Die Musik-Video-Ecke – 2

 

16 HORSEPOWER mit „Heart and Soul“, einer Coverversion der gleichnamigen Nummer von JOY DIVISION. 

 

 

Und hier das Original aus dem Jahre 1980 von JOY DIVISION.

 

 

 

Mittwoch
24
August 2016

Kleine Propagandaübersicht – 9/2/2016.

 

Ratte 0

 

 

„Griechenlands linker Starrebell startet europäische Bewegung.“ KURIER, 9. Februar 2016.

Gemeint war hier der ehemalige Finanzminister von Griechenland, Varoufakis, der sich nicht hatte von der Troika hatte erpressen lassen wollen. Deswegen war er nun ein „Rebell“. Griechenland hatte so gut wie keine Hilfe erhalten, sondern zu etwa 90% das internationale Großkapital. Dieses Faktum aufzuzeigen hatte ihn bei den „Rechten“ gleich als „links“ positionieren lassen.

http://kurier.at/politik/ausland/griechenlands-linker-starrebell-yanis-varoufakis-startet-europaeische-bewegung/179.795.928

 

„Bosnien-Herzegowina. EU-Euphorie sinkt schon vor Beitrittsantrag.“ KURIER, 9. Februar 2016.

Bosnien-Herzegowina ist als Staat kaum überlebensfähig. Und das war durchaus beabsichtigt.

http://kurier.at/politik/ausland/sebastian-kurz-auf-balkan-reise-eu-euphorie-sinkt-schon-vor-beitrittsantrag/179.792.082

 

„Hillary Clinton hat Angst vor dem tiefen Fall.“ KURIER, 9. Februar 2016.

Die Clintons „passen“ zu Bosnien, hatte doch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton die Zerschlagung der Bundesrepublik Jugoslawien und den Krieg gegen Serbien einschließlich des Einsatzes von Al-Kaida-Truppen in Bosnien zu verantworten. Hier versuchte er seine Frau zu unterstützen, gleichfalls eine Verbrecherin – die von Demokratie weit entfernte „Demokratin“ Hillary Clinton.

http://www.pressreader.com/austria/kurier/20160209/281651074150972

 

„Ruf nach griechischer Marine.“ KURIER, 9. Februar 2016.

Die mittlerweile ehemalige österreichische Innenministerin Mikl-Leitner durfte noch einmal ihre erschreckende Inkompetenz und Weltfremdheit demonstrieren.

http://www.pressreader.com/austria/kurier/20160209/281616714412604

 

„Kein Durchbruch bei Merkels neuem Bittgang nach Ankara.“ KURIER, 9. Februar 2016.

Lieber innerhalb der „Flüchtlingskrise“ eine Unterstützung der verbrecherischen Regierung der Türkei als den Krieg in Syrien zu beenden – die deutsche Bundeskanzlerin Merkel als US-Lieblingsvasall auf Kurs. Der Redakteur Walter Friedl mochte dem nicht nachstehen und schob den syrischen Regierungschef Assad als „Machthaber“ sowie „russische Bombardements“ ein, welche angeblich Schuld an neuen Flüchtlingen wären. Terroristen kamen bei ihm nicht vor. Lachhaft ein Zitat Merkels in Bezug auf das türkische Regime, dass jedes Land das Recht habe, gegen Terrorismus vorzugehen. Ein Recht, welches sie dem Staat Syrien allerdings absprach.

http://kurier.at/politik/ausland/fluechtlinge-merkels-neuer-bittgang-nach-ankara/179.841.131

http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/KUR/20160209/kein-durchbruch-bei-merkels-neuem-b/0750850820730690820952016%2002091921070069.html

 

„Dramatische Situation in syrischer Grenzregion.“ KURIER, 9. Februar 2016.

Auch Michael Hammerl weiß, was sich für ein transatlantische Blättchen wie den KURIER gehört. Die syrische Armee und die russischen Hilfstruppen sind Schuld am Krieg im Raum Aleppo, wo sich ansonsten nur „oppositionelle Streitkräfte“ befinden würden. Al-Kaida ist Opposition.

http://www.pressreader.com/austria/kurier/20160209/281625304347196

 

„Merkel „entsetzt“ über russische Angriffe in Syrien.“ STANDARD, 9. Februar 2016.

Heucheln will gelernt sein, ist aber eine unabdingbare Voraussetzung als treue US-Statthalterin in Deutschland. Sogar das angebliche Zweifeln an Friedensgesprächen war gelogen, da sie der Kriegspartei zur Intervention Syriens angehört. Auch sie gehört vor ein internationales Gericht angeklagt und abgeurteilt.

http://derstandard.at/2000030603224/Merkel-entsetzt-ueber-russische-Angriffe-in-Syrien

 

„Kein Monat mehr ohne Ahmet.“ STANDARD, 9. Februar 2016.

Die Türkei führt einen Proxy-Krieg gegen Syrien und auch gegen Kurden, weswegen viele Menschen auf der Flucht sind. Deswegen soll der Türkei geholfen werden. Logisch. Dank Merkel, dank der EU. Und mit drei Milliarden Euro ließen sich wieder viele neue Söldner und Terroristen anheuern, die seit dem russischen Engagement in Syrien einen gewissen Schwund erlitten hatten.

http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/STA/20160209/kein-monat-mehr-ohne-ahmet/0830840650780680650820680%209520160209194003143520052.html

 

„Golfstaaten zeigen Flagge im Anti-IS-Kampf.“ STANDARD, 9. Februar 2016.

Das ist natürlich Quatsch, wird im STANDARD aber für „bare Münze“ verkauft.

http://derstandard.at/2000030603559/Golfstaaten-zeigen-Flagge-im-Anti-IS-Kampf

 

„Schüsse an innerkoreanischer Grenze.“ STANDARD, 9. Februar 2016.

Nordkorea ist nicht wichtig für die Strategen in Washington, China dagegen sehr wohl. Die Konzentration der US-Hegemonie auf den asiatischen Raum – und gegen China – wird zu Konflikten führen, weswegen Geplänkel um Nordkorea – und im Zuge dessen der Aufbau einer Raketenabwehr in Südkorea zwecks gewünschter Erstschlagsmöglichkeit – äußerst willkommen sind. Das Geplänkel muss dabei nicht unbedingt real existieren, was die USA beim „Tonkin-Vorfall zur Eskalation des Vietnam-Krieges bereits vorgemacht hatten. Mit nicht existierenden Patrouillenbooten. Das ist jedem klar, vom STANDARD abgesehen.

http://derstandard.at/2000030558290/Suedkorea-feuerte-Warnschuesse-auf-nordkoreanisches-Patrouillenboot

 

„Wien spielt im Zentrum mit.“ STANDARD, 9. Februar 2016.

Auch Thomas Mayer nutzte beim Thema Flüchtlingspolitik die Gelegenheit, in Syrien die syrische Armee und russische Luftangriffe als eskalierende Umstände hinzustellen.

http://derstandard.at/2000030604271/Fluechtlingspolitik-Wien-spielt-im-Zentrum-mit

 

„Merkels türkische Dilemma.“ PRESSE, 9. Februar 2016.

Jürgen Streihammer, Wolfgang Böhm und Benedikt Kommenda hier mit einer vereinten Darstellung, nach welcher Menschen – Flüchtlinge – nicht einfach nur vor dem Krieg fliehen, nein, sie würden vor den Angriffen des „Assad-Regimes“ fliehen und vor der russischen Luftwaffe. Also ganz so, als wäre der Versuch der syrischen Regierung, den von Söldnern und Terroristen besetzten Ostteil der syrischen Stadt Aleppo zurückzugewinnen, illegal. Die salafistischen Banden kamen auch bei ihnen nicht vor, wie ganz offensichtlich von ihren kriminellen Auftraggebern in Übersee erwünscht. Ansonsten der übliche wertlose Informationsmüll ohne Nennung der tatsächlichen Verhältnisse.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4921662/Fluchtlinge_Merkels-turkisches-Dilemma-

 

„Erdogan wird die Flüchtlingskrise nicht für Europa lösen.“ PRESSE, 9. Februar 2016.

Natürlich nicht, denn dieser weiß, dass er nur einer von mehreren Tätern ist. Und so lange über allem eine übergeordnete Ordnungsmacht mit den Haupttätern wacht, werden auch kleine Erpressungen untereinander weitgehend toleriert. Was uns sehr belustigt hatte, war der folgende Satz von Ultsch: „Drittens sollte die EU, wenn sie ihren Idealen und dem Völkerrecht treu bleiben will…“

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/4921636/Erdogan-wird-die-Fluchtlingskrise-nicht-fur-Europa-losen

 

„Eine Stadt erwartet ihren Untergang.“ PRESSE, 9. Februar 2016.

Alfred Hackensberger hatte schon immer Sinn für das Theatralische, weswegen wir ihn uns auch im Propagandaministerium in Berlin 1945 vorstellen können. Sie hätten ihn dort geliebt. In seiner Propagandageschichte ließ er auch keinen Zweifel, vor wem die Syrer fliehen würden: vor den russischen Horden, die dieses Mal auf dem Luftwege kämen. Hackensberger sorgte sich sehr um die Terroristen, die er als „Rebellen“ bezeichnete, damit er nicht zu sehr als Terroristen nahe stehender Propagandist dastehen würde. Deren Versorgungsroute aus der Türkei wurde von der syrischen Armee gekappt. Und auch zum „IS“ und damit angeblich zum Benzin, obwohl, wie Hackensberger dümmlich anmerkte, seine „Rebellen“ die Leute von der „IS“ bekämpfen würden – „eigentlich“. Deren Nachschub übrigens auch aus der Türkei kommt. Hackensberger tat verärgert, denn die Terroristen hätten nun mit Versorgungsengpässen zu rechnen. Deswegen bot er alles auf, um die Realitäten zu verzerren und umzulügen: „niemand wolle in die Hände des Regimes fallen…“, Flucht vor der syrischen Armee, die Weißhelm-Organisation der vom Ausland bezahlten Söldner als Hort des Guten, die Not der Bevölkerung wegen syrischer Armee und russischen Kampfjets, Fassbomben etc. Doch ganz am Ende stand Resignation, wobei Hackensberger einen Terroristen sprechen ließ, den er möglicherweise auf einer Facebook-Seite aufgestöbert hatte. Und zum Schluss wieder das Theatralische: „Die Welt soll bitte die Menschen in Aleppo nicht vergessen.“

Nur: von welchen „Menschen“ war hier die Rede? Der zitierte Ismail gehört nicht zu den guten Menschen.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4921657/Syrien_Eine-Stadt-erwartet-ihren-Untergang

 

„Abwehrraketen als Exportschlager?“ PRESSE, 9. Februar 2016.

Von der dämlichen Überschrift abgesehen: natürlich wäre es ein gutes Geschäft für die US-Rüstungsindustrie, vor allem wenn Südkorea die zukünftigen Operationsmöglichkeiten der US-Amerikaner auch bezahlt. Wegen der Sicherheit natürlich. Weil Nordkorea immer wieder „provozieren“ würde. Wie überhaupt alle Länder, die seit Ende des 2. Weltkrieges, ständig „provoziert“ hätten, um anschließend zusammengebombt und gekapert zu werden. Hier wurde unter anderem damit argumentiert, dass die entgegen den Waffenstillstandsbedingungen nach Korea-Krieg immer noch im Süden stationierten 29.000 US-Soldaten „geschützt“ werden sollten. Burkhard Bischof von der PRESSE weiß, was von ihm verlangt wird.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4921658/Analyse_Abwehrrakten-als-Exportschlager-?direct=4922265&_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/4922265/index.do&selChannel=&from=articlemore

 

Ratte 0

 

 

Dienstag
23
August 2016

Brüssel, März 2016 – Ein Kommentar. Teil 20.

 

Grotesk war auch die Geschichte um die Abschiebung von Ibrahim El-Bakraoui. Den türkischen Angaben nach soll er am 14. Juli 2015 in ein Flugzeug nach Europa gesetzt worden sein. Aber nicht nach Brüssel, sondern trotz belgischer Staatsbürgerschaft ins niederländische Amsterdam. Angeblich soll es sich El-Bakraoui selbst ausgesucht haben – ein freundlicher Zug der türkischen Behörden.

https://en.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_El_Bakraoui

 

Darüber, was nach seiner Ankunft mit der Pegasus-Airline in Amsterdam geschah oder vielmehr nicht geschah, wurden mehrere „Informationen“ in die Welt gesetzt, die nicht viel mehr als Gerede zum Inhalt hatten. Denn wirklich konkret war nichts. Mal soll El-Bakraoui nach Belgien überstellt, dort aber frei gelassen worden sein, mal soll sich die niederländische Polizei nicht zuständig gefühlt haben, da sie aus Brüssel keine Instruktionen erhalten habe. Wie auch immer, es änderte nichts an dem Umstand, dass Ibrahim El-Bakraoui die Möglichkeit bekommen haben soll, sich aus dem Staub zu machen. (Wenn auch kaum real).

Wäre El-Bakraoui nach Brüssel beordert worden, hätte er dort von der Polizei empfangen werden müssen. Nicht nur wegen der Abschiebung aus der Türkei, sondern weil er gegen die Bewährungsauflagen verstoßen hatte und gesucht wurde. Fluglinien gehören zu den von allen Seiten bestens überwachten Transportmitteln, dort wird nichts „übersehen“.

Die Geschichte wäre in seinem Fall allerdings zu Ende gewesen, woran es ganz augenscheinlich kein Interesse gegeben hatte. Die Abschiebung aus der Türkei in die Niederlande diente als Schlupfloch, um El-Bakraoui nach seinem Auftritt in der Türkei wieder verschwinden zu lassen. Bei einer Landung in Brüssel wäre zu offensichtlich gewesen, dass die belgischen Sicherheitsbehörden ihr eigenes Spielchen spielten, auch wenn die Verlegung nach Amsterdam und die dortige Untätigkeit der Polizei gleichfalls wenig Vertrauen an der Richtigkeit der Darstellung erweckten.  

 

 

Folglich musste von den belgischen Behörden etwas erklärt werden, was nicht zu erklären war. Die türkische Regierung putzte sich allerdings in diesem medialen Terrorplot ab, indem sie angegeben hatte, die belgischen Behörden bezüglich der ersten Abschiebung vom 14. Juli 2015 informiert zu haben. Einmal, zweimal, dreimal – es spielt keine Rolle. Auf jeden Fall soll die belgische Botschaft in der Türkei informiert und dort ein Verbindungsoffizier mit dieser Angelegenheit betraut worden sein. Und der habe dann geschlampt, wie immer bei solchen Anlässen geschlampt zu werden scheint. Das wurde dann als „Fahndungspanne“ bezeichnet. Es wurden alle zuständigen Behörden informiert, dann aber… nicht ausführlich oder gar rechtzeitig genug.

http://www.nzz.ch/international/terror-in-bruessel/anschlaege-in-bruessel-streit-ueber-fahndungspanne-ld.9929

 

Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen ließen sich konkrete Verantwortlichkeiten verwässern. Da habe dann wohl jeder etwas „Schuld“ gehabt, wenn auch eine einzelne unbekannte Figur in Gestalt eines belgischen Verbindungsoffiziers mehr als alle anderen. Denn der habe schließlich wochenlang geschlampt, was so zwar nicht genannt wurde, dies aber auch noch innerhalb einer ganzen Kette von „unglücklichen Zufällen und Versäumnissen“.

Der Verweis, dass ein angeblicher Terrorismusverdacht – ohnehin ein Witz – zu spät kommuniziert worden wäre, war geradezu frech. Denn El-Bakraoui war aus anderen Gründen zur Fahndung ausgeschrieben gewesen. Die belgischen Sicherheitsbehörden hatten nach den Anschlägen in Brüssel ohnehin in dieser Angelegenheit das Maul gehalten, denn es war die Türkei gewesen, welche das vermeintliche Versagen auf das Tablett gebracht hatten.

Da wäre dem Mann in der belgischen Botschaft „ein Fehler“ passiert, doch wurde in Medien auch erwähnt, dass die Meldung über El-Bakraoui am 29. Juni nach Brüssel geschickt worden wäre – also immerhin noch zwei Wochen vor dem Flug nach Europa. Noch e i n Fehler?

http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/athener-polizei-hatte-plaene-zu-bruessel-anschlag-entdeckt–119985949.html

http://www.dw.com/de/bericht-athener-polizei-hatte-pl%C3%A4ne-zu-br%C3%BCssel-anschlag-entdeckt/a-19143437

 

Auch im Artikel der „Finacial Times“ wurde deutlich, wie Schuldzuweisungen hin und her geschoben wurden, ganz ohne konkrete Konsequenzen. Diese angebliche „Fahndungspanne“, die unmöglich eine (von allen Seiten gleichzeitige) sein konnte, und das Spiel über Bande mit den türkischen Sicherheitsbehörden, dienten einzig und allein dazu, den vorbestraften Kriminellen Ibrahim El-Bakraoui glaubwürdig in einer Cover-Story einzubinden. So sinnlos dessen Aufenthalt in Gaziantep auch gewesen sein mag, übrig bleiben sollte das Konstrukt „IS-Jihadist“. Zwar gab es dafür keinen Beweis wie es auch zuvor keinen Beweis gegeben hatte, aber es war das einzige, was die belgischen Behörden als angebliche Vorgeschichte in die Menge werfen konnten. Es war besser als nichts, um ihn in der Rolle als angeblichen Selbstmordattentäter hinzustellen.

http://www.ft.com/cms/s/0/65c89c22-f1cb-11e5-aff5-19b4e253664a.html#axzz4GqWQJlNK

 

Die Taktik der Polizei und Geheimdienste, im Zuge von angeblichen Ungeschicklichkeiten und Pannen eine falsche Geschichte zu platzieren, um diese über ihre Handlanger in den Massenmedien bis zur Erschöpfung wiederholen zu lassen, ist ein alter Hut. Und sie ist täglich präsent.

 

Verlogen. 

 

 

Eine Legende um die zweite Abschiebung vom 25. August 2015 – das wurde ganz konkret genannt – wurde erst gar nicht geschaffen bzw. nicht in die Medien transportiert. El-Bakraoui wieder unterwegs, aber niemanden soll es angeblich interessiert haben. Trotz Nutzung des Luftweges, denn seine Ankunft soll auf dem Flughafen Antalya festgestellt worden sein. Sollen auch hier viele gleichzeitige „Fehler“ und „Zufälle“ ihre Finger im Spiel gehabt haben?

http://www.dailysabah.com/war-on-terror/2016/03/24/brussels-attacks-suspect-ibrahim-el-bakraoui-was-not-deported-twice-senior-turkish-official

 

Es war sicherlich geschickter, diesen Aspekt erst gar nicht in den westlichen Massenmedien zu erwähnen. Es hätte jemanden doch etwas auffallen können.

 

 

Donnerstag
18
August 2016

Die Musik-Video-Ecke – 1

 

Den Anfang macht POP WILL EAT ITSELF mit „There is no love between us anymore“ aus dem Jahre 1987/88.

 

 

Und hier, in besserer Qualität, die aufgeblasene Version:

 

 

 

Und nicht zu vergessen jene Version von der John-Peel-Session:

 

 

 

Mittwoch
17
August 2016

Kleine Propagandaübersicht – 8/2/2016.

 

Ratte 0

 

 

„50.000 Flüchtlinge sitzen fest.“ KURIER, 8. Februar 2016.

Natürlich saßen viel mehr Flüchtlinge fest, doch meinte Schocher nur jene im Raum Aleppo. Um welche Flüchtlinge es sich gehandelt haben könnte, wurde hier nicht aufgeklärt. Leider gab es hier nicht genannte hinweise, dass sich unter ihnen große Teile der Angehörigen der einzelnen Terroristenverbände befanden, denn die meisten anderen waren bereits geflohen. Hier könnte auch das Motiv der türkischen Grenzsperrung zu finden sein, diese Flüchtlinge in Syrien zu belassen, damit die Terroristen ebenfalls dort verbleiben.

Stefan Schocher gab ansonsten die bekannte Sicht des NATO-Staates Türkei wider sowie das Verbal-Geplänkel der Golf-Diktaturen. Obwohl in und um Aleppo vor allem Al Kaida-Truppen und ihre Verbündeten zu finden waren, deklarierte Schocher wie gewohnt deren besetzte Territorien als „Rebellengebiete“.

http://kurier.at/politik/ausland/tuerkei-haelt-die-grenze-zu-syrien-geschlossen/179.614.908

 

„Gesucht: 55 Mio. Reisedokumente“. KURIER, 8. Februar 2016.

Im Jahr 2015 sollen in der EU angeblich 35 Mio. Reisedokumente verloren gegangen sein. Leider wurde nicht geklärt, wie das möglich sein kann oder ob es sich hierbei um eine Nachrichten-Ente handelte. Wenn nicht, sollte eine polizeiliche Untersuchung sofort angesetzt werden, inklusiv innerhalb der eigenen Behörden.

http://kurier.at/chronik/oesterreich/interpol-fahndet-nach-55-millionen-reisepaessen/179.595.142

 

„Nordkorea zündet die nächste Eskalationsstufe.“ STANDARD, 8. Februar 2016.

Und die nennt sich Satellit, wie Fabian Kretschmer in Seoul beobachtet haben will. Irgendwelche Fakten waren aber offenbar nicht aufzutreiben, von einem Gefühl der Bedrohung bei der südkoreanischen Regierung abgesehen. Deswegen möchte Seoul eines dieser chicen US-Raketenabfangsysteme, weil 30.000 US-Soldaten im Land, die nach dem damaligen Waffenstillstand entgegen des Vertrages nie abgezogen worden waren, das Bedrohungsgefühl nicht mehr kompensieren können. Die wurden in den westlichen Massenmedien allerdings nie als Bedrohung dargestellt. In Nordkorea kann man sich allerdings noch sehr gut daran erinnern, wer den Korea-Krieg initiiert hatte. Einen Friedensvertrag, den Nordkorea möchte, gibt es bis heute nicht.

http://derstandard.at/2000030535396/Nordkorea-zuendet-die-naechste-Eskalationsstufe

 

„Ehrgeiziger Friedensplan für Afghanistan“. STANDARD, 8. Februar 2016.

Der Kriegsplan 2001 der USA für Afghanistan war schließlich auch ehrgeizig gewesen. Doch wer sind die Taliban? Und wie nennt sich der bewaffnete Widerstand gegenüber den ausländischen Okkupanten und seinen Marionetten? Auch „Taliban“? Aber ist dies nicht gleichgültig? Die Militärbasen sind errichtet, das Drogengeschäft aufgeteilt und die Afghanen selbst können sich – aus rein kolonialer Sicht – auch gegenseitig totschlagen.

http://derstandard.at/2000030540185/Ehrgeiziger-Friedensplan-fuer-Afghanistan

 

„Zehntausende an Grenze zur Türkei gestrandet.“ STANDARD, 8. Februar 2016.

Dieser Artikel lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Syrien habe als Regierung ein Regime. Menschen wären in Syrien auf der Flucht wegen der Militäroperationen der syrischen Armee und ihren russischen Verbündeten. Der STANDARD hat als Quelle die Propaganda-Agentur SOHR. Aleppo, eine syrische Großstadt, deren größter Teil von der syrischen Regierung gehalten wird, sei gar nicht Syrien, weil sie kurz vor „dem Fall“ stünde. Terroristen wären unsichtbar und wurden daher nicht erwähnt. Bei den Diktaturen Saudi-Arabien, Bahrain und die VAE würde es sich um „Staaten“ handeln.

Der Link war leider nicht mehr auffindbar. Hier eine Alternative, da die Inhalte ohnehin alle gleich sind:

http://www.derwesten.de/politik/zehntausende-an-grenze-zur-tuerkei-gestrandet-aimp-id11542664.html

 

„Schon 50.000 Syrer an der Grenze zur Türkei gestrandet.“ PRESSE, 8. Februar 2016.

Für die PRESSE durfte Susanne Güsten die ihr vorgegebenen Text-Bausteine zusammenfügen. So sollte der Eindruck vermieden werden, dass die syrische Regierung den Großteil Aleppos noch kontrolliert. Es sollte der Eindruck entstehen, als würde syrische Bevölkerung vor der syrischen Armee fliehen. Bei der Regierung in Damaskus würde es sich um ein Regime handeln, aber nicht bei jener in Ankara. Terroristen und ausländische Söldner wären „Rebellen“.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4920924/Schon-50000-Syrer-an-Grenze-zur-Turkei-gestrandet

 

Ratte 0

 

 

Dienstag
16
August 2016

Brüssel, März 2016 – Ein Kommentar. Teil 19.

 

Wie wir im vorherigen Teil vorgeführt haben, passt auch die Legende um Khalid und Ibrahim El-Bakraoui nicht zusammen. Wir müssen in Betracht ziehen, dass die El-Bakraoui-Brüder nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis als Spitzel oder V-Männer für die Polizei oder den Geheimdienst gearbeitet haben und schlußendlich für das zukünftige Ereignis positioniert worden sein könnten.

Ob Khalid El-Bakraoui das Haus in Charleroi und die Wohnung im Brüsseler Stadtteil tatsächlich angemietet hatte, können wir aus der Ferne nicht feststellen. Viele Fragen bleiben offen, aber es fehlt auch ein Nachweis für die Behauptung der Polizei. Hinter der falschen Identität „Ibrahim Maaroufi“, welche das Haus in Charleroi angemietet haben soll, kann sich eine ganz andere Person verbergen. In dieser verlogenen Attentäter-Geschichte sind einige Variationen denkbar.

 

Den Vogel hatte allerdings die angebliche Episode um Ibrahim El-Bakraoui in der Türkei abgeschossen. Auch diese war in den Medien erzählt, aber natürlich nicht in auch nur einem einzigen der wenigen Details hinterfragt worden. Das ist nicht neu, das ist normal in einer verkommenen Medienlandschaft, die einzig und allein nur als Sprachrohr jener dient, von denen sie bezahlt werden.

Laut dieser Erzählung soll Ibrahim El-Bakraoui im Juni 2015 in der Türkei angeblich verhaftet worden sein. Diese Meldung hatte beispielsweise der STANDARD am 24. März 2016 in ihrer Printausgabe gebracht, wenn auch nur grob dargestellt – „Anschläge im Netzwerk der Paris-Attentäter.“

 

Diese Verhaftung El-Bakraouis durch die türkische Polizei wäre am 11. Juni 2016 in der Stadt Gaziantep erfolgt. „Nahe der syrischen Grenze“, wie in den Medien gerne zugefügt wurde, um einen Zusammenhang nahe zu legen, von dem wir nichts wissen. Natürlich befindet sich Gaziantep in relativer Nähe zur Grenze nach Syrien, allerdings besagt dieser Umstand nichts. Es bekam nur eine gewisse in den Raum gestellte Bedeutung im Zusammenhang mit dem angeblichen Grund seiner Festnahme. Ibrahim El-Bakraoui wurde von den türkischen Behörden als „ausländischer Kämpfer“ bezeichnet. Daraus wurde schließlich eine Verbindung zur Terrororganisation „IS“ konstruiert, zu welcher er habe angeblich reisen wollen.

Als Beispiel hier erneut ein Artikel vom STANDARD, nach welchem sich El-Bakraoui gar 2014 dem „IS“ in „Syrien oder dem Irak“ angeschlossen haben soll. Doch gibt es weder für das Jahr 2014 einen Beweis noch für einen „Anschluss“ El-Bakraouis an die multinationale Salafisten-Söldner-Truppe „IS“. Wie der STANDARD erfanden auch die übrigen Massenmedien eine Legende, um sie in einen gewünschten übergeordneten Kontext unterzubringen.

Zahlreiche offene Fragen nach Brüssel-Anschlag. STANDARD-Online, 1. April 2016.

http://derstandard.at/2000034004547/Bruessel-AnschlagWeiterhin-viele-offene-Fragen

 

Die Umstände seiner angeblichen Verhaftung wurden nirgends genannt. Ebenso fehlte die Angabe einer Beweislage für die Behauptung der türkischen Behörden. Über Medien wurde einzig ein Scan des Ausweises von Ibrahim El-Bakraoui publiziert, welches die türkische Polizei erfasst haben soll, sowie ein Polizeifoto. Das besagt nicht viel, außer, dass dieses Material von der Polizei den Medien zugespielt worden war.

 

1458838692582

Ausweis von Ibrahim El-Bakraoui mit ausgeschwärzter Ausweisnummer. Quelle: Daily Sabah). 

 

Damit sollte natürlich bewiesen werden, dass es so und nicht anders gewesen wäre. Mag die Verhaftung auf ein reales Ereignis zurückzuführen sein, so bleibt die Intention eines Ibrahim El-Bakraoui unklar.

 

24a55a2f-31c3-4e69-9ce9-1dda4aec900a

Ein gut gelaunter Ibrahim El-Bakraoui bei der türkischen Polizei. (Quelle: Keystone, NZZ). 

 

Die Angaben der türkischen Behörden sind allerdings grundsätzlich alles andere als vertrauenswürdig und in diesem Fall sogar vollkommen unglaubwürdig. Der Staat Türkei führt Krieg gegen den Staat Syrien sowie gegen die Kurden und bedient sich dabei sämtlichen in diesem Raum vorhandenen Terrororganisationen, Söldnerformationen und Freischärlern, einschließlich der stärksten Verbände „Nusra-Front“ und „IS“. Die Türkei ist der „Joint Operations Room Turkey“ aller Mächte (USA, Katar usw.), welche den Krieg gegen Syrien führen. Der NATO-Staat dient hierbei als logistische Drehscheibe für die nördlichen Operationsgebiete. 

Hierbei sind auch die als „ausländische Kämpfer“ bezeichneten europäischen Söldner und Freiwilligen ein Bestandteil der türkischen Kriegsführung und ihrer Verbündeten. Es handelt sich demnach um eine lächerliche Groteske, in diesem Raum plötzlich einen Ibrahim El-Bakraoui als „ausländischen Kämpfer“ festgenommen zu haben, wo alle anderen ausländischen Kämpfer nicht verhaftet, sondern ausgebildet, bezahlt und ausgerüstet werden, um anschließend an die Front zu fahren.

 

(Die türkische Regierung Hand in Hand mit IS-Terroristen in der Provinz Gaziantep. Im Zuge eines „Import-Export“-Geschäftes wurden und werden nicht nur aus Syrien gestohlenes Öl, Kunstschätze, demontierte Industrieanlagen verscherbelt, sondern auch gefangene Frauen und Kinder).

https://de.gatestoneinstitute.org/7153/tuerkei-isis-sklaven

 

Es wurde auch nirgends berichtet, dass El-Bakraoui, dieser „Kämpfer“, zum „Kämpfen“ gekommen wäre, er soll nur in Gaziantep gewesen sein, inmitten Militärs, Polizei und Geheimdienste. Es gab keine Informationen darüber, was der Mann dort gemacht und gewollt haben soll, es wurde einzig unterstellt.

SPIEGEL-Online hatte sich auf die US-Nachrichtenagentur REUTERS berufen (und diese sich auf Verlautbarungen der türkischen Regierung) und angegeben, dass die türkischen Behörden Ibrahim-El-Bakraoui auch nur verdächtigt hätten, dieser aber nicht straffällig geworden wäre.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bruessel-u-bahn-bomber-war-laut-tv-sender-nicht-allein-a-1083861.html

 

Die Unterstellung, El-Bakraoui habe sich als „Kämpfer“ nach Syrien begeben wollen, hatte schließlich in der durch westliche Medien gepushten Marke „IS“ gemündet, weil derzeit „Al-Kaida“ trotz räumlicher Nähe zu Gaziantep aus bekannten Gründen (gesteuert, finanziert und bewaffnet durch USA/NATO/GCC-Staaten) derzeit unterschlagen wird. Von den selben Leuten, die wiederum die groteske Ibrahim-El-Bakraoui-Geschichte an den Mann zu bringen versuchten.

Nach dieser Groteske soll El-Bakraoui erst am 14. Juli 2015 aus der Türkei ausgewiesen worden sein, was nichts anderes bedeutet, als dass dieser Mann einen guten Monat in einem türkischen Gefängnis gesessen haben musste. Dennoch soll er bereits am 11. August 2015 erneut in die Türkei gereist sein, um zwei Wochen später, am 25. August, abermals abgeschoben zu werden. So jedenfalls DAILY SABAH, welche sich auf REUTERS und einem Sprecher der türkischen Regierung beruft. 

 

http://www.dailysabah.com/war-on-terror/2016/03/24/brussels-attacks-suspect-ibrahim-el-bakraoui-was-not-deported-twice-senior-turkish-official

 

Dieser Darstellung nach soll es sich bei Ibrahim El-Bakraoui um einen energischen Charakter gehandelt haben, ein Mann, der weiß, was er zu tun habe, der Terrorist und „Dschihadist“ habe sein wollen – wenn auch abermals erfolglos.

Nach dieser Behauptung durch türkische Quellen würde sich allerdings etwas anders offenbaren: Reisefreiheit für El-Bakraoui trotz Fahndung und Haftbefehl sowie Aufenthalte im Polizeistaat Türkei, um dort im Knast zu sitzen. Ist dies glaubwürdig? Hinzu kommt, dass das vermittelte Bild über El-Bakraoui keinerlei Hinweise auf ein besonderes Intellekt bot. Eher das Gegenteil wurde zwischen den Zeilen transportiert. Für sämtliche Überwachungs- und Sicherheitsorgane – und das sind sehr viele – soll dies angeblich ausreichend gewesen sein.

 

3214850344

Zu clever für sämtliche Sicherheitsbehörden: Ibrahim El-Bakraoui. Vielleicht wegen seinem falschen rechten Ohr. 

 

 

Donnerstag
11
August 2016

Kleine Propagandaübersicht – 7/2/2016.

 

Ratte 0

 

 

„Türkei verspricht besseren Grenzschutz in Ägäis.“ KURIER, 7. Februar 2016.

Oder der Bock verspricht dem Gärtner.

http://www.pressreader.com/austria/kurier/20160207/281573764736219/TextView

 

 

„Die USA scheitern auch in der Ukraine.“ KURIER, 7. Februar 2016.

Der Plan der USA mag tatsächlich nicht aufgegangen sein, zumindest nicht gänzlich. Die Frage ist, wie dieser Plan tatsächlich ausgesehen haben mag. Fakt ist, dass die Ukraine mit dem Putsch in den NATO-Einflussraum transferiert worden ist. Und der befindet sich somit an der Grenze zu Russland.

http://kurier.at/politik/ausland/firtasch-sieht-externe-kraefte-in-der-ukraine/179.445.783

 

 

„Europa hat sein wahres Gesicht gezeigt.“ PRESSE, 7. Februar 2016.

Immer wieder die Gleichsetzung des Kontinents Europa mit der EU – was natürlich falsch ist, und das ganz bewusst.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4920527/Grossbritannien_Europa-hat-sein-wahres-Gesicht-gezeigt

 

 

„Clinton spürt Sanders‘ Atem im Nacken.“ PRESSE, 7. Februar 2016.

Wieder einer der überflüssigen Artikel über die US-Vorwahlen, dieses Mal vom Lohnschreiber Oliver Grimm gleich auf einer ganzen Seite, wie es sich für ein transatlantisches Propaganda-Outlet gehört. Der mediale Wettkampf hieß: die Verbrecherin Hillary Clinton gegen den Oligarchen Bernie Sanders, der als „links“ verkauft wurde, was dieser in der rechtsgerichteten US-Politikerkaste nie gewesen war.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4920525/Clinton-spurt-Sanders-Atem-im-Nacken

 

 

„Wo der globale Jihad (noch) warten kann.“ PRESSE, 7. Februar 2016.

Wo Alfred Hackensberger drauf steht, ist Propagandamüll drin. Er hatte nun in Syrien „Jabhat al-Nusra“ entdeckt und für sich festgestellt, dass von dieser Terrorarmee die Öffentlichkeit wenig mitbekommen habe. Er schrieb nicht, dass Lohnschreiber wie Hackensberger sich bisher genau darum sehr bemüht hatten. Der Fokus war und ist medial auf die Marke „IS“ fixiert, was Hackensberger der „IS“-Propaganda zuschrieb. Welche unter anderem er, Hackensberger, verbreitete.

Ansonsten ein halbwegs „aufklärerisches“ Herumgeeier ohne irgendeinen Rückschluss auf das Offensichtliche, nachdem sich auch unbedarfte Leser Fragen durften, wo in Syrien sich die „gemäßigten Rebellen“ aufhalten sollten, welche die USA gerne herbei phantasierten. Diese glauben offenbar selbst nicht daran, weil sie die Terrororganisation „Nusra-Front“ und überhaupt „Al Kaida“ selbst unterstützen und ausrüsten. Gewohnt grottenschlechtes Machwerk von Hackensberger.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4920523/Wo-der-globale-Jihad-noch-warten-kann

 

(Der STANDARD fehlte im Archiv).

 

Ratte 0

 

 

Samstag
06
August 2016

Brüssel, März 2016 – Ein Kommentar. Teil 18.

 

Khalid El-Bakraoui wurde im Jahre 2011 wegen organisiertem Autodiebstahl sowie dem Besitz von automatischen Waffen von der Polizei festgenommen. Dann konnte ihm ein am 27. Oktober 2009 durchgeführter Banküberfall samt Entführung nachgewiesen werden, woraufhin er im September 2011 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden war.

https://en.wikipedia.org/wiki/Khalid_El_Bakraoui

 

Khalid El-Bakraoui wurde danach überraschend früh aus der Haft entlassen. Das genaue Datum konnte von uns bislang nicht geklärt werden, entweder Ende 2013 oder Anfang 2014. Denn bereits im Mai 2014 wurde er erneut verhaftet, weil er gegen die Bewährungsauflagen verstoßen haben soll. Konsequenzen daraus sind nicht bekannt. Nachdem Khalid El-Bakraoui im Oktober 2015 abermals gegen die Bewährungsauflagen verstoßen habe, soll er angeblich untergetaucht sein, weswegen im selbigen Monat ein internationaler Haftbefehl durch Interpol ausgestellt worden wäre.

 

bild_span12

Khalid El-Bakraoui. 

 

 

Undurchsichtig ist die Rolle seiner Person im Zusammenhang mit den Pariser Attentaten vom November 2015. Die Polizei will in einem Haus in Charleroi seine Fingerabdrücke gefunden haben, weswegen am 11. Dezember 2015 gleich zwei weitere Haftbefehle gegen ihn ausgestellt worden sein sollen.

http://www.nytimes.com/2016/03/25/world/europe/expanding-portraits-of-brussels-bombers-ibrahim-and-khalid-el-bakraoui.html?_r=0

 

Fingerabdrücke irgendwo in einem Gebäude beweisen allerdings nichts und spielten in dieser Geschichte ohnehin keine weitere Rolle. Letztlich soll es nach Polizeiangaben Khalid El-Bakraoui gewesen sein, welcher das Haus in Charleroi, aber auch eine Wohnung im Brüsseler Stadtteil Forest angemietet habe.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4952000/BrusselTerror_Staatsanwalt-bestaetigt-Anschlaege-durch-BakraouiBruder

 

3214850344

Ibrahim El-Bakraoui. 

 

Sein Bruder Ibrahim El-Bakraoui hatte im Januar 2010 einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Western-Union-Filiale durchgeführt, welcher aufgrund zufällig anwesender Polizei gescheitert war. Ibrahim soll auf die Polizisten geschossen und einen der Beamten am Bein verwundet haben. Er wurde dafür – schwerer Raub sowie Mordversuch – im August 2010 zu 10 Jahren Haft verurteilt. Doch auch Ibrahim hatte überraschend trotz der Schwere seines Verbrechens nicht einmal die üblicherweise zwingende Hälfte seines Strafmaßes absitzen müssen. Im Oktober 2014 war er wieder auf freiem Fuß gesetzt worden.

https://en.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_El_Bakraoui

 

Aber auch er hatte es – wie sein Bruder Khalid – angeblich nicht geschafft, sich an die Bewährungsauflagen zu halten soll anschließend wieder von der Polizei gesucht worden sein.

 

Das Brüderpaar El-Bakraoui weist die bereits oben festgestellte Auffälligkeit auf, dass es sich bei ihnen laut den zur Verfügung stehenden Quellen um gewöhnliche Kriminelle gehandelt hatte. Besondere religiöse, fundamentalistische oder auch politische Ambitionen, die ihnen direkt zugeordnet und bezeugt werden können, sind nicht vorhanden.

(Der Verweis auf das angebliche IS-Online-Magazin „Dabiq“ taugt nicht einmal als Indiz, weil nie festgestellt wurde, wer dieses tatsächlich betreibt, und weil die Urheber der dort veröffentlichten Texte nicht nachweisbar sind.

https://en.wikipedia.org/wiki/Dabiq_(magazine)

 

Dabiq-English-number-one

Angeblich in Al-Raqqah hergestellt, aber Riad wäre ebenfalls eine Option.

 

Die erste Ausgabe erschien ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an welchem die US-Regierung die Organisation „IS“ als Terrororganisation erklärt hatte – im Juli 2014).

 

Vollkommen unklar sind auch die Verbindungen zu den angeblichen Paris-Attentätern und die Herstellung derselben. Ebenso fehlt das Motiv für einen mit einem Selbstmord verbundenen Anschlag. Darüber kann auch nicht die lächerliche wie inhaltsleere angeblich im Mülleimer gefundene Audiospur hinwegtäuschen.

Stattdessen sollen beide Kriminelle in Anbetracht ihrer Vergehen ungewöhlich früh aus ihrer Haft entlassen worden sein. Da wir nicht über plausible Umstände ihrer Entlassung informiert sind, sollte das Handeln der Justiz zu hinterfragen sein.

„Bislang ist unklar, warum sich die Brüder El Bakraoui zuletzt auf freiem Fuß befanden“, hatte sogar SPIEGEL-Online irritiert gefragt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/anschlaege-in-bruessel-brueder-gehoerten-zum-umfeld-abdeslams-a-1083857.html

 

Warum die beiden Männer auf freien Fuß gesetzt worden waren, entzieht sich nach wie vor unserer Kenntnis. Es ist aber die Möglichkeit nicht außen vor zu lassen, dass Justiz und Polizei mit den Bakraoui-Brüdern einen Handel getroffen hatte: Strafnachlass gegen Spitzeldienste. Es ist kein Geheimnis, dass ein erheblicher Teil der V-Leute aus verschiedenen Gründen (vorhandene Etablierung in der Szene, finanzielle Nöte, Erpressbarkeit, Strafnachlässe) aus der kriminellen Szene rekrutiert werden.

Dass gleich beide Brüder nach ihrer frühzeitigen Haftentlassung gegen ihre Bewährungsauflagen verstoßen haben sollen, werten wir als Indiz für einen Handel mit den Sicherheitsbehörden. Die Schwierigkeiten mit den Behörden würden ihre Glaubwürdigkeit innerhalb der Szene erhöhen und den Infiltrationsversuch der Polizei kaschieren.

Auf der anderen Seite ist dagegen kein Motiv erkennbar, sich unnötig dem Risiko auszusetzen, abermals wieder ins Gefängnis gehen zu müssen. Im Gegenteil, Verstöße gegen Bewährungsauflagen zu provozieren, wo doch die beiden El-Bakraouis andere, konspirative Pläne verfolgt haben sollen, macht keinen Sinn, ist widersprüchlich und schlichtweg zu dumm. Große „Dinger“ planen, aber vorher sich um einen Haftbefehl „bemühen“? Auffällig agieren, wo doch Unauffälligkeit angebracht gewesen wäre?

 

Khalid El-Bakraoui ist ein gutes Beispiel. Die französischen und belgischen Sicherheitsbehörden behaupteten, dass er das Haus in Charleroi sowie eine Wohnung im Brüsseler Stadtteil Forest angemietet haben soll, um vermeintlichen Terroristen Unterschlupf zu ermöglichen. Also ganz konspirativ. Gleichzeitig soll der selbe Mann vor den spektakulären Aktionen mit dem Verstoß von Bewährungsauflagen für einen Haftbefehl gegen sich selbst gesorgt haben. Das ist das Gegenteil von konspirativ und lässt den Schluß zu, dass er die Immobilien unter den Fittichen der Polizei oder Geheimdienste angemietet hatte. Er sei denn, der Mann war dümmer als die Polizei erlaubt. Und alle seine konspirativen Mitstreiter übrigens ebenfalls, die es zugelassen haben sollen, dass der aktenkundige, polizeibekannte Kriminelle, der auch noch kürzlich zur Fahndung ausgeschrieben worden war, als Hauptmieter aufgetreten war. Hätte dies nicht ein anderes Mitglied des angeblichen Netzwerkes übernehmen können?

Natürlich, aber das war offensichtlich nicht das Drehbuch gewesen. Die Dummheit der angeblichen Täter und der Polizei wurde dadurch unterstrichen, dass letztere behauptete, dass Khalid El-Bakraoui das Haus wie die Wohnung unter einem falschen Namen angemietet haben soll. Weil dieser Khalid ein ganz Schlauer gewesen sein soll, wie die Sicherheitsbehörden suggerieren möchten.

Das ist dumm und falsch zugleich, denn Vermietungen ohne Identitätsnachweis wie Personalausweis oder Reisepaß sind schlichtweg nicht möglich. (Ausnahme: Konspirative Immobilien der Sicherheitsbehörden im Auftrag derselben). Somit kann Khalid El-Bakraoui entweder vollkommen verblödet nur unter seinen echten Namen als Mieter aufgetreten sein oder er hatte einen falschen Ausweis besessen. Von einem falschen Ausweis war bei ihm allerdings nie die Rede gewesen. Den hätte er sich auch erst besorgen müssen, nachdem er seinen echten Namen dank seines eigenen Verhaltens praktisch unmöglich gemacht haben soll. Also umständlich einen neuen und falschen Paß besorgen als einen unbescholtenen Mitstreiter vorzuschicken?

Die Katze beißt sich in den Schwanz. Die Aussagen der angeblichen Täter stehen nicht zur Verfügung und werden nie zur Verfügung stehen. Es bleiben nur die Meldungen und Behauptungen der Sicherheitsbehörden, die uns auch in Sachen Gebrüder El-Bakraoui mit Märchen zu füttern versuchen.

In diesem Märchen erscheinen die vermeintlichen Täter wie bei den beiden Pariser Anschlägen als dumm und geradezu beeinträchtigt, aber auch als immer noch clever genug, um dem dümmsten aller Akteure nach den Verbrechen auf die Sprünge zu helfen. Und das ist die Polizei von Frankreich und Belgien. Und genau die soll weiterhin aufgerüstet und mit noch mehr Befugnissen ausgestattet werden.

 

 

Nachtrag:

Laut SPIEGEL-Online, deren Redaktion sich auf die Angaben der Staatsanwaltschaft berief, soll Khalid El-Bakraoui das Haus in Charleroi mit einem falschen Ausweis unter den Namen Ibrahim Maaroufi angemietet haben.

Das ändert freilich nichts an den oben getroffenen Feststellungen.

Quelle: Spiegel-online, 24. März 2016: Belgischer Justizminister räumt Fehler ein.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bruessel-u-bahn-bomber-war-laut-tv-sender-nicht-allein-a-1083861.html

 

„Laut Staatsanwaltschaft wurde er seit Dezember verdächtigt , die Wohnung in Charleroi mit einem falschen belgischen Personalausweis unter dem Namen Ibrahim Maaroufi angemietet zu haben. Die Wohnung habe „der Terroristengruppe, die in die Anschläge von Paris verwickelt ist, als Versteck gedient“. Die Wohnung wurde demnach am 9. Dezember vergangenen Jahres von der Polizei durchsucht.“

 

Sonntag
31
Juli 2016

Kleine Propagandaübersicht – 6/2/2016. Teil 2.

 

Ratte 0

 

 

„Julian Assange feiert seinen „Sieg“.“ PRESSE, 6. Februar 2016.

Hätte sich doch Julia Raabe ebenso viel Zeit für einen Artikel über das willkürliche Morden im Irak durch US-Militärs genommen, welches die Enthüllungsplattform Wikileaks nur anhand weniger exemplarischer Beispiele dargelegt hatte.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4920001/WikiLeaks_Julian-Assange-feiert-seinen-Sieg

 

„Die Eindämmung des IS“. PRESSE, 6. Februar 2016.

Es ist nicht überraschend, dass US-Politologen und Propagandisten in der PRESSE eine Stimme haben, erschreckend ist dagegen der Umstand, was für Leute an österreichischen Universitäten eine Anstellung bekommen und mit Steuergeldern gefüttert werden. Trok ist ein Bestandteil der Sicherheitsindustrie, wenn auch als „Wissenschaftler“, wo er unter anderem für das Bundesheer „forscht“. Er schlug in seinem Kommentar vor, die Terroristen des „IS“ weitgehend in Ruhe zu lassen. Die Sache ist nur die, dass die westlichen Kriegstreiber es ähnlich sehen, aller gegenteiligen Bekundungen zum Trotz.

Einer der besten Sätze dieses „Wissenschaftlers“ Jodok Troy:

„Vielmehr sind es Akteure wie Saudiarabien, die – aufgrund einer ähnlichen Interpretation von Religion oder ähnlicher geopolitischer Interessen in der Region – den IS beeinflussen könnten.“

Die Interpretationen sind allerdings nicht ähnlich, sondern gleich.

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4920044/Die-Eindaemmung-des-IS

 

„Der arabische Weg durchs tiefe Tal.“ STANDARD, 6./7. Februar 2016.

Propagandistin Gudrun Harrer begann ihre vermeintliche „Analyse“ mit folgendem Einstieg:

„Der Arabische Frühling“, der 2011 den Nahen Osten und Nordafrika erfasste, ließ tatsächlich keinen Stein auf den anderen: Aber die Region sieht heute ganz anders aus, als es sich die Menschen diesseits und jenseits des Mittelmeers damals erträumten. Aber auch wenn fast fünf Jahre danach fast alles im Argen liegt: Aus der Geschichte weiß man, wie lange und chaotische politische Übergangsprozesse sein können.“

Menschen, die sich damals etwas erträumt hätten – das klingt schön, das klingt nach zerstörter Romantik. Nur welche Menschen sollen geträumt haben? Und was sollen diese Menschen erträumt haben? Harrer blieb diese Antwort schuldig und wollte sie offensichtlich auch nie geben. Dieser Satz sollte nur dazu dienen, das Gefühl einer richtig großen Bewegung zu vermitteln. Doch die gab es nie. Die einzige von Belang (und dennoch einer Minderheit) war jene in Ägypten, welche – zumindest für eine Weile – die Muslimbruderschaft an die Macht gebracht hatte – mit freundlicher Unterstützung von Katar.

Dazu der Nullsatz von Harrer, dass „man“ – nicht Harrer – aus der Geschichte wisse blah-blah-blah… Chaotisch sollen sie sein, die „politischen Übergangsprozesse“, wie Harrer verharmlosend darstellt, denn sie bedeuteten und bedeuten Krieg, Zerstörung und Massensterben in Syrien, im Jemen und in Libyen. Und sie bedeuten eine Reihe von Akteuren mit vielerlei Interessen, welche sich genau diese „Übergänge“ wünschen.

Diese kamen bei Harrer in ihrem Text allerdings nicht vor. Da gab es nur „Präsidenten“ oder „Diktatoren“ sowie „Demonstranten“. Ebenso wurden die genannten drei Länder mit den Entwicklungen im Irak, in Tunesien, Ägypten und Bahrain unzulässig über einen Kamm geschert.

Harrer hatte in ihrem Hausblatt STANDARD eine Doppelseite zur Verfügung gestellt bekommen, um vor allem zwei verlogene Botschaften zu platzieren.

„Es ist die übliche maßlose Überschätzung der Gestaltungsfähigkeit der USA und des Westens insgesamt: In Wahrheit waren und sind sie im Nahen Osten überforderte Zuschauer.“

Diese „Wahrheit“ wollte Harrer den STANDARD-Lesern näher bringen. Nach Harrarschen „Wahrheit“ soll es demnach keine koloniale Vergangenheit des Westens gegeben haben, keine durch die USA motivierte Militär-Putsche, um willfährige Marionetten auf die Regierungsstühle zu bringen, kein PNAC (Project for the New American Century) und die im Zuge dessen angestrebte „Neuordnung“ des Nahen Ostens, keine US-„Abschussliste“ von als „Schurkenstaaten“ deklarierten Ländern, welche die US-Oberhoheit nicht auf sich gelegt wissen wollen, nicht die Spur einer brutal durchgesetzten US-Hegemonie, keine US-Verbündete als weitere Akteure, keine Kriege, Umstürze, Proxy-Truppen, Terroristen, nein, nach Harrer hätte Washington nur zugeschaut, immer nur zugeschaut, die Armen.

Harrer möchte ihre Leser für dümmer als für dumm verkaufen. Ihren Auftraggebern war offensichtlich sehr wichtig gewesen, es über ihr bezahltes Lügenmaul den Medienkonsumenten ihre künstliche Sichtweise ein für alle mal einzubläuen. Handfeste Interessen des Westens im Nahen Osten wären somit auch nur eine „Verschwörungstheorie“ und diese wiederum nur eine Zuflucht. Also eine Flucht offenbar Minderbemittelter, von denen es leider mittlerweile recht viele gebe.

„In dieses Schema wird auch das Auftauchen des „Islamischen Staats“ oft gepresst. Dabei ist der IS ein typisches Zerfallsprodukt, er besitzt die Räume, die die korrupte Ordnung hinterlassen hat. Der Westen lenkt und beherrscht da rein gar nichts.“

Harrer befand sich offenbar mit dem Rücken zur Wand im propagandistischen Bodensatz der dort krebsenden Dreckschleudern. Die syrischen Kurden wissen es besser, denn die „IS“-Truppen hatten bei Kobani auch von der türkischen Seite aus in die Zange genommen – unter Protektion der USA.

http://derstandard.at/2000030424107/Der-arabische-Weg-durchs-tiefe-Tal

 

„Berlin: Polizei prüft Verbindung zu Pariser Terror.“ STANDARD, 6./7. Februar 2016.

Das hatte einen ähnlichen Nachrichtenwert wie eine Überprüfung der Geschlechtsreife, nur ließe sich damit nicht „Terror“ verkaufen. Angebliche Kontakte zum „IS“ gehörten dazu, weil das eine Marke ist, während die Marke „Al Kaida“, die der Westen unlängst wieder neu aufgefüllt und ausgerüstet hatte, nun zu den „Moderaten“, also zu den fast „Guten“ gehört. Angstmacherei wegen angeblicher Pläne irgendwelcher Individuen, aber ja keine Angst vor dem Tun der westlichen Kriegstreiber.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4920047/Berlin-pruft-Verbindungen-zu-ParisTerror

 

„Je länger das Duell, desto schärfer der Ton.“ STANDARD, 6./7. Februar 2016.

Frank Herrmann mit einem Propagandabericht aus der US-Vorwahlkampfstätte der US-Oligarchie.

http://www.pressreader.com/austria/der-standard/20160206/281655369112961

 

„Saudi-Arabien für Bodenoffensive im Kampf gegen Assad.“ STANDARD, 6./7. Februar 2016.

Das wäre ein Verbrechen, welches der STANDARD aber nicht benannte. Im Text war allerdings vom Kampf gegen den „IS“ die Rede, was sich offenbar propagandistisch weniger bezahlt zu machen schien. Fortsetzung der Maskerade, während eben auch diese Terroristen von den „Terrorbekämpfern“ unterhalten werden.

http://derstandard.at/2000030405439/Saudi-Arabien-Waeren-bei-Bodenoffensive-gegen-IS-in-Syrien-dabei

 

„EU und NATO vor einem weiteren Libyen-Einsatz.“ STANDARD, 6./7. Februar 2016.

Da lachen Kriegerherzen und Konzerne. Zuerst alles in Schutt und Asche legen und anschließend den Rest am Köcheln halten. Und da Al-Kaida zufällig eher die Interessen der NATO wahrzunehmen gedachte, musste wieder einmal die Marke „IS“ als das Böse vor Ort herhalten. Schließlich wurde dafür jahrelang geworben.

http://derstandard.at/2000030468453/EU-und-Nato-vor-weiterem-Libyen-Einsatz

 

„Man muss auf alles gefasst sein.“ STANDARD, 6./7. Februar 2016.

Das Interview mit den Autoren Karl Schlögel und Irina Scherbakowa diente dazu, deren Publikation „Der Russland-Reflex“ bekannt zu machen.

Wir haben dieses „Interview“ dreimal gelesen, um nach Inhalten zu suchen. Vergeblich. Ein Nichts, stumpfe Mutmaßungen, aber angereichert mit anti-russischen Elementen. Scherbakowa gehört der Organisation „Memorial“ in Russland an, welche maßgeblich von US-Umsturzfirmen finanziert werden. 

http://derstandard.at/2000030446275/Karl-Schloegel-Man-muss-auf-alles-gefasst-sein

 

 

Ratte 0

 

 

Mittwoch
27
Juli 2016

Brüssel, März 2016 – Ein Kommentar. Teil 17.

 

Im Gegensatz zu der Person Najim Laachraoui waren die Personen Ibrahim und Khalid El Bakraoui nicht zuvor in den Medien präsentiert worden. Diese beiden von den Behörden als Attentäter von Brüssel bezeichneten Männer unterschieden sich in der Person Laachraoui insofern, als dass es sich bei ihnen um gewaltbereite und vorbestrafte Kriminelle gehandelt hatte.

 

bild_span12

Zuerst radikaler Räuber und Autodieb, dann angeblich radikaler „Islamist“: Khalid El Bakraoui. 

 

 

Dieser Typus „Attentäter“ war in der Vergangenheit häufiger beobachtet worden, beispielsweise in Paris im Januar wie im November 2015 oder die Morde von Toulouse 2012. Die von den Sicherheitsbehörden präsentierten Täter sollen zumeist eine angebliche „Radikalisierung“ im Schnellverfahren durchlaufen haben, nachdem sie zuvor als das genaue Gegenteil bekannt gewesen waren. Diese Persönlichkeitswandlungen konnten allerdings allgemein kaum dargestellt oder nachvollzogen werden.

(Bereits die durch US-Behörden nach den Anschlägen in New York 2001 bezichtigten angeblichen Täter hatten, abgesehen von den fragwürdigen Identitäten, zuvor keinen fundamentalistischen Habitus an den Tag gelegt gehabt. Den Beweis, dass es sich bei diesen genannten Männern tatsächlich um die Attentäter handelte, sind die US-Behörden bis zum heutigen Tag schuldig geblieben).

Einzig die mehrmals von den Sicherheitsbehörden in den Raum geworfene Behauptung, die mutmaßlichen Täter hätten sich im Gefängnis „radikalisiert“, schien etwas Stichhaltigkeit zu besitzen. Zweifellos wäre dieses Thema eine eigene Untersuchung wert. Tatsache bleibt allerdings, dass sich auch in Gefängnissen Interessengruppen gegenüber stehen. Auf der einen Seite eine nicht homogene kriminelle Szene, die ihre Strukturen weiterhin zu unterhalten versucht, auf der anderen Seite die staatliche Gewalt, die wiederum ein Interesse daran haben muss, die erstere Szene zu kontrollieren und gegebenfalls zu infiltrieren.

 

3214850344

Zuerst radikaler Bankräuber und Schütze, dann angeblich radikal sich selbst gegenüber: Ibrahim El Bakraoui. 

 

 

Zweifel an dieser Darstellung, dass sich Männer, die sich zuvor als gewöhnliche Kriminelle ohne politische oder besondere religiöse Ambitionen gezeigt hatten, plötzlich zu Fundamentalisten/Islamisten mutiert waren, um sich mit spektakulären Selbstmordattentaten aus dem Irdischen zu verabschieden, sollten angebracht sein.

Dieses Phänomen der „Blitzradikalisierung“ wurde im Zuge von Anschlägen fast immer begleitet von der durch Sicherheitsbehörden ausgesprochenen Behauptung, dass hinter den bezichtigten Attentätern eine Terror-Organisation stecken würde. Früher war das „Al Kaida“, heute „Islamischer Staat“ als eine aktuelle Marke. Diese beiden Organisationen unterscheiden sich allerdings kaum, weder durch ihre ideologischen Inhalte und Ziele noch durch ihre äußerst irdischen Hintermänner sowie der medialen Inszenierung.

Beide Organisationen würden nicht existieren, wenn sie durch die genannten Hintermänner aus dem Westen und der Golf-Region sowie deren staatlichen Akteuren nicht gestützt, ausgehalten, unterhalten werden würden. Das Verkaufen von Attentätern, die sich angeblich zu den Marken „Al Kaida“ oder dem derzeit trendigen „IS“ bekennen würden, ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, weil diese Organisationen die Interessen ihrer staatlichen Strippenzieher vertreten. Und die sitzen bekanntlich nicht nur in Washington und Riad, sondern auch in Paris und Brüssel.

Diese Täuschung beruht allein auf einer riesigen und permanenten Medien-Kampagne, in welcher die beiden Terrororganisationen als das verkauft werden, was sie nicht sind. Deren vermeintliche „Propaganda“ wurde und wird gleichfalls über diesen Medienapparat in der Öffentlichkeit verteilt. Ohne der Beihilfe der Medien-Konzerne, Telekommunikations-Konzerne und den Konzernen der „Sozialen Medien“ mit ihrer nachweisbaren US-Affinität und US-Besitz- und Einflussverhältnissen würde diese Propaganda nicht zu den Konsumenten gelangen.

Hinzu kommt, dass die Sicherheitsbehörden in der Vergangenheit große Schwierigkeiten hatten, die behaupteten Zuweisungen zu bestimmten Terrorformationen mit Beweisen zu unterfüttern. Dazu dienten in der Regel irgendwelche anonymen Internetseiten, dazu dienten Online-„Fundstücke“ des Pentagon-Sub-Unternehmens SITE, manchmal war es auch nur eine „IS“-Flagge. Die Dreistigkeit ging bereits so weit, dass allein ein „Allahu Akbar“-Ruf die Hintermänner der Täter identifizieren ließ. Zumindest in Aussagen von Politikern und anschließend durch die medialen Handlanger sofort verbreitet. Die Fragen nach den echten Beweisen wurden gewöhnlich von einer medialen Propagandalawine überrollt und somit ins gedankliche Nirwana verbannt.

Somit ist festzuhalten, dass sich die Infrastrukturen nicht im Besitz der genannten Terrororganisationen befinden. Hinzu kommt, dass die als Täter bezeichneten Personen bzw. Identitäten europäische Staatsbürgerschaften besaßen. (Ausgenommen jene, deren Identität und somit Herkunft nicht festgestellt worden sein sollen). Nicht nur das, als wegen kleinerer oder größerer Verbrechen vorbestraft waren diese Personen allesamt einmal in der Gewalt der Polizei und Justiz gewesen. Das heißt: man kannte sich.

Selbst nach offiziellen Verlautbarungen handelte es bei den mutmaßlichen Attentätern nicht um Personen, welche ansonsten ein normal-durchschnittliches Leben geführt hatten, ohne Gewalt und irgeneiner Form der Kriminalität. Und es würde sich nicht um Personen handeln, die zuvor durch jahrelange Strenggläubigkeit oder besondere politische Bildung und Interesse aufgefallen waren, aus dem sich hätte ein explosionsartiges „Engagement“ hätte ableiten lassen.

Auf den Umstand, dass sich die als Täter bezeichneten Personen zumeist einer Szene zuordnen lassen, welche sie in den intensiven Kontakt zu den Sicherheitsbehörden gebracht hatten (Festnahmen, Verhöre, Verurteilungen, Gefängnis), soll an dieser Stelle nachdrücklich hingewiesen werden. Es besteht somit die Möglichkeit, dass den angeblichen „Blitzradikalisierungen“ ganz andere Hintergründe zugrunde liegen. Wobei geklärt werden müsste, wer in wessen Auftrag hatte Komplizen gewinnen, manipulieren und instrumentalisieren lassen wollen. 

(Beispielsweise in Deutschland hatte sich der „Rekruteur“ und „Gehirnwäscher“ der so genannten „Sauerlandzelle“, der Iman Yehia Yousif, als Mitarbeiter des deutschen Inlandsgeheimdienstes, dem „Verfassungsschutz“, herausgestellt).

Nach dem Doppelattentat von Brüssel waren jedenfalls von den Behörden abermals zwei Personen als Attentäter bzw. Selbstmordattentäter präsentiert worden, die in das beschriebene Profil passen. Bei Ibrahim und Khalid El Bakraoui soll es sich um vorbestrafte Gewalttäter gehandelt haben.

 

 

Samstag
23
Juli 2016

Kleine Propagandaübersicht – 6/2/2016. Teil 1.

 

Ratte 0

 

 

„Österreich will Hotspots am Balkan.“ KURIER, 6. Februar 2016.

Und dieser endet bekanntlich und zum Glück östlich von Österreich. Dazu noch etwas verlogener Verbal-Aktionismus seitens der NATO, vorgetragen von M. Kopeinig, und fertig war der Artikel.

http://kurier.at/politik/inland/oesterreich-will-hotspots-am-balkan/179.272.105

 

 

„Offensive provoziert Massenflucht.“ KURIER, 6. Februar 2016.

Stefan Schocher ließ keinen Zweifel daran, dass er mit der Seite der Kriegstreiber und Terroristen sympathisiert. Er zeigte sich entsetzt über die verstärkten Anti-Terror-Operationen der syrischen Armee und ihrer Verbündeten im Großraum Aleppo. „Dynamiken“ würden nun „durcheinandergewirbelt“ werden, plapperte er sinnentleert, im syrischen „Bürgerkrieg“, wie er zu glauben vorgab. Die Bekämpfung von Söldnerhaufen und Mörderbanden interessierten ihn nicht, er heuchelte Sorge um einen erneuten Flüchtlingsstrom in Richtung türkischer Grenze und zitierte Phantasie-Prognosen türkischer Behörden über weitere Flüchtlinge in Millionenhöhe – sollte Aleppo „fallen“. Hier wurde die Sicht der Terroristen und ihrer staatlichen Unterstützer übernommen, aber nicht jene Syriens. Aleppo gehört bekanntlich zu Syrien und kann demzufolge nicht an die rechtmäßige syrische Regierung „fallen“. Der KURIER-Lohnschreiber machte sich auch Sorgen um die Türkei, die großen Belastungen ausgesetzt wäre, ließ aber deren höchst aktive Rolle an dem Krieg außen vor. Kurzum: Propagandadreck von Schocher.

http://kurier.at/politik/ausland/offensive-in-aleppo-provoziert-massenflucht/179.275.442

 

 

„Konservative Kampfansage an Trump.“ KURIER, 6. Februar 2016.

Ein interessanter Artikel von Steiner-Gashi, nicht wegen Trump, sondern weil sie – wir nehmen an: ungewollt – eine Seite des US-Wahlkampfs aufzeigte, in welchem in der dortigen Oligarchie verschiedene superreiche Interessengruppen miteinander konkurrieren und welche Mittel sie einzusetzen gedachten. Mit Demokratie hat das alles nichts zu tun. Der Wähler dürfen sich dann für eines der beiden neofaschistischen Oligarchen-Lager entscheiden. Immerhin.

http://kurier.at/politik/ausland/konservative-kampfansage-an-trump/179.278.774

 

 

Zeugin verriet Versteck der Paris-Attentäter: Jetzt ist sie vor dem IS auf der Flucht.“ KURIER, 6. Februar 2016.

Eine schöne Geschichte. Ob etwas daran wahr ist, dürfte eine andere Geschichte sein.

http://kurier.at/chronik/weltchronik/frankreich-zeugin-verriet-versteck-der-paris-attentaeter-jetzt-ist-sie-vor-dem-is-auf-der-flucht/179.258.986

 

 

„IS könnte Verdächtige geschickt haben.“ KURIER, 6. Februar 2016.

Könnte, ja könnte. Und Plätze, auf denen angebliche Pläne tatsächlich nicht sichtbar sind. Und ein Verdächtiger soll sogar jemanden in Belgien kennen. Vorgetragen von Frau Peternel mit besten Kontakten zum Sicherheits-Hauptamt in Berlin.

http://kurier.at/chronik/weltchronik/terrorismus-berlin-vereitelter-anschlag-is-koennte-verdaechtige-geschickt-haben/179.259.698

 

 

„Wien forciert Allianz mit Balkanstaaten.“ PRESSE, 6. Februar 2016.

Schuld daran soll unter anderem Griechenland sein, wegen mangelnder Sicherung der Außengrenze. Allerdings ist Griechenland pleite, und wäre dem nicht so, könnten die zahlreichen Inseln dennoch nicht abgesperrt werden. Daher unsere Empfehlung: zuerst die Kriege in Syrien und im Irak beenden, die Täter benennen, anklagen, aburteilen. Inklusiv der Schreibtischtäter in den österreichischen Massenmedien.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4919980/EUGrenzschutz_Wien-forciert-Allianz-mit-Balkanstaaten

 

 

„Saudis sind zu Bodeneinsatz in Syrien bereit.“ PRESSE, 6. Februar 2016.

Zu den Tätern gehört auch der Propagandist Alfred Hackensberger, welcher bereits mit der Überschrift suggerieren möchte, als wäre Saudi-Arabien nicht bereits im Bodeneinsatz in Syrien. Dem ist natürlich nicht so, die Saudis unterhalten dort seit langem jede Menge Proxy-Truppen, Söldner, Kriminelle und Terroristen. Ferner beteiligen sie sich an völkerrechtswidrigen Luftangriffen auf syrischem Territorium. Bei Hackensberger kamen dererlei Kleinigkeiten nicht vor, schließlich handele es sich gemäß dem NATO-Sprech bei der syrischen Regierung um ein „Regime“, während das Terrorregime in Riad als ein „Königreich am Golf“ erstrahlte.

Immerhin gestand Hackensberger ein, dass der Einsatz regulärer saudischer Bodentruppen auf syrischem Boden „illegal“ wäre, offenbar aber nicht in der Luft. Und er hatte anscheinend irgendwo gehört, dass das „Königreich am Golf“ als Hauptfinanzier islamistischer Rebellengruppen „gelte“. Nur gilt dies eben nicht, sondern es ist eine Tatsache. Womit es sich eben auch nicht um „Rebellen“ handeln kann, sondern um von Saudiarabien finanzierte salafistische Söldner.

Bezüglich des Iran wurde dieser von Hackensberger als der „große Gegenspieler“ von Saudiarabien positioniert, nicht etwa umgekehrt. Denn Saudi-Arabien führt Interventionskriege in anderen Ländern, aber nicht der Iran. Als Sprachrohr der Kriegstreiber stellte Hackensberger auch Russland suspekt dar, dessen militärisches Engagement seit dem 30. September 2015 er als eines um „Interessen“ wegen wähnte. Und das auch noch „um jeden Preis“, mit Hilfe einer richtigen „Militärmaschinerie“. Typisch russisch also.

Hackensberger weiß, wie er zu schreiben hat, um als Lakai weiterhin beim Verbrecherpack in Sold und Brot zu stehen. Irgendwie muss er die Fakten kaschieren, dass seine Günstlinge bereits seit 2014 erfolglos in Syrien angeblich gegen den Terror bomben, aber erst das kleine russische Kontingent eine Wirkung erzielt hatte. Das ist unangenehm, auch für verkommene Schreiberlinge wie Hackensberger.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4919946/Krieg-gegen-IS_Saudis-sind-zu-Bodeneinsatz-in-Syrien-bereit

 

Ratte 0

 

 

Mittwoch
20
Juli 2016

Sie hören Radio, Sie sehen fern?

 

Die Antwort auf die Frage der GIS lautet: NEIN!

Früher standen gerne zwielichtige, unsaubere Charaktere von den Haus- und Wohnungstüren, einzeln oder zu zweit, nachdem diese sich teilweise unter Vortäuschung falscher Zeugnisablegung Zugang in Vorgärten und Treppenhäusern erschlichen hatten.

Diese Klinkenputzer-Mannschaft war nie eine Empfehlung für den österreichischen Staatssender ORF gewesen. Armselige, gescheiterte Existenzen, die sich in ihrer Verschlagenheit hinter einer kleinen Karte mit den Buchstaben „GIS“ verschanzten, um mit Hilfe behördlicher Melderegister irgendwelchen Leuten die vermeintlichen Angebote der Staatssender anzudrehen.

Hausierer wurden die Personen von unseren Großeltern genannt, unangemeldet erscheinend und lästig Waren verkaufen wollend, die niemand benötigt. Empfunden als Angehörige einer besonders niedrigen Kaste wie die verrufenen Zöllner in der Antike und somit als nur schwach legitimiertes Gesindel von Geldeintreibern hatten diese Personen in der Regel versucht, eine minderwertige Ware unter dem Deckmantel „Rundfunkgesetze“ zu veräußern. Perfiderweise sollte hierbei nicht etwa die minderwertige Ware bezahlt werden, sondern eine Steuer für „Empfangsgeräte“ eingehoben werden – unabhängig vom (Nicht-)Nutzen der nicht bestellten Ware.

Die Intention ist durchschaubar. Sie liegt in der Hoffnung begründet, dass Bürger, die zu einer Gerätesteuer genötigt werden, eher dazu neigen würden, hier und da einen Blick auf die nicht bestellte Ware zu werfen. Im Sog seichter, dümmlicher Unterhaltung, gepaart mit einer Lawine an Werbemüll und den Botschaften der politischen Propaganda und Desinformation, so das Kalkül, würde den Konsumenten wieder auf den gewünschten intellektuellen unteren Rang verweisen.

Niedrige und niedrig gehaltene Bildung, Überforderung und zwangsläufige Apathie innerhalb einer ständig befeuerten Semantik in Wort und Bild soll die zu „Verbraucher“ degradierten Konsumenten ihre Aufmüpfigkeit und die Fähigkeit für selbständiges Denken nehmen, gleichzeitig aber für Manipulationen aller Art öffnen.

Die Beschränkung auf Arbeitsleistung und Konsum, das willenlose Zulassen der Umverteilung von unten nach oben, die grassierende Massenverblödung lassen degenerierende Begleitumstände heranwachsen. Alkohol- und Drogenmissbrauch, Gewaltbereitschaft, wahllos verschriebene Anti-Depressiva, Energiegetränke und Smart-Phones für die Kommunikation von Viertelsätzen bestimmen die gefühlte Nichtsnutzigkeit.

Das Fernsehen gehört dazu. Und wie alles andere, so soll auch diese Dummheit bezahlt werden. Es steht natürlich jedem selbst zu, sich für oder gegen die „Glotze“ zu entscheiden, aber zur Selbsthygiene empfehlen wir die Abschaffung sämtlicher „Empfangsgeräte“. Sie werden anschließend feststellen, dass sie bislang nichts von Belang „empfangen“ haben. Und vielleicht werden Sie anschließend feststellen, dass sie aktiv leben und auch selbständig denken können, mögen Sie heute auch noch der gegenteiligen Ansicht sein.

Sie hören Radio, Sie sehen fern?

Die Antwort lautet: NEIN.

Frei von Radio seit Geburt, frei von Fernsehen seit 1999.

 

 

 

Nicht repräsentativ, aber lustig. 

Weniger lustig für die GIS ist dieser Beitrag:

 

 

 

 

Freitag
15
Juli 2016

Ankündigung und Einladung zur Photo-Vernissage von Susi Dinhobl.

 

Nach der Vorankündigung die Ankündigung – mit der Ankündigung auch die Einladung:

 

Vernissage Susi 1

Vernissage Susi 2 Vernissage Susi 3 Vernissage Susi 4

 

 

Dienstag
12
Juli 2016

Kleine Propagandaübersicht – 5/2/2016. Teil 2.

 

Ratte 0

 

„Angst vor neuem Syrien-Exodus.“ PRESSE, 5. Februar 2016.

Bei Susanne Güsten existieren keine Terroristen, sondern nur „Rebellen“. Bei dem Kampf um Aleppo berichtete sie zwar von der drohenden Einkesselung der von ihr beschönigten Söldnerhaufen und dem drohenden Abschneiden ihrer Versorgungswege aus der Türkei, stellte aber – natürlich – nicht heraus, was jedem erneut ins Auge springen musste. Sämtliche bewaffnete Formationen im Raum Aleppo, ob nun „Rebellen“, Söldner, Terroristen, Nusra-Front, „IS“ etc., wurden und werden über die Türkei gespeist. Das ist so, als würde Deutschland über die bayerische Grenze 50.000 terroristische Söldner nach Oberösterreich senden und behaupten, damit nicht zu tun zu haben und dann von einem Bürgerkrieg in Oberösterreich zu faseln.

Güsten tat beschränkt genug, um es einfach zu ignorieren und stattdessen verlogene Statements der türkischen und US-amerikanischen Täter zu zitieren. Dazu gehören die Lügen über angeblich „moderate“ Halsabschneider, die einseitigen Schuldzuweisungen an die Regierungen Syriens und Russlands sowie die Verleugnung sämtlicher mörderischer Aktivitäten der Terroristen.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4919106/Angst-vor-neuem-SyrienExodus

 

 

„Ein zynischer Machtkampf bis zum letzten Syrer.“ PRESSE, 5. Februar 2016.

Wieland Schneider gab hier den wissenden Onkel, der seinen Lesern etwas erzählen wollte. Und zwar seine Version einer Geschichte, die getrost als Legende bezeichnet werden kann. So die Legende von einem Aufstand, der zuerst friedlich gewesen sein soll. Das ist bereits falsch. Proteste „zigtausender Syrer“ hätten nichts ausgelöst, sie dienten nur als Mantel einer bereits vorbereiteten Invasion von außerhalb. In Österreich sind höchstwahrschlich mehr Österreicher mit ihrer Regierung unzufrieden, als es Syrer je mit der ihren gewesen waren. Die werden allerdings nicht durch das Ausland trainiert, bewaffnet und finanziert. Geopolitische Interessen der NATO-Staaten und der Golf-Diktaturen fanden daher auch keinen Eingang in Schneider seine Welt. Bei ihm war es in Syrien plötzlich ein Stellvertreterkrieg gewesen, ohne dabei die Rollenverteilung zu definieren. Denn eine Partei greift an, die andere verteidigt sich. Zur letzteren Gruppe gehört der syrische Staat. Um diese Tatsache zu kaschieren, diente Schneider das Mittel „IS“, die in dem „giftigen Biotop“ so schön gedeihen würden. Das war für ihn nicht nur die einzige Terrorarmee auf syrischem Boden, er vergaß auch zu erwähnen, dass die früher eher unbedeutende Formation im Irak plötzlich hochgerüstet ihrerseits eine Invasion nach Syrien gestartet hatte und sich in nichts von den bereits dort wütenden Banden unterschieden hatte. Schneiders Sprache unterlag wie gewohnt hierbei der transantlantischen Regelung seiner Auftraggeber: hier der „Machthaber“ Assad und sein „Regime“, dort die beschönigten „Golfmonarchien“ als Mentoren des „wichtigsten Oppositionsbündnisses“. Das sind die Terroristen, die es bei dem Schneider nicht gab. Natürlich kam bei ihm Russland auch schlecht weg, denen er unterstellte, nicht den Terrorismus zu bekämpfen, sondern sich an die Weltmachtsspitze bomben zu wollen und Friedensbemühungen zu hintertreiben. Das stellt zwar die Realität auf den Kopf, gehört aber zum Alltagsgeschäft der Propagandisten wie Wieland Schneider, der in seinem Artikel allerdings besonders abstoßend heuchlerisch daherkam.

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/4919105/Ein-zynischer-Machtkampf-bis-zum-letzten-Syrer

 

 

„Russe in Syrien gefallen.“ PRESSE, 5. Februar 2016.

Interessant war hier, wie die PRESSE die Terroristen des „IS“ bezeichnete: als „Jihadistenmiliz“. Die anderen Terrorverbände wie Nusra-Front etc. wurden zudem als „andere Rebellen“ bezeichnet. Offenbar war die den Terroristen zugeneigte Lügen-PRESSE-Redaktion in jene Sprachregelung von vor August 2014 zurückgefallen. 

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4919074/Russe-in-Syrien-gefallen

 

 

„Fischer plant Besuch bei Putin im April.“ PRESSE, 5. Februar 2016.

Hier war die aktuelle Sprachregelung durch den US-Fan Vieregge zu finden: fälschlicherweise „Annexion“ der Krim durch Russland und nicht etwa ein Referendum mit Anschluss an Russland angesichts des von den USA und seinen Verbündeten protegierten Nazi-Putsches in Kiew. Der syrische Präsident Assad bekam wieder den „Diktator“ umgehängt, während für die Anführer der umliegenden Regimes eine neutrale Bezeichnung gewählt wurde. Und als Kritiker gegenüber Besuchen in Moskau wurden Opportunisten wie Erler oder die russophobe Kriegshetzerin und Nazi-Leugnerin Beck aufgeboten.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4919085/Fischer-plant-Besuch-bei-Putin-im-April

 

 

„Julian Assange sucht den Showdown in London.“ PRESSE, 5. Februar 2016.

Der Mann, der Verbrechen der USA an die Öffentlichkeit gebracht hatte, wird bedroht und verfolgt. Ganz im Gegensatz zu den Mördern. Das ist aber in der PRESSE keine Zeile wert.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4919078/WikiLeaks_Julian-Assange-sucht-den-Showdown-in-London

 

 

„Islamisten sollen Anschlag in Berlin geplant haben.“ PRESSE, 5. Februar 2016.

Ganz viel Lärm und Aktionismus gegen angebliche „IS“-Anhänger. Und das wegen möglichen Plänen. Offenbar war die Möglichkeit noch vor dem Plan vorhanden. Das alles gewürzt mit den verlogenen Querverweisen auf die Pariser Attentate. Beweise: keine.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4919093/Islamisten-sollen-Anschlag-in-Berlin-geplant-haben

 

Ratte 0

 

Samstag
09
Juli 2016

Brüssel, März 2016 – Ein Kommentar. Teil 16.

 

Die französischen und belgischen Sicherheitsbehörden lügen, und sie lügen nicht ohne Grund. Salah Abdeslam lügt vermutlich ebenfalls, denn seine Rolle weist eine zu den Erklärungen der Sicherheitsbehörden gegensätzliche Richtung auf, die eher den Eindruck einer verdeckten Zusammenarbeit vermittelt.

Die Rolle der Person Najim Laachraoui bleibt dagegen unklar und unbewiesen. Angeblich soll er sich in seiner Rolle als „Bombenhirn“ in Zaventem selbst in die Luft gesprengt haben – unwichtig genug, um sich zukünftig keinen weiteren Aufgaben aufgrund seiner angeblichen Fertigkeiten als Bombenbastler zur Verfügung zu stellen. Ob sein Abgang auf einer Selbsterkenntnis beruht haben mag, bleibt dahingestellt. Ob Abgang und Selbsterkenntnis tatsächlich erfolgt waren, ebenfalls.

 

 

Najim Laachraoui kann, sollte er verstorben sein, in Zukunft nicht mehr befragt werden. Befragt wurde er auch in der Vergangenheit nicht, zumindest seit dem Jahr 2010 nicht. Dessen ungeachtet, hatte eine belgische Staatsanwaltschaft ein äußerst merkwürdiges Verfahren angestrebt, welches kaum mit rechtsstaatlichen Prinzipien zu vereinbaren gewesen war.

Als Aufhänger diente der Prozess gegen Khalid Zerkani, der letztlich wegen der Leitung eines Dschihadisten-Netzwerkes und dem Rekrutieren von Kämpfern – angeblich für den so genannten „Islamischen Staat“ – zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden war.

http://www.bollwerk.co.at/2016/05/24/bruessel-maerz-2016-ein-kommentar-teil-9/

 

 

http://www.welt.de/politik/ausland/article153796833/Der-Emir-von-Molenbeek.html

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4967598/Emir-von-Molenbeek_15-Jahre-Haft-fur-JihadistenAnwerber

 

Im Zuge dessen war offenbar versucht worden, für tatsächliche oder vermeintliche Mitglieder seines „Netzwerkes“ ebenfalls eine Verurteilung zu erreichen. Zu diesen Leuten sollen neben Abdelhamid Abaaoud und anderen auch Najim Laachraoui gehört haben.

Das Thema war in den Medien allerdings kaum präsent gewesen. Hier und da konnten nur einzelne Meldungen oder Erwähnungen gefunden werden, die sich zum Teil sehr diffus darstellten. Niemand schien etwas genaues zu wissen.

Mit Bezug auf Laachraoui wurde zum Beispiel der wahrlich idiotische Vorwurf gemacht, dass er in Syrien „Ddschihadisten empfangen“ haben soll.

http://www.vol.at/bruessel-bomber-najim-laachraoui-von-der-katholischen-schule-in-den-jihad/4668994

 

Woanders soll es plötzlich Laachraoui selbst gewesen sein, der „Dschihadisten“ angeworben haben soll. In Syrien? Und mit welchen Mitteln? Die Sinnhaftigkeit wurde nicht in Frage gestellt, es wurde nur dummes Zeug nachgequatscht.

http://de.sputniknews.com/panorama/20160422/309407215/anschlag-flughafen-gefaengniswaerter-terrororganisation.html

 

Es wurde in diesem Zusammenhang behauptet, dass nach Laachraoui angeblich seit zwei Jahren „gefahndet“ worden sei und dass dieser als „IS-Terrorist“ sogar „berüchtigt“ gewesen wäre.

http://deredactie.be/cm/vrtnieuws.deutsch/nachrichten/1.2610655

 

Diese vermeintlichen „Informationen“ hatten ihren Ursprung in einer Meldung der französischen Nachrichten-Agentur AFP vom 29. Februar 2016, wonach ein Staatsanwalt für Laachraoui und die anderen Verdächtigen tatsächlich 15 Jahre Haft gefordert hatte – für das „Empfangen“ und „Rekrutieren“ von Jihadisten.

(Link zur AFP- Meldung leider nicht mehr verfügbar).

http://www.lalibre.be/actu/belgique/attentats-de-bruxelles-faut-il-rouvrir-le-proces-laachraoui-prevu-en-mai-56faca1635702a22d5dcd2b0

 

Ein Urteil, so war in einigen Artikeln zu lesen, wurde für Mai 2016 erwartet.

http://www.nytimes.com/2016/03/26/world/europe/najim-laachraoui-24-bomb-maker-for-paris-and-brussels-attacks.html?_r=0

Der Umstand, dass diese Meldung erst Ende Februar 2016 an die Öffentlichkeit gelangte und erst nach dem Attentat in Brüssel hier und da erwähnt wurde, erweckt gleichfalls kein Vertrauen. Es war augenscheinlich, dass die Staatsanwaltschaft gegen Laachraoui nichts in der Hand hatte – abgesehen von der angeblichen oder realen Anwerbung für eine Dschihad-Bewegung. Es wurde ausschließlich behauptet und unterstellt, um ein bestimmtes Bild zu zeichnen. Der Verbleib von Laachraoui war während des Verfahrens gegen Zerkani unbekannt gewesen, seine Handlungen ebenfalls. Beweise: keine. Laachraoui soll angeblich erst am 21. März identifiziert worden sein, um sich gleich am nächsten Tag umzubringen. Sogar die Anwerbung vom Frühjahr 2013 taugte als Argument nur bedingt, da der „IS“ zu diesem Zeitpunkt noch nicht als Terrororganisation deklariert worden war. Ganz davon abgesehen, dass keine europäische Behörde den „Dschihadisten“ für ihre Einsätze gegen das von ihnen geächtete Syrien auch nur einen Stein in den Weg gelegt hätte.

Der Haftantrag auf pauschale 15 Jahre in Abwesenheit für Laachraoui mag medial beeindruckend gewesen sein, juristisch dagegen lächerlich und unglaubwürdig. Es hätte nicht einmal eine „IS“-Mitgliedschaft nachgewiesen können. Die Preisgabe von möglichen und zurückgehaltenen Informationen über Laachraoui, die einen Eindruck vermittelt hätten, dass dieser Mann die ganze Zeit auf dem Radar der Geheimdienste gewesen wäre, hätten sich natürlich als kontraproduktiv gezeigt.

 

 

Dennoch soll es zu einem Urteilsspruch gekommen sein, nicht nur gegenüber Najim Laachraoui,. Details wurden keine genannt. Auch im folgenden Artikel wird deutlich, dass alles nur von Vermutungen beherrscht war, aber nichts Konkretes genannt wurde:

http://www.nytimes.com/2016/04/12/world/europe/a-brussels-mentor-who-taught-gangster-islam-to-the-young-and-angry.html

Bei diese Verurteilung (in Abwesenheit) wurde ein Strafmaß von 5 Jahren Gefängnis ausgesprochen. Doch auf welcher Grundlage? Und warum wurden keine ähnlichen Verfahren gegen  s ä m t l i c h e  „Dschihadisten“ und Söldner angestrebt, die sich in Syrien „IS“, „Jabhat al-Nusra“ oder einer anderen Terrorformation angeschlossen hatten?

Das Messen mit zweierlei Maß hat nichts mit einem Rechtsstaat zu tun, sondern mit einer Farce. Womöglich mit einer Farce, die sich nur auf die Gruppe um Zarkani konzentriert hatte und die dazu gedient haben könnte, in Sachen Najim Laachraoui (und Abdelhamid Abaaoud) eine kleine „Cover-Story“ zu spinnen, um die Glaubwürdigkeit der späteren Angaben zu erhöhen. Doch erweist sich auch dieses Verfahren als ein einziges Nichts. Mit dem realen oder vermeintlichen Tod der Protagonisten würde nebenbei ein Berufungsverfahren, dieses Mal unter den Augen der Öffentlichkeit, praktischerweise entfallen.

http://www.hln.be/hln/nl/36484/Aanslagen-Brussel/article/detail/2694362/2016/05/03/Zelfmoordterrorist-Zaventem-krijgt-nog-vijf-jaar-cel.dhtml

Die Urteilsverkündung gegenüber Laachraoui im Mai 2016 entbehrte nicht einer gewissen Komik, soll der Mann doch bereits seit März verstorben sein. Doch habe, so wurde kolportiert, die Sterbeurkunde nicht vorgelegen. Hatte es mit der Identität ein Problem gegeben?

 

 

Mittwoch
06
Juli 2016
Seite 1 von 221234567891020...Letzte »