um die Stadt mit einem Passierschein verlassen zu können. Mit der hohen Zunahme der Testungen erhöhen sich logischerweise auch die „PCR-positv“-Markierungen.

Von den genannten 361 Personen wurden laut „Covid-Team“ allerdings nur 23 als hospitalisiert und somit als krank gemeldet. 23 Personen von mehr als 45.000 Bewohnern. In Prozentzahlen umgelegt ergibt dies 0,051%.

Die Vorstellung, es mit einer echten Epidemie eines angeblichen neuen Virus zu tun zu haben, kommt auch in den offiziellen Zahlen nicht zum Ausdruck. Mit Stand vom 22. März wurde die Zahl der „infizierten Personen“ nur noch mit 315 angegeben – trotz einer beispiellosen Massentestung.

 

Fallzahlen WN - 22.03.2021

 

Wir wollten am 18. März von dem städtischen „Covid-Team“ nun wissen, aus welchen Gründen die besagten 23 Personen im Krankenhaus untergebracht, d.h. wir wollten etwas über die Umstände ihrer Aufenthalte erfahren.

Diese Frage, welche an das „Eingemachte“ geht, wurde uns bis zum heutigen Tag (24. März 2021) nicht beantwortet. Von einer Transparenz kann somit keine Rede sein. Und weil dem so ist, unterstellen wir den Verantwortlichen, dass eine korrekte Antwort die penetrant propagierte Bedrohungslage nicht bestätigen kann.

Wir wissen nicht, wie viele der 23 Patienten wegen „CoVid-19″ hospitalisiert wurden – möglicherweise kein einziger. Es handelt um Personen, welche sich aus anderen und ganz unterschiedlichen Gründen ins Krankenhaus haben begeben müssen, wo der PCR-Test dann allerdings diese Menschen als „positiv“ verortet hatte. Dies wurde auch von unseren internen Quellen bestätigt, welche von „Verdachtsfällen“ gesprochen hatten.

Vor der Verhängung der Quarantäne waren im Krankenhaus nur zwei Betten auf der Intensivstation mit „Covid-Patienten“ besetzt, wie es geheißen hatte. Über die tatsächliche Ursache war aber leider nichts zu erfahren.

 

 

Als Conclusio lässt sich somit feststellen, dass die große Masse der per PCR-Test detektierten und als „infiziert“ gemeldeten Personen gesund ist. Bei den restlichen Personen handelt es sich um „Verdachtsfälle“, wobei hier nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich unter ihnen der eine und vielleicht auch der andere Patient real eine Infektion zugezogen und daran erkrankt sein könnte. Das wissen wir aber nicht.

Am heutigen Tag, dem 24. März, wurden von der Bundesregierung und dem Gesundheitsministerium neue und schärfere Maßnahmen verkündet. Darunter nun auch Quarantäne-Bestimmungen für die Bezirke Wiener Neustadt und Neunkirchen. Begründet wurde dies mit den „steigenden“ Zahlen. Medial kolportiert wurde auch eine „übermäßige Belastung der Spitäler mit Corona-Intensivpatienten“, wofür uns kein Nachweis vorliegt. Gesundheitsminister Anschober hatte vor allem von „Prognosen“ gesprochen, also von Zahlenmodellen – und mehr nicht. Seine Berater sehen unterdessen nun junge Menschen gefährdet, mit anderen Worten: alle. Das musste noch einmal gesagt werden. 

Man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, wohin das führen wird. Es wird weiter ins Nichts führen, weil diese Maßnahmen aus verschiedenen Gründen niemals Erfolg haben können. Erfolg wird man nur bei der Generierung neuer „Fallzahlen“ haben, welche quasi selbst ernährt werden. Für einen Dauerzustand. Und den Impfstoff von Astra-Zeneca möchte man auch noch los werden. Wegen der Sorge um unsere Gesundheit und wegen der „Wissenschaft“, die seit einem Jahr keinen Widerspruch duldet. 

 

 

Mittwoch
24
März 2021
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Die Musik-Video-Ecke 71

 

„Make believe“ von HELTER SKELTER, Australien 1984:

 

 

(sowie „The party“ im Anschluss daran). 

 

Mittwoch
24
März 2021
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Stadttheater Wiener Neustadt

 

Es ist die übliche PR-Masche, auch ein Scheitern als Erfolg verkaufen zu wollen.

Das Wiener Neustädter Stadttheater, so heißt es in dem Beitrag auf der städtischen Homepage,

„…wird in den nächsten Jahren baulich saniert und organisatorisch neu aufgestellt“.

Das vermittelte erst einmal ein positives Gefühl. Der Zeitpunkt erschien auch günstig, weil das Theater wegen den Verordnungen ohnehin geschlossen ist. Allerdings überraschte die offenbar geplante Dauer der Sanierung.

„Die Wiedereröffnung des traditionsreichen Hauses erfolgt pünktlich zum 230-Jahr-Jubiläum im Herbst 2024.“

Pünktlich, aber erst in dreieinhalb Jahren. Unklar bleibt, was genau so viel Zeit in Anspruch nehmen soll, denn dies erfuhr der Leser trotz erwähnter Einzelheiten (Bühnentechnik, „Neuorganisation“ des Foyers und des „Publikumbereichs“, Verbesserung der Raumakustik usw.) nicht. Das macht mal eben viereinhalb Jahre ohne Spielbetrieb, und trotz einer Zeit massiver Einschränkungen. Das fand auch die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„In einer Zeit massiver Einschränkungen, die besonders auch die Kulturszene betreffen, wollen wir der Kultur in Niederösterreich Perspektiven bieten.“

Aber erst einmal nicht, soll hier erwähnt werden. Und das in einer Stadt, in welcher die kleine Kulturszene nicht nur massiv eingeschränkt wird, sondern überwiegend tot ist. Das zukünftige Stadttheater soll nun aber als Heilsbringer fungieren, dank einer elendlangen Sanierung, aber auch einer

„wirtschaftlichen Neuaufstellung“

und, man glaubt es kaum, mit einem

„eigenständigen künstlerischen Profil.“

Dies wurde begleitet von Phrasen, wie sie für Politiker üblich sind. „Hotspot der Landeskultur“ (Mikl-Leitner), „ganz wichtige Visitenkarte der Stadt“ (Bürgermeister Schneeberger), „fit für eine erfolgreiche kulturelle Zukunft“ (Schneeberger) etc. Also all das, was auch vor Jahren bereits dahergeredet worden war. Eher nur nebenbei erfuhr der Leser, dass die Stadt eine Partnerschaft mit den NÖ-Kulturbetrieben eingegangen war.

Erst in der zweiten Hälfte des Textes wurde deutlich, dass das Land NÖ (bzw. dessen Kulturorganisation) das Stadttheater mit der Mehrheit von 51% übernommen hatte. Da 49% des Stadttheaters bei der städtischen Kultur-GmbH verbleiben, wird eine neue GmbH gegründet werden, wieder mit Direktor und Leuten, die mitreden und mitverdienen wollen.

https://www.wiener-neustadt.at/de/stadt/aktuelles-detail/stadttheater_neu

Das alles ist ein Eingeständnis, dass die bisherigen städtischen Betreiber, die vor allem auf aufgeblasene Nichtigkeiten, PR und einer Unmenge an „Direktoren“ bzw. „Wichtigtuern“ gesetzt hatten, auf der ganzen Linie versagt haben.

Zukünftig wird man sich an das Land zu wenden haben. Allerdings sind die Zeiten schon lange vorbei, in welchen man als Non-Profit-Veranstalter für Regionalkultur läppische 1.200,- Euro (Vereins-Subvention ist hier bereits abgezogen) auf den Tisch gelegt hatte, um in Ruhe ein Programm abseits des Mainstreams und der ÖVP-nahen Volksbelustigung zu bringen. Allerdings sei hier noch festgestellt, dass es die SPÖ-Polit-Entourage gewesen war, welche zuletzt die Miete auch für arme Kulturschlucker mal eben um rund 600,- Euro erhöht und weitere Veranstaltungen verunmöglicht hatte.

 

 

Montag
22
März 2021
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Corona. Und das, was bleibt. Teil 27.

 

Rauchermaske27

 

In der folgenden Zeit, vor allem ab Januar 2021, wurden auch in offiziellen Quellen nach Verimpfungen plötzlich auftretende Krankheitsbilder gemeldet. Einige auch mit Todesfolge, wie in Norwegen:

https://legemiddelverket.no/nyheter/dodsfall-hos-sykehjemsbeboere-etter-koronavaksinering

Oder in Bayern:

https://www.infranken.de/ueberregional/bayern/sieben-corona-tote-in-miesbacher-pflegeheim-kam-covid-19-impfung-zu-spaet-art-5151690

 

Bei einer hoch betagten Dame aus der Schweiz soll es sich nach der Verimpfung um einen natürlichen Tod gehandelt haben.

https://www.kleinezeitung.at/international/corona/5917205/Natuerlicher-Tod-mit-91_Kein-Zusammenhang-zwischen-Todesfall-und

Dies sind nur Beispiele, bei denen sich die Behörden darum bemühten, diese Fälle als Einzelfälle zu deklarieren und einen Zusammenhang mit der Verimpfung von sich zu weisen.

Eine Sammlung der zahlreichen „Einzelfälle“ gibt es hier:

http://blauerbote.com/2021/02/15/impf-tod-update/

Und hier:

http://blauerbote.com/2021/03/05/das-sterben-nach-der-impfung/

http://blauerbote.com/2021/03/12/impf-update-todesfaelle/

https://corona-transition.org/von-knapp-zehn-millionen-geimpften-starben-in-grossbritannien-bis-jetzt-244

http://blauerbote.com/2021/02/14/tod-nach-corona-impfung-2/

Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass jeglicher Impfstoff für ein Individuum ein Risiko bergen kann, ob es sich nun um ein Vakzin gegen Zecken, Masern, Influenza oder sonstwas handelt. Das heißt, dass ungewünschte Nebenwirkungen durchaus auftreten können, wenn auch nicht massenhaft. Das ließe die Frage zu, ob da nicht etwas aufgebauscht werden würde.

Diese Frage lässt sich insofern beantworten, dass die Behörden und die Pharmakonzerne wesentliche Aspekte erst gar nicht kommunizieren.

https://multipolar-magazin.de/artikel/die-dritte-welle-impfrisiko

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/mit-diesen-nebenwirkungen-ist-zu-rechnen-122462/seite/alle/

https://www.corodok.de/zu-risiken-nebenwirkungen/

https://www.nachdenkseiten.de/?p=65607

https://www.rubikon.news/artikel/das-impf-risiko

https://www.rubikon.news/artikel/gefahr-aus-der-spritze

Gleichzeitig wurde und wird penetrant behauptet, dass zwischen den Todesfällen von geimpften Probanden und der Verimpfung kein Zusammenhang bestehen würde. Vieles kann behauptet, es muss aber auch belegt werden können. Just daran besteht aber nur wenig Interesse:

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Kaum-Obduktionen-bei-Covid-19-Todesfaellen-in-MV,coronavirus4312.html

Dieses Verhalten kennen wir bereits. Vor einem Jahr hatte es geheißen, dass das Virus neu, sehr ansteckend und tödlich sein soll, weswegen wegen der Gefährlichkeit es nicht genau untersucht werden sollte, sprich: keine Obduktionen der Verstorbenen. (Während gleichzeitig mit der Nicht-Untersuchung ein PCR-Test auf den Markt geworfen und an Impfstoffen gebastelt wurde). Heute soll abermals nicht genauer untersucht und festgestellt werden, um etwas über Impfschäden zu erfahren.

Als menschliches Versuchskaninchen ist es nicht unbedingt notwendig, etwas über das Phänomen Virus in Erfahrung zu bringen, es reicht aus, das Verhalten der Akteure aus Politik, Behörden, Pharmaindustrie, Massenmedien, Mediziner-Lobby wahrzunehmen. Wir entdecken, wie mit Doppelstandards gearbeitet wird. Während auf der einen Seite von Toten geredet wird, welche mit, an oder gar durch „Corona“ verstorben sein sollen, ohne das Feststellungsverfahren tatsächlich belegen zu können und die Umstände wie Vorerkrankungen benennen zu wollen, wird dies nach einer Verimpfung umgekehrt dargestellt. An oder gar durch Impfung existiert nicht, hier sollen nun Vorerkrankungen oder der „natürliche Tod“ als pauschale Ursache herhalten.

Auf einer Bundespresskonferenz in Berlin vom Januar 2021 wurde der Doppelstandard, welcher dort allerdings so etwas wie einem Gewohnheitsrecht entspricht, nochmal eindrücklich dargelegt. Dort sah man auch ohne Untersuchung keinen Zusammenhang zwischen Verimpfung und den nachfolgenden Todesfällen bzw. man hielt dies für unwahrscheinlich. Die Erbringung eines Nachweises? Unnötig. 

BPK Impftod

 

https://youtu.be/-VoE-LXBASU

 

In der Kommentarspalte stellte eine Gabriele Werner richtig fest:

„Seltsam: vor der Impfung sind alle an Corona gestorben, nach der Impfung sterben alle an Vorerkrankungen.“

Die Bundespressekonferenz ist allerdings kaum als Forum bekannt, welches Informationen verteilt, sondern vor allem diese verhindert – und lügt, dass sich die Balken biegen. Es sind die selben Leute, welche die Geschichte von „Corona“ erzählen, nachdem sie am Vortag die von Berlin finanzierten Terroristen in Syrien als „Rebellen“ verklärt hatten. Seriös ist nichts an ihnen.  

 

Donnerstag
18
März 2021
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