Demonstration, Teil 2.

Am 21. November 2021 war es dann zum ersten Mal zu landesweiten Demonstrationen in einem größeren Umfang gekommen. Diese richteten sich nicht nur gegen die widersinnigen, üblen und krankmachenden „Corona-Maßnahmen“, sondern auch gegen die Angstmacherei, Verlogenheit und Hetze seitens der Regierung wie auch deren Bestreben, ein Form der Apartheid und eine Impfpflicht einzuführen und nebenbei eine Reihe von Grundrechten auszulöschen.

Allein in Wien ließen sich bei mehreren gleichzeitigen Demos über 100.000 Menschen dazu motivieren, auf die Straße zu gehen und ihren Protest anzuzeigen. Darüber schrieben – von „berichten“ kann hier keine Rede sein – die hiesigen Printmedien, wie man es von ihnen gewohnt war.

Die Teilnehmerzahl wird von diesen Massenmedien grundsätzlich kleingeredet, was verständlich ist, befinden sich diese auf der Seite einiger Interessengruppen, welche das politische Geschehen bestimmen und daraus das Kapital schlagen. Waren bei vergangenen Kundgebungen und Demonstrationen in Wien zwischen 30.000-40.000 Menschen auf die Straße gegangen, so war in den Gazetten stets von angeblich (nur) 10.000 Teilnehmern zu lesen. Nicht 9.000 oder 11.000, nein, immer 10.000, unabhängig vom Namen der Zeitung oder den Namen der Redakteure. Alle wollen Sie auf 10.000 gekommen sein. Ebenso die Polizeibehörde, welche sich des Zählens ebenso akribisch befleißigt haben will.

Bei einer Größenordnung von über 100.000 Demonstrationsteilnehmern wurde nach der Demo vom 21. November deren Anzahl auf 40.000 nicht gezählt oder geschätzt, sondern festgelegt. Abermals von jedem Blatt synchron zur Polizei, was hier aber nur in einem Detail von einer guten Zusammenarbeit zeugt.

Die Ausgabe der KRONE titelte an jenem Sonntag mit einer Anklage: „Ihr schreit… während sie verzweifeln.“ Das Schreien dient hier als von Schreihälsen abgeleitetes verstärkendes Element, während das Demonstrieren weniger spektakulär und neutral erscheint. Tatsächlich handelt es sich um nichts weiter als billige Hetze, da die beiden Sujets nichts miteinander zu tun haben und Demonstranten und Krankenhauspersonal fälschlich als gegensätzliche Personengruppen dargestellt werden. Zusammen mit Begriffen wie „Leugner“, „Impfverweigerer“ etc. sowie der Behauptung, dass die Demonstranten ein angeblich „verstörendes Bild“ abgeben würden, soll dem typischen KRONE-Leser eine Bevölkerungsgruppe auf emotional vermatschter Ebene diskreditiert werden.

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Der dazugehörige Artikel im Innenteil dieses Blattes – „Der angesagte Tag der Eskalation“ – fixierte sich logischerweise nur auf das Negative. Wütende, Rechts- und Linksradikale, Schreihälse, Querdenker, FPÖ, Polizei, Pfefferspray und „bizarre Nachrichten“, die keine Nachrichten sind, sondern von der KRONE kolportiertes dummes Zeug.

Dem gegenüber stehen auch in besagter Printausgabe zig Seiten gegenüber, welche Politiker, das Gen-Experiment, den ganzen Apparat unkritisch positiv gegenüberstehen und bewerben. Da diese Werbekampagne tagtäglich gefahren wird, mutet es schließlich kaum überraschend an, dass der durchschnittliche KRONE-Leser aus den eher bildungsfernen Schichten einer permanenten propagandistischen Durchdringung unterliegt.

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Der KURIER, dessen Zielgruppe sich in der unteren Hälfte der Mittelschicht befindet, war am 21. November wieder vollgestopft mit Corona & Co. Auf der Titelseite wurde bereits platziert, dass „Ausschreitungen“ bei der Corona-Demo für die Zeitung von Interesse waren. Zumindest für den KURIER. Im innenseitigen Artikel lag der Focus bei „Verschwörungstheorien“, einem Sänger (,der uns nichts sagt) und dem umsäglichen Landbauer von der FPÖ, als würde dies die Demo beschreiben. Wer dort zu finden war? Natürlich Rechtsextreme, Antisemiten, Hooligans, „Vermummte“ (lustig: maskenpflicht richtig, Vermummung offenbar nicht), Betrunkene. Wie diese verlief? Sie verlief friedlich, allerdings nicht für den KURIER, welcher Gewalt, Übergriffe und einen Pfefferspray-Einsatz der Polizei verortete. Und es wurde irgendein Unsinn aus Sozialen Netzwerken (von wem genau?) verbreitet, als hätte dies Nachrichtenwert.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/demo-samstag-dieser-weg-wird-kein-leichter-sein/401813383

Die PRESSE, welche als Zielgruppe die obere Hälfte der Mittelschicht bedient, kam weniger primitiv daher, auch wenn sie inhaltlich kaum etwas anderes zu bieten hatte.

https://www.diepresse.com/6063889/massiver-protest-gegen-lockdown-in-wien

 

Dienstag
07
Dezember 2021
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Demonstrationen.

 

Zur Zeit gibt es in Österreich noch die Möglichkeit, seinen Unmut und seine Unzufriedenheit mit Demonstrationen öffentlich zu artikulieren. Dies ist notwendiger denn je, sollte Österreich künftig nicht als als koloniale Filiale diverser US-Konzerne mit neofaschistischen Herrschaftsstrukturen enden.

Der KURIER wies in der Printausgabe vom 20. November 2021 extra auf das Demonstrationsrecht hin, verhehlte aber indirekt nicht eine gewisse Unzufriedenheit damit. Anlässlich mehrerer für den 21. November in Wien angekündigten und angemeldeten Demos wurde das Blatt in dem Artikel „Demonstrationen“ nicht müde, diese im Vorfeld zu diskreditieren. Statt einer inhaltlichen Auseinandersetzung gab es nur eine Aneinanderreihung von negativen Details wie: „In den einschlägigen Telegram-Gruppen wird offen zur Gewalt aufgerufen“. Doch wer hier konkret zur Gewalt anrufen würde, wird weder genannt noch belegt. Grundsätzlich ist es unseriös, einzelne „Gruppen“ in eine Art Sippenhaft zu nehmen, wenn einzelne Elemente anonym zu offenem Rechtsbruch aufrufen. Hierbei könnte es sich ebenso um Provokateure aus dem Polizeiapparat handeln.

Aber darum geht es den massenmedialen Lautsprechern natürlich nicht, es geht nicht um die Eruierung von Hintergründen, sondern einzig um ein negatives Bildnis von Leuten, die für ihre Rechte auf die Straße zu gehen gedenken. Ebenso hohl präsentiert sich das penetrante Anzeigen von Demos, welche von der FPÖ organisert wurden und werden. Denn von den anderen Parteien (Ausnahme: MFG als neue Oppositionspartei) werden keine Demonstrationen organisiert, da sie alle im selben Boot sitzen und sich an der Zerschlagung der Grundrechte (und Arbeitnehmerrechte etc.) beteiligen. Was abermals wieder die Frage nach der SPÖ aufwirft. Doch: welche SPÖ?

Die FPÖ ist nach wie vor eine legale demokratische Partei, das gilt festzustellen, auch wenn sie nicht sympathisch ist. Sie verfügt über Agenden, die unter anderem darauf abzielen, Protestwähler um sich zu scharen, was allein dem Umstand geschuldet ist, dass deren Lobbyunterstützung geringer ist als bei den Parteien wie ÖVP und SPÖ. Die FPÖ sitzt in Oberösterreich im Landtag und trägt die „Maßnahmen“ mit, dies nur nebenbei. Ihre gegen Ausländer und Migration gerichtete Agenda, mit der sie auf Stimmenfang gegangen war, wurde und wird gerne von den anderen politischen Parteien gebrandmarkt. Nicht zu unrecht natürlich. Dennoch handelt es sich um eine einzige Heuchelei, denn während die FPÖ richtig als eine rechte Partei der Nationalisten benannt wird, hängen die übrigen Parteien an den neoliberal-faschistischen Strukturen. Sie geben sich „mittig“ oder gar „links“, sind aber nicht minder rechts und haben in der Vergangenheit nichts daran auszusetzen gehabt, wenn ihre „Freunde“ und „Partner“ die Ausländer bereits im Ausland massenweise umgelegt hatten. So viel dazu.

Der KURIER hatte ansonsten zu den Protesten nichts beizutragen, aber natürlich durfte die Prognose nicht fehlen, dass „Besucher aus dem rechtsextremen Milieu“ an „vorderster Front mitmaschieren“ würden. Diese Sprache macht es durchaus stimmig. Das will man nicht, und weil man es nicht will, stellt man einen Nazi wie Küssel wegen der Außendarstellung gerne dazu.

Am morgigen Samstag, 4. Dezember, wird in Wien abermals demonstriert. Eine Teilnahme ist keine Frage der Parteizugehörigkeit, auch wenn gewisse Leute etwas anderes zu suggerieren versuchen.

 

 

Samstag
04
Dezember 2021
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Reiseempfehlung Österreich.

 

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfindet das Land, dem er in seiner Rolle formal vorsteht, als lebenswert. Das darf ihm durchaus geglaubt werden, ein sattes Gehalt, Kaffeehaus-Aufenthalte nach der Sperrstunde oder die Teilnahme an einer Gala vermitteln eine angenehme Lebenskultur. Potentielle Österreich-Touristen können sich in den Medien selbst davon überzeugen.

Sicher, die Zeiten sind derzeit schwer, und die von Van der Bellen angelobte Bundesregierung müht sich nach Kräften, um die Situation in den Griff zu bekommen. Mit „Lockdown“, Impflicht, neuen Ausweisen und Kontrolle soll alles wieder besser werden. Gesund, sauber und sicher wird es werden. Und dass niemand etwas anderes sagt! Der Bundespräsident appellierte am 19. November 2021 an die Österreicher, all dem Folge zu leisten. Er bediente sich dabei der angloamerikanischen Phrase von einer „Einigkeit der Nation“ und darf sich des Rückhalts der US-Pharma-Konzerne erfreuen. Da diese nicht ohne ist, kann am Ende nur der Erfolg zu erwarten sein und somit der Wiedereröffnung Österreichs als Reiseland nichts mehr im Wege stehen.

Der Bundespräsident weiß, wovon er spricht. Das Ausland sollte also beruhigt sein. Van der Bellen hat die Gefährlichkeit der Situation erkannt, hat in Krankenhäusern nachgeschaut und dort eine drastische Entwicklung bemerkt. Deswegen ist er in der Lage, die „Gemeinschaft“ zu warnen, zum Beispiel vor der Gefahr, „dass die Gräben jetzt noch tiefer werden“. Die haben sich von ganz allein aufgetan. Diplomatisch, wie Van der Bellen ist, befand er, das gegenseitige Schuldzuweisungen nichts lösen würden – damit sie erst gar nicht gestellt werden kann. Warum auch, das Kind ist in den Brunnen gefallen und nicht mehr zu retten. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, „Verantwortung“ zu übernehmen und „faktenbasierte Vernunft“ an den Tag zu legen. Also ähnlich wie der Bundespräsident. Denn er weiß, dass die kommenden Wochen „uns“ noch einiges abverlangen werden. Recht hat er, der Bundespräsident.

https://kurier.at/politik/inland/van-der-bellen-gegenseitige-schuldzuweisungen-loesen-nichts/401812564

 

 

Danach aber können wir endlich wieder als Gäste die Bücklinge aus Fascho-Deutschland begrüßen. Sie werden sich wohlfühlen.

 

Freitag
03
Dezember 2021
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Reisewarnung Österreich. Teil 2.

 

Es ist spannend mitanzusehen, von welchen Parteien das „Corona-Regime“ getragen wird. Die Parteizugehörigkeit scheint kaum eine Rolle zu spielen. Vor allem deklariert sich erneut die SPÖ in bester Handlanger-Manier für undemokratische Strukturen und signalisiert nun entgültig, dass diese Partei – wie in Deutschland – nicht wählbar ist.

Einen entsprechenden Eindruck hinterließ die SPÖ auch unlängst auf kommunaler Ebene, als auf einer Gedenkveranstaltung für einen Anti-Faschisten eine Historikerin nach ihrem Vortrag gefragt wurde, was ihr hinsichtlich der Zukunft Angst und Sorge bereiten würde. Die Dame, bei welcher man hätte ein gewisses Bildungsniveau erwarten können, gab exakt das wieder, was die hiesigen massenmedialen Schreibtischtäter an Propagandadreck täglich absondern: Russen, Orban, FPÖ und Verschwörungserzählungen würden sie ängstigen, tat sie entweder bewusst oder dümmlich dem Publikum kund. Diese angeeignete Hetze der neoliberal-faschistischen Lautsprecher blieb auf der angeblich antifaschistischen Veranstaltung von den anwesenden SPÖlern unwidersprochen. Danach war deutlich, dass auch auf kommunaler Ebene eine Partei wie die SPÖ bei einer zukünftigen Wahl keine Berücksichtigung mehr finden kann.

Dem derzeit in Österreich herrschenden Regime lässt sich nach Stand der Dinge einiges vorwerfen: Verfassungsbruch, Korruption im großen Stil, Betrug, Raub staatlicher Ressourcen und Transfer in die Hände weniger privater Konzerne, Terror mittels dem „Corona-Regime“ (Angstmacherei ohne jegliche Evidenz, Nötigung, Erpressung, Zerschlagung wirtschaftlicher Grundlagen), schwere Körperverletzung (teilweise mit Todesfolge) sowie Hetze gegenüber jenem Bevölkerungsteil, welche dem Regime die Gefolgschaft verweigert. Hiebei handelt es sich um Komponenten, die wir aus der Vergangenheit kennen.

Als nächsten Schritt soll eine Impflicht bzw. die Pflicht zu einer experimentiellen Gen-Therapie zum 1. Februar 2022 eingeführt werden, das heißt: die zwangsweise Verabreichung eines Mittels während einer Testphase (Pfizer/BioNTech: Ende der klinischen Phase III erst im Mai 2023!), welches nach Stand der Dinge nicht tauglich ist und erst recht nicht förderlich für die Gesundheit. Da sich dem immerhin rund ein Drittel der österreichischen Bevölkerung trotz Dauerpropaganda, Drohungen und Erpressungen verweigert, wird dies ohne einen entsprechenden Repressionsapparat problematisch werden. Hohe Geldstrafen und Gefängnis werden von den Handlangern der Corona-Mafia in den Raum gestellt, wenn man sich das Gift nicht spritzen lassen will. Es stinkt verdächtig nach der Etablierung eines Polizeistaates, um das kriminelle Gebaren durchsetzen zu können. Auch im III. Reich wurde das Kriminelle in Form von kriminellen Gesetze quasi „legalisiert“.

Österreich wird von den Strippenziehern im Hintergrund in genau diese Richtung geschoben, exekutiert durch die politischen Handlanger und einem Aufgebot von Helfern und Helfershelfern, von Massenmedien bis zur Ärztekammer. Alles, was dieses Land zuvor noch ausgemacht hatte, wird derzeit gerade in die Mülltonne getreten. Corona-Jünger, die jetzt noch jubeln und unterwürfig nach dem nächsten Schuss gieren, werden zukünftig an der Leine auf allen Vieren gehen müssen. Aber das scheint nicht tragisch, denn der Stoff soll auch künftig regelmäßig in die Venen gejagt werde.

Für Aufregung hatte immerhin eine Spenden-Gala im TV gesorgt, da die politischen Handlanger ihren Bürgern demonstriert hatte, was sie von ihnen hält. Das kann man den Trotteln da draußen auch zeigen, Österreich ist ja ein freies Land. Ein Anwalt aus Wiener Neustadt war allerdings auch so frei gewesen und hat gegen diese Bande eine Anzeige gestellt, da diese sich nicht an die von ihnen aufgestellten „Verordnungen“ gehalten hatte. Was für eine Überraschung!

 

 

Mittwoch
01
Dezember 2021
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Reisewarnung Österreich. Teil 1.

 

Es gab mal eine Zeit, zu welcher man in den Urlaub nach Österreich fahren konnte. Heute muss dagegen wieder eine Reisewarnung ausgesprochen werden, weil wir derzeit Zeuge eines kalten Staatsstreiches werden, über welchen nicht gesprochen wird. Wer zuerst auf Deutschland getippt hatte, muss nun erkennen, dass Österreich offenbar vorgezogen worden ist, um als Experimentierfeld für die nächste Stufe zur Etablierung faschistischer Strukturen zu dienen. Österreich scheint übersichtlich und die Bevölkerung viel zu bieder, hörig und somit anpassungsfähig, um gegen eine neue und zu ihrem starken Nachteil installierte neue „Ordnung“ aufzubegehren. Lehne Dich nicht auf, lehne Dich zurück, so die Empfehlung gütiger und väterlicher Autokraten im Gewand der Volksvertreter, versüßt mit Schnitzel, Energiegetränk und TV. Widrigenfalls droht freilich die Knute.

Für Soziologie-, Polit- und Medienwissenschaftler ist dies unstrittig ein spannendes Ereignis. Die seriösen Forscher unter ihnen können in Zukunft weitere interessante Abhandlungen verfassen, zum Beispiel über Massenpsychologie, Marketingtechniken, Kriminalität, Bildungsnotstand oder über das gesellschaftliches Gefüge und die Auswirkungen einer technisierten Degeneration. Untersuchungen zum Thema Faschismus könnten um weitere Kapitel ergänzt werden.

Die unseriösen „Wissenschaftler“ wiederum können erschließen, was sie nächstes Mal im Sinne ihrer Auftraggeber besser machen können. So ist an eine etwas gefälligere Glaubenslehre zu denken, die wenigstens den Schein einer Religionswissenschaft wahren könnte. Die Perfektionierung von Werbekampagnen und entsprechende Maßnahmen wie Neusprech, Zensur und organisierter Angstpsychose mit Massenverblödung können hier ebenso angedacht werden. Eine weitere Aufhübschung der derzeit bröckelnden Fassaden scheint ebenfalls notwendig, denn welcher Schutzgelderpresser möchte heute als gewöhnlicher Gangster wahrgenommen werden?

Die Handlanger der weitgehend unsichtbaren Strippenzieher, das im Vordergrund stehende politische Personal, mutiert wie von Zauberhand zu einer Bedrohung, als wären sie von einer rätselhaften Krankheit befallen. Rätselhaft ist es allerdings nicht. Verlogenheit und Heuchelei gehören zur Grundausstattung. Der Schritt von liberalen Lippenbekenntnissen und illiberalem Handeln ist folglich nur ein kleiner und dem Gesetz der kapitalistischen Marktwirtschaft geschuldet. Es gilt viele hungrige Mäuler zu stopfen, die gestopft werden können, so lange der Profit für die Geber gesichert ist.

Den in Österreich agierenden Abteilungsleitern in einem gierigen und verkommenen System wird eine sekteriesche Attitüde bescheinigt, der KURIER präsentierte am 20. November 2021 auf ihrer Titelseite die Darsteller des örtlichen Syndikats als „Virologisches Quartett“. Das ist ähnlich bescheuert wie die vom Kurier aufgestellte Behauptung, dass die „Politik beschließen“ würde. Wie in jedem Gewerbe schafft der an, der zahlt, und das ist etwas, was den politischen Handlangern getrost abgesprochen werden kann. Hier wird ausschließlich bezahlt und kassiert.

 

Virologisches Quartett + Kuier

Wenn nicht gerade gefeiert wird, geben sich diese Leute gerne als „Vorgeher“ gegenüber ihren Hofberichterstattern. Quelle: Screenshot von e-kurier, 20. Nov. 2021.

 

Die Ausformung einer Sekte ist dagegen nicht von der Hand zu weisen. Wo es an wissenschaftlicher Evidenz mangelt – und hier mangelt es an allen Ecken und Enden – oder einfach nur der arme eigene Hausverstand beleidigt wird, füllt der Glaube das klaffende intellektuelle Loch. Religion wird zum Dogma und der Glaube zur einzigen Wahrheit mit unantastbarer Gültigkeit. Und je löchriger der Glaube erscheint, desto fanatischer wird auf die ungäubigen Ketzer reagiert. Religion war auch in früheren Zeiten vor allem eine Frage der Herrschaft und somit der Wirtschaft und des Kapitals. Wer aus der Reihe scherte, der wurde als Bedrohung des Herrschaftssystem und ihrer Kapitalflüsse angesehen.

Um davon abzulenken sowie den Frust der eigenen ausgebeuteten Bevölkerung zu kanalisieren, suchten seither die Herrschenden die entstehenden Aggressionen auf andere umzuleiten, welche gerne als angebliche Ketzer und „Ungläubige“ oder auch als angeblich „minderwertig“ stigmatisiert wurden. Andere Kultur, andere Hautfarbe, andere Lebensweise, auf irgendeine Art beeinträchtigt – wir kennen das. Nur beim Russen ist das egal, hier reicht allein das Russische und bei der neuen Rasse „Prorusse“ das Pro.

 

 

Samstag
27
November 2021
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Art Visuals & Poetry Film Festival 2021

 

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Das Poeten-Video-Festival in Wien wird zum mittlerweile sechsten Male zwischen dem 9. und 13. November 2021 im Künstlerhaus am Karlsplatz ausgetragen.

Eröffnet wird die Veranstaltung am 9. November im Stadtkino des Künstlerhauses mit dem „Internationaler Audience Award 2021″

Beginn: 20 Uhr, freier Eintritt.

Hier das konkrete Programm dazu:

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/2021/audience-award

 

Am Donnerstag, 11. November, folgt der 1. Teil des Hauptwettbewerbs mit „Experimentals & Animation“.

Beginn: 18 Uhr, in der „Factory“ im Künstlerhaus, freier Eintritt.

Das konkrete Programm:

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/2021/main-competition-I

 

Anschließend geht es weiter mit „DOKFILM TOMAŽ ŠALAMUN“, einem Dokumentarfilm von Nejc Saje und Jeffrey Young über den genannten Dichter.

Beginn: 20 Uhr, „Facotory“ im Künstlerhaus, freier Eintritt

https://www.poetryfilm-vienna.com/en/2021/salamun

 

Am Freitag, 12. November, wird mit der „Lesung Antonio Fian – Filmwettbewerb Special Award“ die Veranstaltung fortgesetzt.

Beginn: 18 Uhr, „Factory“ im Künstlerhaus, freier Eintritt.

Das konkrete Programm:

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/2021/antonio-fian/special-award

 

Danach geht es weiter mit „Internationales Poetry Film Screening – Experimentals & Animation“

Beginn: 20 Uhr, „Factory“ im Künstlerhaus, freier Eintritt.

Das konkrete Programm:

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/2021/international-sideprogram

 

Am Samstag, 13. November, wird mit der „Internationalen Sonderschau in Kooperation mit den Thüringer Poetryfilmtagen“ begonnen. Hier werden 14 Poetry-Filme ausschließlich von Frauen gezeigt, während ein Gegenentwurf für Männer aus uns unbekannten Gründen offenbar niemals angedacht wurde. Am Ende folgt ein sog. „Film-Talk“.

Beginn: 17 Uhr, „Factory“ im Künstlerhaus, freier Eintritt.

Das konkrete Programm:

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/2021/women-in-resistance

 

Und schließlich der Höhepunkt etwas später am selbigen Tag mit dem „Hauptwettbewerb deutschsprachiger Raum II – narrativ-dokumentarische Poetry Shorts“ sowie die anschließende Siegerehrung.

Beginn: 19 Uhr, „Factory“ im Künstlerhaus, freier Eintritt.

Das konkrete Programm:

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/2021/main-competition-II

 

Aufgepasst:

Aufgrund der von der Wiener SPÖ-Regierung und nun auch von der Bundesregierung verordneten und unter „Corona-Sicherheitsmaßnahmen“ verkauften Kontrolle der Besucher ist eine Voranmeldung nötig, welche mit der Reservierung der Freikarten verknüpft ist.

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/festival-reservations/2021

Zugelassen sind außerdem ausschließlich Besucher, welche an dem aktuell extrem stark angepriesenen Massenexperiment mit der „Gen-Therapie“ teilgenommen haben oder als „genesen“ verbucht wurden. Alle anderen Interessierten sind somit ausgeschlossen. Die vermeintlich Privilegierten müssen sich dennoch auch im Kino konditionierend erniedrigen lassen und während einer beträchtlichen Zeitspanne mit einer stickigen Maske devot ihr Gesicht verbergen.

Das ART VISUALS & POETRY Film Festival ist eine zweifellos wunderbare und dringend zu empfehlende Veranstaltungsreihe, mit viel Liebe und Mühe lange vorbereitet und aufgestellt. Die politische Situation nötigt allerdings den Veranstaltern eine äußerst böse Herausforderung ab.

Wir hatten, so schmerzlich es war, uns dazu entschlossen, diesen Irrsinn nicht mitzutragen und uns somit dieses Mal nicht mit einem Poetry-Video zu beteiligen. Dessen Herstellung hatten wir abgebrochen, als deutlich wurde, dass es zu der aktuellen Situation nicht nur kommen würde, sondern kommen musste. Von Anfang an. 

 

Sonntag
07
November 2021
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Karl Flanner (1920-2013) – Gedenkveranstaltung.

 

Etwas kurzfristig bei uns eingelangt, doch hoffentlich nicht zu spät: morgen findet die Gedenkveranstaltung des 2013 verstorbenen Karl Flanner statt, nachdem sie im Vorjahr wegen der verordneten Hysterie ausgefallen war. Somit zum 101. Geburtstag! Wir erweisen ihm und den anwesenden Familienmitgliedern die Ehre!

 

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Mittwoch
27
Oktober 2021
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Es ist wie es ist.

 

Auf dem Zensur-Video-Kanal „YouTube“, dem Tochterunternehmen des Big-Data-Konzerns GOOGLE aus den USA, werden derzeit anscheinend noch nicht Sendungen gelöscht, deren Inhalte sich abseits von Silicon Valley, Langley und Crypto City in Ford Meade mit schmierigen Provinzpossen in der Alpenrepublik befassen.

Die politische Verwahrlosung ist alles andere als neu, im Grunde alltäglich und historisch betrachtet soetwas wie ein unsympathisches Langzeit-Phänomen. Weniger alltäglich ist der Umstand, wenn einige der Protagonisten, und in diesem Fall von der ÖVP, ausgerechnet mit sog. „Chat-Nachrichten“ aufgeblättert werden. Es ist nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisberges, dem zahlreiche „Affären“ anhängen, und wir können sicher sein, dass nicht zu viel an die Öffentlichkeit gelangen wird.

Ensemblemitglieder des Wiener Burgtheaters formten in einer Lesung der „Chat-Nachrichten“ eine Nummer der modernen Unterhaltung.

 

 

Nicht nur die Masse der ÖVP-Stammwähler wird auch in Zukunft weiterhin ihre Stimme einer Partei geben, die ihre Interessen garantiert niemals vertreten wird. Alles andere scheint zu kompliziert.

Der KURIER phantasierte in der Printausgabe vom 13. Oktober 2021 eine „neue Eiszeit“ daher, weil die als Opposition bezeichneten Parteien „alle gegen die ÖVP“ sein würden.

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Nun, sie waren auch zuvor gegen die ÖVP gewesen und dafür, wenn es opportun erschien. Das hat wenig mit Wankelmut zu tun als vielmehr mit heimischen Machtinteressen einschließlich dem Blick auf die damit verbundenen Pfründe. Nur die GRÜNEN gingen bescheiden zur ÖVP, ihrem großen Regierungspartner, auf Distanz. Da die GRÜNEN mit in der Regierung sitzen, müssen sie aufpassen, inwieweit sie ihre Klappe aufreissen können.

Bundes-Pamela von der SPÖ scheint wiederum ein Fan der ÖVP als Vertreter der Arbeitgeber, Vermieter, Ärztekammer und anderen Ausbeuterverbänden zu sein, denn es gelingt ihr partout nicht, sich entsprechend einer echten Opposition zu positionieren, so dass sich ihre Kernkompetenz eher auf das Verhindern zu beschränken scheint. Gefolgschaften eingeschlossen.

Die Partei von Pamela Rendi-Wagner hat sich ohnehin als Alternativ-ÖVP etabliert, was sie eigentlich weitgehend überflüssig machen sollte. Auch der „Corona-Terror“ wird von ihr mitgetragen, erst heute wurde mit der Alternativ-ÖVP die „3G-Regelung“ am Arbeitsplatz beschlossen.

Corona 3G mit der SPÖ

 

Neuer Bundeskanzler ist nun Alexander Schallenberg von der ÖVP, welcher zuvor die Rolle des Außenministers gespielt hatte. Dort war er nicht weiter aufgefallen, weil er sich diskret dem internationalen Herrschaftsgefüge in Bodennähe angepasst hatte. Gerüchten, die ihn als Mitglied der Freimaurer verdächtigen, weil einer seiner Vorfahren auf dem Schloss Rosenau im 18. Jahrhundert eine entsprechende Loge eingerichtet hatte, wollen wir hier keine große Bedeutung beimessen, da die meisten politischen Akteure in diversen Verbänden und Seilschaften organisiert sind.

Schallenberg kennt sich aus, er ist ein Profi, der um seinen Platz in der EU-Hackordnung weiß und sofort nach Brüssel hatte eilen müssen. Wegen der Signale! Auf die hatte bereits ein Ehemaliger mit dem Namen Spindelegger gesetzt. Signale! Der KURIER brachte über Schallenberg am 14. Oktober einen Artikel, welcher die Professionalität des neuen Bundeskanzlers wenig dezent darlegt: die Ansammlung von Phrasen und leeren Worthülsen ist bemerkenswert:

https://kurier.at/politik/inland/schallenberg-vor-bruessel-reise-ploetzlich-sitzt-jemand-anderer-da/401769096

 

Zuvor hatte er noch ein Interview gegeben und behauptet, dass – vor seiner Reise – auf seinen Auslandsreisen er noch nie auf das obige ÖVP-Desaster um Sebastian Kurz & Co. angesprochen worden sei. Möglicherweise hängt dies mit dem Umstand zusammen, dass Schallenberg zuletzt, als die Bombe geplatzt war, nicht verreiste. Auf jeden Fall schloss der scharfsinnige Mann aus der Nichtansprache, dass er keinen Imageschaden für Österreich sehe.

Aber ganz ehrlich, über was soll man mit diesem Mann auch sprechen?

https://heute-nachrichten.eu/politik/schallenbergs-erstes-tv-interview-hatte-die-bild-zeitung/

https://orf.at/stories/3232598/

 

„Ich war gerade in Brüssel. Da wurden die Geschehnisse nur kurz angesprochen. So etwas geschieht in den 27 Mitgliedstaaten immer wieder, dass ein Regierungschef wechselt…“

Allerdings wechseln die meisten Regierungschefs nach einer verlorenen Wahl und nicht im Zuge von staatsanwaltlichen Ermittlungen. Die anwesenden Hofberichterstatter hatten an dem Gesülze nichts auszusetzen. Auch die Bilder passten, wenn sie auch an das Marketing erinnerten, welches zuvor Sebastian Kurz in Anspruch genommen hatte. Es hatte sich bewährt.

 

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Quelle: KURIER, Printausgabe 16. Okt. 2021 

 

Das im KURIER – Printausgabe vom 16. Oktober 2021 – abgedruckte Interview zeichnete ein verheerendes Bild von Schallenberg als neuen Bundeskanzler und ÖVP-Statthalter. Vor den Hofberichterstattern musste er auch nicht verheimlichen, dass sein Ziel die Beibehaltung des aktuellen Machtgefüges beinhaltet.

„Es wäre jedoch völlig verantwortungslos, jetzt die Regierung infrage zu stellen oder gar in Neuwahlen zu gehen.“

 

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Quelle: KURIER, Printausgabe 16. Okt. 2021

 

Das kann man auch exakt umgekehrt sehen. In Sachen „Corona“ zeigte sich Schallenberg als treuer Helfer der internationalen Verbrechersydikate, der wie seine Einflüsterer mal eben eine angebliche Pandemie der Ungeimpften herbeilog, die er zudem fälschlich als „Zauderer, Zögerer und Impfbummler“ bezeichnete. Der Abschaffung der Gratistests und die damit verbundene indirekte Impfpflicht schien er wenig verwunderlich aufgeschlossen gegenüber zu stehen. Er wolle der Diskussion nicht vorgreifen, meinte er, als würde es eine solche geben.

„Das ist aber sicher eines der Themen, die auf der Tagesordnung sein werden.“

Garantiert. Der großdeutsche Nachbar hat ja bereits vorgelegt.

https://kurier.at/politik/inland/bundeskanzler-schallenberg-runter-vom-gas-atempause/401771775

 

Mittwoch
20
Oktober 2021
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Die Musik-Video-Ecke 76.

 

Was gab es 1981? Unter anderem eine 5 in Chemie und „Fridged“ von von FLUE aus Holland:

 

 

 

Dienstag
19
Oktober 2021
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FilTa – Rückblick.

 

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Fotocredit: clubkunst.at

 

Mit einiger Verspätung möchten wir an dieser Stelle die Information von den Veranstaltern der vergangenen FilTa im TRIEBWERK bekannt geben, dass an den drei Tagen 305 „buntgemischte“ Besucher gezählt wurden. Neben drei Kurzfilm-Blöcken gab es ein Konzert der Wiener Neustädter Austropop-Formation „Binsenweisheit“ sowie Improvisationstheater der lokalen Kollektive „glashaus“ und „Barfuß“, dazu einige Gespräche mit anwesenden Filmemachern.

Wir freuen uns sehr, dass die FilTa Filmtage erneut auf so breites Interesse in der Stadt gestoßen sind und dass wir mit dem Jugend- und Kulturhaus Triebwerk eine wunderbare neue Heimat für die FiTa Filmtage gefunden haben. Die FilTa Filmtage wollen die Filmkultur in Wiener Neustadt fördern. Dabei verstehen wir uns als lokal und international. Der Großteil des ehrenamtlich engagierten Teams kommt aus und um Wr. Neustadt, ebenso die Kulturvereine und Bands, mit denen wir kooperieren wollen. Das Kurzfilmprogramm ist eine Mischung aus österreichischen und internationalen Filmen“, so Jan Hestmann als einer der hauptverantwortlichen Veranstalter.

 

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Fotocredit. clubkunst.at

 

Die Filmbeiträge konnten aber insgesamt das Niveau der vorherigen Veranstaltung nicht mehr halten. Es waren Beiträge zu sehen, in welchen Geschichten nicht auserzählt wirkten oder von anderen abgekupfert. Hier machte es sich bemerkbar, dass die im Vorjahr ausgefallenen FilTa sowie der notgedrungene Verzicht auf einen Wettbewerb offenbar mit dem Verlust der Sendelizenzen einhergegangen sein wird. Die Brötchen, die nun gebacken werden, sind – gemessen an früheren Tagen – weitaus kleiner. Die Kulisse im und beim TRIEBWERK ist bescheiden, aber ausreichend und durchaus passend für das aktuelle Format der FilTa. Die Kombination zwischen Film und den Auftritten regionaler Kulturinitiativen ist belebend und wird hoffentlich beibehalten werden.

 

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Fotocredit: clubkunst.at

 

Montag
27
September 2021
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Demo mit Nazi

 

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Die Demo in Wien am 11. September 2021, wo gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung, gegen Impf-Nötigung und mediale Hetze demonstriert worden war, war in Blättern wie dem KURIER mit Mißachtung gestraft worden. Man scheint hier die Taktik geändert zu haben. Statt pompöser Aufbereitung von Falschnachrichten und Verleumdungen nun stille kleine Kästchen am Rand einer Seite mit wenigen Zeilen und der üblichen Angabe von viel zu niedrigen Teilnehmerzahlen.

Anders die von der österreichischen Regierung noch großzügiger subventionierten Gratis-Schmutzblättchen. Die bliesen die Demo zu einer „Mega-Demo“ auf und skandalisierten die Anwesenheit bestimmer Personen. Nein, nicht wegen zwei Frauen, die Jesus-Bilder herumtrugen, auch nicht wegen der Blumen-Mädchen, die sich so hübsch dekoriert hatten, oder den Krankenschwestern, nein, der angebliche Skandal hatte einen anderen Namen: Gottfried Küssel, von Beruf Nazi. Mal wieder.

 

Screenshot Ö24

 

Link: https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/gottfried-kuessel-bei-corona-demo/491392530

 

Was der Nazi Küssel mit der Demo zu tun hat bleibt – erst einmal – schleierhaft. Aber er war vor Ort und bot „Sozial-Media-Schwachköpfen“ wie Michael Bonvalot eine Projektionsfläche, welche massenmedial dankend verbreitet wurde. Man ist ja Mitglied ein und derselben Bande. „Niemand soll sagen können, er oder sie hätte es nicht gewusst“, so Bonvalot. Nö, es hat nicht jeder gewusst und auch nicht jeder gesehen, und kaum jemanden mag es interessiert haben. Bonvalot gibt sich aber als Idiot, vielleicht ist er es auch, der glaubt, alle blasen die Demo ab, nur weil sich ein Nazi dazugestellt hat. Es wird nicht gefordert, dass der Nazi geht statt der 4.000 anderen Personen, was Bonvalot als einen bloßen Hetzer entlarvt. 

Tatsächlich gehört dieser Mann zu den besonders eifrigen Corona-Jüngern, wie allein seine TWITTER-Meldungen offenbaren. Die Demonstranten sind für ihn durchwegs „Rechte“, „Nazis“ oder „Leugner“, sein Weltbild entspricht genau dem österreichischen „Verfassungsschutz“ und der Stelle für Sekten-Fragen. 

Ein Nazi wie Küssel ist nämlich ganz praktisch für eine Demo, die genau das Gegenteil seiner Persönlichkeitsstruktur repräsentiert. Er bietet die Fläche, um vom Wesentlichen abzulenken und die Demo als solche zu dikreditieren. Diese Aufgabe wird der Medien-Meute zuteil, die dem wie bisher verbissen nachgeht. Und wer daran ein Interesse besitzt, muss hier nicht weiter erläutert werden.

Doch warum organisiert ein Nazi wie Küssel nicht seine eigene Demo, zusammen mit seinen Kumpanen? Wenn er doch für eine gerechte Sache einzutreten versucht, eine, die andere bei der gleichen Sache nicht behindert? Die Penetranz seiner Anwesenheit, das gefundene Fressen für die medialen Hetzer, welches er ihnen somit vor die Füße wirft, hat unserer Meinung nach nichts mit ihm zu tun. Küssel würde nicht einmal eine eigene Demo aufstellen können, weil sein Umfeld lächerlich klein ist. Wirkung erhält er nur als Fremdkörper bei anderen und als Objekt der Begierde für die Kameras. 

Nach unserer Wahrnehmung ist eine Person, welche so beharrlich dem Innenministerium und der Medienmeute zuarbeitet ein Teil derselben Organisationen. Diese Wahrnehmung wurde vor Ort durch unsere Beobachtungen verstärkt.

 

Demo-Wien 2

 

Niemand von uns hatte Küssel je gesehen, wir kannten sein Gesicht nicht, sondern identifizierten ihn anhand des Umfeldes. Dazu gehörte ein TV-Team, welches an ihm klebte, als wäre der Mann für irgendetwas relevant oder gar für die Demo repräsentativ. Es war auch genügend Raum um ihn herum, um ihn besser portraitieren zu können.

Und natürlich gehörten dazu auch seine Begleiter, wenigstens vier etwas grobschlächtig wirkende „Glatzen“ im üblichen schwarzen Dress. Dazu noch einige weitere Mitstreiter, die aber weniger auffielen. Die Typen, die auffielen, vermittelten kein Interesse an der Demo oder an den Rednern auf der Bühne, sie fielen auf, weil sie mal mehr, mal weniger einen Kokon um Küssel bildeten und ständig die Menge drumherum beobachteten.

 

Demo 3

 

Und – wie lustig – zwischendurch wurde immer wieder Mund-Nasen-Schutz vor das Gesicht gestülpt.

 

Ö24 - Demo

 

Demo Wien 4

 

Besser konnte gar nicht aufgezeigt werden, mit den Inhalten der Demo nichts am Hut zu haben. Die einzigen Personen, welche sich Masken vor das Gesicht stülpten, waren Polizeibeamte, wenn sie Demonstranten zu nahe kamen. Und die „Glatzen“ bei Küssel.

 

Demo-Wien-5-1

Ziviles Polizeifahrzeug an der Linken Wienzeile mit einem Mann. 

 

Demo-6-2

Bei dieser Gruppe von Maskierten handelt es sich nicht um Demonstranten, sondern um zivile Polizei.  Inmitten dieser Polizisten, durch die vordere schwarz gekleidete Person großteils verdeckt, der oben erwähnte Reporter Michael Bonvalot (mit Rucksack und Smart-Phone in der Hand). 

https://twitter.com/i/broadcasts/1vAxRwQaklZKl

 

Die Grenzen zwischen Nazis und Sicherheitsbehörden waren schon immer mehr als durchlässig so wie Nazis in der Regel als Handlanger der Faschisten operierten und operieren. Wir wissen es nicht, hatten aber den Eindruck, als wenn es sich bei den „Glatzen“ um Personal aus Polizei oder Geheimdienst handelte. Küssel als echter Nazi schien nur die Figur für die Propaganda zu sein. Er wäre nicht der erste, der sich den Behörden – vielleicht für Straferleichterungen – angedient hat. Ähnlich wie in Deutschland, wo die KPD verboten ist, die NPD aber nicht. Und diese existiert nur, weil diese vor allem aus Polizei, Geheimdienst und einer V-Mann-Truppe besteht.

 

Demo-7

Bereitgestellte Wasserwerfer am Gürtel hatten bei den Demonstrationsteilnehmern lautstark für Unverständnis gesorgt. 

 

Gut schaut so etwas nicht aus, wobei wir uns hier auf das Innenministerium als verantwortliche Behörde beziehen. Einerseits einem islamistischen Wirrkopf in der Wiener Innenstadt die Gelegenheit zu geben, vier Menschen zu ermorden, andererseits aber Bedenken oder gar Furcht gegenüber einer absolut friedlichen Demonstration der eigenen Bürger zum Ausdruck zu bringen und ausgerechnet denen einige Nazi-Darsteller für eine natürlich gewünschte negative „Berichterstattung“ beizumengen. Aus Sicht der Sicherheitsbehörden macht dies natürlich Sinn. 

 

Dienstag
14
September 2021
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Filmtage FilTa 2021.

 

FiTa 2021

 

Die FILMTAGE sind zurück! Nach dem situationsbedingten Ausfall im Vorjahr waren die Veranstalter so mutig, die Filmtage unter ähnlichen Vorzeichen neu aufzustellen, und so klug, die Veranstaltung auf den September etwas vorzuverlegen.

Die ehemalige Bühne ist mittlerweile Geschichte, das SUB wurde von der Stadt übernommen – warum auch immer. Spielt auch keine Rolle, denn die Kultur ist im Jugend- und Kulturhaus TRIEBWERK zu finden.

Die FilTa laden für den 16., 17. und 18. September 2021 jeweils ab 18 Uhr ins TRIEBWERK, das Kino selbst findet dort open air statt. Der Eintritt ist frei, eingelassen wird ab 17 Uhr und es muss auf die aktuellen und aufgenötigten „Covid-Regeln“ hingewiesen werden.

Das Programm in aller Kürze:

16. September, Donnerstag:

Impro-Show in Kooperation mit glashaus & Barfuß im Kopf

Kurzfilmprogramm 1

17. September, Freitag:

Das grosse FilTa Pubquiz

Kurzfilmprogramm 2

18. September, Samstag:

Binsenweisheit live in Concert

Kurzfilmprogramm 3

 

Die FilTa sind unsere klare Empfehlung und sie sind das Gegenstück zu dem Schrott, den die Stadt Wiener Neustadt krampfhaft als „Kultur“ zu verkaufen sucht.

 

https://www.filtafilmtage.com/

Filmtage FilTa im TRIEBWERK open air

Neunkirchner Straße 65b

2700 Wiener Neustadt

 

Montag
13
September 2021
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Kultur der Erinnerung

 

9-11 Suchfunktion Bilder

Screenshot Internet Bildersuche 9/11.

 

Geschichten, die man sich erzählt oder vielmehr erzählt bekommt, dienen nicht immer der Information oder begnügen sich mit dem alleinigen Anspruch eines gewissen Unterhaltungswertes. Erzählungen sind wie die Märchen der Gebrüder Grimm in ihren Wiederholungen Teil einer Volkskultur und somit einer Identität.

In der politischen Erinnerungskultur verhält es sich ein wenig anders. Märchen werden nicht als Märchen oder Sagen deklariert, sondern als reale Ereignisse dargestellt. Diese Geschichten werden von den gleichen Kreisen immer gleich erzählt. Andere Erzählungen sind nicht erwünscht, nicht einmal Variationen ein und der selben Geschichte. Das Denken wird als überflüssig hingestellt, es soll nur zugehört werden.

Der Glaube an eine Geschichte wird in eine Erinnerungskultur überführt, ohne den Glauben herauszustellen. Kleine Kinder bekommen in Schulbüchern sprichwörtlich eine Geschichte vorgesetzt, die sie zu glauben haben.

Die Einspeisung einer Geschichte in das kollektive Gedächtnis wird von Bildern begleitet, welche diese Geschichte zu den Empfängern transportieren. Bilder von gestapelten Särgen auf Armee-Transportern oder Bilder von Intensivstationen sind genau so wichtig wie jene von zwei Zwillingstürmen und einem Flugzeug oder dem hohlen Rest einer Fassade.

Bergamo Corona Bildersuche

Screenshot Internet Bildersuche Bergamo Corona.

 

Die hiermit einhergehende Verankerung eines Opferkultes, den auch Nazi-Deutschland gepflegt hatte, wird Teil einer vorformulierten Identität. Bildhafte Trigger für Kampagnen der Angstmacherei generieren Respekt vor einer in den Raum gestellten Bedrohung und einer Kultur des Duckmäusertums, während sie für die Erzähler gewöhnlich den Vorwand für Krieg liefern. Es wird das kultiviert, was sich als so nützlich für die Herrschenden erweist. Angst fressen Seele auf, wie schon Fassbinder wusste. Eine Pandemie der Verblödung tut ihr Übriges.

Erinnerungskultur bedeutet in diesen Fällen das vorbestimmte Gedenken an Lügen zur Vertuschung von monströsen Verbrechen eben dieser Erzähler.

In einigen Tagen darf wieder gefeiert werden. 20 Jahre 9/11, 20 Jahre Massenmord, Raub und Zerstörung, 20 Jahre keine Aufklärung, 20 Jahre keine Bestrafung der Mörder, Räuber und aller Helfer und Helfershelfer. Der KURIER feiert in seiner gestrigen Sonntagausgabe schon einmal vor.

Herzlichen Glückwunsch an das Verbrecherpack!

 

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Montag
06
September 2021
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Der gute Soldat in Afghanistan

 

Die Darstellung der – eigenen – Soldaten als Verteidiger, Befreier, sich aufopfernde Helden etc. ist so alt wie der Krieg selbst. Die zahlreichen Kriege, welche von den USA, der NATO sowie ihren Verbündeten zur Wahrung ihrer politischen, geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen allein ab 2001 für das US-Konzept des „Greater Middle East“ losgetreten wurden, hatten abseits der Vernichtung von Kulturen, Gesellschaften, Lebensgrundlagen, Volkswirtschaften und Staatsgebilden bislang geschätzte zwei Millionen ermordete Menschen verursacht.

Bereits vor den gegen Libyen und Syrien geführten Kriegen hatte die Propaganda versucht, ihr nach Afghanistan und in den Irak entsandtes Kriegsvolk auf allen Ebenen in ein möglichst positives Licht zu stellen und gleichzeitig die zahllosen Opfer aus dem selbigen Licht der Wahrnehmung verschwinden zu lassen. Der NATO-Soldat, zumeist aus den USA, wurde massenmedial in den eroberten und besetzten Ländern als Opfer von Hinterhalten, von Nöten und Beschwerden dargestellt, als das Gute inmitten des Bösen und des Fremdartigen, als Vertreter des propagierten „Wertewestens“ mit einem vorgeblich demokratischen Anliegen und Verteidiger von Frauenrechten u. a.

Der gute Soldat

 

Die Zurschaustellung der Täter als Helfer wie auch als Opfer hatte in den Jahren 2001 bis 2008 seltsame Blüten getragen. Abseits des organisierten Massenmords, welcher häufig aus dem Hinterhalt und auf Zivilisten durchgeführt wurde, und abseits der dafür notwendigen rassistischen Einstellung der Militärs gegenüber der einheimischen Bevölkerung (US-Jargon: „Sandnigger“), erhielten Fotos von Tätern auch verstärkten Eingang in Fotowettbewerbe, ohne diese Täter als solche zu deklarieren. Das Motiv eines erschöpften US-Soldaten in Afghanistan erhielt sogar den ersten Preis des „World Press Photo“.

 

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Quelle: http://www.wdcphotography.com/2012/02/sleeping-soldiers/world-press-winner-2007/

 

Diese Widerlichkeiten hatten wir 2009 zum Anlass genommen, eine eigene Pressefoto-Veranstaltung als „Fake“ aufzuziehen, um diese als eine verdeckte Antikriegsveranstaltung zu präsentieren. Für das Plakat hatten wir uns für ein Motiv entschieden, welches einen US-Soldaten mit einem weinenden, aber vermeintlich geretteten Kind in Afghanistan zeigt. Hierbei handelte es sich nur um einen Ausschnitt des Fotos, auf welchem die Leichen der erschossenen Mutter und Großmutter weggeschnitten worden waren. Das vollständige Bild war innerhalb der Ausstellung zu sehen gewesen.

 

Pressefoto 2009

 

Afghanistan ist derzeit wieder stark in den Medien präsent, weil sich die USA und die NATO aus diesem Land zurückziehen. Die Geschichte, die hier auch bildhaft erzählt wird, ist von einer Reihe von Unstimmigkeiten begleitet, welche natürlich nicht hinterfragt werden. Diese wurden auch 2001 beim Überfall auf Afghanistan nicht hinterfragt. Die kursierenden Lügen werden bis heute als Wahrheit verkauft. Die nun in den Massenmedien verbreiteten Fotos wecken Assoziationen an das Ende des Vietnam-Krieges und generieren Mitgefühl für jene, welche das Land schnellstmöglich verlassen wollen, sie sparen aber auch nicht an Motiven des guten Soldaten, welcher sich unter anderen um einheimische Kinder so rührend sorgt. Diese PR macht die anderen allerdings auch nicht wieder lebendig.  

 

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US-Propaganda-Foto im KURIER, Printausgabe vom 24. August 2021.

 

US Central Command PR

Quelle: Screenshot, APA & US Central Command Public Affairs, Samuel Ruiz. 

 

Freitag
27
August 2021
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Eigenproduktionen

 

 

Endlich konnte die Video-Seite mit den Eigen-Produktionen neu erstellt und auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Im Laufe der Jahre ist einiges zusammengekommen:

http://www.bollwerk.co.at/videos-3/

Gleichzeitig ist festzustellen, dass derzeit eine gewisse Stagnation zu beobachten ist. Von der Hilfestellung für das Hörspiel und für die Filmproduktion „Keinen Schritt zurück“ von Florian Juterschnig abgesehen, befinden sich die eigenen Film-Ambitionen in einer Art Warteschleife.

Die aktualisierte Neu-Adaption von „Glauben oder wissen oder was“, welche für das diesjährige Poetry-Video-Festival in Wien vorgesehen war, konnte wegen nicht gelieferter bzw. nicht erhältlicher Bestandteile nicht innerhalb der Abgabefrist fertiggestellt werden. Und es ist immer noch nicht fertiggestellt. Die Vorstellung, wie ein Idiot maskiert in einem Kino zu sitzen, war zusätzlich nicht dazu angetan, beschleunigt nach neuen Lösungen zu suchen.

In Warteschleife befinden sich zudem die Projekte „Das Attentat“ (ca. 25 Min.) und „Eine Arschlöcher-Geschichte“ (Arbeitstitel, ca. 40 Min.), zu deren Realisierung derzeit schlichtweg die geeigneten Mittel fehlen. In etwas zäher Arbeit befindet sich zudem das Script „Die Gruppe“, eine besonders drastische Version zur Menschwerdung. Begonnen wurde außerdem das Script „Auch sinnlos“, eine Art thematische Fortsetzung von „Sinnlos“.

Die Tatsache, dass ein etwas größeres Projekt entsprechende Mittel (finanziell, materiell, personell etc.) benötigt und nicht massenkonforme Inhalte, auf welche wir Wert legen, zusätzliche Schwierigkeiten (z.B. hinsichtlich Fördermittel) bereiten, bietet die aktuelle Lage unter dem Pandemie-Narrativ einen unkalkulierten Fallstrick innerhalb einer Produktion: ein positiver PCR-Test bei einem Beteiligten. In diesem Augenblick wäre eine Produktion nicht nur gescheitert, sondern der Produzent pleite und ein weiterer Versuch verunmöglicht.

Die Aussichten sind auch weiterhin nicht erquicklich, weswegen neue Formen, Formate und Wege angedacht werden müssen.

 

Mittwoch
04
August 2021
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Gefolgschaft hinterm Hakenkreuz. Buchvorstellung.

 

9783945187739

 

Bei dem Hakenkreuz handelt es sich um ein Logo, welches im Grunde austauschbar wäre, würde es nicht mit einer Symbolik und bestimmten 12 Jahren Geschichte verknüpft werden. Hier aber geht es um die Gefolgschaft.

Gefolgschaften gab es auch im Mittelalter, die Gefolgschaften des Königs, des Fürsten, des Barons und Landherren, welche sich aus Rittern, Dienern, Vasallen, Untertanen und auch hinzugekauftem Personal zusammensetzten. Auch in den heutigen Zeiten lässt sich die Frage stellen, was treibt innerhalb und außerhalb von Abhängigkeiten eine Mehrzahl der Menschen an, einen Apparat zu stützen, welcher sich gegen sie selbst wendet. Wie lässt sich dieses Phänomen erklären?

Ist es Vergesslichkeit über Fakten, die noch bis 2019 zum Allgemeinwissen gehörten, dann aber ins Gegenteil verkehrt wurden? Ist es mangelnde Erfahrung? Mangelnde Bildung? Eine mathematische Schwäche? Blindheit? Ist es die verlorene Fähigkeit, Ereignisse in einen Kontext zu setzen? Oder ist es eine Hörigkeit gegenüber „Wissenschaft“ und Medizin, gegenüber den massenmedialen Lautsprechern oder ein tiefes Gottvertrauen in das politische Establishment und den sonstigen „Anführern“? Oder ist es vielleicht doch nichts weiter als pures Desinteresse? Faulheit vielleicht?

Warum reicht der Hausverstand für die Kasse von BILLA, aber nicht darüber hinaus? Ist es die schlichte Furcht davor, nicht einer via Marketing kreierten Gruppe anzugehören? Oder ist es das schlichte Gemüt, welches Verbote und Verarschung ignoriert, sich aber über eine kleine Belohnung für die eigene Degeneration erfreuen kann? Ist es eine Sekten-Strömung, deren Kraft der Ignoranz im festen Glauben, es werde alles gut… irgendwie, zu finden ist?

Oder ist es so, dass der größere Teil der Bevölkerung, etwa zwei Drittel, es nicht nur erkennen mag, sondern es schlichtweg gar nicht wissen will? Und diese Menschen daher sich an die Meinung anderer klammern, von der sie nicht wissen, woher und worin sich diese begründet?

Die von der herrschenden Klasse gewünschte Ordnung wird dem „Volk“ tagtäglich in die Köpfe gehämmert, mal mehr, mal weniger subtil. Der Masse soll der Gehorsam sprichwörtlich eingeimpft werden, Abweichler oder „Ketzer“ werden verurteilt.

 

Wagenknecht und Lanz

Quelle: gmx. Screenshot. 

Lanz als Erfüllungsgehilfe im deutschen Staatsfernsehen, hier massenmedial mit einer Schlagzeile aufbereitet. Übersetzt heißt dies: „Gehören Sie uns, Frau Wagenknecht?“. Zu uns, das ist die gehorsame, gleichgeschaltete Masse.

Dieses sozialwissenschaftliche Thema ist aktueller denn je, weswegen wir an dieser Stelle auf den 2016 verstorbenen Historiker Kurt Pätzold aufmerksam machen wollen, dem deutschen Faschismusforscher schlechthin. Von besonderem Interesse sind hier seine Forschungen hinsichtlich der Bevölkerung Nazi-Deutschlands und seine Erkenntnisse, warum und wie die Masse das damalige Verbrecher-Regime mitgetragen hat.

Nach dem verheerenden Krieg wurden gerne Ausflüchte aus der Bevölkerung verwendet, angeblich nichts gewusst zu haben. Doch auch in diesem Fall ließ sich feststellen, dass es eher um das opportunistische Nicht-Wissen-Wollen gegangen war.

„Gefolgschaft hinterm Hakenkreuz“ ist Pätzolds letztes Werk, welches unvollendet blieb und von seinem Ko-Autor und Freund, dem Historiker Manfred Weißbecker, aufbereitet wurde. Dennoch gehört dieses Buch mit seinen 20 Kapiteln zu den absolut empfehlenswerten Werken, welche grundsätzlich über Strukturen, Zusammenhänge und Marketing-Kampagnen sowie über die Menschen innerhalb dieser Auskunft geben.

Die Mechanismen der Macht und ihre Mittel haben sich kaum verändert, aber auch nicht das, was gerne als „Volk“ bezeichnet wird. Es sind die Massen, welche die Basis bilden. Es sind die Menschen in diesen Massen, welche sich für aufgeklärt halten, ohne das Mittelalter jemals verlassen zu haben.

https://www.eulenspiegel.com/verlage/edition-ost/titel/volksmassen-und-faschismus.html

 

Mittwoch
14
Juli 2021
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FREIES KINO – Angela Christlieb

Wir laden herzlich zu einem neuen Programm des FREIEN KINOS im Stadtkino im Künstlerhaus (Wien) ein!

Die Kurator*innen sind Martina Tritthart & Holger Lang.

FREIES KINO – Dienstag, 6.7.2021 20 Uhr, EINTRITT FREI (3Gs beachten und rechtzeitig Zählkarten bei der Kassa abholen).

Angela Christlieb – Personalie.

Angela Christlieb studierte an der Hochschule der Künste Berlin Medienkunst bei Valie Export, Experimentalfilm bei Heinz Emigholz und Elfi Mikeschund, anschließend an der New School University in New York. 2002 erschien ihr Dokumentarfilm „Cinemania“(Co-Regie mit Stephen Kijak), 2008 derDokumentarfilm „Urville“. Im Februar 2013 wurde sie für ihren Dokumentarfilm „Naked Opera“ mit dem Heiner-Carow-Preis im Rahmen der Berlinale und dem Press-Jury-Award im Rahmen des International Film Festival Message to Man in St.Petersburg ausgezeichnet. 2016 folgten der Dokumentarfilm „Whatever Happened To Gelitin“, 2019 der Dokumentarfilm „Under The Underground“und der Kurzfilm „Superunknown“. Letzterer wurde mit dem Preis für den besten Kurzfilm beim Bideodromo Festival in Bilbao ausgezeichnet, während „Under The Underground“ den Jury Award für Best MusicDocumentary beim Unerhört! Musikfilmfestival Hamburg gewann, sowie den Publikumspreis beim Soundwatch Music Film Festival.

Angela Christlieb lebt und arbeitet in Berlin und Wien.

PROGRAMM Teil 1: Musik- und Installationsvideos:

Andenborstengürteltier (Blueblut), Österreich | 2021 |0:41 min. „Andenborstengürteltier“, der erste Track des gleichnamigen Albums der Wiener Underground-Combo Blueblut. Ein musikalischer wie visueller Zungenbrecher als künstlerische Artikulationsübung. (Diagonale 2021).

Swans (Tankris), Österreich | 2019 |3:39 min, Musikvideo für die Wiener Combo Tankris mit Darstellerin Anita Frech.

Break:fast:roomÖsterreich/Brasilien |2016 |2 min. Ein Frühstücksraum eines Hotels in Brasilia. Im Rythmus eines minimalistischen Scores entstehen abstrakte Bild-Kompositionen in Grün und Violett, die sich durch die Positionen der Fenster und der Lichtreflexionen auf den Tischen verändern.

Fragments of a lucid dreamÖsterreich | 2016 |11:49 min. „Fragments of a lucid dream“ist der audiovisuelle Teil eines gemeinsamen Kunstprojekts mit der bildenden Künstlerin Anita Frech, in dem Erotik, Verletzlichkeit, Reflektion und Erinnerungtraumartig ineinander greifen.

Its not real (Pabst)Österreich | 2019 |6:13 min. Musikvideo für die Wiener Band PABST mit Daniel Pabst. Du bist gut zu Vögeln (Stereo Total), Deutschland | 2010 |2:52 min. Musikvideo für die Berliner Musikgruppe Stereo Total mit Darsteller Ingmar Skrinjar.

Im Anschluss an Teil 1 folgt ein Publikumsgespräch mit der Künstlerin.

 

Teil 2 Kurzfilme:

Meine Zähne in ParisDeutschland /Frankreich | 2010 |5:38 min. Der Schauspieler Lou Castel, bekannt aus Filmen von u.a. Wim Wenders, Rainer Werner Fassbinder, Michael Haneke, Olivier Assayas, ist Gast bei den Internationalen Hofer Filmtagen. Dort angekommen, muss er feststellen, dass er seine Zähne in Paris vergessen hatte……Mit Lou Castel, Fabienne Duszinsky, Edith Baldy, Astrid Monet, Heinz Badewitz.

In an alien land, Österreich/USA | 2017 |7:41 min. Der Film ist eine Zusammenarbeit mit der in New York lebenden Filmemacherin Maria Niro. „In an alien land“ ist eine lyrische visuelle Analogie, eine poetische Reise einer mysteriösen Frau, die Meere überquert. Der Film kann wie ein Diptychon gelesen werden, indem zwei parallele Geschichten miteinander verwoben werden.

Superunknown, Österreich |2019 | 13:04 min. Eine traumhafte Reise durch wechselnde Bewusstseinszustände. Ein Mann, der in kalter, spärlich eingerichteter Opulenz lebt, wird von Bildern einer Frau heimgesucht, die seine Geliebte sein könnte oder sein Opfer. Er scheint sie zu fotografieren, sie scheinen sich zu lieben. Die Frau nimmt die Form einer halluzinogenen Oberfläche für seine Paranoia und Isolation an. Sie bewegt sich wie eine Schlafwandlerin durch eine Welt zwischen Klang und Stille, Sehnsucht und Verlust. Mit Anita Frech und Ingmar Skrinjar.

Willkommen in Peking, Österreich/USA | 2014 |5:21 min. Berlin Superhero (BS) taucht in einer Stadt auf, in der er noch nie zuvor war. Auf den ersten Blick denkt er, er sei in Peking. Drei einfache Möglichkeiten, die Orientierung zu verlieren. Mit Ingmar Skrinjar.

Time for rest, Österreich/Deutschland | 2021 |3:46 min. Gealterte Superhelden nehmen sich eine Auszeit und werden abgebaut.

Im Anschluss an Teil 2folgt ein weiteres Publikumsgespräch mit der Künstlerin.

https://www.k-haus.at/besuch/kalender/veranstaltung/1095/freies-kino-eintritt-frei.html

https://www.facebook.com/events/2928977770716530?ref=newsfeed

 

 

Montag
05
Juli 2021
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Lustig.

 

In den letzten Tagen gab es einige lustige Videos bzw. Beiträge von Entscheidungsträgern und Meinungsmachern, welche einen Blick auf deren Kompetenzen erlaubt hatten. Die ihre durfte unlängst die Anführerin des EU-Blocks und deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel präsentieren, die bei dieser Gelegenheit auf die „Erkenntnisse“ ihres Angestellten Christian Drosten verwies.

Nein, nicht jeder sollte wissen, was ein „Ct“-Wert ist, erst recht nicht, wenn mit dessen Resultat Kleinigkeiten wie die Demontage verschiedener Rechte verknüpft werden. Die Masse des Stimmviehs scheint ähnlich kompetent zu sein und lenkt sich derzeit ohnehin mit Fußball oder schicken Impf-Selfies ab.

Anderen war es im Bundestag dann doch peinlich genug, so dass das Protokoll der Sitzung vom 23. Juni 2021… ähhh… „ausgebessert“ wurde.

https://www.bundestag.de/dokumente/protokolle/plenarprotokolle

Lothar Wieler, der leitende Angestellte aus dem Robert Koch-Institut und gleichzeitiger Helfershelfer der deutschen Bundesregierung, durfte seinen Text immerhin von einem Zettel ablesen. Das gibt Sicherheit bei Aussagen, die er mittlerweile auswendig gelernt haben sollte, denn es scheint sich um immer den selben Zettel zu handeln.

Masken, Testpflicht an Schulen, die vermeintlich noch tödlichere Delta-Variante, die fiesen nachfolgenden Varianten, die kommen könnten, Spekulationen hier und da, kurzum lustiges haltloses Gerede, um das „Corona-Regime“ gleich bis zum Frühjahr 2022 weiterzuempfehlen. Hat ja auch bisher funktioniert.

Auf „Varianten“ hatte Wieler bereits im Januar 2021 hingewiesen, er hatte das Normalste auf der Welt sogar als „biologisch plausibel“ erkannt, dem allerdings eine entgegengesetzte Wahrnehmung verkündet: „Und je mehr wir impfen, desto mehr Varianten werden auch auftreten.“

Doch was interessiert mich das Geschwätz von gestern? Hört überhaupt jemand zu?

 

Lustig auch Karl Lauterbach von der deutschen nunmehr irrelevanten ehemaligen sozialdemokratischen SPD, derzeit besonders engagierter Pharma-Lobbyist und Diener des Großkapitals, der sich als „Gesundheitsexperte“ ausgibt, ohne augenscheinlich etwas damit zu tun zu haben. Auch er hat – total lustig – absolut keine Kenntnis über den „Ct“-Wert und der Amplifizierung von Proben für den PCR-Test.

Lauterbach Lobby

Am Lustigsten ist noch die Tatsache, dass sich der Abteilungsleiter aus Österreich an diesen lustigen Clowns orientiert. Wobei er und seine Regierungsleute – so ehrlich sollte man schon sein – sich auch auf Persönlichkeiten des „Beraterstabes der Corona-Taskforce“ stützen, denn Wissenschaft muss sein, auch beim Marketing. Prof. Florian Thalhammer und der in den Massenmedien herumgereichte Prof. Herwig Kollaritsch sollen für die nötige Seriösität sorgen, zum Beispiel bei einem Webinar zum Thema Verimpfung an Kindern, nachdem der Stoff des US-Pharma-Konzerns Pfizer die Zulassung für die neue Kundengruppe erfahren hatte.

https://infektiologie.co.at/e_learnings/covid-19-impfung-von-kindern-duerfen-sollen-oder-muessen

Mit freundlicher Unterstützung des lustigen Sponsors mit dem Namen Pfizer! Yeah!

Pfizer - dürfen, müssen, sollen

Prof. Kollaritsch, Tropenmediziner, Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, will sich auch mit Viren auskennen und stimmt offensichtlich der Aussage zu, dass sich Viren leicht in schwachen Körper ausbreiten (und somit schwer in „starken“) wie „Verschwörungstheorien in schwachen Geistern.“

Kollaritsch Verschwörer

Zweifellos ist auch Prof. Kollaritsch ein schleimiger Lustiger, wer allerdings eine ernste Behandlung suchen sollte, kann auf dessen „Kompetenz“, aber auch auf ein derariges Niveau getrost verzichten. Nur die österreichische Bundesregierung und Pfizer ganz offensichtlich nicht. 

 

Dienstag
29
Juni 2021
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Die Musik-Video-Ecke 75.

 

„Faithless“ von SECOND COMING, 1984:

 

 

 

Sonntag
20
Juni 2021
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Doppelmoral, Teil 4.

 

Mit Verspätung sei hier noch nachgereicht, dass der in Minsk verhaftete Roman Protasewitsch vom belarussischen TV interviewt wurde. Es soll etwa 4 Stunden gedauert haben, ausgestrahlt wurden anderthalb Stunden.

 

 

Offenbar kooperiert Protasewitsch mit den Behörden, und diese haben es sich nicht nehmen lassen, dies im TV zur Schau zu stellen. Vor allem in Anbetracht des Umstandes, dass Protasewitsch nicht das zu erzählen hatte, was in NATO- und EU-Kreisen erwünscht ist. 

Siehe dazu Anti-Spiegel:

https://www.anti-spiegel.ru/2021/protasewitsch-packt-aus-in-weissrussland-wurden-neue-videos-vom-verhoer-des-verhafteten-veroeffentlicht/

https://www.anti-spiegel.ru/2021/protasewitsch-gibt-dem-weissrussischen-fernsehen-ein-langes-interview-und-nennt-seine-hintermaenner/

Das Interview:

https://www.anti-spiegel.ru/2021/teil-1-das-gesamte-interview-von-roman-protasewitsch-auf-deutsch/

https://www.anti-spiegel.ru/2021/teil-2-das-gesamte-interview-von-roman-protasewitsch/

https://www.anti-spiegel.ru/2021/teil-3-das-gesamte-tv-interview-von-roman-protasewitsch-auf-deutsch/

Der österreichische STANDARD dazu:

https://www.derstandard.de/story/2000127144320/inhaftierter-regierungsgegner-protassewitsch-in-belarus-wohl-zu-interview-gezwungen

Inhaltlich ohne Überraschung, so bleibt auch hier festzustellen, dass der Raum mit Meinungen und Gerede vollgestopft wird, um die „westliche“ Position zu stützen, als (richtige) Fragen zu stellen und sich um eine Aufklärung zu bemühen. Unverhohlen ist dies – natürlich – auch für die Organisation EU nicht von Interesse, welche bereits Urteile und Bestrafungen veranlasst, ohne ein Ergebnis abzuwarten.

Das Beste befindet sich am Ende des Artikels, als das Blatt den deutschen Regierungssprecher und besonders penetranten Berufslügner Steffen Seibert in seiner geheuchelten Empörung zitierte.

Spekulationen wurden auch in DIE PRESSE zu Gewißheiten umgeformt:

(Hinter einer Bezahlschranke)

https://www.diepresse.com/5989349/lukaschenkos-machtdemonstration?from=rss

(Oder vorgefertigt von der dpa):

https://www.diepresse.com/5988932/belarus-zeigt-erzwungenes-interview-mit-protassewitsch?from=rss

In einer „Qualitätspresse“, zu welcher sich auch DIE PRESSE gerne zählt, darf auch die Hetze nicht fehlen, hier als Kommentar deklariert und von Wieland Schneider verfasst, der in den letzten Jahren immer ein großes Herz für durch die USA und NATO finanzierten „Aufständischen“, „Rebellen“, Nazis und Islamisten-Söldner gezeigt hatte.

https://www.diepresse.com/5989283/die-zynische-tv-show-des-minsker-regimes?from=rss

Reinste Propaganda und Stimmungsmache auch hier:

https://www.diepresse.com/5989800/lukaschenko-europas-kim-jong-un-mit-schnauzbart?from=rss

Der Unterschied der österreichischen Blätter KURIER, STANDARD und DIE PRESSE findet sich ausschließlich nur in der Aufbereitung der Botschaften für die jeweilige Leserschaft bzw. Klientel.

Zuletzt gab es einen neuen Auftritt von Protasewitsch:

https://kurier.at/politik/ausland/belarussischer-regimekritiker-auf-pk-fuehle-mich-ausgezeichnet/401412843

Dazu der Anti-Spiegel:

https://www.anti-spiegel.ru/2021/pressekonferenz-von-protasewitsch-und-was-die-medien-daraus-machen/?doing_wp_cron=1623842432.1688709259033203125000

 

Mittwoch
16
Juni 2021
Kommentare deaktiviert für Doppelmoral, Teil 4.
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