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Die Musikvideo-Ecke 61.

 

SISTERS OF MERCY mit „Walk away“, 1985:

 

 

Aus der Peel-Session:

 

 

Und live in leider schlechter Qualität:

 

 

Samstag
23
Februar 2019

Bürgermeister-Aussendung.

 

Oh, ein Brief vom Bürgermeister! Das Schreiben vom 10. Jänner 2019 wirkt persönlich und wurde als Massenaussendung an die Haushalte von Wr. Neustadt versendet. Wie bei Massenaussendungen üblich, wandte sich der Bürgermeister Schneeberger mit einem pauschalisierten Text an die Bürger, die eine Werbebotschaft für die Landesausstellung 2019 beinhaltete. Diese Veranstaltung ist zwar nicht unbedingt sein Verdienst, doch hat er natürlich Interesse, dass er die Landesausstellung als erfolgreich verbuchen kann. Erfolg misst sich in seinen Kreisen in Zahlen: Zahlen für Besucheraufkommen, für Umsatz und für Einnahmen.

„Mein größter Wunsch als Bürgermeister ist es, dass nicht nur zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus nah und fern nach Wiener Neustadt kommen, sondern vor allem, dass die Wiener Neustädterinnen und Wiener Neustädter ein Teil davon sind“, lässt Schneeberger in dem Schreiben verlautbaren.

Ein Teil davon wird die Neustädter Bevölkerung allerdings nie sein, denn sie ist nicht involviert. Teilhaben soll sie allerdings schon – als zahlende Besucher. Dafür wird etwas angeboten, was ansonsten nicht unbedingt beworben wird: Grundbildung. Denn die Landesausstellungen wenden sich grundsätzlich an ein Massenpublikum, weswegen der Anspruch eher etwas niedrig gestaltet wird.

„Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, um sich intensiv mit der eindrucksvollen Geschichte unserer Stadt auseinanderzusetzen“, glaubt Schneeberger nicht desto trotz, „und zu erkennen, welche Stärke und welchen Stolz diese Stadt immer hatte.“

Für Schneeberger steht offenbar das Ergebnis der Auseinandersetzung bereits vorher fest. Das lässt uns an eine von ihm getätigte „intensive“ Auseinandersetzung erheblich zweifeln. Das Provinzstädtchen Neustadt hatte bestenfalls im späten Mittelalter eine Rolle gespielt, vor allem als Residenzstadt Friedrich III., und im 20. Jahrhundert als Industriestadt für Flugzeuge, Fahrzeuge und vor allem für Kriegsgerät und Munition.

Der Bürgermeister konnte aber nur Entwicklungen im Bereich der Wissenschaft und Forschung nennen, was sich zweifellos besser verkaufen lässt als Krieg und Vernichtung. Einen kulturellen, gar geistreichen Anspruch sucht man ohnehin vergebens. Das reicht für Schneeberger bereits, um daraus eine angebliche „Erfolgsgeschichte“ zu konstruieren. Der an mehreren anderen Enden fortgesetzte und auch sichtbare Niedergang von Wiener Neustadt wurde nicht thematisiert.

Ein Freund merkte einmal an, dass das einzige, was ist in dieser Stadt von Kontinuität sei, deren systematische Zerstörung durch die jeweiligen Stadtregierungen. Dazu habe es die Kriegsereignisse 1943-1945 gar nicht bedurft, auch wenn sie gleichwohl zu späteren Zeiten als Vorwand gedient hätten.

Er hat nicht unrecht, denn mittlerweile ist sogar der triste Ostblock-Charme verschwunden.

Die zukünftige Landesausstellung, für deren Inhalt die Stadt nicht verantwortlich ist, soll logischerweise in den Fokus gerückt werden, um ja nicht auf andere Anliegen aufmerksam zu werden. Die Veranstaltung soll laut dem Bürgermeister erstaunlicherweise als Basis dienen, was mit Blick auf Pöggstall Schlimmes erahnen lässt. Immerhin soll sie Schwung geben, so seine Hoffnung. Wofür auch immer. Seine uninspirierten PR-Berater scheinen selbst am Ende ihrer Phrasen gewesen zu sein.

„Damit das gelingt, braucht es viele Wiener Neustädterinnen und Wiener Neustädter, die sich engagieren“, meinte der Bürgermeister. Ehrenamtlich natürlich, ganz im Gegensatz zu ihm und seinem überbezahlten Klüngel. „Daher bitte ich Sie, nicht nur in Wiener Neustadt zu wohnen, sondern hier auch zu leben…“, umschrieb er sein Ansuchen, unser sauer verdientes Geld vor Ort zu verprassen, ohne benennen zu können, was es im Gegenzug zu erwerben gibt. Wir fahren mittlerweile lieber nach Baden oder importieren aus Deutschland.

„…sich mit der Stadt zu identifizieren, sich einzubringen und mitzuhelfen, unsere Stadt weiterzuentwickeln“, so der Bürgermeister weiter.

Ehrlich, wir haben uns über das Geschwätz amüsiert, steht doch die Regierung Schneeberger für Rückschritt und Reaktionäres.

„In unserer Stadt ist in diesem Jahr vieles in Bewegung, deshalb haben wir das Jahr 2019 auch zum „Jahr der Bewegung“ ausgerufen. Seien Sie ein Teil davon! Ich freue mich auf Sie!“

Auf uns freute er sich bisher allerdings nicht.

Der beigelegte Werbe-Folder „2019 – Jahr der Bewegung“ warb unter anderem mit dem super-hässlichen Hotelbau am Stadtpark, einem Phantasiebild von dem zukünftigen und vollkommen verunstalteten wie verdichteten Areal bei der Karmeliter-Kirche sowie der Revitalisierung der Kasematten, welche fälschlicherweise als „europaweit einzigartige Befestigungsanlage“ gepriesen wird, die trotz der Errichtung im 16. Jahrhundert gar ins 12. Jahrhundert zurückreichen würde.

Auf der Rückseite des Folders wird schließlich noch darum gebettelt, doch bitte in der zunehmend verödeten Innenstadt einkaufen zu gehen. Von „grenzenloser Vielfalt“ ist hier die Rede.

Wir entdecken vor allem Einfalt.

 

Donnerstag
24
Januar 2019

Die Musik-Video-Ecke 60.

Auch eine halbe Ewigkeit her: „Short term effect“ von THE CURE aus dem Jahre 1982.

 

 

Live 1982:

 

 

Und live 2002:

 

 

 

 

Montag
21
Januar 2019

Schlösser-Burgen-Ruinen im Bezirk Wr. Neustadt

 

Schlösser – Burgen – Ruinen

Das niederösterreichische Industrieviertel, Bezirk Wiener Neustadt

Rüdiger Rohde

ISBN: 978-3-99028-812-2
31 x 28 cm, 156 S., zahlr. Abb., Kt., Hardcover
€ 34,00
Neuerscheinung

https://www.bibliothekderprovinz.at/buch/7428/

Freitag
14
Dezember 2018

Begegnung – Improvisation im Duett

 

Begegnung Silvio

 

Aber vorher, am 30. November 2018, 19.30 Uhr, ein Auftritt in Wr. Neustadt, im Kunst-Atelier der Lebenshilfe, FuZo Neunkirchener Straße.

 

Begegnung Silvio 2

 

Donnerstag
29
November 2018

Schlösser-Burgen-Ruinen – im österreichischen Industrieviertel, Stadt und Bezirk Wr. Neustadt

 

Schlösser-11

 

Schlösser-12

 

 

Freitag
23
November 2018

FREIES KINO – Internationales Poetry Filmscreening

 

Internationales Poetry Filmscreening 
Art Visuals & Poetry Film Festival auf Tour

FREIES KINO
Eintritt frei

Stadtkino im Künstlerhaus, Karlsplatz, Wien.
Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20 Uhr.

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Das weltweit zweitgrößte Poetry Film Festival geht auf Tour. Das internationale Rahmenprogramm wird im FREIEN KINO wiederholt: zu sehen sind u.a. Siegerfilme des Poetry Film Festivals ZEBRA und des Weimarer Poetry Filmpreises.

Programm:
Suki (FR), DER AAL, DAS WIESEL UND DER GEIER (OmE), 2017, 4:40 Min.
Ebele Okoye (NIG/DE), THE MAN WHO FELL UP (OE), 2016, 2 Min.
Kate Sweeney (UK), HAMMERSMITH (OE), 2016, 4 Min.
Patrick Moser (USA), WHAT FOR JULY (OE), 2016, 1:45 Min.
? SPECIAL MENTION ZEBRA 2016 ? Natalia Alfutova (RU), PLEASE LISTEN! (OF), 3:34 Min.
Rain Kencana (DE), SEND ME A BIGGER BUTTERFLY(OE), 2017, 5:30 Min
David Arguilles (ESP), VIENTO (OmE), 2016, 13 Min.
? WINNER ZEBRA Poetry Film Festival 2016 ? Nick Jordan, Jakob Cartwright (UK/USA), OFF THE TRAIL (OE) 2015, 9:44 Min.
Nejc Saje / Jeffrey Young (SLO), EVERY TRUE POET (OmE), 2014, 11:52 Min, Regie Nejc Saje, Jeffrey Young
? SPECIAL MENTION ZEBRA Poetry Film Festival 2016 ? Manuel Vilarinho (POR), CHAMADA GERAL (OmE), 2015, 3:20 Min., Regie: Manuel Vilarinho, Text: Mário Henrique Leiria
Martin Kelly / Ian McBryde (AUS), SPREE (OE), 2017, 1:35 Min.
? SPECIAL MENTION Weimar Poetry Film Award ? Dave Tynan (IRE), HEARTBREAK (OE), 2017, 6:51 Min. Regie: Dave Tynan, Text: Emmet KirwanPROGRAMMDAUER: 70 Min.

Kuratiert und moderiert von Sigrun Höllrigl und Hubert Sielecki

 

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/node/155

 

 

Dienstag
09
Oktober 2018

Die Musik-Video-Ecke 59

 

COCTEAU TWINS mit „Blind Dump Deaf“ aus dem Jahre 1982, immer noch verdammt gut…

 

 

Und hier die Version aus der BBC-Session:

 

 

 

Freitag
21
September 2018

Eine BANALE in Wien!

 

KINO IN WR. NEUSTADT IST TOT. (EINZIG DAS KLEINE DEKARTE-KINO VON WINNI KOPPENSTEINER HÄLT SICH NOCH). DER SOMMERKINO-TRAUM EINGESTELLT, BANALE-KINO MIT SEINEN EIGENPRODUKTIONEN MITTELS DEFTIG ERHÖHTEN MIETPREISEN VERTRIEBEN, DAS STÄDTISCHE FRONTALE-KINO AUS EINER MISCHUNG VON GIER, EITELKEIT UND INKOMPETENZ GEGEN DIE WAND GEFAHREN.

WER ETWAS MACHEN, AUFSTELLEN UND VERANSTALTEN MÖCHTE, DER GEHT BEISPIELSWEISE NACH WEIKERSDORF ODER NACH WIEN. AUF JEDEN FALL GEHT ER FORT. IRGENDWOHIN, WO KULTUR NICHT ALS STUMPFSINNIGES KONSUMIEREN VERSTANDEN WIRD.

EINE BANALE IN WIEN.  KÜNSTLERHAUS/STADTKINO AM KARLSPLATZ, 11. SEPTEMBER 2018, 20 UHR. EINTRITT WIE IMMER FREI!

 

Künstlerhaus---Aktuell---FR

 

https://www.k-haus.at/de/veranstaltung/734/freies-kino-eintritt-frei.html

 

Mittwoch
05
September 2018

Die Musik-Video-Ecke 58.

THE MISSION mit „Wasteland“, veröffentlicht 1986:

 

 

Hier eine interessante Live-Version aus dem Jahre 2000, leider wie so oft in mieser Qualität:

 

 

Freitag
24
August 2018

Die Kasematten in Wr. Neustadt – Bauhistorische Erforschung und Archäologie

A5_Stadtarchiv_Woldron_Mai2

 

 

A5_Stadtarchiv_Woldron_Mai2

 

 

Donnerstag
14
Juni 2018

Die Musik-Video-Ecke 56.

 

U.K. DECAY mit „Testament“ aus dem Jahre 1982:

 

 

 

Sonntag
13
Mai 2018

Die Musik-Video-Ecke 55.

 

DANSE SOCIETY mit „Belief“, erschienen 1982:

 

 

 

Mittwoch
18
April 2018

Stadtliteratur: Michael Schottenberg

 

Stadtliteratur Schottenberg

Montag
09
April 2018

Die Musik-Video-Ecke 54

 

Die unvergessenen PIXIES, hier mit „Gouge away“ aus dem Jahre 1989:

 

 

Und live 1990:

 

 

Nach der Auferstehung und einer Umbesetzung am Bass hier die Pixies mit einem Black Francis alias Frank Black alias…, auf jeden Fall älter geworden und auch ein wenig ähh, fülliger, live im Jahre 2014:

 

 

Dienstag
27
März 2018

Die Musik-Video-Ecke 53.

 

NEW MODEL ARMY 1986 mit „51st State“. 

 

 

 

 

 

Samstag
24
Februar 2018

FREIES KINO IM KÜNSTLERHAUS: Animierte Geschichten aus Österreich

 

Freies Kino im Künstlerhaus

Animierte Geschichten 
Die neue Trickfilm-Generation aus Österreich
FREIES KINO
Eintritt frei

Stadtkino im Künstlerhaus
Dienstag, 6. Februar 2018, 20 Uhr

International beachtet, im Inland bislang kaum wahrgenommen:

Eine neue Generation österreichischer Filmemacher_innen hat sich dem narrativen Trickfilm verschrieben und ein breites Publikum im In- und Ausland in phantastische Welten entführt. Sehen Sie die Highlights der letzten Jahre.
Kuratiert und moderiert von NÖT (Neuer Österreichischer Trickfilm) – Die Trickfilmer –  Benjamin Swiczinsky, Johannes Schiehsl und Conrad Tambour 
www.neuer-trickfilm.atProgramm

Block 1: Student_innenfilme

Melissa Rothmann, Soleils Welt, 2015, AT, 13 Min., FH Salzburg
Nuuki (S. Holzinger), Tram-per, 2017, 1 Min, HTL Spengergasse
Alexander Gratzer, Espresso, 2016, AT, 2 Min., Die Angewandte
Julian Vavrovsky, Teure Hinterbliebene, 2009, DE, 1 Min., KH Kassel
Kathrin Steinbacher, Freedom, 2017, GB, 3 Min., Kingston University, London
Kerstin Blätterbinder / Christoph Leidenfeld / Bianca Zankl, Pink Elephant, 2017, AT, 1,5 Min., FH Hagenberg
Daniela Leitner, Nachsaison, 2017, AT, 7 Min., Die Angewandte

Gespräch mit anwesenden Filmemachern: Moderation: Conrad Tambour

Block 2: Auftragsarbeiten

LWZ, From Manner with Love, Werbung, 2016, 3 Min., Produktion LWZ
Conrad Tambour, Dance Away, Musikvideo, 2016, 5 Min., Produktion NÖT
Martin Lorenz / Stefan Salcher / Markus Wagner, Captain Metal, Musikvideo, 2013, 5 Min., Produktion LWZ
Kris Hofmann, Wildlife Aid, Werbung, 2014, 2 Min., Produktion Kris Hoffmann
Daniela Leitner / Lip Comarella, The Magic of Craft, Werbung, 2016, 1 Min., Produktion Salon Alpin
NÖT, Wiener Zeitung, Werbung, 2016, 1 Min., Produktion NÖT
Martin Lorenz / Stefan Salcher / Markus Wagner / Ogris Debris-See The World, Musikvideo, 2015, 4 Min., Produktion LZW
Benjamin Swiczinsky, Hologram for the King, Intro/Musikvideo, 2016, 4 Min., Produktion NÖT

Gespräch mit anwesenden Filmemachern: Moderation: Benjamin Swiczinsky

Block 3: Freie Arbeiten

Simon Scheiber, The Lighthouse, 2016, NL / AT, 11 Min.
Wolf Matzl, Le Meat, 2013, 2 Min.
Sascha Vernik, Embracing Lovers, 2014, AT, 1 Min., Produktion Revkin
Johannes Schiehsl, Sternenjäger, 2016, AT, 3 Min., Produktion NÖT
Simon Griesser / Philipp Comarella, Much Better Now, 2011, AT, 6 Min., Produktion Salon Alpin

Gespräch mit anwesenden Filmemachern Moderation: Johannes Schiehsl

Johannes Schiehsl, Sternenjäger / Starhunters, 2016

Daniela Leitner, Nachsaison / Late Season, 2017


LWZ, From Manner with Love, 2016

Sonntag
04
Februar 2018

Die Musik-Video-Ecke 52.

 

RED LORRY YELLOW LORRY mit „Beating my head“ aus dem Jahre 1982:

 

 

 

Donnerstag
01
Februar 2018

Die Literatur-Ecke – 8.

 

In loser Reihenfolge möchten wir hier einige Bücher zum Thema Syrien-Krieg kurz vorstellen, die eine andere Sicht auf die Dinge ermöglichen. Diese hat wenig mit dem gemein, was durch westliche Massenmedien an deren Konsumenten als „Nachricht“ oder gar „Informationen“ verkauft wird. 

Grundsätzlich gilt natürlich immer, dass mehrere Quellen zu verwenden sind, wie auch die Überprüfbarkeit gewährleistet sein sollte. 

Wir beginnen hier mit dem Buch von Tim Anderson: „Der schmutzige Krieg gegen Syrien“. 

 

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  • Verlag: Ploppa, Hermann-Theodor; Auflage: 1 (24. Juni 2016)
  • Herausgeber: Liepsen
  • ISBN-10: 3981270398
  • ISBN-13: 978-3981270396

 

Sonntag
14
Januar 2018

Die Musik-Video-Ecke 51.

 

The CHAMELEONS mit „In Shreds“ aus dem Jahre 1981:

 

 

Und live 1985:

 

 

 

 

Freitag
12
Januar 2018
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