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Die Musik-Video-Ecke 33

 

Unvergessen ANNE CLARK mit ihrer Weg weisenden elektronischen Musik. Hier mit „Sleeper in Metropolis“ aus dem Jahre 1983.

 

 

 

Donnerstag
30
März 2017

Erstbezug

 

Wir freuen uns, dass Stefan Peters hat seinen ersten Kriminalroman veröffentlicht hat. ERSTBEZUG erschien im Wiener PICUS-Verlag und ist für 22,- Euro zu erwerben. 

Peters präsentiert seinen Debüt-Roman am Montag, den 20. März 2017, im „Ein Affe“ in der Schwendergasse 19, 1150 Wien. Beginn: 19.30 Uhr. 

Hingehen. Hinfahren. Und wenn es nicht anders geht: hinkrabbeln!

 

 

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  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Picus Verlag; Auflage: 1 (27. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3711720498
  • ISBN-13: 978-3711720498

 

 

Samstag
18
März 2017

Die Musik-Video-Ecke 32

 

JOHN FOXX mit „Underpass“ aus dem Jahre 1980:

 

 

 

Sonntag
12
März 2017

Maximilian I. auf Rapottenstein – im ORF

 

Der Habsburger Maximilian I. war nie auf Rapottenstein, zumindest ist dies nicht überliefert. Wir hatten uns nur den Anfang der ersten Folge des Dreiteilers „Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe“ angesehen, doch dieser hatte uns bereits die Köpfe schütteln lassen.

http://tvthek.orf.at/profile/Maximilian-Das-Spiel-von-Macht-und-Liebe/13886936/Maximilian-Das-Spiel-von-Macht-und-Liebe-1/13919136/Maximilian-Das-Spiel-von-Macht-und-Liebe-1/13994747

 

Manch einer hatte sich Sorgen gemacht, dass die Nachbarn in Deutschland, wo „Maximilian“ ebenfalls ausgestrahlt worden war, ein falsches Bild gewinnen könnten. Der Film führt die Zuschauer auf das nass-kalte Areal, wo zuvor die Schlacht bei Nancy am 5. Januar 1477 geschlagen worden war. Das Heer der Burgunder hatte gegen den Herzog von Lothringen und dessen Verbündeten eine schreckliche Niederlage erlitten. Siegreiche Söldner streifen in gelungenen Bildern und monochromen Farben über das von Toten oder Sterbenden übersäte Feld und entdecken den Leichnam des burgundischen Herrschers, dem Herzog Karl dem Kühnen.

 

Karl der Kühne mit Krone

Quelle: ORF. 

 

Karl der Kühne hatte allerdings nie eine Krone getragen, weil er sie schlichtweg nicht besessen hatte. Er war Herzog von Burgund gewesen, kein König. Beim Auffinden seiner Leiche, so ist überliefert, war diese bereits ausgeplündert und fast nackt, das Gesicht von einem Streich entstellt, der Körper von Wölfen angefressen gewesen. Mit anderen Worten, seine Leiche hatte ein entwürdigendes Bild abgeliefert und nichts mit der Filmszene gemein. Der letzte Kontrahent des Herzogs hatte vorher offenbar nicht gewusst, wen er gerade hatte erschlagen wollen, denn eine Gefangennahme hätte ein riesiges Lösegeld eingebracht. Dem Geld hatte sich auch damals alles andere untergeordnet.

Gravierender war es als Niederösterreicher festzustellen, was der Film als „Wiener Neustadt“ präsentierte. Es handelt sich dabei um die niederösterreichische Burg Rapottenstein. Diese wurde in einem wirklich schönen Bild gemalt, digital erweitert um einen weiteren Befestigungsring und kaum historisch mit Wald drumherum.

 

Rapottenstein als Neustadt

Quelle: ORF. 

 

Für uns war es jedenfalls nicht verständlich, dass als Sitz von Friedrich III. eine große Burg in bewaldeter, hügeliger Umgebung gezeigt wurde. Seine Residenz hatte sich auf dem Steinfeld befunden, wo es flach ist, und in der Ecke einer Stadt, wo sich die viertürmige Burg befunden hatte. Das besagt auch der Name: „Stadt“. Wiener Neustadt hatte es damals ebenfalls nicht gegeben, es hatte geheißen: „Neuenstat“ (Neuenstadt/Neustadt). Auf dem damaligen Territorium des Herzogtums Steier (Steiermark) hatte die Stadt mit Wien nichts zu tun gehabt.

Vielleicht sollten wir nicht zu penibel sein mit den historischen Ansprüchen, denn im Film es soll sich ja eher um eine fiktive Geschichte gehandelt haben. 

 

Sonntag
05
März 2017

Die Musik-Video-Ecke – 31

 

Aus den 80er Jahren nun einige Stücke Elektromusik, allen voran DEPECHE MODE, hier mit „People Are People“ aus dem Jahr 1983. 

 

 

 

Mittwoch
01
März 2017

Die Musik-Video-Ecke – 30

 

PUBLIC IMAGE LIMITED (PIL) mit „This is not a love song“ aus dem Jahre 1983:

 

 

 

 

Montag
20
Februar 2017

Die Musik-Video-Ecke – 29.

 

Für Günter!

NICK CAVE AND THE BAD SEEDS mit „Mercy Seat“ aus dem Jahre 1988:

 

 

 

 

Montag
06
Februar 2017

Die Musik-Video-Ecke – 27.

 

THE CURE mit „One hundred years“ aus dem Jahre 1982. Hier bei ihrem Live-Auftritt im Tempodrom, Berlin, 2002. 

 

 

Und hier eine Live-Version aus dem Jahre 1984:

 

 

Und eine Aufnahme von der Peel-Session, Dezember 1981:

 

 

 

 

Mittwoch
11
Januar 2017

Die Musik-Video-Ecke – 26

 

Nicht Marian, auch nicht Heike, sondern „Alice“ – von SISTERS OF MERCY 1982/83. 

 

 

Aus der Peel-Session 1982:

 

 

Live 1985:

 

 

Und eine Variation aus dem Jahre 1993:

 

 

 

Mittwoch
04
Januar 2017

Die Musik-Video-Ecke – 25

 

Mit Israel hatten wir damals noch nicht das verbrecherische Appartheitsregime des gleichnmigen Staates in unseren Köpfen gehabt, sondern kleine, eher dunkle Kellerläden mit einer Schicht von Zigarettenqualm unter der Decke: SIOUXSIE & THE BANSHEES mit „Israel“ aus dem Jahre 1980.

Hier mit einem Clip aus dem Jahre 1983.

 

 

 

Donnerstag
29
Dezember 2016

Die Musik-Video-Ecke – 24.

 

Nach wie vor ein zeitloser Klassiker: „The Passenger“ von IGGY POP aus dem Jahre 1977.

 

 

 

 

Samstag
17
Dezember 2016

Erhaltung des Fohlenhofes in Wr. Neustadt.

 

Mit der Bitte um Unterzeichnung der Bürger-Petition zur gänzlichen Erhaltung des Akademie-Parkes. Siehe dort:

https://secure.avaaz.org/de/petition/Buergermeister_der_Stadt_Wiener_Neustadt_Akademiepark_fuer_alle_Erhalt_aller_bestehender_Gruenflaechen_im_Park/?fRYgtlb&utm_source=sharetools&utm_medium=facebook&utm_campaign=petition-398814-Buergermeister_der_Stadt_Wiener_Neustadt_Akademiepark_fuer_alle_Erhalt_aller_bestehender_Gruenflaechen_im_Park&utm_term=RYgtlb%2Bde

 

Mit dem Projekt „Hotel am Stadtpark“ gibt es übrigens eine weitere Baustelle, denn dieses wird den Stadtpark in seinem ohnehin nicht großzügigen Ausmaß weiter verkleinern und in seiner Funktion als Naherholungsgebiet stören. Ganz abgesehen von der grandiosen Hässlichkeit des Gebäude-Entwurfes.

http://www.noen.at/wr-neustadt/innenstadt-wiener-neustadt-bekommt-city-hotel-im-stadtpark/22.977.035#

 

In der Vergangenheit wurde das teilweise desolate Stadtbild bereits genug verschlimmert (Leiner, Krankenhaus-Parkdeck, EVN-Gebäude, neues Rathaus etc.) und damit vorzugsweise eine wohlhabende Klientel bedient. Das wird sich weder im Akademie-Park noch im Stadtpark anders verhalten. 

 

Dienstag
13
Dezember 2016

Die Musik-Video-Ecke – 23

 

Die bekannteste Nummer von JOY DIVISION aus dem Jahre 1980: „Love will tear us apart“.

 

 

 

 

Mittwoch
07
Dezember 2016

The Joshua Treeo am 2. Dezember 2016 im Wohnzimmer.

 

 

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DAS WOHNZIMMER-KONZERT!

Freitag, 2. Dezember 2016, 20 Uhr.

Café 7stern, Siebensterngasse 31, Wien. 

 

Donnerstag
01
Dezember 2016

Die Musik-Video-Ecke – 22

 

THE FALL mit „Big New Prinz“ aus dem Jahre 1988.

 

 

 

Und live aus dem Jahre 2005:

 

 

 

Samstag
26
November 2016

Bedürftig – 27. Kandidatin: Fabienne K.

 

Unserem Bedürftigen-Reporter Bernd Bieglmayer war es gelungen, eine besonders spannende Bewerberin für den Titel „Bedürftige der Woche“ aufzutreiben. Laut Herrn Bieglmayer habe sie sich angeboten, wenn nicht sogar geradezu aufgedrängt. Umgekehrt wäre es allerdings auch schwerlich möglich gewesen, gehört die Kandidaten doch zu jenen Menschen, die trotz gewisser oberflächlicher Kontur unsichtbar sind.

 

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Sie hatte sich als Fabienne K. vorgestellt, angeblich aus Wien stammend. Wir in der Redaktion hatte auf ihre Burka und ihrem Gesichtsschleier, dem Nikab, gestarrt und lächelnd genickt. Es war unsere liebe Reinigungskraft gewesen, welche gewisse Zweifel in den Raum gestellt hatte, woraufhin wir Frau K. vorsichtshalber um ihren Ausweis gebeten hatten.

Nachdem wir uns vergewissert hatten, dass die rauhe weibliche Stimme durchaus mit den Angaben des Passes vage deckungsgleich zu bringen war, baten wir sie, uns ihre Geschichte zu erzählen. Frau Fabienne K. zeigte unter ihrem Schleier keine Scham und legte sofort los, wobei wir sie darauf hinweisen mussten, unter dem Tuch doch bitte etwas deutlicher zu reden.

Aufgewachsen war sie den eigenen Angaben nach in einer eher ruhigen und einsamen Ecke von Niederösterreich, wo sie eine streng katholische Erziehung genossen hätte. Der Umzug ihrer Eltern nach Wien habe sie dort allerdings in eine andere Form der Isolation getrieben. Sie habe sich einsam unter vielen Menschen gefühlt und es schließlich mit anderen Glaubensgemeinschaften versucht, um das zu erlangen, was wir „Anschluss“ nennen.

Nachdem sie schließlich doch einen Kontakt gefunden hatte, einen durchsetzungsfähigen Mann aus der Golfregion, habe sie den Glauben erneut gewechselt, wäre zum Islam konvertiert und habe den Mann geehelicht.

Aber Allah hatte es nicht gut mit Frau K. gemeint. Oder einer der Götter zuvor, denn so eindeutig war die Sachlage nicht gewesen. Eines Tages hatten die Ärzte bei ihr Krebs diagnostiziert, leider schon im Endstadium.

Wir alle in der Redaktion waren schockiert und sprachen der Frau K. unser Mitgefühl aus. Das benötige sie allerdings nicht, wie sie uns erklärte, weil sie mit der von ihr gewählten Konsequenz, der Vollverschleierung, nun Allah näher wäre.

 

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Als nüchterne Ungläubige in der Redaktion hatte wir den Zusammenhang nicht gänzlich nachvollziehen können. Jemand murmelte „Trost“, ein anderer von „Krebs als Gottes Strafe“, die Sekretärin von einer „islamischen Männerwelt“ und unsere Reinigungskraft davon, dass Allah doch männlich sei.

Wir führten allerdings keine Diskussion über Logik, die Frau Fabienne K. bereits im Ansatz zu überfordern schien, wie uns der erregte Atem in ihrem Gesichtstuch verriet. Wir gaben ihr stattdessen eine Chance, die Frau K. prompt ergriff. Sie erklärte uns, dass sie mit dem Vollschleier nicht nur Allah näher sein wolle, sondern auch ihren Beitrag für die Offenheit in der Gesellschaft leisten wolle.

Maskiert? Wir hatten uns alle gefreut. Der Tag war gerettet, das Gespräch zufriedenstellend zum Abschluss gebracht und die Bewerbung als Bedürftige der Woche hundertprozentig akzeptiert.

 

 

PS:

Natürlich haben wir auch Frau K. den Wunsch erfüllt, ihr Antlitz zu anonymisieren.

 

Dienstag
22
November 2016

Die Musik-Video-Ecke -21

 

Schwere Stimmung: LYDIA LUNCH mit „This side of nowhere“ aus dem Jahre 1982.

 

 

 

Dienstag
22
November 2016

Die Musik-Video-Ecke 20

RED LORRY YELLOW LORRY mit „Talk about the weather“ aus dem Jahre 1985. 

 

 

 

Samstag
19
November 2016

Die Musik-Video-Ecke – 19.

 

In den späteren 80ern immer wieder gerne gehört und auch live gesehen: DINOSAUR JR., hier mit „Raisans“ aus dem Jahre 1987.

 

 

Bei der PEEL-Session die selbe Nummer mit kleinen Variationen:

 

 

 

 

 

Sonntag
13
November 2016

Die Literatur-Ecke – 7.

 

Etwas Bildung kann nicht schaden. Wer sich gerne einmal mit dem Feindbild Russland auseinandersetzen und die Gegenwart mit all ihrer Propaganda in einen historischen Kontext gesetzt haben möchte, ist bei diesem Buch richtig. 

 

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  • Verlag: Promedia
  • Autor: Hannes Hofbauer
  • ISBN-10: 3853714013
  • ISBN-13: 978-3853714010

 

Hier eine Rezension von Jochen Scholz bei ZEIT-FRAGEN:

http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2017/nr-1-3-januar-2017/feindbild-russland-geschichte-einer-daemonisierung.html

 

Freitag
11
November 2016
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