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Terroristen-Spektakel, Teil 4.

Neben der Darstellung der IS-Grausamkeiten, der Darstellung von US-Opfern, der weiteren Rechtfertigung des verbrecherischen Krieges gegen Syrien gehört die Darstellung eines möglichen Terrors an der Heimatfront zum Kontext.

 

Dazu gehören die Nachrichten über Männer, die in den angeblichen „Jihad“ ziehen. (Siehe: Österreich im Kampf gegen den Terror). Die PRESSE veröffentlichte dazu einen Artikel am 29. August 2014, in welchem von Freiwilligen aus den USA erzählt wurde. Interessanterweise wurde hier auch von der finanziellen Mittellosigkeit dieser Männer berichtet. Eine Antwort auf die Frage nach deren Finanzierung wurde gleich mitgeliefert: Raghad Hussein soll eine der „reichen Terrorpaten“ sein, ausgerechnet die älteste Tochter des hingerichteten Saddam Hussein. Von Amman aus, also Jordanien, einer US-Marionette.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3862172/Terrorismus_So-rekrutiert-IS-Kaempfer-in-Minnesota

Da dürfte das FBI in Übersee einiges zu tun haben. Wenn diese Behörde es will oder entsprechend angewiesen wird. Bislang fiel das FBI eher unangenehm mit der eigenen Fabrikation von Terrorzellen auf, um diese dann medienwirksam „unschädlich“ zu machen.

Verbunden werden solche Geschichten mit Angstmacherei, wobei sich die Massenmedien auch des – falschen – Erinnerungskultes um 9/11 bedienen.

http://www.oe24.at/welt/Terror-Angst-Islamisten-stehlen-11-Jets/156602418

Besonders widerlich ist in diesem Fall nicht nur, dass diese Medien nach wie vor die Täter des massenmörderischen Anschlags in New York von 2001 decken, sie heucheln auch noch Entsetzen über vielleicht reale, vielleicht erlogene Vorgänge in Libyen, für dessen kriegerische Zerstörung durch NATO und Al-Kaida-Truppen sie zuvor soviel Begeisterung gezeigt hatten.

 

Nach wie vor wird versucht, durch unaufhörliche Wiederholungen von Lügen diese als Realität oder gar Wahrheit in die Köpfe der Konsumenten zu hämmern. Deswegen sei hier ein Artikel aus dem KURIER vom 31. August 2014 angeführt, in welchem durch Andreas Schwarz – Ressort Außenpolitik – ein Interview mit dem bekannten Romanautor Frederick Forsyth geführt wird. Angeblich soll sich Forsyth „wie kein zweiter“ mit den Methoden des Geheimdienstes auskennen. In dem Interview beweist er aber genau das Gegenteil: 9/11 hat sich für ihn auch ohne Beweise so ereignet, wie logikfrei durch die US-Regierung geschildert. Auch die geheimdienstlichen Hintergrunde zu den Anschlägen in Madrid und in London scheinen ihm nicht nur unbekannt, sondern geradezu fremd. Forsyth vertritt vollkommen unreflektiert die Ansichten der USA, und das auf ganzer Linie.

http://kurier.at/politik/ausland/frederick-forsyth-wir-spueren-euch-auf-und-wir-stoppen-euch/82.959.750

 

Forsyth muss seine Bücher verkaufen, er möchte eingeladen werden, er benötigt die Massenmedien, als glaubwürdiger Autor hat er sich dagegen gänzlich disqualifiziert.

 

Die PRESSE hat seinen Oliver Grimm, der den Indioten unter seinen Lesern die Welt erklärt. Die Grimmschen Märchen stellen den Drohnenkiller Obama als einen etwas naiven Mann vor, der erst nachdenkt, bevor er gegen irgendetwas Handlungen unternimmt, was natürlich wiederum alle anderen zu verantworten haben. Im Gegensatz zum US-Präsidenten wären Putin und Xi Jinping „hartgesottene Zyniker“ und natürlich „Machtmenschen“, so, wie ein gewisser Assad. Die sucht man im Westen auch vergebens. Grimm wünscht sich aus seiner warmen Redaktionsstube ebenso einen großen Knall herbei, wie seine korrupten Kollegen.

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/3866356/Barack-Obama-der-Weltaromatherapeut

 

Vorerst wird aber zum kleineren Krieg geblasen, der ohnehin einen Permanentzustand bedeutet. Obama verkündete einen „Dreijahresplan“ zur Bekämpfung der IS, kehrte also als Vertreter des uneingeschränkten Kapitalismus und ungehemmter Marktwirtschaft zur Planwirtschaft zurück. Das Unternehmen soll sich schließlich für den militärisch-industriellen Komplex auch lohnen. Drei Jahre Krieg gegen Banden, wo zuvor die Zerstörung von ganzen Staaten binnen Wochen erledigt worden war.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3867027/Obama-forciert-einen-Dreijahresplan-zur-Zerstorung-des-IS

 

Luftangriffe auf syrischem Territorium inklusive, natürlich, denn dort hausen diese Banden ja besonders schrecklich. Hatten dort auch den durch die USA direkt finanzierten Terroristen (unter dem Label „FSA“) stellenweise den Garaus gemacht. Das geht natürlich nicht, das kann man nicht durchgehen lassen. Nur schnell gehen darf es nicht.

 

Im STANDARD ist es Frank Herrmann, der Geschichten um Obama und seine Probleme spinnt. Schon die Überschrift seines Artikels vom 10. September 2014, „Obama BEKEHRT sich zum Krieg“, lässt bei seinen Auftraggebern die Propagandaherzen höher schlagen. Hermann meint damit tatsächlich jenen Obama, der während seiner Amtszeit auch nur Kriege, wenn auch hauptsächlich verdeckt, geführt hat – bis zum heitigen Tage und sicherlich bis zum Ende seiner Amtszeit.

Interessanterweise ist in seinem Artikel noch davon zu lesen, dass die Videos von den (möglicherweise nicht echten) Enthauptungen zweier US-Staatsbürger einen Umschwung der öffentlichen Meinung zu Kriegsgunsten hervorgerufen habe.

http://derstandard.at/2000005424687/Barack-Obama-der-Bremser-bekehrt-sich-zum-Krieg

Die britische Regierung wollte als erster US-Lakaie den US-amerikanischen Kriegs- und Wirtschaftsinteressen nicht nachstehen. Cameron hatte allerdings schon einmal in seinem Parlament verloren, als er unbedingt Syrien bombardieren wollte. Da kam ihm ein Enthauptungsvideo eines britischen Staatsbürgers gerade recht.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/is-terroristen-enthaupten-britischen-entwicklungshelfer-13152421.html

http://www.unzensuriert.at/content/0016135-Video-Britische-Geisel-Haines-von-Terroristen-enthauptet

Da kann endlich wieder ein richtiger Krieg erklärt werden.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3869737/David-Cameron_Es-sind-Monster-keine-Muslime

 

Und die Franzosen? Der Totalversager Hollande möchte auch bomben, und zack, bekam auch er wie bestellt ein Enthauptungsvideo eines französischen Staatsbürgers. Dieses Mal in Algerien, wo statt Al Kaida nun auch plötzlich IS-Bengel herumlungern sollen. Diese Leute scheinen beliebig austauschbar.

http://www.welt.de/newsticker/news1/article132582936/Islamisten-enthaupten-franzoesische-Geisel-in-Algerien.html

http://www.krone.at/Welt/Franzose_in_Algerien_von_Dschihadisten_enthauptet-Blutige_Botschaft-Story-420685

 

Es fehlen nun noch die Enthauptungsvideos zum Beispiel eines Deutschen, Italieners oder Kanadiers.

Die Australier hatten ihre Beteiligung anders gelöst, nachdem sie plötzlich bei sich zu Hause auch IS-Leute gefunden haben.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3872430/Enthauptung-in-Sydney-geplant

 

In Europa sollen sich diese finsteren Typen ebenfalls tummeln. In Belgien will die Polizei einen Anschlag vereitelt haben.

 

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3873154/ISAnhaenger-planten-Anschlaege-in-Belgien

 

Die sind jetzt und neuerdings einfach überall. Überall im NATO-Al-Kaida-Raum.

Es geht wieder los.

 

Mittwoch
07
Januar 2015
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