Author Archives: Ruediger

Impfstraße, Teil 1.

Lazarus/Rohde

 

Angenommen, eine Person entscheidet sich zur unbezahlten Teilnahme in der Versuchsgruppe des laufenden Gen-Technik-Experiments. Weil er beispielsweise der Nötigung und Erpressung überdrüssig geworden ist und seine Arbeit nicht verlieren will. Weil er vielleicht festgestellt hat, dass die Staubmaske laut Hersteller bei Epidemien ungeeignet ist. Weil er vielleicht immer noch nicht mitbekommen hat, dass das gentechnisches Präparat, welches in Oberarme injiziert wird, bestenfalls keine Wirkung zeigt, schlechtenfalls schwere Nebenwirkungen verursacht.

Dann macht man sich auf den Weg zu einer Test- und Versuchs-Station, die von den Politikern und Akteuren aus der Ärztekammer als „Impfstraße“ bezeichnet wird. Der Begriff „Straße“ suggeriert Bewegung und Massenabfertigung. Rückblickend auf jene Monate, in welchen freiwillige Testpersonen in Scharen zum Beispiel in die „Arena Nova“ in Wiener Neustadt pilgerten, um sich eine Spritze geben zu lassen, scheint der Begriff „Straße“ durchaus korrekt gewesen zu sein.

Eine an die Probanten gerichtete Aufklärung stand dort definitiv nicht im Vordergrund und wäre einer Straßen-Bewegung sehr hinderlich gewesen. Eine junge Ärztin, die freundlich auf Fragen hatte eingehen wollen, wurde von einer leitenden Ärztin mit den Worten barsch gerügt, dass dafür so viel Zeit nicht wäre.

Einer Aufklärung – oder handelt es sich dabei mehr um eine Belehrung? – ist etwa auf anderthalb Minuten beschränkt. Was nichts anderes bedeutet, als dass diese nicht stattfindet. Nicht einmal eine Einverständniserklärung für die Spritze lässt sich so schnell erlesen.

In der Ortschaft Neunkirchen im gleichnamigen Bezirk befindet sich ebenfalls eine „Impfstraße“. Wir wurden hier vorstellig und wollten uns aufklären lassen. Die Gelegenheit schien günstig, denn es war nichts los gewesen. Das dortige Personal nahm sich die Zeit, uns ein Papier auszuhändigen, welches vor der Injektion mit dem Gen-Präparat gelesen und unterschrieben werden sollte.

 

Blatt 1

 

Unsere Aufmerksamkeit erregte die unter Punkt 7 angeführte Frage:

„Besteht eine Allergie auf Medikamente oder Inhaltsstoffe des Impfstoffs (siehe Gebrauchsinformation)?“.

Als Laie ist die Beantwortung dieser Frage kaum möglich, selbst mit einer Gebrauchsinformation in der Hand. Wir fragten nach dieser Information, um uns dem Problem wenigstens etwas annähern zu können. Erstaunlicherweise sah man sich – leider, leider – in der „Impfstraße“ außerstande, uns eine derartige Gebrauchsinformation auszuhändigen.

Mit dem hier dargestellten Unvermögen der „Impfstraße“ wurde somit jede weitere Handlung obsolet, zumal in der „Einverständniserklärung“ mit der zu leistenden Unterschrift ausdrücklich unter anderem bestätigt werden soll, dass man die „Gebrauchsinformation zum genannten Impfstoff gelesen und verstanden habe oder dies für mich ausreichend erklärt wurde. Ich konnte mich dort über mögliche Nebenwirkungen und Umstände, die gegen meine Impfung sprechen, informieren.“

 

Blatt 2

 

Soweit diese Einverständniserklärung, die immerhin nicht verhehlt, dass es „sehr häufig“ (1 von 10 Personen) zu sehr unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann. Deren Auflistung klingt nicht unbedingt vertrauenserweckend, obwohl die verhältnismäßig häufigen und richtig schweren Nebenwirkungen unterschlagen werden.

Preisfrage: wer hat das Papier gelesen, wer hat es verstanden, wer hat sich die weiteren Informationen besorgt – und wer hat es unterzeichnet, ohne etwas gelesen und verstanden zu haben?

 

Donnerstag
03
Februar 2022
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Reinhard Jesionek auf der Demo in Graz, 22. Jänner 2022

 

Hier der ehemalige ORF-Moderator und auch Schauspieler Reinhard Jesionek auf der Bühne während der Kundgebung in Graz am 22. Jänner 2022:

 

 

 

Freitag
28
Januar 2022
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Wie konnte ich das nur glauben? Aussteiger aus der Lügen-Szene erzählen. Teil 1.

 

Sie waren vom Weihnachtsmann überzeugt und meinten, die Corona-Impfung sei ein Mittel zur besseren Gesundheit. Wie Frauen und Männer den Absprung schafften.

 

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Sie glaubten an den Weihnachtsmann, an den Osterhasen und an Corona als Vorwand für eine Verbesserung des Gesundheitssystems. Wie Österreicher zu Lügenanhängern wurden und sich schließlich aus den Fängen abstruser Lügen und ekelhafter Heuchelei befreiten.

Wenn sie auf ihr früheres Weltbild zurückblickt, wirkt sie geradezu entsetzt. Es geht darin um den Weihnachtsmann, der mit einem Renntier-Schlitten kommt. Um George W. Bush und Barrack Obama als Retter der Welt. Und um die Corona-Impfung, geschickt von Gott, um sie alle zu bekehren. Ihren Namen möchte sie nicht in der Zeitung lesen. Zu groß sind die Befürchtungen, ihre berufliche Tätigkeit zu gefährden. Stattdessen möchte sie „Frau Johanna“ genannt werden. Eine Frau Mitte 50, angestellt, die damals des Berufes wegen aus Vorarlberg nach Niederösterreich kam. Und die es schaffte, sich aus der Welt der Lügen zu befreien.

Angefangen hatte alles vor knapp 21 Jahren. Bei einem Fortbildungsseminar als Versicherungskauffrau erzählte ihr ein Referent von einem Krampus, der vor seinem Haus gestanden sei. Gefährliche Zeiten stünden bevor. Die Russen würden in Österreich einmarschieren und die Bevölkerung umbringen. Das Klima würde sich erwärmen und die Meeresspiegel ansteigen lassen. „Mein erster Gedanke war: das ist schwachsinnig. Doch sind diese verrückten Ideen in meinem Kopf kleben geblieben“, sagt Frau Johanna.

Zahlreiche Jahre später, sie war bereits nach Niederösterreich gezogen, sprach sie eine Frau bei einem Billig-Discounter an. Sie sei Teil einer Gemeinschaft, die sich mit politischer und gesellschaftlicher Reformation beschäftige. Sie lud sie zu einer Versammlung ein, die Frau Johanna etwas später besuchen sollte. „Ich habe sofort mitbekommen, dass das schräge Menschen sind. Aber drei von ihnen waren berufstätig und verheiratet. Wir haben Freundschaft geschlossen.“

Sie erzählten ihr, die Massenmedien würden die Wahrheit sagen. Die Lügen wären nur im Internet zu finden. Die staatlichen Kanäle und die Konzernmedien seien dagegen seriös, nicht von Interessen gesteuert und der Wahrheit verpflichtet. Falschmeldungen und Hetze würden dort nicht zu finden sein. Dies war der Beginn ihrer desolaten Phase, wie Frau Johanna meint. Fortan grub sie sich durch TV-Kanäle wie ORF, ARD und ZDF oder durch Printmedien wie KURIER, PRESSE und SPIEGEL.

Die dunkle Panikmacherei über Al-Kaida und IS-Terror riefen in ihr eine Angst hervor, dass sie sich Tränengas und ein Klappmesser beschaffte. Als Obama an der Macht war, war sie sich sicher, dass nur er sie vor dem Terror bewahren könne. Und als die Geschichte mit der Pandemie erzählt wurde, glaubte Frau Johanna, die Chinesen würden sie mit Viren vernichten wollen. „Ich bin richtig hineingekippt.“

Für Frau Johanna waren die auf allen Kanälen gestreuten Verschwörungstheorien wie eine Sucht. Jeden Tag benötigte sie ihre Dosis bedrohlicher Prophezeihungen aus dem TV-Gerät. Sie fühlte sich mit ihrem Wissen überlegen, lebte aber auch in ständiger Angst. Sie habe gezittert und sei von ihren Freundinnen kaum wiedererkannt worden. Ihr Lebensgefährte hatte ihr dann eine Frist gesetzt. „Er hat gesagt, dass er sie verlassen würde, sollte sie nicht binnen einer Woche damit aufhören. Das sei wie eine Ohrfeige gewesen, die sie gebraucht habe.“

Sie suchten die Bundesstelle für Sektenanfragen auf. Nach einigen Sitzungen habe sie sich gewundert, dass sie dort das zu hören bekam, was sie jahrelang in den TV-Staatssendern und aus dem Radio gehört hatte. Von einem Freund habe sie dann erfahren, dass die Bundesstelle für Sektenanfragen dem Kanzleramt angeschlossen ist, dessen Chef gleichlautende Botschaften öffentlich ausspricht. Daraufhin habe sie es verstanden und von heute auf morgen den Fernseher und das Radio entsorgt, die GIZ abgemeldet und sich somit von den für sie so reizvollen Rattenfängern getrennt. Das war vor neun Monaten.

Mittlerweile ist die knapp 55-Jährige auf zahlreichen Demonstrationen in Wien zu finden. Die Furcht konnte sie mit Recherchen in wissenschaftlichen Publikationen überwinden. Lächelnd sagt sie, dass sie nicht mehr auf die Scharlatane hereinfallen würde. Sie sei übrigens gesund, aber viele Geimpfte in ihrem Umfeld wären schlecht beieiander. Und die Russen würden auch nicht kommen, wie medial behauptet werden würde, meint Frau Johanna. „Die Russen wurden in der Geschichte immer von westlichen Staaten überfallen, nie umgekehrt.“

 

Dienstag
25
Januar 2022
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Demonstration, Teil 6.

 

Die Teilnehmerzahl der Demonstrationen vom 15. Januar 2022 konnte von uns nicht geschätzt werden, da wir uns ausschließlich am Ende des Zuges befunden hatten. Die einzelnen Kundgebungen begannen bereits um 12 Uhr, ab circa 15.30 Uhr kam es wieder zu dem Marsch um den Ring.

Der KURIER stellte doch tatsächlich zum ersten Male fest, dass die genaue Einschätzung der Teilnehmerzahl schwierig sei, da Menschen dazugestoßen oder weggegangen wären. Wie das freilich immer der Fall ist, denn nicht jeder opfert gerne einen ganzen freien Tag. Die Polizei sprach von 27.000 Demonstranten, eine Zahl, die auch vom KURIER übernommen wurde, gleichwohl viel zu niedrig ist.

Der Artikel des KURIER (Printausgabe) konzentrierte sich mehr auf die Polizei, die Anzeigen gestellt und Organmandate verteilt hatte. Letzteres wurde auch von uns beobachtet. Polizisten griffen sich hier und da einige Personen heraus, die keine Staubmaske im Gesicht trugen. Das war lächerlich genug, aber die Polizisten taten das, was man ihnen wegen einer aktuellen „Verordnung“ befohlen hatte. Das Gesetz im Verfassungsrang hinsichtlich des Vermummungsverbotes während einer Demonstration dürfte nicht jedem wissentlich sein.

 

 

Letztlich ist derzeit eine Demo nach der Demo eine Demo vor der Demo, womit jene vom 15. Jänner bereits wieder Schnee von gestern ist. Einen Einfluß auf die Handlungen der Regierung haben diese ohnehin genausowenig wie Peditionen, Einsprüche, Volksbegehren etc. Dennoch sind sie ungemein wichtig für jene Bürger, welche sich zum Widerstand gegen die Verbrecher entschlossen haben. Auf den Demos ist wiederum nur die Minderheit sichtbar, da viele Menschen aus verschiedenen Gründen an den Kundgebungen nicht teilnehmen, sei es Berufstätigkeit an Samstagen, sei es Angst vor Menschenmengen, die Befürchtung vor Eskalationen – bis hin zu einer gewissen Faulheit. 

Die derzeitige Regierung führt – wie von uns erwartet – ihren kriminellen Kurs fort und versucht die Agenda ihrer Hintermänner durchzusetzen. Unterstützt wird sie von einem gigantischen massenmedialen Propagandaapparat, welcher sich in Sachen Verlogenheit und Hetze kaum noch unterbieten kann. Je absurder und gefährlicher diese ganze Geschichte wird, desto absurder wird die durch den Staat und ihren Helfern ausgeübte Gewalt. Darin kann durchaus künftig eine Chanche erblickt werden, wenn die Masse die Verbrechen nicht mehr mittragen wird.

Die am vergangenen Donnerstag erfolgte Abstimmung im Nationalrat zur Abstimmung eines „Impfgesetzes“, in welchem jeder Bürger ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Österreich zu einem in der Testphase befindlichen und nur durch Korruption bedingt zugelassenes Gen-Experiment, welches kaum „schützt“, aber vor allem Schäden am eigenen Körper verursacht, gezwungen werden soll, bedeutet einen seit dem „III. Reich“ nie gewesenen Tiefpunkt. Die Mehrheit, 137 Abgeordnete, die man sich merken sollte, hatte für das verfassungswidrige Gesetz gestimmt.

29 Millionen Dosen stehen allein für den Österreicher zur Verspritzung bereit, ohne Aussicht auf eine anschließende „Freiheit“. Aber es handelt sich nicht nur um das Verschieben von gigantischen Mengen an Steuergeldern, sondern um eine Etappe auf den Weg einer „neuen Ordnung“ mit faschistischen Strukturen und einem Szenario wie aus den 30er-Jahren. „Corona“ und „Gesundheit“ sind die Vehikel, Zerstörung das Ziel, der Aufbau und die ausgebauten Monopolstellungen der Profit.

Korruption, Betrug, arglistige Täuschung, Anstiftung zu strafbaren Handlungen, Raub, vorsätzliche Zerstörung der Wirtschaft, vorsätzliche Zerstörung des Soziallebens und damit der öffentlichen Ordnung, Körperverletzung, schwere Körperverletzung mit Todesfolge in einem noch unbekanntem Ausmaß, Erpressung und Nötigung, Verfassungsbruch, mutmaßlich auch Landesverrat sind von strafrechtlicher Relevanz. Zumindest in Rechtsstaaten. Schauen wir, wieviel davon noch übrig ist.

 

Samstag
22
Januar 2022
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Demonstration, Teil 5.

 

Die Demonstrationen vom 8. Januar 2022, welche nicht aus Protest gegen die von der österreichischen Regierung geplante „Impfpflicht“ (mit fast unwirksamen, aber häufig gesundheitsschädlichen Gen-Präparaten) stattfanden, sondern u. a. auch die Forderungen der Wiederherstellung von Verfassung und Rechtsstaat beinhalteten, hatten abermals mehr als 100.000 Menschen in der Wiener Innenstadt versammeln lassen. Die Polizei zeigte sich erneut unwillig, über die Zahl 40.000 hinaus weiterzuzählen, eine Zahl, die von den angeblich nicht zählenden Massenmedien übernommen wurde. Da das Innenministerium nach den bisherigen Erfahrungen maximal nur ein Drittel der Demonstrationsteilnehmer zu erfassen gedenkt, mögen es auch 120.000 oder mehr derer gewesen sein.

Einem Massenmedium wie dem KURIER interessierte abermals nur der Konflikthorizont, auch wenn dieser recht niederschwellig ausfiel. Von den vielen Menschen wurden nur 50 Demonstranten, bei denen spekulativ eine Zugehörigkeit zu den sog. „Identitären“ in den Raum gestellt wurde, und 50 Polizisten (, über deren Zugehörigkeit – ÖVP?FPÖ?Ku-Klux-Clan? – nicht spekuliert wurde) herausgesucht, um mit „Pfefferspray und Bierattacken“ einen gewünschten Aufmacher bieten zu können.

Ein eher bescheidener Vorfall, welcher hochgekocht wurde, hatte den Anlass gegeben. Die Polizei hatte vor dem Demonstrationszug auf dem Ring in Höhe der Oper eine Sperre errichtet, einige Gruppen umzingelt und diverse Personen herausgefischt. Angeblich sollen zuvor bei der Polizei Hinweise auf verbotene Gegenstände eingegangen sein, darunter „verstärkte Handschuhe“. Während einiger Festnahmen kam es auch zu einem Handgemenge, wobei zwei Polizisten verletzt worden wären. Verletzte Demonstranten wurden erst gar nicht erwähnt.

Auf den Umstand, dass die Polizei mit ihren Handlungen eine Eskalation provoziert hatte, wurde nicht eingegangen. Die von den Demonstranten ausgehende Gewalt wurde dagegen dargestellt. Die Menge soll „Widerstand“ gerufen, nein, „gebrüllt“ haben, Menschen sollen „aggressiv“ an den Sperrgittern gerüttelt haben. Dazu gezündete Böller, geworfene Gegenstände und verspritztes Bier. Ein auf einem Balkon eines Hauses positioniertes Kamerateam des Staatssenders ORF ließ vermuten, dass das Geschehen geplant gewesen war, um die gewünschten Bilder zu erhalten. Sogar der Neonazi Küssel erhielt wieder eine Aufmerksamkeit, nun aufgrund irgendeines Videos, in welchem dieser irgendetwas geredet haben soll. Dieser Mann scheint wichtig zu sein, zumindest für die Sprachrohre der Regierung.

Interessant war folgende Meldung:

„Ebenfalls im Vorfeld bekamen etliche Personen aus dem Demo-Organisationsumfeld Besuch vom Staatsschutz. Es wurden mehrere Gefährderansprachen durchgeführt.“

Bedauerlicherweise gab es nachfolgend keinerlei Informationen über die Personen, Inhalte sowie Sinn und Zweck, weswegen hier nur die Frage in den Raum gestellt werden kann, inwieweit Demonstrationsorganisatoren mittlerweile vom Inlandsgeheimdienst unter Druck gesetzt werden.

https://kurier.at/chronik/wien/corona-demo-teilnehmer-sammeln-sich-am-heldenplatz/401865275

Der Landespolizeipräsident in Wien, Gerhard Pürstl, sprach lieber von einer angeblichen Zunahme der Gewaltbereitschaft von „Corona-Demonstranten“. Diese Gewalt soll sich u. a. im Übersteigen von Sperrgittern geäußert haben.

https://www.diepresse.com/6084830/wiener-polizeichef-demonstranten-zunehmend-gewaltbereiter

Pürstl will eine derartige Hemmungslosigkeit bei Demonstranten noch nie erlebt haben, dabei hatte einer der Zuarbeiter für die Sicherheitsbehörden, der Politikwissenschaftler und „Extemismus- und Terrorismusforscher“ Dr. Nicolas Stockhammer, bereits im vergangenen Dezember eine „Zunahme des Gewaltpotentials“ herbeireden wollen. Zum Beispiel durch „passives Dulden“ und „stille Zustimmung“, so Stockhammer in einem Moment der telepathischen Fähigkeit. „Corona-Leugner“ wurden als Bedrohung ausgemacht, Esoteriker als Teil einer „toxischen Gemenlage“. Rechtradikale sind ohnehin immer von der Partie, da die Sicherheitsbehörden diese in der Regel selbst aufbieten können.

https://www.derstandard.at/story/2000131969176/corona-demos-die-kluft-wird-tiefer

Stockhammer hatte in seiner im vergangenen November vorgestellten Präventationsstudie in Sachen Terrorismus mal eben eine Überleitung zwischen islamistischen Terror des sog. „IS“ zu „Corona-Leugnern“ und „Verschwörungstheoretikern“ gebildet. Damit sich die Leser auskennen, was Sache ist, was Ziel ist. Und indirekt, was wir von Leuten wie Stockhammer zu halten haben, die selbst Gegenstand einer allerdings seriösen Extremismusforschung sein sollten.

https://www.diepresse.com/6053951/wiens-strategie-gegen-terrorismus

(Bezahlschranke).

 

Montag
17
Januar 2022
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Generalissimo

 

Der große Bruder im Sprachraum deutscher Zunge führte es vor: es ist noch möglich, zwischen Parteien zu wählen, welche sich weitgehend nur in ihren Namen unterscheiden. Es wurden also Namen gewählt, die wiederum derartig austauschbar sind, dass nach der Wahl – für jederman sichtbar – auch nach der Verbannung der CDU aus der Regierung die Verhältnisse die selben sind wie zuvor. Dies garantiert allein das Personal, das ebenso austauschbar (und vorhersehbar) wirkt, als würden in ihren Innereinen automatisierte Prozesse stattfinden.

Dies scheint beim kleinen Bruder in Österreich nicht anders. Gleichgültig, welche Personen aus welcher Partei sich am Regierungsruder befinden, ein Unterschied ist nicht festzustellen. Sämtliche Darsteller befinden sich auf Linie, als würden sie alle ein und denselben Plan verfolgen. Zum Beispiel bei der Etablierung der Verfassungsbrüche als Dauerzustand oder dem Verteilen von Steuergeldern in die Hände einiger riesiger Konzerne.

Das unter starkem Korruptionsverdacht stehende „türkise System Kurz“ wurde an einer Ecke aufgesprengt, was dem ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz die noch nicht eingeplante Möglichkeit gab, sich aus dem politischen Geschäft zurückzuziehen und die für ihn reservierte Stelle bei der US-Investmentfirma „Thiel Capital“ des Miiliardärs Peter Thiel als „Global Strategist“ anzunehmen.

https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-sebastian-kurz-1.5498634

Letzterer hatte sein Vermögen auch durch die „Corona-Maßnahmen“ vermehren können, welche in Österreich durch die Regierung Kurz initiiert wurden. Thiel gilt als Unterstützer des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, dessen Terroranschlag mittels Drohne auf iranische und irakische Militärs von Kurz damals sehr wohlwollend kommentiert worden war. Die Motivation für eine derartige Verachtung gegenüber jeglichem Rechtssystem bekommt nun einen Sinn, zumal Thiel wiederum als Chef der Datenfirma Palantir mit den US-Geheimdiensten verwoben ist. Einmal mehr haben wir hier ein Beispiel, wo schamlos alle Abstandsregeln ignoriert werden, die gerne dem Pöbel aufs Auge gedrückt werden. Auch der ehemale Finanzminister und Kurz-Intimus Gernot Blümel wurde als bei der Finanzindustrie untergebracht gemeldet. Er soll der CEO der „Superfund Gruppe“ werden.

https://www.presse-nachrichten.de/2022/01/12/gernot-bluemel-wird-ceo-der-superfund-gruppe/

Der Nachfolger von Kurz in der Rolle als Bundeskanzler wurde der bisherige (und jetzige) Außenminister Schallenberg. Das ist der Mann, der zum Beispiel in die Vereinigten Arabischen Emirate geflogen war, um ausgerechnet dort über den „Kampf gegen Extremismus“ zu reden. Ihm muss anscheinend entgangen sein, dass die VAE zuvor lange Zeit in Syrien eine Anzahl von Terrorbanden finanziert hatte.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/welt/2120111-Schallenberg-in-Vereinigten-Arabischen-Emiraten.html

Anschließend war Schallenberg nach Saudi-Arabien gereist, welches gar ganze Terrorarmeen aufgestellt hatte. Das war allerdings kein Thema gewesen, der Außenminister hatte es vorgezogen, schleimig die Aggressionen der „Houthis“ in Jemen zu verurteilen, obwohl die Saudis diejenigen sind, die dort angreifen und bomben. In seiner Parallelwelt fand es Schallenberg auch wichtig, mit den Saudis über den von den USA gebrochenen Atom-Vertrag mit dem Iran zu sprechen – statt mit den Iranern oder mit den USA als maßgebliche Partei und Vertragsbrecher. Schallenberg weiß offenbar, was sich unter den Augen Washingtons gehört.

https://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/schallenberg-in-riad-sicherheitsfragen-und-wirtschaft-im-fokus;art391,3457607

Nachdem Schallenberg seine Rolle als österreichischer Bundeskanzler niedergelegt hatte, durfte diese ebenso ungewählt der bisherige Innenminister Karl Nehammer unternehmen, dessen Behörden vor über einen Jahr einem Terroranschlag in der Wiener Innenstadt einen gewissen Vorschub geleistet hatten. Massenmedien wie der KURIER verkauften Nehammer im vorauseilendem Gehorsam gleichwohl als „General“, obwohl dieser 1997 nur als Leutnant ausgemustert hatte.

Mit dem Titel eines „Generals“ mochten vielleicht werbewirksam gewisse Ambitionen und eine Anführerschaft – über einen Weltkriegs-Gefreiten hinaus – verknüpft worden sein, nur sichtbar wurden diese nicht, weil er wie seine Vorgänger gleichsam bemüht ist, wie fremdgesteuert den Rechtsstaat unter dem Vorwand einer angeblichen Pandemiebekämpfung abseits jeglicher Belegbarkeit und vollkommen rücksichtslos zu demontieren. Auf der Tastatur seiner Strippenzieher spielend ist dem Dienstleister Nehammer neben der weiteren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zerstörung des Landes zumindest die Einführung einer Militarisierung gelungen.

Neue angebliche „Experten“, welche die alten Lieder der Auftraggeber nachsingen – „GECKO“ – werden nun kommandiert von einem Generalmajor Striedinger in lächerlicher Tarnuniform. Offensichtlich wird mit dem vorgeblichen Krieg gegen das Virus und gegen den widerspenstigen Teil der Bevölkerung entgültig ernst gemacht.

https://www.derstandard.at/story/2000132028004/rudolf-striedinger-general-im-krieg-gegen-das-coronavirus

 

Striedinger in Tarnfleck

Quelle: Screenshot, Standard vom 19. Dez. 2021.

 

Doch die Front bröckelt. Immer mehr Menschen bemerken, dass sie nur verarscht und ausgeplündert werden und die kriminelle Regierung nicht mehr anzubieten hat als weitere schwachsinnige wie verfassungswidrige Verordnungen und einer Verschärfung der Apartheid, um das bisherige Geschäftsmodell krampfhaft beizubehalten. Es wirkt, als könnten die Marionetten den eingeschlagenen Kurs nicht mehr verlassen, um nicht selbst eines Tages als organisierte, gewöhnliche Verbrecherbande, um die es sich zweifellos handelt, in die Mühlen der Justiz zu geraten.

Genau hier schwächelt derzeit offenbar das System, denn der Dachverband der Verwaltungsgerichte bezweifelt alleine die Durchsetzung einer „Impfpflicht“, da eine enorme Flut an Verfahren erwartet werden, die mit den vorhandenen Kapazitäten nicht „zeitnah“ bearbeitet werden können. Deren Stellungnahme ist hier zu entnehmen.

http://www.dvvr.at/

Sämtliche Maßnahmen der österreichischen Regierung sind verfassungswidrig, das sei hier noch einmal deutlich gesagt. Sämtliche Begründungen für deren Handlungen sind nicht belegbar. Morgen, 15. Januar, finden erneut Demonstrationen in Wien statt. Bitte nehmt daran teil, zeigt Präsenz und demonstriert für die Wiederherstellung des Rechtsstaates, welche faschistische Kräfte zu zerschlagen versuchen.

Die Kundgebung der überparteilichen und wissenschaftlichen Initiative Gesundheit findet ab 12 Uhr im Sigmund-Freud-Park nahe der Votivkirche statt.

 

Freitag
14
Januar 2022
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Das „Gedenke“ 2.

 

Wie zuvor an einem Beispiel – von tausenden in den österreichischen Printmedien – dargestellt, werden bestimmte Bevölkerungsgruppen mit dem Status „ungeimpft“ mittels haltloser Behauptungen und Lügen zu diskreditieren versucht. Der Vorgang des Nachdenkens, wenn das Ergebnis den Herrscherinteressen zuwiderläuft, wird mit Verächtlichmachung bestraft, durchaus vernünftige Überlegungen mit Formen des naiven, dümmlichen Nicht-Nachdenkens gleichgesetzt. Denken wird zur Dummheit.

Der politisch und über die Massenmedien ausgetragene Kampf im Sinne der Herrschenden folgt dem Muster der pauschalen Stigmatisierung von Demonstrationsteilnehmern. Doch während die gegen Demonstranten gerichteten Kampagnen mit beigefügten Nazis, Hooligangs, Provokateuren und richtig platzierten TV-Kameras visuell in die gewünschte Richtung manipuliert werden können, verhält es sich bei der unfolgsamen Masse außerhalb der Protestkundgebungen anders.

Hier wird versucht, diesen widerständlerischen „ungeimpften“ Menschen einen mehrheitlich niedrigen Bildungsgrad zu attestieren, obwohl parallel und widersprüchlich das Denken nicht unbedingt erwünscht ist. Zumindest nicht, wenn „falsch“ gedacht wird.

„Wer sind eigentlich die Ungeimpften?“, fragte Elisabeth Gerstenhofer scheinheilig in der Printausgabe des KURIER am 16. September 2021, nachdem sie sich bereits bei der Diskreditierung von Demonstranten hervorgetan hatte. Die Frage wurde von ihr selbst beantwortet: „Vielfach schlicht Unentschlossene, häufig Frauen und Eltern.“

Bereits hier lässt sich konstatieren, dass allein in unserem großen Umfeld von einer Unentschlossenheit keine Rede sein kann. Eher ist das Gegenteil der Fall, doch unter dem Eindruck der Nötigungen und Erpressungen (Androhung von Berufsverboten, Verlust des Arbeistplatzes, Lockdowns, Verunmöglichung gesellschaftlicher Teilhabe, Reisen etc.) belastet. So erstaunt es nicht, dass der Frage nach der Unentschlossenheit nicht weiter nachgegangen wurde.

Gerstenhofer möchte sich auf eine Erhebung der Universität Erfurt stützen, leitet dies aber nicht ungeschickt mit einer Manipulation ein:

„Umfrage. Geimpft oder nicht geimpft – die Gesellschaft spaltet sich zunehmend in zwei Gruppen. Aber nicht alle Ungeimpfte sind Hardliner, wie eine aktuelle Erhebung der Universität Erfurt zeigt.“

Gerstenhofer suggeriert hier, dass in der Gruppe der „Ungeimpften“ viele „Hardliner“ zu finden wären, etwas, was in der Gruppe der „Geimpften“ offenbar nicht zu existieren scheint. Diese kommt schlichtweg nicht vor. Wir haben hier nichts weiter als den Versuch, eine negative Stimmung gegen erstere Gruppe zu erzeugen.

Das Ergebnis der Erhebung ließ Gerstenhofer durch die Studienleiterin Cornelia Betsch verkünden:

„Laut der Studie sind Ungeimpfte eher weiblich, haben eher Kinder, einen niedrigen Bildungsstand, eher Migrationshintergrund und kennen häufig niemanden, der schon einmal an Covid-19 erkrankt ist. „Vor allem Frauen sind etwas zögerlich und damit eine große Zielgruppe“, meint Betsch.“

Perfekt, möchte man meinen. Eher weiblich, aber nicht eher einen niedrigen Bildungsstand, sondern offenbar ganz sicher. Hier noch kombiniert mit „eher Migrationshintergrund“, wie man im eher ausländerfeindlichen deutschen Bundesland Thüringen herausgefunden haben will.

Selbstverständlich wurde diesem angeblichen Befund eine Bewertung beigefügt, um nicht selbst darüber nachdenken zu müssen.

„Viele Ungeimpfte könnten noch überzeugt werden. Dazu brauche es vor allem Information und Aufklärung.“

Hier wurde die Interessenslage der Auftraggeber deutlich, was die „Erhebung“ in einem anderen Licht erscheinen lässt. Gleichzeitig wurde unterstellt, dass in der Gruppe der „Ungeimpften“ ein Mangel an Aufklärung und Information fehlen würde. Man kann es auch drastischer formulieren: diese Leute zeigten sich bisher als zu dumm, um mit den Botschaften der Regierung etwas anfangen zu können.

„Das zeigt sich an einem Beispiel: Viele Menschen hätten Angst, dass die Impfung unfruchtbar mache. Tatsächlich gibt es mittlerweile einige Studien weltweit, die belegen, dass dem nicht so ist. Die Impfung wird sowohl für Frauen und Männern mit Kinderwunsch als auch für Schwangere empfohlen.“

Es wird in dem Text nicht deutlich, wer hier spricht. Ist es die Lohnschreiberin Gerstenhofer oder die Auftrags-Studienleiterin Bensch? Es wird von „einigen“ Studien geredet, die sogar schon „mittlerweile“ existieren würden, ohne diese zu benennen, aber alle außer Acht lassen, die das Gegenteil belegen. Stattdessen wird schamlos auf eine Empfehlung der Pharma-Lobby verwiesen.

„61 Prozent fühlen sich laut der Erhebung nicht gut informiert. Vor allem für Kinder und Jugendliche brauche es mehr Informationen.“

Doch können Jugendliche und erst recht Kinder die vermeintlichen „Informationen“ verarbeiten? Was sagen denn die Eltern dazu?

„Laut Befragungen hätten Kinder eine höhere Impfbereitschaft als ihre Eltern.“

Kinder nehmen auch Schokolade statt Schwarzbrot, unabhängig von den Inhaltsstoffen. Die Rattenfänger machen vor nichts Halt, wie uns nicht nur in diesem Beispiel vor Augen geführt wird.

https://kurier.at/wissen/gesundheit/querdenker-oder-einfach-untentschlossen-wer-sind-die-ungeimpften/401736294

Derartige „Studien“, welche den angeblich niedrigen Bildungsstand der „Ungeimpften“ dokumentieren sollen, erscheinen mittlerweile in regelmäßigen Abständen. Seriös werden sie deshalb nicht. Zudem ist noch zu frisch in Erinnerung, wie die Regierung Kurz mit „getürkisten“ Umfragen manipuliert hatte.

Die Statistik Austria hatte am 28. Dezember 2021 anhand der ihr vorliegenden Daten ebenfalls eine Ergebung durchgeführt, deren Befund in einer Pressemitteilung veröffentlicht wurde. Demnach würde Bildung und Erwerbstätigkeit die „Covid-19-Impfquoten“ erhöhen.

https://www.statistik.at/web_de/presse/127333.html

https://www.nachrichten.at/politik/innenpolitik/zwischenbilanz-wer-laesst-sich-impfen-wer-nicht;art385,3525837

Nicht untersucht wurde allerdings, inwieweit ein höherer Schulabschluß über eine tatsächlich „höhere“ Bildung in weiterer Folge Auskunft gibt. Ebenso wenig wurde untersucht, warum Erwerbstätige eher als „geimpft“ aufscheinen. Bezug nehmend auf Universitäten, Institute, Schulen und überhaupt Bildungseinrichtungen und staatlichen Behörden wurde enormer Druck aufgebaut, sich die Spritzen verabreichen zu lassen. Für viele Menschen kann kaum von einer Freiwilligkeit gesprochen werden, sondern von Zuständen der Nötigung.

Die dargestellte Bilanz kann somit nur verzerrt sein, weil die weiteren Umstände nicht erfasst wurden. Das betrifft auch die Feststellung, dass in der Gruppe der nicht erwerbstätigen Frauen zwischen 25 und 35 Jahren die meisten „Ungeimpften“ zu finden sein sollen. Die Ursachen wurden nicht eruiert, nicht einmal ein woanders behaupteter niedriger Bildungsgrad. Statt auf dümmlichen Frauen deuten die Angaben der Statistik Austria auch auf viele dümmliche Männer. Denn die sind gemeinhin auf dem Bau und in den Forstbetrieben zu finden, wo eine „schlechte“ Impfquote verortet wurde.

Immerhin konnte hier die Behauptung, dass der Migrationshintergrund eine Rolle bei der „Impfunwilligkeit“ spielen würde, nicht belegt werden. Wer nun der Klügere von allen ist, freilich ebenfalls nicht. Darüber müssen wir selbst nachdenken.

 

Dienstag
04
Januar 2022
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Das „Gedenke“.

 

Handelt es sich bei einem Gedanken vielleicht um eine aus einem Impuls entstandene Überlegung, so bezeichnet das Denken gemeinhin einen ganzen Prozess, der für jeweilige Auseinandersetzungen zu bestimmten Themen abseits bloßer Nahrungsaufnahme notwendig erscheint. Der gedankliche Prozess ist bei jedem Menschen zweifellos unterschiedlich strukturiert.

Unter anderem mag die Verarbeitung von Informationen nicht immer strigent und logisch erfolgen. Welche Informationen aus welcher Quelle in welchem publizierten Kontext innerhalb welcher Lebensumstände und Relevanz nach welchem Vermögen verwendet werden, sollte einem in der Regel selbst obliegen, sollte der Vorgang des Denkens wenigstens halbwegs autonom gestaltet werden. Gleichwohl wird am Ende des Denkens oder gar des Nachdenkens ein Ergebnis zu finden sein.

Aber wehe dem, das Denken kommt zu einem anderen Ergebnis als von diversen Herrschaftgruppen vorgegeben und über ihre massenmedialen Erfüllungsgehilfen entsprechend verbreitet. Dann ist Schluß mit lustig, dann wird das Denken zu einem unerwünschten Vorgang, zu einem schlechten Vorbild, wenn nicht zu einer Bedrohung.

Diese Ansicht verbreitete beispielsweise ein gewisser Georg Leyrer, Ressortleiter der Sparte „Kultur und Medien“ beim KURIER. Er machte sich in der Printausgabe des KURIERS am 15. September 2021 lustig über andere Menschen, die das Denken für sich in Anspruch nehmen möchten. Bereits die Überschrift signalisierte die Marschrichtung:

Die Rapperin will „erst recherchieren“, bevor sie sich impfen lässt.

Leyrer sorgte sich, dass Künstler wie die Musikerin Nicki Minaj ihre Fans beeinflussen könnten, natürlich negativ aus der Sicht Leyrers, weil deren Ansicht nicht mit der Propaganda korelliert. Allerdings handelt es sich um ein denkbar schlechtes Beispiel, welches Leyrer an den Konsumenten zu bringen gedachte, denn die Informationsbeschaffung vor dem Setzen einer Handlung wird auch in einer degenerierten Zeit wie im Heute nach wie vor mit dem Prädikat „Vernunft“ geadelt. Leyrer hat mit all dem nichts zu tun, er verortete bei gedanklicher und vernünftiger Auseinandersetzung eine „Verunsicherung“ bei den Fans und „Followern“. Leyrer hat auch nichts in der Hand, weswegen dieses Logikloch von ihm mit dem Versuch einer Verunglimpfung gefüllt wird. Er behauptete, dass Nicki Minaj sich bisher nicht durch wissenschaftliche Expertise hervorgetan habe, um ihren offensichtlichen Hausverstand hinterrücks anzuzweifeln.

https://kurier.at/ngen/die-rapperin-nicki-minaj-will-erst-recherchieren-bevor-sie-sich-impfen-laesst/401735781

Eine wissenschaftliche Expertise ist uns von Leyrer allerdings auch nicht wissentlich. Er durfte anschließend von anderen Künstlern und deren Äußerungen schwätzen, um nun das Sujet der „Impfkritik“ zu bedienen, ohne freilich auf einzelne Aspekte einzugehen und eine sachliche Ebene zu betreten. Sein Fazit ist ohnehin vorgegeben:

Deren Äußerungen sind zwar nur ein kleiner Teil der umfassenden und leicht auffindbaren Fehl- und Falschinformationen rund um die Impfung.

Um welche „Falschinformationen“ es sich handeln soll, wird von Leyerer nicht ausgeführt, was dem Umstand geschuldet sein mag, dass sich seine zahllosen Kollegen daran befleißigen. Vielleicht ist er dazu auch nicht in der Lage, wir wissen es nicht und können nur rätseln, ob der KURIER-Mann ein Bestandteil der gewöhnlichen Mietmaul-Branche ist oder ob er zu den von ihm erwähnten bildungsferneren Schichten gehört, welche dem Geschreibsel in einem Blatt wie dem KURIER glauben schenken.

Als Beispiel sei hier ein Artikel des KURIER genannt, welcher anlässlich der oberösterreichischen Landtagswahl und dem Einzug der Partei MFG in den Landtag am 28. September 2021 in der Printausgabe erschien. In dem Artikel mit der tendenziösen Überschrift „Ein Wahlsieg der Globuli-Fraktion“ hieß es unter anderem:

Eine Erklärung dafür bietet eine Studie des Instituts IMAS. Demach haben in Oberösterreich junge Frauen mit geringer Bildung das niedrigste Interesse, sich impfen zu lassen. Ihre Beweggründe – etwa die wissenschaftwidrige Behauptung, dass der Impfstoff und dessen Nebenwirkungen nicht ausreichend erforscht seien – sind deckungsgleich mit Positionen der MFG.

https://kurier.at/politik/inland/phaenomen-mfg-ein-wahlsieg-der-globuli-fraktion/401750328

Hier wurden bildungsferne Meinungen geradezu zelebriert. Der Begriff der „Wissenschaftswidrigkeit“ ist ohnehin vollkommen falsch und diente nur als Verstärker für die nachweisliche Lüge, dass der vermeintliche „Impfstoff“ (und dessen Nebenwirkungen) angeblich ausreichend erforscht seien. Doch allein die „Klinische Studie Phase III“ des Produktes von BioNTech/Pfizer wird erst im Mai 2023 beendet werden. Kombiniert mit einer gefälligen „Umfragestudie“ und der Behauptung, dass jene, welche sich diese öffentlich zugängliche Information beschafft haben (und MFG ihre Stimme gaben), eher jung, weiblich und dümmlich sein sollen, deutet auf weitere bildungsferne wie frauenfeindliche Strömungen innerhalb des vorherrschenden Propagandaapparates.

Intelligente und etwas ältere Frauen müssten folglich hier zu finden sein:

https://www.katholisch.de/artikel/32314-manfred-luetz-corona-impfung-ist-eine-christen-pflicht

https://www.domradio.de/themen/corona/2021-06-04/impfen-ist-christenpflicht-theologe-ruft-der-pandemie-zu-verantwortlichem-verhalten-auf

https://regionalheute.de/braunschweiger-landesbischof-impfen-ist-christenpflicht-1638355898/

Ja, wer (es) glaubt…

 

 

 

 

 

Dienstag
28
Dezember 2021
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Fragen eines Rechtsanwaltes.

 

Der Anwalt Dr. Christian Presoly stellt eine Reihe von Fragen zu Widersprüchen bezüglich des aktuellen „Corona“-Szenarios, mit denen sich jeder auseinandersetzen sollte, und endet mit einem dringenden Appell.

 

 

Wir danken für den Mut und das Engagement, welches nicht selbstverständlich ist. Gegenwind ist garantiert, zwar inhaltleer, aber mit aller Massivität und Boshaftigkeit.

 

Dr. Christian Presoly

Anwälte für Grundrechte

www.afa-zone.at

 

Samstag
25
Dezember 2021
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Demonstration, Teil 4.

 

Karoline Edtstadler von der ÖVP, welche ironischerweise ein Amt mit dem Titel „Verfassungsministerin“ trägt, ließ keinen Zweifel daran, eben diese Verfassung weiterhin zertreten zu wollen. Sie zeigte sich überzeugt, dass „eine Impfpflicht verfassungsrechtlich möglich ist – bisher habe noch kein Experte etwas anderes gesagt.“ Fraglos war hier nur von ihren „Experten“ die Rede. Edtstadler zeigte ihre Zustimmung über ein aus dem Gesundheitsministerium kolportierten Strafkatalog für „Impfverweigerer“. Immerhin bewies sie soviel Phantasie, sich vorzustellen, „dass die Impfpflicht nur so lange gilt, bis eine bestimmte Durchimpfungsrate erreicht ist.“ Letztlich bewies sie auch zu wenig Phantasie, um sich 100% vorstellen zu können, worauf eine Impfpflicht gemeinhin abzielt. Der KURIER behauptete, dass eine Durchimpfungsrate von 85-90% ein „Muss“ sei und verwies auf die Angabe ungenannter „Epidemiologen“. Also auf die, welche Ende des Vorjahres noch von 60% für eine benötigte Herdenimmunität gesprochen hatten. Scheint irgendetwas nicht funktioniert zu haben?

Wir wissen nicht, ob eine sog. Herdenimmunität bereits vorhanden ist, wir wissen nur, dass diese nicht gewünscht ist und folglich nie eintreten wird. Daran lassen weder die politischen Akteure noch die Pharmakonzerne den geringsten Zweifel. Die Injektion als Ticket in die Freiheit hat sich als Chimäre erwiesen. Ein, zwei, drei, vier „kleine Stiche“ werden in ein Dauerprogramm münden, deren Nicht-Teilnahme sofort mit Freiheitsentzug und Geldstrafen geahndet werden.

https://kurier.at/politik/inland/edtstadler-verstoss-gegen-impfpflicht-kann-bis-zu-3600-euro-kosten/401813707

Edtstadler machte sich als „Verfassungsministerin“ auch Sorgen um die „Fülle an Fake News“, welche sie nur außerhalb der Regierung verortete, zum Beispiel bei der FPÖ. „Dass es dafür einen neuen Straftatbestand brauche, will Edtstadler nicht ausschließen“, so der KURIER. Natürlich nicht, denn die Schaffung eines Ministeriums für Volksaufklärung samt Wahrheitsmonopol war seit jeher der feuchte Traum einer entsprechenden Regierung, die mit Demokratie so viel am Hut hat wie die NATO mit einem Friedensengel. Edtstadler – so viel muss man ihr lassen – macht keinen Hehl aus ihrer Verfassungsfeindlichkeit. Edtstadler:

„Mit der Einführung der Impfpflicht ist es eigentlich rechtswidrig, in Österreich zu wohnen und nicht geimpft zu sein. Und daran können sich auch andere Konsequenzen knüpfen.“

https://www.krone.at/2578296

Bei dieser Entgleisung handelt es sich um keine wirkliche, es zeigte vielmehr auf, was in den Köpfen solcher Leute vor sich geht. Besorgte Menschen fragten sich, was der nächste Schritt sein könne. Enteignung? Die von Politikern – Edtstadler besitzt hier nicht das Alleinstellungsmerkmal – artikulierte Marschrichtung ist deutlich wie beängstigend.

Hinsichtlich der Diskreditierung der Demonstranten wird medial auf allen Kanälen und auf allen Ebenen kein Zweifel daran gelassen, dass Demonstrationen zwar legal sind, deren Teilnehmer aber zumeist aus Arschlöchern bestehen würden. Jene, die nicht daran teilnehmen und der kriminellen Regierung den Gehorsam leisten, wären dagegen „klug, solidarisch und geimpft.“

ORF Science

 

Weil dies aber nicht für jeden Menschen logisch erscheint, wird auf anderer Seite nachgeholfen. Die Werkzeuge für eine Kriminalisierung werden in Stellung gebracht, vorerst mit Hilfe von Gerüchten und Verdächtigungen, welche via Massenmedien hinausposaunt werden.

Florian Klenk vom FALTER ist gerne dabei behilflich und spricht von einem „beunruhigenden“ und „beängstigtem“ Gespäch mit einem „Terrorforscher“. Klenk erzählt, dass der „Terrorforscher“ von „Innenministern und Geheimdienstchefs in Wien“ erzählt bekommen habe, dass die „Demonstanten-Szene“ richtig „brandgefährlich“ sei, sich radikalisieren würde etc. Und das muss den „Terrorforscher“ derartig beschäftigt haben, dass er es gleich dem Klenk und dem FALTER gesteckt habe. Und Klenk wiederum erzählte das, was der „Terrorforscher“ ihm erzählt hatte, der es wiederum von „Innenministern und Geheimdienstchefs“ gehört haben will.

https://www.instagram.com/falter.diewochenzeitung/tv/CXTIRWKFEe4/?utm_medium=share_sheet

 

Eine Form der Verleumdung und Hetze.

 

Peter Neumann vom Kings College in London, ist nicht neu, sondern ein alter Bekannter, der angeblich forschen soll, vor allem Regierungen „berät“. Er ist einer der führenden Figuren, welche medial als „Terrorexperte“ herumgereicht wurde (und wird). Neumann moderiert nicht nur Terror, er verkauft ihn auch ganz im Interesse der USA/NATO, deren Agenden einschließlich der Angstmacherei mit seiner vermeintlichen „Forschung“ sowie unbedingt mit seiner Meinung korellieren. Eine durch irgendeinen Geheimdienst gelegte Bombe wird von ihm niemals „erforscht“ werden, so viel ist sicher. 

Es ist bezeichnend, dass ein Sprachrohr aus der Zeit des „Krieges gegen den Terror“ nun auch für den „Krieg gegen Viren“ in Stellung gebracht wird, welcher sich nur wenig kaschiert gegen die Zivilbevölkerung richtet. Das von Neumann kolportierte Gerede hat der FALTER nicht exclusiv, es handelt sich wie immer um eine Massenverbreitung.

 

Neumann-Terror

 

Während die Rolle des „Terrorforschers“ informierten Kreisen bekannt sein dürfte, so mag nun vielleicht die Rolle eines Florian Klenk besser einzuordnen sein.

 

Dienstag
14
Dezember 2021
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Demonstration. Teil 3.

 

Die Möglichkeit, öffentlich demonstrieren zu gehen und Kundgebungen abzuhalten, gehört (noch) zu den in der Verfassung festgeschriebenen Grundrechten eines jeden Bürgers in Österreich. Das bedeutet allerdings nicht, dass diese Demonstrationen bei der Regierung eine entsprechende Akzeptanz geschweige denn Wohlwollen vorfinden. Seit der Errichtung eines „Corona-Regimes“ durch die österreichische Bundesregierung und ihren Helfern und Helfershelfern wurden die „Corona-Demos“ von Anfang an, als deren Umfang noch eher recht überschaubar gewesen war, auf das Heftigste bekämpft.

Die Teilnehmer waren und sind einer seit 1945 nicht da gewesenen Verleumdungs- und Hetzkampagne seitens der Regierung und ihrer Handlanger in Massenmedien, Ärztekammer etc. ausgesetzt. Für diese Demonstranten wurde eine eigene Kampagne initiiert, um sie laufend als „Nazis“, „Esoteriker“, „Corona-Leugner“, „Spinner“, „Verschwörungstheoretiker“ usw. zu diffamieren und gleichzeitig zu einer angeblichen Gefahr zu brandmarken, welche von ihnen freilich nicht ausgeht. Hier geht es einzig und allein darum, die Proteste mit aller Bösartigkeit zu marginalisieren und eine Ausweitung derselben zu verhindern.

Aus Sicht der Regierung und der wirtschaftlichen Profiteure des „Corona-Regimes“ mag dies notwendig erscheinen. Das „demokratische“ Zugeständnis, demonstrieren zu dürfen, ist Teil einer Fassade, hinter welcher (noch) nicht das Recht, wohl aber die Demonstranten „abgebaut“ werden sollen. Neben der massiven Diskreditierung ist hier auch der Versuch der Kriminalisierung ein weiterer Schritt, um Demonstrationen auf anderem Wege ihre legitime Basis zu nehmen. Mit Hilfe eines inhaltlichen Diskurses scheint dies seitens der Regierung nicht möglich. Daher werden über die ergebenen Massenmedien Stimmen aus dem Inlandsgeheimdienst verbreitet, deren Gerede das Gerede anderer Behörden bestätigen soll. Deren „Erkenntnisse“ werden freilich nie öffentlich gemacht, öffentlich ist nur die Desinformation, wobei es sich um das Kerngeschäft jeglicher Geheimdienste handelt.

Die Demonstrationen vom 20. November 2021 hatten allerdings eine Größenordnung aufgezeigt, welche die Marginalisierung hatte heraufsetzen müssen. Statt den üblichen „10.000“ sollen es nun „40.000“ Demonstranten gewesen sein, was auf jeden Fall harmloser klingt als 100.000 oder 120.000.  Das österreichische Blatt KURIER erkannte am 22. November immerhin Bürger mit Sorgen, die allerdings mit den falschen Leuten demonstrieren würden. „Sie sehen nur sich und ihre Sorgen“, wird ein Psychologe zitiert, der die Demonstranten als emotional kennzeichnet, aber auch als weniger rational. „Bei Demonstrationen kann man Sorgen und Vorbehalte aller Art ausleben“, glaubt der Psychologe, bleibt aber die Antwort schuldig, ob nach dem Ausleben eine Zufriedenheit einkehren würde.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/querfront-auf-corona-demo-was-sie-eint-ist-nur-der-widerstand/401813866

Wichtiger war natürlich die Meinung des dem Innenministeriums zuarbeitenden „Extremismus-Experten“ Nicolas Stockhammer, der „terroristische Tendenzen“ verorten wollte und sich dabei einzig auf einen Vorfall mit drei ausgerasteten Jugendlichen in Linz bezog. Dieser ereignete sich allerdings vorher und steht in keinem Zusammenhang zu den Demonstrationen, weswegen es sich eindeutig um Hetze handelt.

https://www.meinbezirk.at/linz/c-lokales/jugendbande-wollte-polizei-in-hinterhalt-locken-drei-festnahmen_a5019235

Zwar musste Stockhammer einräumen, dass die Proteste legitim seien, kam aber nicht umhin, auf die extreme Minderheit „Altnazis, Identitäre, Hooligans“ zu verweisen. Dazu noch „Impfgegner, die sich leicht radikalisieren lassen“, so Stockhammer, ohne zu erklären, wie er es sich konkret vorstellen würde. 

Extremismus und Terrorismus ist ein großartiges Thema, sofern es sich ungefragt auf Demonstranten umlegen ließe, berührt aber nicht die Akteure in der Bundesregierung, deren reale Verfassungsbrüche von niemanden aus dem riesigen Arsenal der Scharf- und Meinungsmacher als extremistisch angesehen wird. Auch der gegenüber der Bevölkerung ausgeübte „Corona-Terror“ wird als eine Art fürsorglicher Gesundheitsschutz verkauft.

Die Blindheit auf einem Auge überrascht auch bei einem gerne zitierten Mann wie Stockhammer nicht, welcher – wie andere –  in die Hand, die ihn füttert, kaum beißen wird.

 

Montag
13
Dezember 2021
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Gratis-Angebot

 

In den letzten Tagen erhielten zahlreiche Haushalte unaufgefordert einen Brief, auf dem der Absender nicht angegeben war.

Innen fand sich etwas, was starke Ähnlichkeit mit unerwünschter Werbung von Lotterie-Firmen hatte:

„Ihr persönlicher Termin für die Corona-Schutzimpfung ist da!“

Als hätte der Empfänger derartiges bestellt und darauf gewartet. Noch dazu wurde es nicht unpassend als ein „Gratis-Angebot“ deklariert – ohne es freilich zu sein. An naive Gemüter richtete sich auch der Begriff „Schutzimpfung“, denn weder handelt es sich um eine „Impfung“, noch bieten die angepriesenen Injektionen „Schutz“.

Die auf zwei Seiten gebündelte Verlogenheit zur allgemeinen Begutachtung hier:

Impfangebot-1A

 

Impfangebot-2A

Die von staatlicher Seite initierte Betrügerei erreicht nicht einmal das Niveau einer x-belieben Drückerkolonne. Das ist den Absendern allerdings durchaus bewusst. Die Zustellung der Werbung geschah bereits unerlaubterweise, da auf dem Briefkasten ausdrücklich darüber informiert wird, keine Werbung in den Schlitz einzuwerfen. Daher fehlte der Absender und die Deklaration als Werbung. Der mögliche Rücklauf soll in einem Wegwerf-Postfach erfolgen. Eine Rückmeldung ist ebenfalls nicht gewünscht, denn es fehlt für Anliegen wie Beschwerden eine Telefon-Nummer wie auch eine Mail-Adresse.

Als Absender wir auf dem Briefkopf ohne weitere Bezugsmöglichkeiten nur der „Dachverband der österreichischen Sozialversicherungen“ (Logo auf dem Briefkopf sowie am Ende auf Seie 1) und das „Bundesministerium Soziales, gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz“ (Briefkopf) angegeben. Von wem das das Werbeschreiben expilzit erstellt wurde, geht nirgendwo hervor, weder wird eine Abteilung genannt noch eine verantwortliche Person.

Der Aspekt „Konsumentenschutz“ wirkt hier besonders grotesk, weil dieser ganz offensichtlich nicht berührt wird. Neben der Verletzung des Datenschutzes kann hier auch die unlautere Arztneimittelwerbung in betrügerischer Absicht festgestellt werden.

Wir beabsichtigen die Einleitung rechtlicher Schritte. Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, dass mittlerweile auch vorbereitete Schreiben zur Verfügung stehen. Siehe hier:

https://www.afa-zone.at/kostenlose-info-downloads/

 

Freitag
10
Dezember 2021
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Demonstration, Teil 2.

Am 21. November 2021 war es dann zum ersten Mal zu landesweiten Demonstrationen in einem größeren Umfang gekommen. Diese richteten sich nicht nur gegen die widersinnigen, üblen und krankmachenden „Corona-Maßnahmen“, sondern auch gegen die Angstmacherei, Verlogenheit und Hetze seitens der Regierung wie auch deren Bestreben, ein Form der Apartheid und eine Impfpflicht einzuführen und nebenbei eine Reihe von Grundrechten auszulöschen.

Allein in Wien ließen sich bei mehreren gleichzeitigen Demos über 100.000 Menschen dazu motivieren, auf die Straße zu gehen und ihren Protest anzuzeigen. Darüber schrieben – von „berichten“ kann hier keine Rede sein – die hiesigen Printmedien, wie man es von ihnen gewohnt war.

Die Teilnehmerzahl wird von diesen Massenmedien grundsätzlich kleingeredet, was verständlich ist, befinden sich diese auf der Seite einiger Interessengruppen, welche das politische Geschehen bestimmen und daraus das Kapital schlagen. Waren bei vergangenen Kundgebungen und Demonstrationen in Wien zwischen 30.000-40.000 Menschen auf die Straße gegangen, so war in den Gazetten stets von angeblich (nur) 10.000 Teilnehmern zu lesen. Nicht 9.000 oder 11.000, nein, immer 10.000, unabhängig vom Namen der Zeitung oder den Namen der Redakteure. Alle wollen Sie auf 10.000 gekommen sein. Ebenso die Polizeibehörde, welche sich des Zählens ebenso akribisch befleißigt haben will.

Bei einer Größenordnung von über 100.000 Demonstrationsteilnehmern wurde nach der Demo vom 21. November deren Anzahl auf 40.000 nicht gezählt oder geschätzt, sondern festgelegt. Abermals von jedem Blatt synchron zur Polizei, was hier aber nur in einem Detail von einer guten Zusammenarbeit zeugt.

Die Ausgabe der KRONE titelte an jenem Sonntag mit einer Anklage: „Ihr schreit… während sie verzweifeln.“ Das Schreien dient hier als von Schreihälsen abgeleitetes verstärkendes Element, während das Demonstrieren weniger spektakulär und neutral erscheint. Tatsächlich handelt es sich um nichts weiter als billige Hetze, da die beiden Sujets nichts miteinander zu tun haben und Demonstranten und Krankenhauspersonal fälschlich als gegensätzliche Personengruppen dargestellt werden. Zusammen mit Begriffen wie „Leugner“, „Impfverweigerer“ etc. sowie der Behauptung, dass die Demonstranten ein angeblich „verstörendes Bild“ abgeben würden, soll dem typischen KRONE-Leser eine Bevölkerungsgruppe auf emotional vermatschter Ebene diskreditiert werden.

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Der dazugehörige Artikel im Innenteil dieses Blattes – „Der angesagte Tag der Eskalation“ – fixierte sich logischerweise nur auf das Negative. Wütende, Rechts- und Linksradikale, Schreihälse, Querdenker, FPÖ, Polizei, Pfefferspray und „bizarre Nachrichten“, die keine Nachrichten sind, sondern von der KRONE kolportiertes dummes Zeug.

Dem gegenüber stehen auch in besagter Printausgabe zig Seiten gegenüber, welche Politiker, das Gen-Experiment, den ganzen Apparat unkritisch positiv gegenüberstehen und bewerben. Da diese Werbekampagne tagtäglich gefahren wird, mutet es schließlich kaum überraschend an, dass der durchschnittliche KRONE-Leser aus den eher bildungsfernen Schichten einer permanenten propagandistischen Durchdringung unterliegt.

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Der KURIER, dessen Zielgruppe sich in der unteren Hälfte der Mittelschicht befindet, war am 21. November wieder vollgestopft mit Corona & Co. Auf der Titelseite wurde bereits platziert, dass „Ausschreitungen“ bei der Corona-Demo für die Zeitung von Interesse waren. Zumindest für den KURIER. Im innenseitigen Artikel lag der Focus bei „Verschwörungstheorien“, einem Sänger (,der uns nichts sagt) und dem umsäglichen Landbauer von der FPÖ, als würde dies die Demo beschreiben. Wer dort zu finden war? Natürlich Rechtsextreme, Antisemiten, Hooligans, „Vermummte“ (lustig: maskenpflicht richtig, Vermummung offenbar nicht), Betrunkene. Wie diese verlief? Sie verlief friedlich, allerdings nicht für den KURIER, welcher Gewalt, Übergriffe und einen Pfefferspray-Einsatz der Polizei verortete. Und es wurde irgendein Unsinn aus Sozialen Netzwerken (von wem genau?) verbreitet, als hätte dies Nachrichtenwert.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/demo-samstag-dieser-weg-wird-kein-leichter-sein/401813383

Die PRESSE, welche als Zielgruppe die obere Hälfte der Mittelschicht bedient, kam weniger primitiv daher, auch wenn sie inhaltlich kaum etwas anderes zu bieten hatte.

https://www.diepresse.com/6063889/massiver-protest-gegen-lockdown-in-wien

 

Dienstag
07
Dezember 2021
Kommentare deaktiviert für Demonstration, Teil 2.

Demonstrationen.

 

Zur Zeit gibt es in Österreich noch die Möglichkeit, seinen Unmut und seine Unzufriedenheit mit Demonstrationen öffentlich zu artikulieren. Dies ist notwendiger denn je, sollte Österreich künftig nicht als als koloniale Filiale diverser US-Konzerne mit neofaschistischen Herrschaftsstrukturen enden.

Der KURIER wies in der Printausgabe vom 20. November 2021 extra auf das Demonstrationsrecht hin, verhehlte aber indirekt nicht eine gewisse Unzufriedenheit damit. Anlässlich mehrerer für den 21. November in Wien angekündigten und angemeldeten Demos wurde das Blatt in dem Artikel „Demonstrationen“ nicht müde, diese im Vorfeld zu diskreditieren. Statt einer inhaltlichen Auseinandersetzung gab es nur eine Aneinanderreihung von negativen Details wie: „In den einschlägigen Telegram-Gruppen wird offen zur Gewalt aufgerufen“. Doch wer hier konkret zur Gewalt anrufen würde, wird weder genannt noch belegt. Grundsätzlich ist es unseriös, einzelne „Gruppen“ in eine Art Sippenhaft zu nehmen, wenn einzelne Elemente anonym zu offenem Rechtsbruch aufrufen. Hierbei könnte es sich ebenso um Provokateure aus dem Polizeiapparat handeln.

Aber darum geht es den massenmedialen Lautsprechern natürlich nicht, es geht nicht um die Eruierung von Hintergründen, sondern einzig um ein negatives Bildnis von Leuten, die für ihre Rechte auf die Straße zu gehen gedenken. Ebenso hohl präsentiert sich das penetrante Anzeigen von Demos, welche von der FPÖ organisert wurden und werden. Denn von den anderen Parteien (Ausnahme: MFG als neue Oppositionspartei) werden keine Demonstrationen organisiert, da sie alle im selben Boot sitzen und sich an der Zerschlagung der Grundrechte (und Arbeitnehmerrechte etc.) beteiligen. Was abermals wieder die Frage nach der SPÖ aufwirft. Doch: welche SPÖ?

Die FPÖ ist nach wie vor eine legale demokratische Partei, das gilt festzustellen, auch wenn sie nicht sympathisch ist. Sie verfügt über Agenden, die unter anderem darauf abzielen, Protestwähler um sich zu scharen, was allein dem Umstand geschuldet ist, dass deren Lobbyunterstützung geringer ist als bei den Parteien wie ÖVP und SPÖ. Die FPÖ sitzt in Oberösterreich im Landtag und trägt die „Maßnahmen“ mit, dies nur nebenbei. Ihre gegen Ausländer und Migration gerichtete Agenda, mit der sie auf Stimmenfang gegangen war, wurde und wird gerne von den anderen politischen Parteien gebrandmarkt. Nicht zu unrecht natürlich. Dennoch handelt es sich um eine einzige Heuchelei, denn während die FPÖ richtig als eine rechte Partei der Nationalisten benannt wird, hängen die übrigen Parteien an den neoliberal-faschistischen Strukturen. Sie geben sich „mittig“ oder gar „links“, sind aber nicht minder rechts und haben in der Vergangenheit nichts daran auszusetzen gehabt, wenn ihre „Freunde“ und „Partner“ die Ausländer bereits im Ausland massenweise umgelegt hatten. So viel dazu.

Der KURIER hatte ansonsten zu den Protesten nichts beizutragen, aber natürlich durfte die Prognose nicht fehlen, dass „Besucher aus dem rechtsextremen Milieu“ an „vorderster Front mitmaschieren“ würden. Diese Sprache macht es durchaus stimmig. Das will man nicht, und weil man es nicht will, stellt man einen Nazi wie Küssel wegen der Außendarstellung gerne dazu.

Am morgigen Samstag, 4. Dezember, wird in Wien abermals demonstriert. Eine Teilnahme ist keine Frage der Parteizugehörigkeit, auch wenn gewisse Leute etwas anderes zu suggerieren versuchen.

 

 

Samstag
04
Dezember 2021
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Reiseempfehlung Österreich.

 

Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfindet das Land, dem er in seiner Rolle formal vorsteht, als lebenswert. Das darf ihm durchaus geglaubt werden, ein sattes Gehalt, Kaffeehaus-Aufenthalte nach der Sperrstunde oder die Teilnahme an einer Gala vermitteln eine angenehme Lebenskultur. Potentielle Österreich-Touristen können sich in den Medien selbst davon überzeugen.

Sicher, die Zeiten sind derzeit schwer, und die von Van der Bellen angelobte Bundesregierung müht sich nach Kräften, um die Situation in den Griff zu bekommen. Mit „Lockdown“, Impflicht, neuen Ausweisen und Kontrolle soll alles wieder besser werden. Gesund, sauber und sicher wird es werden. Und dass niemand etwas anderes sagt! Der Bundespräsident appellierte am 19. November 2021 an die Österreicher, all dem Folge zu leisten. Er bediente sich dabei der angloamerikanischen Phrase von einer „Einigkeit der Nation“ und darf sich des Rückhalts der US-Pharma-Konzerne erfreuen. Da diese nicht ohne ist, kann am Ende nur der Erfolg zu erwarten sein und somit der Wiedereröffnung Österreichs als Reiseland nichts mehr im Wege stehen.

Der Bundespräsident weiß, wovon er spricht. Das Ausland sollte also beruhigt sein. Van der Bellen hat die Gefährlichkeit der Situation erkannt, hat in Krankenhäusern nachgeschaut und dort eine drastische Entwicklung bemerkt. Deswegen ist er in der Lage, die „Gemeinschaft“ zu warnen, zum Beispiel vor der Gefahr, „dass die Gräben jetzt noch tiefer werden“. Die haben sich von ganz allein aufgetan. Diplomatisch, wie Van der Bellen ist, befand er, das gegenseitige Schuldzuweisungen nichts lösen würden – damit sie erst gar nicht gestellt werden kann. Warum auch, das Kind ist in den Brunnen gefallen und nicht mehr zu retten. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, „Verantwortung“ zu übernehmen und „faktenbasierte Vernunft“ an den Tag zu legen. Also ähnlich wie der Bundespräsident. Denn er weiß, dass die kommenden Wochen „uns“ noch einiges abverlangen werden. Recht hat er, der Bundespräsident.

https://kurier.at/politik/inland/van-der-bellen-gegenseitige-schuldzuweisungen-loesen-nichts/401812564

 

 

Danach aber können wir endlich wieder als Gäste die Bücklinge aus Fascho-Deutschland begrüßen. Sie werden sich wohlfühlen.

 

Freitag
03
Dezember 2021
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Reisewarnung Österreich. Teil 2.

 

Es ist spannend mitanzusehen, von welchen Parteien das „Corona-Regime“ getragen wird. Die Parteizugehörigkeit scheint kaum eine Rolle zu spielen. Vor allem deklariert sich erneut die SPÖ in bester Handlanger-Manier für undemokratische Strukturen und signalisiert nun entgültig, dass diese Partei – wie in Deutschland – nicht wählbar ist.

Einen entsprechenden Eindruck hinterließ die SPÖ auch unlängst auf kommunaler Ebene, als auf einer Gedenkveranstaltung für einen Anti-Faschisten eine Historikerin nach ihrem Vortrag gefragt wurde, was ihr hinsichtlich der Zukunft Angst und Sorge bereiten würde. Die Dame, bei welcher man hätte ein gewisses Bildungsniveau erwarten können, gab exakt das wieder, was die hiesigen massenmedialen Schreibtischtäter an Propagandadreck täglich absondern: Russen, Orban, FPÖ und Verschwörungserzählungen würden sie ängstigen, tat sie entweder bewusst oder dümmlich dem Publikum kund. Diese angeeignete Hetze der neoliberal-faschistischen Lautsprecher blieb auf der angeblich antifaschistischen Veranstaltung von den anwesenden SPÖlern unwidersprochen. Danach war deutlich, dass auch auf kommunaler Ebene eine Partei wie die SPÖ bei einer zukünftigen Wahl keine Berücksichtigung mehr finden kann.

Dem derzeit in Österreich herrschenden Regime lässt sich nach Stand der Dinge einiges vorwerfen: Verfassungsbruch, Korruption im großen Stil, Betrug, Raub staatlicher Ressourcen und Transfer in die Hände weniger privater Konzerne, Terror mittels dem „Corona-Regime“ (Angstmacherei ohne jegliche Evidenz, Nötigung, Erpressung, Zerschlagung wirtschaftlicher Grundlagen), schwere Körperverletzung (teilweise mit Todesfolge) sowie Hetze gegenüber jenem Bevölkerungsteil, welche dem Regime die Gefolgschaft verweigert. Hiebei handelt es sich um Komponenten, die wir aus der Vergangenheit kennen.

Als nächsten Schritt soll eine Impflicht bzw. die Pflicht zu einer experimentiellen Gen-Therapie zum 1. Februar 2022 eingeführt werden, das heißt: die zwangsweise Verabreichung eines Mittels während einer Testphase (Pfizer/BioNTech: Ende der klinischen Phase III erst im Mai 2023!), welches nach Stand der Dinge nicht tauglich ist und erst recht nicht förderlich für die Gesundheit. Da sich dem immerhin rund ein Drittel der österreichischen Bevölkerung trotz Dauerpropaganda, Drohungen und Erpressungen verweigert, wird dies ohne einen entsprechenden Repressionsapparat problematisch werden. Hohe Geldstrafen und Gefängnis werden von den Handlangern der Corona-Mafia in den Raum gestellt, wenn man sich das Gift nicht spritzen lassen will. Es stinkt verdächtig nach der Etablierung eines Polizeistaates, um das kriminelle Gebaren durchsetzen zu können. Auch im III. Reich wurde das Kriminelle in Form von kriminellen Gesetze quasi „legalisiert“.

Österreich wird von den Strippenziehern im Hintergrund in genau diese Richtung geschoben, exekutiert durch die politischen Handlanger und einem Aufgebot von Helfern und Helfershelfern, von Massenmedien bis zur Ärztekammer. Alles, was dieses Land zuvor noch ausgemacht hatte, wird derzeit gerade in die Mülltonne getreten. Corona-Jünger, die jetzt noch jubeln und unterwürfig nach dem nächsten Schuss gieren, werden zukünftig an der Leine auf allen Vieren gehen müssen. Aber das scheint nicht tragisch, denn der Stoff soll auch künftig regelmäßig in die Venen gejagt werde.

Für Aufregung hatte immerhin eine Spenden-Gala im TV gesorgt, da die politischen Handlanger ihren Bürgern demonstriert hatte, was sie von ihnen hält. Das kann man den Trotteln da draußen auch zeigen, Österreich ist ja ein freies Land. Ein Anwalt aus Wiener Neustadt war allerdings auch so frei gewesen und hat gegen diese Bande eine Anzeige gestellt, da diese sich nicht an die von ihnen aufgestellten „Verordnungen“ gehalten hatte. Was für eine Überraschung!

 

 

Mittwoch
01
Dezember 2021
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Reisewarnung Österreich. Teil 1.

 

Es gab mal eine Zeit, zu welcher man in den Urlaub nach Österreich fahren konnte. Heute muss dagegen wieder eine Reisewarnung ausgesprochen werden, weil wir derzeit Zeuge eines kalten Staatsstreiches werden, über welchen nicht gesprochen wird. Wer zuerst auf Deutschland getippt hatte, muss nun erkennen, dass Österreich offenbar vorgezogen worden ist, um als Experimentierfeld für die nächste Stufe zur Etablierung faschistischer Strukturen zu dienen. Österreich scheint übersichtlich und die Bevölkerung viel zu bieder, hörig und somit anpassungsfähig, um gegen eine neue und zu ihrem starken Nachteil installierte neue „Ordnung“ aufzubegehren. Lehne Dich nicht auf, lehne Dich zurück, so die Empfehlung gütiger und väterlicher Autokraten im Gewand der Volksvertreter, versüßt mit Schnitzel, Energiegetränk und TV. Widrigenfalls droht freilich die Knute.

Für Soziologie-, Polit- und Medienwissenschaftler ist dies unstrittig ein spannendes Ereignis. Die seriösen Forscher unter ihnen können in Zukunft weitere interessante Abhandlungen verfassen, zum Beispiel über Massenpsychologie, Marketingtechniken, Kriminalität, Bildungsnotstand oder über das gesellschaftliches Gefüge und die Auswirkungen einer technisierten Degeneration. Untersuchungen zum Thema Faschismus könnten um weitere Kapitel ergänzt werden.

Die unseriösen „Wissenschaftler“ wiederum können erschließen, was sie nächstes Mal im Sinne ihrer Auftraggeber besser machen können. So ist an eine etwas gefälligere Glaubenslehre zu denken, die wenigstens den Schein einer Religionswissenschaft wahren könnte. Die Perfektionierung von Werbekampagnen und entsprechende Maßnahmen wie Neusprech, Zensur und organisierter Angstpsychose mit Massenverblödung können hier ebenso angedacht werden. Eine weitere Aufhübschung der derzeit bröckelnden Fassaden scheint ebenfalls notwendig, denn welcher Schutzgelderpresser möchte heute als gewöhnlicher Gangster wahrgenommen werden?

Die Handlanger der weitgehend unsichtbaren Strippenzieher, das im Vordergrund stehende politische Personal, mutiert wie von Zauberhand zu einer Bedrohung, als wären sie von einer rätselhaften Krankheit befallen. Rätselhaft ist es allerdings nicht. Verlogenheit und Heuchelei gehören zur Grundausstattung. Der Schritt von liberalen Lippenbekenntnissen und illiberalem Handeln ist folglich nur ein kleiner und dem Gesetz der kapitalistischen Marktwirtschaft geschuldet. Es gilt viele hungrige Mäuler zu stopfen, die gestopft werden können, so lange der Profit für die Geber gesichert ist.

Den in Österreich agierenden Abteilungsleitern in einem gierigen und verkommenen System wird eine sekteriesche Attitüde bescheinigt, der KURIER präsentierte am 20. November 2021 auf ihrer Titelseite die Darsteller des örtlichen Syndikats als „Virologisches Quartett“. Das ist ähnlich bescheuert wie die vom Kurier aufgestellte Behauptung, dass die „Politik beschließen“ würde. Wie in jedem Gewerbe schafft der an, der zahlt, und das ist etwas, was den politischen Handlangern getrost abgesprochen werden kann. Hier wird ausschließlich bezahlt und kassiert.

 

Virologisches Quartett + Kuier

Wenn nicht gerade gefeiert wird, geben sich diese Leute gerne als „Vorgeher“ gegenüber ihren Hofberichterstattern. Quelle: Screenshot von e-kurier, 20. Nov. 2021.

 

Die Ausformung einer Sekte ist dagegen nicht von der Hand zu weisen. Wo es an wissenschaftlicher Evidenz mangelt – und hier mangelt es an allen Ecken und Enden – oder einfach nur der arme eigene Hausverstand beleidigt wird, füllt der Glaube das klaffende intellektuelle Loch. Religion wird zum Dogma und der Glaube zur einzigen Wahrheit mit unantastbarer Gültigkeit. Und je löchriger der Glaube erscheint, desto fanatischer wird auf die ungäubigen Ketzer reagiert. Religion war auch in früheren Zeiten vor allem eine Frage der Herrschaft und somit der Wirtschaft und des Kapitals. Wer aus der Reihe scherte, der wurde als Bedrohung des Herrschaftssystem und ihrer Kapitalflüsse angesehen.

Um davon abzulenken sowie den Frust der eigenen ausgebeuteten Bevölkerung zu kanalisieren, suchten seither die Herrschenden die entstehenden Aggressionen auf andere umzuleiten, welche gerne als angebliche Ketzer und „Ungläubige“ oder auch als angeblich „minderwertig“ stigmatisiert wurden. Andere Kultur, andere Hautfarbe, andere Lebensweise, auf irgendeine Art beeinträchtigt – wir kennen das. Nur beim Russen ist das egal, hier reicht allein das Russische und bei der neuen Rasse „Prorusse“ das Pro.

 

 

Samstag
27
November 2021
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Es ist wie es ist.

 

Auf dem Zensur-Video-Kanal „YouTube“, dem Tochterunternehmen des Big-Data-Konzerns GOOGLE aus den USA, werden derzeit anscheinend noch nicht Sendungen gelöscht, deren Inhalte sich abseits von Silicon Valley, Langley und Crypto City in Ford Meade mit schmierigen Provinzpossen in der Alpenrepublik befassen.

Die politische Verwahrlosung ist alles andere als neu, im Grunde alltäglich und historisch betrachtet soetwas wie ein unsympathisches Langzeit-Phänomen. Weniger alltäglich ist der Umstand, wenn einige der Protagonisten, und in diesem Fall von der ÖVP, ausgerechnet mit sog. „Chat-Nachrichten“ aufgeblättert werden. Es ist nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisberges, dem zahlreiche „Affären“ anhängen, und wir können sicher sein, dass nicht zu viel an die Öffentlichkeit gelangen wird.

Ensemblemitglieder des Wiener Burgtheaters formten in einer Lesung der „Chat-Nachrichten“ eine Nummer der modernen Unterhaltung.

 

 

Nicht nur die Masse der ÖVP-Stammwähler wird auch in Zukunft weiterhin ihre Stimme einer Partei geben, die ihre Interessen garantiert niemals vertreten wird. Alles andere scheint zu kompliziert.

Der KURIER phantasierte in der Printausgabe vom 13. Oktober 2021 eine „neue Eiszeit“ daher, weil die als Opposition bezeichneten Parteien „alle gegen die ÖVP“ sein würden.

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Nun, sie waren auch zuvor gegen die ÖVP gewesen und dafür, wenn es opportun erschien. Das hat wenig mit Wankelmut zu tun als vielmehr mit heimischen Machtinteressen einschließlich dem Blick auf die damit verbundenen Pfründe. Nur die GRÜNEN gingen bescheiden zur ÖVP, ihrem großen Regierungspartner, auf Distanz. Da die GRÜNEN mit in der Regierung sitzen, müssen sie aufpassen, inwieweit sie ihre Klappe aufreissen können.

Bundes-Pamela von der SPÖ scheint wiederum ein Fan der ÖVP als Vertreter der Arbeitgeber, Vermieter, Ärztekammer und anderen Ausbeuterverbänden zu sein, denn es gelingt ihr partout nicht, sich entsprechend einer echten Opposition zu positionieren, so dass sich ihre Kernkompetenz eher auf das Verhindern zu beschränken scheint. Gefolgschaften eingeschlossen.

Die Partei von Pamela Rendi-Wagner hat sich ohnehin als Alternativ-ÖVP etabliert, was sie eigentlich weitgehend überflüssig machen sollte. Auch der „Corona-Terror“ wird von ihr mitgetragen, erst heute wurde mit der Alternativ-ÖVP die „3G-Regelung“ am Arbeitsplatz beschlossen.

Corona 3G mit der SPÖ

 

Neuer Bundeskanzler ist nun Alexander Schallenberg von der ÖVP, welcher zuvor die Rolle des Außenministers gespielt hatte. Dort war er nicht weiter aufgefallen, weil er sich diskret dem internationalen Herrschaftsgefüge in Bodennähe angepasst hatte. Gerüchten, die ihn als Mitglied der Freimaurer verdächtigen, weil einer seiner Vorfahren auf dem Schloss Rosenau im 18. Jahrhundert eine entsprechende Loge eingerichtet hatte, wollen wir hier keine große Bedeutung beimessen, da die meisten politischen Akteure in diversen Verbänden und Seilschaften organisiert sind.

Schallenberg kennt sich aus, er ist ein Profi, der um seinen Platz in der EU-Hackordnung weiß und sofort nach Brüssel hatte eilen müssen. Wegen der Signale! Auf die hatte bereits ein Ehemaliger mit dem Namen Spindelegger gesetzt. Signale! Der KURIER brachte über Schallenberg am 14. Oktober einen Artikel, welcher die Professionalität des neuen Bundeskanzlers wenig dezent darlegt: die Ansammlung von Phrasen und leeren Worthülsen ist bemerkenswert:

https://kurier.at/politik/inland/schallenberg-vor-bruessel-reise-ploetzlich-sitzt-jemand-anderer-da/401769096

 

Zuvor hatte er noch ein Interview gegeben und behauptet, dass – vor seiner Reise – auf seinen Auslandsreisen er noch nie auf das obige ÖVP-Desaster um Sebastian Kurz & Co. angesprochen worden sei. Möglicherweise hängt dies mit dem Umstand zusammen, dass Schallenberg zuletzt, als die Bombe geplatzt war, nicht verreiste. Auf jeden Fall schloss der scharfsinnige Mann aus der Nichtansprache, dass er keinen Imageschaden für Österreich sehe.

Aber ganz ehrlich, über was soll man mit diesem Mann auch sprechen?

https://heute-nachrichten.eu/politik/schallenbergs-erstes-tv-interview-hatte-die-bild-zeitung/

https://orf.at/stories/3232598/

 

„Ich war gerade in Brüssel. Da wurden die Geschehnisse nur kurz angesprochen. So etwas geschieht in den 27 Mitgliedstaaten immer wieder, dass ein Regierungschef wechselt…“

Allerdings wechseln die meisten Regierungschefs nach einer verlorenen Wahl und nicht im Zuge von staatsanwaltlichen Ermittlungen. Die anwesenden Hofberichterstatter hatten an dem Gesülze nichts auszusetzen. Auch die Bilder passten, wenn sie auch an das Marketing erinnerten, welches zuvor Sebastian Kurz in Anspruch genommen hatte. Es hatte sich bewährt.

 

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Quelle: KURIER, Printausgabe 16. Okt. 2021 

 

Das im KURIER – Printausgabe vom 16. Oktober 2021 – abgedruckte Interview zeichnete ein verheerendes Bild von Schallenberg als neuen Bundeskanzler und ÖVP-Statthalter. Vor den Hofberichterstattern musste er auch nicht verheimlichen, dass sein Ziel die Beibehaltung des aktuellen Machtgefüges beinhaltet.

„Es wäre jedoch völlig verantwortungslos, jetzt die Regierung infrage zu stellen oder gar in Neuwahlen zu gehen.“

 

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Quelle: KURIER, Printausgabe 16. Okt. 2021

 

Das kann man auch exakt umgekehrt sehen. In Sachen „Corona“ zeigte sich Schallenberg als treuer Helfer der internationalen Verbrechersydikate, der wie seine Einflüsterer mal eben eine angebliche Pandemie der Ungeimpften herbeilog, die er zudem fälschlich als „Zauderer, Zögerer und Impfbummler“ bezeichnete. Der Abschaffung der Gratistests und die damit verbundene indirekte Impfpflicht schien er wenig verwunderlich aufgeschlossen gegenüber zu stehen. Er wolle der Diskussion nicht vorgreifen, meinte er, als würde es eine solche geben.

„Das ist aber sicher eines der Themen, die auf der Tagesordnung sein werden.“

Garantiert. Der großdeutsche Nachbar hat ja bereits vorgelegt.

https://kurier.at/politik/inland/bundeskanzler-schallenberg-runter-vom-gas-atempause/401771775

 

Mittwoch
20
Oktober 2021
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Demo mit Nazi

 

Demo-Wien-1

 

Die Demo in Wien am 11. September 2021, wo gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung, gegen Impf-Nötigung und mediale Hetze demonstriert worden war, war in Blättern wie dem KURIER mit Mißachtung gestraft worden. Man scheint hier die Taktik geändert zu haben. Statt pompöser Aufbereitung von Falschnachrichten und Verleumdungen nun stille kleine Kästchen am Rand einer Seite mit wenigen Zeilen und der üblichen Angabe von viel zu niedrigen Teilnehmerzahlen.

Anders die von der österreichischen Regierung noch großzügiger subventionierten Gratis-Schmutzblättchen. Die bliesen die Demo zu einer „Mega-Demo“ auf und skandalisierten die Anwesenheit bestimmer Personen. Nein, nicht wegen zwei Frauen, die Jesus-Bilder herumtrugen, auch nicht wegen der Blumen-Mädchen, die sich so hübsch dekoriert hatten, oder den Krankenschwestern, nein, der angebliche Skandal hatte einen anderen Namen: Gottfried Küssel, von Beruf Nazi. Mal wieder.

 

Screenshot Ö24

 

Link: https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/gottfried-kuessel-bei-corona-demo/491392530

 

Was der Nazi Küssel mit der Demo zu tun hat bleibt – erst einmal – schleierhaft. Aber er war vor Ort und bot „Sozial-Media-Schwachköpfen“ wie Michael Bonvalot eine Projektionsfläche, welche massenmedial dankend verbreitet wurde. Man ist ja Mitglied ein und derselben Bande. „Niemand soll sagen können, er oder sie hätte es nicht gewusst“, so Bonvalot. Nö, es hat nicht jeder gewusst und auch nicht jeder gesehen, und kaum jemanden mag es interessiert haben. Bonvalot gibt sich aber als Idiot, vielleicht ist er es auch, der glaubt, alle blasen die Demo ab, nur weil sich ein Nazi dazugestellt hat. Es wird nicht gefordert, dass der Nazi geht statt der 4.000 anderen Personen, was Bonvalot als einen bloßen Hetzer entlarvt. 

Tatsächlich gehört dieser Mann zu den besonders eifrigen Corona-Jüngern, wie allein seine TWITTER-Meldungen offenbaren. Die Demonstranten sind für ihn durchwegs „Rechte“, „Nazis“ oder „Leugner“, sein Weltbild entspricht genau dem österreichischen „Verfassungsschutz“ und der Stelle für Sekten-Fragen. 

Ein Nazi wie Küssel ist nämlich ganz praktisch für eine Demo, die genau das Gegenteil seiner Persönlichkeitsstruktur repräsentiert. Er bietet die Fläche, um vom Wesentlichen abzulenken und die Demo als solche zu dikreditieren. Diese Aufgabe wird der Medien-Meute zuteil, die dem wie bisher verbissen nachgeht. Und wer daran ein Interesse besitzt, muss hier nicht weiter erläutert werden.

Doch warum organisiert ein Nazi wie Küssel nicht seine eigene Demo, zusammen mit seinen Kumpanen? Wenn er doch für eine gerechte Sache einzutreten versucht, eine, die andere bei der gleichen Sache nicht behindert? Die Penetranz seiner Anwesenheit, das gefundene Fressen für die medialen Hetzer, welches er ihnen somit vor die Füße wirft, hat unserer Meinung nach nichts mit ihm zu tun. Küssel würde nicht einmal eine eigene Demo aufstellen können, weil sein Umfeld lächerlich klein ist. Wirkung erhält er nur als Fremdkörper bei anderen und als Objekt der Begierde für die Kameras. 

Nach unserer Wahrnehmung ist eine Person, welche so beharrlich dem Innenministerium und der Medienmeute zuarbeitet ein Teil derselben Organisationen. Diese Wahrnehmung wurde vor Ort durch unsere Beobachtungen verstärkt.

 

Demo-Wien 2

 

Niemand von uns hatte Küssel je gesehen, wir kannten sein Gesicht nicht, sondern identifizierten ihn anhand des Umfeldes. Dazu gehörte ein TV-Team, welches an ihm klebte, als wäre der Mann für irgendetwas relevant oder gar für die Demo repräsentativ. Es war auch genügend Raum um ihn herum, um ihn besser portraitieren zu können.

Und natürlich gehörten dazu auch seine Begleiter, wenigstens vier etwas grobschlächtig wirkende „Glatzen“ im üblichen schwarzen Dress. Dazu noch einige weitere Mitstreiter, die aber weniger auffielen. Die Typen, die auffielen, vermittelten kein Interesse an der Demo oder an den Rednern auf der Bühne, sie fielen auf, weil sie mal mehr, mal weniger einen Kokon um Küssel bildeten und ständig die Menge drumherum beobachteten.

 

Demo 3

 

Und – wie lustig – zwischendurch wurde immer wieder Mund-Nasen-Schutz vor das Gesicht gestülpt.

 

Ö24 - Demo

 

Demo Wien 4

 

Besser konnte gar nicht aufgezeigt werden, mit den Inhalten der Demo nichts am Hut zu haben. Die einzigen Personen, welche sich Masken vor das Gesicht stülpten, waren Polizeibeamte, wenn sie Demonstranten zu nahe kamen. Und die „Glatzen“ bei Küssel.

 

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Ziviles Polizeifahrzeug an der Linken Wienzeile mit einem Mann. 

 

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Bei dieser Gruppe von Maskierten handelt es sich nicht um Demonstranten, sondern um zivile Polizei.  Inmitten dieser Polizisten, durch die vordere schwarz gekleidete Person großteils verdeckt, der oben erwähnte Reporter Michael Bonvalot (mit Rucksack und Smart-Phone in der Hand). 

https://twitter.com/i/broadcasts/1vAxRwQaklZKl

 

Die Grenzen zwischen Nazis und Sicherheitsbehörden waren schon immer mehr als durchlässig so wie Nazis in der Regel als Handlanger der Faschisten operierten und operieren. Wir wissen es nicht, hatten aber den Eindruck, als wenn es sich bei den „Glatzen“ um Personal aus Polizei oder Geheimdienst handelte. Küssel als echter Nazi schien nur die Figur für die Propaganda zu sein. Er wäre nicht der erste, der sich den Behörden – vielleicht für Straferleichterungen – angedient hat. Ähnlich wie in Deutschland, wo die KPD verboten ist, die NPD aber nicht. Und diese existiert nur, weil diese vor allem aus Polizei, Geheimdienst und einer V-Mann-Truppe besteht.

 

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Bereitgestellte Wasserwerfer am Gürtel hatten bei den Demonstrationsteilnehmern lautstark für Unverständnis gesorgt. 

 

Gut schaut so etwas nicht aus, wobei wir uns hier auf das Innenministerium als verantwortliche Behörde beziehen. Einerseits einem islamistischen Wirrkopf in der Wiener Innenstadt die Gelegenheit zu geben, vier Menschen zu ermorden, andererseits aber Bedenken oder gar Furcht gegenüber einer absolut friedlichen Demonstration der eigenen Bürger zum Ausdruck zu bringen und ausgerechnet denen einige Nazi-Darsteller für eine natürlich gewünschte negative „Berichterstattung“ beizumengen. Aus Sicht der Sicherheitsbehörden macht dies natürlich Sinn. 

 

Dienstag
14
September 2021
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Kultur der Erinnerung

 

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Screenshot Internet Bildersuche 9/11.

 

Geschichten, die man sich erzählt oder vielmehr erzählt bekommt, dienen nicht immer der Information oder begnügen sich mit dem alleinigen Anspruch eines gewissen Unterhaltungswertes. Erzählungen sind wie die Märchen der Gebrüder Grimm in ihren Wiederholungen Teil einer Volkskultur und somit einer Identität.

In der politischen Erinnerungskultur verhält es sich ein wenig anders. Märchen werden nicht als Märchen oder Sagen deklariert, sondern als reale Ereignisse dargestellt. Diese Geschichten werden von den gleichen Kreisen immer gleich erzählt. Andere Erzählungen sind nicht erwünscht, nicht einmal Variationen ein und der selben Geschichte. Das Denken wird als überflüssig hingestellt, es soll nur zugehört werden.

Der Glaube an eine Geschichte wird in eine Erinnerungskultur überführt, ohne den Glauben herauszustellen. Kleine Kinder bekommen in Schulbüchern sprichwörtlich eine Geschichte vorgesetzt, die sie zu glauben haben.

Die Einspeisung einer Geschichte in das kollektive Gedächtnis wird von Bildern begleitet, welche diese Geschichte zu den Empfängern transportieren. Bilder von gestapelten Särgen auf Armee-Transportern oder Bilder von Intensivstationen sind genau so wichtig wie jene von zwei Zwillingstürmen und einem Flugzeug oder dem hohlen Rest einer Fassade.

Bergamo Corona Bildersuche

Screenshot Internet Bildersuche Bergamo Corona.

 

Die hiermit einhergehende Verankerung eines Opferkultes, den auch Nazi-Deutschland gepflegt hatte, wird Teil einer vorformulierten Identität. Bildhafte Trigger für Kampagnen der Angstmacherei generieren Respekt vor einer in den Raum gestellten Bedrohung und einer Kultur des Duckmäusertums, während sie für die Erzähler gewöhnlich den Vorwand für Krieg liefern. Es wird das kultiviert, was sich als so nützlich für die Herrschenden erweist. Angst fressen Seele auf, wie schon Fassbinder wusste. Eine Pandemie der Verblödung tut ihr Übriges.

Erinnerungskultur bedeutet in diesen Fällen das vorbestimmte Gedenken an Lügen zur Vertuschung von monströsen Verbrechen eben dieser Erzähler.

In einigen Tagen darf wieder gefeiert werden. 20 Jahre 9/11, 20 Jahre Massenmord, Raub und Zerstörung, 20 Jahre keine Aufklärung, 20 Jahre keine Bestrafung der Mörder, Räuber und aller Helfer und Helfershelfer. Der KURIER feiert in seiner gestrigen Sonntagausgabe schon einmal vor.

Herzlichen Glückwunsch an das Verbrecherpack!

 

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Montag
06
September 2021
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Der gute Soldat in Afghanistan

 

Die Darstellung der – eigenen – Soldaten als Verteidiger, Befreier, sich aufopfernde Helden etc. ist so alt wie der Krieg selbst. Die zahlreichen Kriege, welche von den USA, der NATO sowie ihren Verbündeten zur Wahrung ihrer politischen, geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen allein ab 2001 für das US-Konzept des „Greater Middle East“ losgetreten wurden, hatten abseits der Vernichtung von Kulturen, Gesellschaften, Lebensgrundlagen, Volkswirtschaften und Staatsgebilden bislang geschätzte zwei Millionen ermordete Menschen verursacht.

Bereits vor den gegen Libyen und Syrien geführten Kriegen hatte die Propaganda versucht, ihr nach Afghanistan und in den Irak entsandtes Kriegsvolk auf allen Ebenen in ein möglichst positives Licht zu stellen und gleichzeitig die zahllosen Opfer aus dem selbigen Licht der Wahrnehmung verschwinden zu lassen. Der NATO-Soldat, zumeist aus den USA, wurde massenmedial in den eroberten und besetzten Ländern als Opfer von Hinterhalten, von Nöten und Beschwerden dargestellt, als das Gute inmitten des Bösen und des Fremdartigen, als Vertreter des propagierten „Wertewestens“ mit einem vorgeblich demokratischen Anliegen und Verteidiger von Frauenrechten u. a.

Der gute Soldat

 

Die Zurschaustellung der Täter als Helfer wie auch als Opfer hatte in den Jahren 2001 bis 2008 seltsame Blüten getragen. Abseits des organisierten Massenmords, welcher häufig aus dem Hinterhalt und auf Zivilisten durchgeführt wurde, und abseits der dafür notwendigen rassistischen Einstellung der Militärs gegenüber der einheimischen Bevölkerung (US-Jargon: „Sandnigger“), erhielten Fotos von Tätern auch verstärkten Eingang in Fotowettbewerbe, ohne diese Täter als solche zu deklarieren. Das Motiv eines erschöpften US-Soldaten in Afghanistan erhielt sogar den ersten Preis des „World Press Photo“.

 

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Quelle: http://www.wdcphotography.com/2012/02/sleeping-soldiers/world-press-winner-2007/

 

Diese Widerlichkeiten hatten wir 2009 zum Anlass genommen, eine eigene Pressefoto-Veranstaltung als „Fake“ aufzuziehen, um diese als eine verdeckte Antikriegsveranstaltung zu präsentieren. Für das Plakat hatten wir uns für ein Motiv entschieden, welches einen US-Soldaten mit einem weinenden, aber vermeintlich geretteten Kind in Afghanistan zeigt. Hierbei handelte es sich nur um einen Ausschnitt des Fotos, auf welchem die Leichen der erschossenen Mutter und Großmutter weggeschnitten worden waren. Das vollständige Bild war innerhalb der Ausstellung zu sehen gewesen.

 

Pressefoto 2009

 

Afghanistan ist derzeit wieder stark in den Medien präsent, weil sich die USA und die NATO aus diesem Land zurückziehen. Die Geschichte, die hier auch bildhaft erzählt wird, ist von einer Reihe von Unstimmigkeiten begleitet, welche natürlich nicht hinterfragt werden. Diese wurden auch 2001 beim Überfall auf Afghanistan nicht hinterfragt. Die kursierenden Lügen werden bis heute als Wahrheit verkauft. Die nun in den Massenmedien verbreiteten Fotos wecken Assoziationen an das Ende des Vietnam-Krieges und generieren Mitgefühl für jene, welche das Land schnellstmöglich verlassen wollen, sie sparen aber auch nicht an Motiven des guten Soldaten, welcher sich unter anderen um einheimische Kinder so rührend sorgt. Diese PR macht die anderen allerdings auch nicht wieder lebendig.  

 

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US-Propaganda-Foto im KURIER, Printausgabe vom 24. August 2021.

 

US Central Command PR

Quelle: Screenshot, APA & US Central Command Public Affairs, Samuel Ruiz. 

 

Freitag
27
August 2021
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