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Kasematten und St. Peter an der Sperr – Buchpräsentation

 

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Die Buchpräsentation erfolgt im Bildungszentrum St. Bernhard (Domplatz 1) in Wiener Neustadt am Dienstag, den 30. April 2019, um 17.30 Uhr.

https://www.bibliothekderprovinz.at/veranstaltungen/761/

Diese äußerst lesenswerte wissenschaftliche Publikation erscheint im Verlag Bibliothek der Provinz:

https://www.bibliothekderprovinz.at/buch/7458/

 

 

Sonntag
28
April 2019

Die Burg von Wiener Neustadt – Buchpräsentation

 

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Mittwoch
24
April 2019

Des Kaisers neue Kleider

 

Zur aktuellen Flaggenparade „Denkbewegung“ im Rahmen der NÖ Landesausstellung 2019 in Wiener Neustadt. 

Text & Fotos: „Arcimbaldo“.

 

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Kunst im öffentlichen Raum zu präsentieren ist an sich stets eine wichtige und wertvolle Bereicherung jedes Stadtbildes. Wiener Neustadts Künstler, ohnehin im öffentlichen Diskurs nicht gerade prominent vertreten, hätten es sich auch wahrlich verdient, nun auch im Rahmen dieser Landesausstellung besondere Beachtung zu erfahren, wäre dies natürlich auch für sie ein entsprechender Anlass und Gelegenheit sich einer breiteren Öffentlichkeit darzustellen.

Die Landesausstellung „Welt in Bewegung“ ist ohne Zweifel eine sehr aufwendig und professionell gestaltete Schau mit großem historischem Überblick. Indes wäre es ebenso angebracht gewesen, auch die modernen und aktuellen Ansätze in dieser mit zeitgenössischer Kultur nicht eben verwöhnten Stadt entsprechend zur Ausstellung zu bringen.

Nun wird uns eine kleine Auswahl lokaler, meist graphischer Kunst, kuratiert von Prof. Gotthard Fellerer, mit einer Art „Flaggenparade“ auf Peitschenlampen, entlang der linken Seite stadtauswärts des Ferdinand Porsche-Rings montiert, präsentiert.

 

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Obwohl sicher mit Hingabe und in bester Absicht angetragen kann man sich bei deren Anblick nicht einer gewissen Verwunderung und Enttäuschung erwehren.

Schon bei einem Bummel zu Fuß sind die zarten und oft subtilen Motive, meist monochrom auf weißem, leicht transparentem Tuch einseitig aufgedruckt, als solche kaum zu erkennen, die Schrift zu klein und oft unlesbar.Von einem fahrenden Auto aus betrachtet wird an dieser Ausfallsstraße die ganze Darbietung dann jedoch endgültig zur Farce.Viele der Fahnen, meist noch von Bäumen und belaubten Ästen verstellt, erscheinen bloß weiß oder bleiben dann in der Fülle anderer Signale und Zeichen meist gänzlich unbeachtet.

 

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Das wäre ja an sich weiter nicht so schlimm, würde es sich nicht um den im Wesentlichen einzigen, von der Stadt finanzierten Beitrag zu diesem Thema handeln, womit man sich fragen muss, inwieweit die Förderung lokaler Kunst überhaupt noch ein Anliegen für die Stadtregierung ist und ob nicht solche missglückten und völlig unangemessenen Darbietungen die Bedeutung von Kunst in dieser Stadt nicht noch weiter marginalisieren und als überflüssig, beliebig und unverständlich diskreditieren.

Das Medium bestimmt auch die Botschaft, und Flaggen sind nun mal besetzt und definiert als Signalträger z.B. in der Schifffahrt, als Symbole von Nationen, der politischen Propaganda, inzwischen auch völlig usurpiert als Werbeträger in einem immer schrilleren, kommerziellen Wettbewerb. Niemals würde aber etwa die Kirche ihre Ikonen als Strassen-Dekoration darbieten. Das Medium ist die Botschaft und hier wird Kunst auf billige Art zur Propaganda missbraucht, wird die Singularität einzelner Aussagen vereinheitlicht und auf inhaltslose Effekte reduziert. Diese Ausstellung zeigt in seltener Deutlichkeit die tatsächliche Wertschätzung der Stadt und wird dadurch zum Sinnbild ihrer im Grunde ignoranten Kulturpolitik, wo immer wieder versucht wird, nach dem Vorbild der Werbeindustrie, durch bloße Inszenierung, durch mehr oder minder schönen Schein, Substanz und Aussage zu ersetzen.

 

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Those sins that scandalize the public are less grave than those it tolerates.“
Nicolás Gómez Dávila

Was soll man sich als interessierter Laie tatsächlich darunter vorstellen können, wie denn jemals ernsthaft an Kunst Interesse finden, wenn einem die Innerlichkeit und die zarten Töne von Weltentwürfen nun als blasse Fähnchen einer Strassenbehübschung entgegen flattern? Wieder einmal wird damit der Kunst ein „Bärendienst“ erwiesen, bedient diese Ausstellung doch erneut das Klischee von Kunst als „künstlich“ und dekadent, abgehoben, als Geldverschwendung und luxuriöses „Hobby“ einer kleinen, vom Alltag völlig entgrenzten Gruppe, die angestrengt und ungeniert in aller Öffentlichkeit ihrer Eitelkeit frönt.

Es ist aber tatsächlich eine Anbiederung an den Mainstream die leider in dieser „Parade“ deutlich wird, die Kunst hier insgesamt abwertet und in Verruf bringt.

Kunstwerke sind wichtige „Denkmäler“, gehen uns alle an, machen unser Mensch-Sein kenntlich, leben jedoch vom Zauber ihrer Authentizität, ihrem Ringen um Sinnsuche und Eigenständigkeit. Sie brauchen jedoch, um im heutigen Lärm und Kommerz der Welt bestehen zu können, immer auch eine ernsthafte, großzügige Zuwendung und geeignete Mittel und Raum für Darbietung, damit sie ihre Botschaft entfalten können. Wieder einmal zeigt sich jedoch das eigentliche Desinteresse an Kultur in dieser Stadt und deren Handhabung als ein notwendiges aber im Grunde verzichtbares Übel. Moderne Kunst ist ja seit jeher ein Minderheitenprogramm und wirklich gefördert wird nur das, was die Massen anspricht, was direkt politischen Nutzen verspricht und Machtansprüche festigt.

Es ist an der Zeit die Kultur in Verruf zu bringen,

damit es sich nicht mehr lohnt,

sie im Dienste der Politik oder der Industrie zu erniedrigen.“

Vulgäre Zersteuung und vulgäre Beschäftigung

sind die einzigen, für die man sich heutzutage nicht zu entschuldigen braucht.“

Nicolás Gómez Dávila

Es ist schade um eine weitere vergebene Chance, endlich auch lokale Kultur in ihrer ganzen Vielfalt öffentlich darzustellen, wirkliche Zugänge anzubieten um ihre Qualitäten zu entdecken. Vergessen wir nicht: Kultur bedeutet auch Lebensqualität, gibt Identität und unser aller Leben Reichtum und Sinn. Wiener Neustadts Künstler hätten es sich wirklich verdient, in würdigerem Rahmen in Erscheinung zu treten, als nun als unkenntlich-blasses Gehänge von Straßenlaternen.

 

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Kunst hat auch das Potential zur Befreiung und Horizonterweiterung, kennt keine Grenzen und Vorurteile.

Die Aufgabe der Kunst ist,

zur Evolution beizutragen,

den Geist zu ermutigen,

einen distanzierten Blick

auf soziale Veränderungen zu garantieren,

positive Energien herbeizubeschwören,

die Sinne zu schärfen,

Vernunft und Instinkt zu versöhnen,

Möglichkeiten zu erforschen und

Klischees und Vorurteile zu zerstören.“

Pippilotti Rist

 

Vielleicht ist das daher im Grunde ja auch so gewollt, werden wir auch darum damit „kurz“-gehalten, sollen wir besser mit bäuerlich-ländlichen Traditionen vorlieb nehmen und uns bierselig mit „Hump ta ta“ über die immer größer werdende Ungleichverteilung und Knechtschaft durch eine völlig entfesselte Konsumgüterindustrie hinwegtrösten. Vergessen wir aber trotzdem über Allem nicht: Der Kaiser ist nackt!

 

 

Sonntag
21
April 2019

Die Musik-Video-Ecke 62.

Passend zu den vorherigen Clips eine Nummer, die 2006 erschienen ist. Die Inspiration ist eindeutig, doch handelt es sich bei PLASTIQUE NOIR um eine Band aus Brasilien. Hier das Stück „Empty Streets“:

 

 

Freitag
05
April 2019

„Best of“ 5 Jahre FREIES KINO & Party

 

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   © Filmstill  Mariola Brillowska „Schwarze Welle“ deutscher Kurzfilmpreis 2017

 

HAPPY BIRTHDAY – FREIES KINO

„Best of“ 5 Jahre FREIES KINO & Party
Stadtkino im Künstlerhaus  9. April 2019, 20 Uhr

Seit nunmehr 5 Jahren präsentiert die Gesellschaft Bildender Künstlerinnen und Künstler, Künstlerhaus in ihrem Kino, in dem auch das Stadtkino beheimatet ist erfolgreich ungewöhnliche Laufbilder, die man sonst kaum zu sehen bekommt. Der Titel dieser Filmreihe FREIES KINO ist im doppeltem Sinn zu verstehen:

Einerseits als Kino, das losgelöst, also frei von allen Konventionen, aufregende, bizarre, schräge und provokante cineastische Arbeiten von sinnlich bis spröd, einem neugierigem Publikum vorsetzt, andererseits bei freiem Eintritt die Schwelle dazu niedrig hält, um möglichst vielen Menschen diese spannende Entdeckungsfahrt in ungewöhnliche Bilderwelten schmackhaft zu machen.

Kuratoren des FREIEN KINOS sind Hubert Sielecki und Kurt Brazda, die beide trotz ihrer langjährigen filmischen Karriere sich den freien Blick auf Ungewöhnliches und auch Irritierendes bewahrt haben.

Dabei geht es um das Ausloten und bewusstes Erweitern von Wahrnehmungspotentialen. In diesem Sinne sind Grenzüberschreitungen zur bildenden und performativen Kunst sowie in die Gefilde aller nur denkbaren künstlerischen Disziplinen aber auch innovative gesellschaftspolitische Statements wesentliche Markenzeichen des FREIEN KINOS.

Der 5. Geburtstag wird am 9. April um 20 Uhr wie immer im Stadtkino im Künstlerhaus mit einem „Best of“ Programm und einer anschließenden Party im Kinofoyer gefeiert.

Filmprogramm von Künstlerhaus-Mitgliedern
Evelyn Kreinecker, Flucht, 00:02:38
Evelin Stermitz, Hitchcock Dishing, 00:01:17
Sybille Gieselmann, Zwischen den Stühlen, 00:01:20
Robert Zahornicky, Communication Breakdown, 00:03:00
Ina Loitzl, Wiener Zeitung, 00:00:40
Sigrun Höllrigl, sonnenfieber, 00:03:00
Yuko Ichikawa, Oh Gott, 00:02:00
Kurt Brazda, Nocturnes, 00:05:18
Martin Bruch, Fenster, 00:03:00
Horst Stein, Sisyphos-4 Sequenzen, 00:02:30
Rüdiger Rohde, Held-Soldat, 00:02:00
Hubert Sielecki, Naturbeschreibung, 00:01:10

„BEST OF …“ Jubiläumsprogramm 45 Min. aus „5 Jahre FREIES KINO“
Anna Vasof, Down to Earth, 00:04:00
Nikki Schuster, Mexico Recyclers, 00:07:00
Benjamin Swiczinsky, Telefonbuch Polka, 00:05:20
Mariola Brillowska, Die schwarze Welle, 00:12:12
Hubert Sielecki, Der längste Kuss, 00:04:30
Jochen Kuhn, Der Gerichtszeichner, 00:11:30  (Österreich-Premiere)

 

Donnerstag
04
April 2019

Neue Bücher zu Wr. Neustadt

 

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Am vergangenen Mittwoch, den 6. März 2019, durfte Franz Pinczolits im Wr. Neustädter BORG vor einem bemerkenswert großem Publikum seinen soeben im KRAL-Verlag erschienen Stadtführer präsentieren. 

https://www.kral-buch.at/veranstaltungen?id=4070&idU=1

„Ein Spaziergang durch 800 Jahre Geschichte“ fand reißenden Absatz vor Ort, wo der KRAL-Verlag einen eigenen Bücherstand errichtet hatte. 

https://www.kral-buch.at/list?back=3143f0a16d2279eebfbfaaffaf021b68&xid=30084627

 

Am kommenden Donnerstag, den 14. März, wird daselbst Gerhard Geissel sein neues Buch „Wr. Neustadt – Geschichte einer bewegenden Stadt“ präsentieren. Dieses erscheint ebenfalls im KRAL-Verlag. 

https://www.kral-buch.at/veranstaltungen?id=4069&idU=2

 

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https://www.kral-buch.at/list/9783990247839

 

Zeit: Donnerstag, 14. März 2019, 19 Uhr,

Ort: Wr. Neustadt, Herzog-Leopold-Straße 32, BORG

Eintritt frei. 

 

 

Sonntag
10
März 2019

Die Musikvideo-Ecke 61.

 

SISTERS OF MERCY mit „Walk away“, 1985:

 

 

Aus der Peel-Session:

 

 

Und live in leider schlechter Qualität:

 

 

Samstag
23
Februar 2019

Bürgermeister-Aussendung.

 

Oh, ein Brief vom Bürgermeister! Das Schreiben vom 10. Jänner 2019 wirkt persönlich und wurde als Massenaussendung an die Haushalte von Wr. Neustadt versendet. Wie bei Massenaussendungen üblich, wandte sich der Bürgermeister Schneeberger mit einem pauschalisierten Text an die Bürger, die eine Werbebotschaft für die Landesausstellung 2019 beinhaltete. Diese Veranstaltung ist zwar nicht unbedingt sein Verdienst, doch hat er natürlich Interesse, dass er die Landesausstellung als erfolgreich verbuchen kann. Erfolg misst sich in seinen Kreisen in Zahlen: Zahlen für Besucheraufkommen, für Umsatz und für Einnahmen.

„Mein größter Wunsch als Bürgermeister ist es, dass nicht nur zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus nah und fern nach Wiener Neustadt kommen, sondern vor allem, dass die Wiener Neustädterinnen und Wiener Neustädter ein Teil davon sind“, lässt Schneeberger in dem Schreiben verlautbaren.

Ein Teil davon wird die Neustädter Bevölkerung allerdings nie sein, denn sie ist nicht involviert. Teilhaben soll sie allerdings schon – als zahlende Besucher. Dafür wird etwas angeboten, was ansonsten nicht unbedingt beworben wird: Grundbildung. Denn die Landesausstellungen wenden sich grundsätzlich an ein Massenpublikum, weswegen der Anspruch eher etwas niedrig gestaltet wird.

„Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, um sich intensiv mit der eindrucksvollen Geschichte unserer Stadt auseinanderzusetzen“, glaubt Schneeberger nicht desto trotz, „und zu erkennen, welche Stärke und welchen Stolz diese Stadt immer hatte.“

Für Schneeberger steht offenbar das Ergebnis der Auseinandersetzung bereits vorher fest. Das lässt uns an eine von ihm getätigte „intensive“ Auseinandersetzung erheblich zweifeln. Das Provinzstädtchen Neustadt hatte bestenfalls im späten Mittelalter eine Rolle gespielt, vor allem als Residenzstadt Friedrich III., und im 20. Jahrhundert als Industriestadt für Flugzeuge, Fahrzeuge und vor allem für Kriegsgerät und Munition.

Der Bürgermeister konnte aber nur Entwicklungen im Bereich der Wissenschaft und Forschung nennen, was sich zweifellos besser verkaufen lässt als Krieg und Vernichtung. Einen kulturellen, gar geistreichen Anspruch sucht man ohnehin vergebens. Das reicht für Schneeberger bereits, um daraus eine angebliche „Erfolgsgeschichte“ zu konstruieren. Der an mehreren anderen Enden fortgesetzte und auch sichtbare Niedergang von Wiener Neustadt wurde nicht thematisiert.

Ein Freund merkte einmal an, dass das einzige, was ist in dieser Stadt von Kontinuität sei, deren systematische Zerstörung durch die jeweiligen Stadtregierungen. Dazu habe es die Kriegsereignisse 1943-1945 gar nicht bedurft, auch wenn sie gleichwohl zu späteren Zeiten als Vorwand gedient hätten.

Er hat nicht unrecht, denn mittlerweile ist sogar der triste Ostblock-Charme verschwunden.

Die zukünftige Landesausstellung, für deren Inhalt die Stadt nicht verantwortlich ist, soll logischerweise in den Fokus gerückt werden, um ja nicht auf andere Anliegen aufmerksam zu werden. Die Veranstaltung soll laut dem Bürgermeister erstaunlicherweise als Basis dienen, was mit Blick auf Pöggstall Schlimmes erahnen lässt. Immerhin soll sie Schwung geben, so seine Hoffnung. Wofür auch immer. Seine uninspirierten PR-Berater scheinen selbst am Ende ihrer Phrasen gewesen zu sein.

„Damit das gelingt, braucht es viele Wiener Neustädterinnen und Wiener Neustädter, die sich engagieren“, meinte der Bürgermeister. Ehrenamtlich natürlich, ganz im Gegensatz zu ihm und seinem überbezahlten Klüngel. „Daher bitte ich Sie, nicht nur in Wiener Neustadt zu wohnen, sondern hier auch zu leben…“, umschrieb er sein Ansuchen, unser sauer verdientes Geld vor Ort zu verprassen, ohne benennen zu können, was es im Gegenzug zu erwerben gibt. Wir fahren mittlerweile lieber nach Baden oder importieren aus Deutschland.

„…sich mit der Stadt zu identifizieren, sich einzubringen und mitzuhelfen, unsere Stadt weiterzuentwickeln“, so der Bürgermeister weiter.

Ehrlich, wir haben uns über das Geschwätz amüsiert, steht doch die Regierung Schneeberger für Rückschritt und Reaktionäres.

„In unserer Stadt ist in diesem Jahr vieles in Bewegung, deshalb haben wir das Jahr 2019 auch zum „Jahr der Bewegung“ ausgerufen. Seien Sie ein Teil davon! Ich freue mich auf Sie!“

Auf uns freute er sich bisher allerdings nicht.

Der beigelegte Werbe-Folder „2019 – Jahr der Bewegung“ warb unter anderem mit dem super-hässlichen Hotelbau am Stadtpark, einem Phantasiebild von dem zukünftigen und vollkommen verunstalteten wie verdichteten Areal bei der Karmeliter-Kirche sowie der Revitalisierung der Kasematten, welche fälschlicherweise als „europaweit einzigartige Befestigungsanlage“ gepriesen wird, die trotz der Errichtung im 16. Jahrhundert gar ins 12. Jahrhundert zurückreichen würde.

Auf der Rückseite des Folders wird schließlich noch darum gebettelt, doch bitte in der zunehmend verödeten Innenstadt einkaufen zu gehen. Von „grenzenloser Vielfalt“ ist hier die Rede.

Wir entdecken vor allem Einfalt.

 

Donnerstag
24
Januar 2019

Die Musik-Video-Ecke 60.

Auch eine halbe Ewigkeit her: „Short term effect“ von THE CURE aus dem Jahre 1982.

 

 

Live 1982:

 

 

Und live 2002:

 

 

 

 

Montag
21
Januar 2019

Schlösser-Burgen-Ruinen im Bezirk Wr. Neustadt

 

Schlösser – Burgen – Ruinen

Das niederösterreichische Industrieviertel, Bezirk Wiener Neustadt

Rüdiger Rohde

ISBN: 978-3-99028-812-2
31 x 28 cm, 156 S., zahlr. Abb., Kt., Hardcover
€ 34,00
Neuerscheinung

https://www.bibliothekderprovinz.at/buch/7428/

Freitag
14
Dezember 2018

Begegnung – Improvisation im Duett

 

Begegnung Silvio

 

Aber vorher, am 30. November 2018, 19.30 Uhr, ein Auftritt in Wr. Neustadt, im Kunst-Atelier der Lebenshilfe, FuZo Neunkirchener Straße.

 

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Donnerstag
29
November 2018

Schlösser-Burgen-Ruinen – im österreichischen Industrieviertel, Stadt und Bezirk Wr. Neustadt

 

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Freitag
23
November 2018

FREIES KINO – Internationales Poetry Filmscreening

 

Internationales Poetry Filmscreening 
Art Visuals & Poetry Film Festival auf Tour

FREIES KINO
Eintritt frei

Stadtkino im Künstlerhaus, Karlsplatz, Wien.
Donnerstag, 11. Oktober 2018, 20 Uhr.

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Das weltweit zweitgrößte Poetry Film Festival geht auf Tour. Das internationale Rahmenprogramm wird im FREIEN KINO wiederholt: zu sehen sind u.a. Siegerfilme des Poetry Film Festivals ZEBRA und des Weimarer Poetry Filmpreises.

Programm:
Suki (FR), DER AAL, DAS WIESEL UND DER GEIER (OmE), 2017, 4:40 Min.
Ebele Okoye (NIG/DE), THE MAN WHO FELL UP (OE), 2016, 2 Min.
Kate Sweeney (UK), HAMMERSMITH (OE), 2016, 4 Min.
Patrick Moser (USA), WHAT FOR JULY (OE), 2016, 1:45 Min.
? SPECIAL MENTION ZEBRA 2016 ? Natalia Alfutova (RU), PLEASE LISTEN! (OF), 3:34 Min.
Rain Kencana (DE), SEND ME A BIGGER BUTTERFLY(OE), 2017, 5:30 Min
David Arguilles (ESP), VIENTO (OmE), 2016, 13 Min.
? WINNER ZEBRA Poetry Film Festival 2016 ? Nick Jordan, Jakob Cartwright (UK/USA), OFF THE TRAIL (OE) 2015, 9:44 Min.
Nejc Saje / Jeffrey Young (SLO), EVERY TRUE POET (OmE), 2014, 11:52 Min, Regie Nejc Saje, Jeffrey Young
? SPECIAL MENTION ZEBRA Poetry Film Festival 2016 ? Manuel Vilarinho (POR), CHAMADA GERAL (OmE), 2015, 3:20 Min., Regie: Manuel Vilarinho, Text: Mário Henrique Leiria
Martin Kelly / Ian McBryde (AUS), SPREE (OE), 2017, 1:35 Min.
? SPECIAL MENTION Weimar Poetry Film Award ? Dave Tynan (IRE), HEARTBREAK (OE), 2017, 6:51 Min. Regie: Dave Tynan, Text: Emmet KirwanPROGRAMMDAUER: 70 Min.

Kuratiert und moderiert von Sigrun Höllrigl und Hubert Sielecki

 

https://www.poetryfilm-vienna.com/de/node/155

 

 

Dienstag
09
Oktober 2018

Die Musik-Video-Ecke 59

 

COCTEAU TWINS mit „Blind Dump Deaf“ aus dem Jahre 1982, immer noch verdammt gut…

 

 

Und hier die Version aus der BBC-Session:

 

 

 

Freitag
21
September 2018

Eine BANALE in Wien!

 

KINO IN WR. NEUSTADT IST TOT. (EINZIG DAS KLEINE DEKARTE-KINO VON WINNI KOPPENSTEINER HÄLT SICH NOCH). DER SOMMERKINO-TRAUM EINGESTELLT, BANALE-KINO MIT SEINEN EIGENPRODUKTIONEN MITTELS DEFTIG ERHÖHTEN MIETPREISEN VERTRIEBEN, DAS STÄDTISCHE FRONTALE-KINO AUS EINER MISCHUNG VON GIER, EITELKEIT UND INKOMPETENZ GEGEN DIE WAND GEFAHREN.

WER ETWAS MACHEN, AUFSTELLEN UND VERANSTALTEN MÖCHTE, DER GEHT BEISPIELSWEISE NACH WEIKERSDORF ODER NACH WIEN. AUF JEDEN FALL GEHT ER FORT. IRGENDWOHIN, WO KULTUR NICHT ALS STUMPFSINNIGES KONSUMIEREN VERSTANDEN WIRD.

EINE BANALE IN WIEN.  KÜNSTLERHAUS/STADTKINO AM KARLSPLATZ, 11. SEPTEMBER 2018, 20 UHR. EINTRITT WIE IMMER FREI!

 

Künstlerhaus---Aktuell---FR

 

https://www.k-haus.at/de/veranstaltung/734/freies-kino-eintritt-frei.html

 

Mittwoch
05
September 2018

Die Musik-Video-Ecke 58.

THE MISSION mit „Wasteland“, veröffentlicht 1986:

 

 

Hier eine interessante Live-Version aus dem Jahre 2000, leider wie so oft in mieser Qualität:

 

 

Freitag
24
August 2018

Die Kasematten in Wr. Neustadt – Bauhistorische Erforschung und Archäologie

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Donnerstag
14
Juni 2018

Die Musik-Video-Ecke 56.

 

U.K. DECAY mit „Testament“ aus dem Jahre 1982:

 

 

 

Sonntag
13
Mai 2018

Die Musik-Video-Ecke 55.

 

DANSE SOCIETY mit „Belief“, erschienen 1982:

 

 

 

Mittwoch
18
April 2018

Stadtliteratur: Michael Schottenberg

 

Stadtliteratur Schottenberg

Montag
09
April 2018
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