Blog

Kleine Propagandaübersicht – 16/2/2016. Teil 1.

 

Ratte 0

 

„Mikl-Leitner: „Es wird Schritt für Schritt gebremst.““ KURIER, 16. Februar 2016.

Dort wurde eine notwendige Maßnahme verkauft, die freilich ein gutes halbes Jahr zu spät kam. Zur entscheidenden Zeit hatte das politische Versagen im Vordergrund gestanden. Eine Obergrenze für Asylanträge festzulegen war dagegen unmenschlich und sinnlos, aber offenbar der politischen Öffentlichkeitsarbeit gegenüber der erstarkten FPÖ geschuldet.

https://kurier.at/politik/inland/mikl-leitner-es-wird-schritt-fuer-schritt-gebremst/181.224.615

 

„Visegrád-Vier: Nein zu Flüchtlingen.“ KURIER, 16. Februar 2016.

Das war falsch, denn es ging vor allem um eine Reduzierung derselben bei kontrollierten Aufnahmebedingungen, nachdem zuvor sprichwörtlich die Dämme gebrochen waren. Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei wurden als „unsolidarisch“ bezeichnet, als hätten die reichen EU-Staaten sich zuvor bei der Verteilung der Lasten in Relation zu den Möglichkeiten solidarisch gezeigt.

http://www.pressreader.com/austria/kurier/20160216/281513635209915/TextView

 

„Tag der Wahrheit – für Merkel und Deutschland.“ KURIER, 16. Februar 2016.

Merkel wolle in Brüssel allen Beteiligten vor Augen führen, „welche wirtschaftlichen Folgen Deutschlands Abschottung auch für sie haben könnte.“ Von einer Abschottung konnte zu diesem Zeitpunkt allerdings keine Rede mehr sein. Wirtschaftliche Folgen trug in erster Linie Deutschland – dank Merkel. Und das wusste auch jeder.

https://kurier.at/politik/inland/fluechtlingskrise-tage-der-wahrheit-fuer-merkel-und-deutschland/181.217.054

 

„Die EU kämpft mit Problemen – na und?“ KURIER, 16. Februar 2016.

EU-Freund Andreas Schwarz versuchte dem Gejammer entgegen zu wirken – na und?

https://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/leitartikel-die-eu-kaempft-mit-problemen-na-und/181.205.791

 

„Briten-Zugeständnisse erlauben Kürzung der Familienbeihilfe für Ausländer in der EU.“ KURIER, 16. Februar 2016.

„Briten-Deal als rechtliche Gratwanderung.“ KURIER, 16. Februar 2016.

Es ist schon ein Kreuz, wenn die einzelnen EU-Staaten einen Teil ihrer Souveränität nach Brüssel abgegeben haben.

http://www.pressreader.com/austria/kurier/20160216/281590944621243

https://kurier.at/politik/ausland/briten-deal-als-rechtliche-gratwanderung/181.218.125

 

„Syrien. UNO: Gezielte Angriffe auf fünf Krankenhäuser und zwei Schulen.“ KURIER, 16. Februar 2016.

Hierbei handelte es sich um eine der unzähligen Propagandameldungen aus dubiosen Quellen. Eine tatsächlich Untersuchung der Vorfälle gab es nie – und war offenbar auch nicht gewünscht.

https://www.pressreader.com/austria/kurier/20160216/282291024290491

SPIEGELKABINETT ging darauf ein und zerlegte diese Kriegspropaganda.

http://spiegelkabinett-blog.blogspot.co.at/2016/02/uble-meinungsmache-bei-ard-tagesschau.html

 

„Merkels Henne-Ei-Dilemma lähmt alle.“ STANDARD, 16. Februar 2016.

Die Überschrift ist Schwachsinn und der Inhalt des Artikels ein Versagen, dass durch die deutsche Bundeskanzlerin vorsätzlich herbeigeführt worden ware.

http://derstandard.at/2000031147511/Fluechtlingsgipfel-Merkels-Henne-Ei-Dilemma-laehmt-alle

 

„Osteuropäer bei Grenzkontrollen einig wie selten.“ STANDARD, 16. Februar 2016.

Hier endlich einmal eine unverfälschte Aussage des ungarischen Premier-Ministers Orban, der dem Lobbyisten-Hauptquartier der EU in Brüssel vorwarf, die Massen an illegalen Migranten, die sie hineingelassen hatten, auch noch verpflichtend auf die EU-Mitgliedstaaten verteilen zu wollen. Richtig, wer noch seinen Verstand halbwegs beisammen hatte, konnte dieses Vorhaben auch nur ablehnen. Außerdem setzten diese Staaten der so genannten Visegrád-Gruppe ohnehin nur das Schengenabkommen um.

http://derstandard.at/2000031147147/Osteuropaeer-bei-Grenzkontrollen-einig-wie-selten

 

„Kim Jong-un wird für China zum „bösen Nachbarn“.“ STANDARD, 16. Februar 2016.

Johnny Erling hätte nicht nach Peking reisen müssen, um von dort die etablierte Geschichtsschreibung kund zu tun: nach dieser habe angeblich der nordkoreanische Staatsgründer Kim il-sung mit einem Überfall auf Südkorea den Koreakrieg „provoziert.“ In US-Zeitungen war allerdings damals eine umgekehrte Darstellung zu lesen gewesen wie auch spätere Biographen und Forscher zu einem gegenteiligen Schluss gekommen waren.

Über Nordkorea wissen wir alle in Wirklichkeit äußerst wenig. Dass das Land bis 1953 mit US-Waffen vollkommen zerstört gewesen war, wird sich in seelischen Befindlichkeiten verankert haben. Ganz abgesehen von der Person Kim Jong-un und dem diktatorisch geführten Staat Nordkorea, zeigte der Redakteur Erling als Verfasser nach seiner am Anfang positionierten Wikipedia-Abschrift weitere Merkmale seiner eigenen Propaganda auf. Nordkorea ist nicht Mitglied des Atomwaffensperrvertrages, „provoziere“ aber mit Atomwaffentests. Bei den USA schien dies aber in Ordnung zu sein. Nordkorea wurde als Gefahr ausgemacht, aber nie die tatsächlich gefährlichen USA, die jedes Jahr Länder mit Krieg überziehen. China soll auch mit seiner Nordkorea-Politik ins Abseits „gedriftet“ sein, was ebenso falsch war wie de Behauptung, dass sich die USA und Südkorea enger verbinden würden. Beide Staaten sind seit jeher eng verbunden, wenn auch als Herr und Diener.

Den USA kam alles sehr gelegen, gedachten sie das Raketenabwehrsystem THAAD in Südkorea zu installieren. Diese sollen dann angeblich gegen Nordkoras Langstreckenraketen aufgestellt werden, die Nordkorea (noch) nicht besitzt, in Wirklichkeit aber gegen China gerichtet sind. Letztlich machte auch Erling keinen Hehl aus der Tatsache, dass sich die USA im asiatischen Pazifikraum weiterhin festzukrallen gedachten.

http://derstandard.at/2000031139124/Kim-Jong-un-wird-fuer-China-zum-boesen-Nachbarn

 

„Die Jungen müssen eine neue Welt erschaffen.“ STANDARD, 16. Februar 2016.

Prantner im Interview mit Walter R. Mead, welcher zum Thema Münchener Sicherheitskonferenz so tat, als hätten die Verantwortlichen auf dieser Konferenz mit den Krisen (und Kriegen) nichts zu tun – und keinen Plan.

http://derstandard.at/2000031147106/Walter-R-Mead-Die-Jungen-muessen-eine-neue-Welt-erschaffen

 

„Einheitsregierung in Libyen. Mitsprachemöglichkeit.“ STANDARD, 16. Februar 2016.

Gudrun Harrer meinte, dass die „Internationale Gemeinschaft“ (, die sich auf die NATO beschränkt,) einen legitimierten Ansprechpartner in Libyen bräuchte, den es leider nicht gab. Wir wir uns erinnern, hatte die NATO vorher auch keinen gebraucht, um dort das Land mit Bombenteppichen zu überziehen.

http://derstandard.at/2000031148600/Einheitsregierung-in-Libyen-Mitsprachemoeglichkeit

 

Ratte 0

 

 

Samstag
15
Oktober 2016

Die Musik-Video-Ecke – 11

 

CHRISTIAN DEATH mit „Romeo’s Distress“ aus dem Jahre 1982. 

 

 

 

 

Samstag
15
Oktober 2016

Kleine Propagandaübersicht – 15/2/2016. Teil 3.

 

Ratte 0

 

 

„Syrien: Eskalation statt Hoffnung.“ PRESSE, 15. Februar 2016.

Helmar Dumbs versuchte die syrische Situation zu um schreiben, ohne den Kriegstreibern aus dem Westen und der GCC-Staaten zu nahe zu kommen. Er ließ den US-Außenminister Kerry von „legitimen Oppositionsgruppen“ reden, die es wie in jedem Land sicherlich geben mag, die aber nicht Krieg führen und deswegen keine Rolle spielen. Die Bemühung des Begriffs „gemäßigte Gegner“ war ebenso nichtig, weil die USA selbst diese überhaupt weder bestimmen noch definieren konnten, ganz abgesehen von dem Umstand, dass auch gemäßigte Mörder und Terroristen immer noch Mörder und Terroristen bleiben. Die USA führen die Terroristen an, sofern sie noch über die Kontrolle verfügen. Die syrische Regierung und ihre Verbündeten bekämpfen logischerweise alle diese sehr ähnlichen Brigaden auf dem eigenen Staatsgebiet, welche es nicht geben würde, wenn sie nicht von jenen unterhalten werden, die sich angeblich um Frieden mühen. Da Dumbs sich offenbar bewusst war, für welches Blatt er arbeitet, ließ er jene Meinungen verbreiten, welche mit „Luftschutzzone“, „US-Intervention“ usw. die maximale Eskalation fordern – wie zum Bespiel durch die Kriegstreiber und Faschisten McCain und Joe Lieberman. Braver Dumbs.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4925839/Syrien_Eskalation-statt-Hoffnung

 

 

„Syrien, Ukraine, Flüchtlinge: Ein Multiorganversagen.“ PRESSE, 15. Februar 2016.

Helmar Dumbs bekam hier die Gelegenheit, in einem als „Leitartikel“ bezeichneten Lügenstück seine Person für die PRESSE-Leser sichtbarer zu kleiden.

Russland würde immer aggressiver werden, wusste er zu meinen, und es würde regiert werden von Zynikern, welche zudem die Spaltung der EU anheizen würden, als wären sie für deren Handlungen verantwortlich. Russland würde Waffengewalt anwenden, sogar unter Inkaufnahme Tausender Todesopfer. Schließlich habe Russland im Falle der Ukraine einen „Frontalangriff“ auf die europäische Nachkriegsordnung gestartet. Dummen Menschen wie Dumbs müssen allerdings erst belehrt, dass es die Ukraine in der Nachkriegsordnung nicht gegeben hatte. Alles andere war ohnehin gelogen und ein Verkehren in das Gegenteil durch einen „dumbsen“ Nachwuchs-Hetzer der PRESSE.

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/4925858/Syrien-Ukraine-Fluchtlinge_Ein-Multiorganversagen

 

 

„Die Ukraine darf nicht dafür bestraft werden, tapfer zu sein.“ PRESSE, 15. Februar 2016.

Und noch einmal Helmar Dumbs, der sich offensichtlich zu profilieren hatte. Dieses Mal in Form eines Interviews mit Michail Saakaschwili, den ehemaligen Präsidenten Georgien, welcher unter anderem den Krieg gegen die Bevölkerung in der Ostukraine, die pauschal von der Putschregierung in Kiew zu Terroristen erklärt worden war, als Befreiungskampf gegen Russland umdeutete. Bei Saakaschwili handelt es sich um eine US-Marionette und um einen Verbrecher, für den mittlerweile in Georgien ein Haftbefehl ausgestellt worden ist. Unter der US-gesteuerten und von Nazis durchsetzten Putschregierung Kiews hatte er als Gouverneur von Odessa eine neue Anstellung erhalten. Mit anderen Worten: der richtige Interviewpartner für aufstrebende Schreibtischtäter wie Dumbs.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4925857/Ukraine-darf-nicht-dafur-bestraft-werden-tapfer-zu-sein

 

 

„Haft in Salzburg statt Terror in Paris.“ PRESSE, 15. Februar 2016.

Die PRESSE-Version dieser Geschichte um zwei inhaftierte Terrorverdächtige in Salzburg. Die Überschrift unterstellte allerdings etwas, wofür es keinerlei Beweise gab, was als sehr unschön festzuhalten ist. Wie war das noch mit der Unschuldsvermutung gewesen, einem der Eckpfeiler des Rechtstaates?

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/4925866/Anschlaege_Haft-in-Salzburg-statt-Terror-in-Paris

 

„Wie die US-Demokratie aus den Fugen gerät.“ PRESSE, 15. Februar 2016.

Ian Buruma kommentierte als Gast, während wir uns fragten, was eine Demokratie wert sein soll, die nur zwei gleiche und faschistisch orientierte Parteien zu bieten hat. Dass es sich in den USA in Wirklichkeit um eine Oligarchie handelt, wurde übrigens vor einiger Zeit auch wissenschaftlich festgestellt.

http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4925831/Wie-die-USDemokratie-aus-den-Fugen-geraet

 

Ratte 0

 

 

 

 

 

Mittwoch
12
Oktober 2016

Die Musik-Video-Ecke – 10

 

BUTTHOLE SURFERS mit „Negro Observer“ aus dem Jahre 1983:

 

 

 

Dienstag
11
Oktober 2016

Kleine Propagandaübersicht – 15/2/2016 – Teil 2

 

Ratte 0

 

 

„US-Senator McCain: Syrien-Waffenruhe „wird ein Debakel.“ STANDARD, 15. Februar 2016.

Das Propagandablättchen STANDARD präsentierte dieses Mal einen notorischen Hetzer auf der Titelseite. Natürlich wollte McCain keinen Waffenstillstand, den wollte er noch nie. Wo McCain drauf steht, ist Krieg drin.

https://www.pressreader.com/austria/der-standard/20160215/281500750305491

 

„Wenige Lichtblicke in München.“ STANDARD, 15. Februar 2016.

Christoph Prantner bezweifelte, dass Macht- und Geschäftsinteressen die Weltpolitik bestimmen, um sogleich mit „Verschwörungstheorie“ einen für die Massenmedien kreierten leeren Begriff anzuhängen, um ja keine Fragen aufkommen zu lassen.

Prantner, das muss man ihm lassen, hatte sich somit sofort positioniert. Entweder als dumpfer Neandertaler, denen er allerdings unterlegen gewesen wäre, oder als ein williger, bezahlter und moralisch verkommener Sprecher bestimmter Interessengruppen. Denn Macht- und Geschäftsinteressen existieren seit den ersten Menschen.

Nein, Prantner ist kein Neandertaler, er bewies dies mit seiner Aufzählung von Krisenherden wie „Syrien, die Flüchtlinge, Libyen, ganz Afrika, die Ukraine, Nordkorea“ und mit der Bemerkung, dass kein Anspruch auf Vollständigkeit bestünde. Offenbar hatten auf seinem Script Länder wie Afghanistan, Irak, Jemen, Somalia, Palästina und die Türkei nicht gestanden, wie auch die Ursachen und Akteure anscheinend nicht notiert worden waren – denn lesen kann er ja, der Prantner.

Ansonsten alles wie gehabt und wie von Prantner erwartet. Die Russen sind böse und die Militärmächte des Westens ein Hort des Guten, wo man sich um Frieden bemühen würde. Wie immer.

http://derstandard.at/2000031078413/Wenige-Lichtblicke-bei-Muenchner-Sicherheitskonferenz

 

 

„US-Regierung verweigert Führung.“ STANDARD, 15. Februar 2016.

Christoph Prantner im Gespräch mit dem Kriegshetzer erster Klasse John McCain, völlig losgelöst von Moral, Ethik, Anstand und Rechtsordnung. Prantner zeigte auch bei dieser Gelegenheit, um welche Person es sich bei ihm handelte. Er fragte McCain:

„Was halten Sie von saudischen und türkischen Bodentruppen in Syrien?“

Was McCain davon hielt, war freilich abzusehen, so lange am Ende die unbedingte US-Hegemonie in Syrien fest stehen würde. Völkerrechtlich handelte es sich aber bei einem derartigen Szenario um ein weiteres Massen-Verbrechen: Krieg gegen den souveränen Staat Syrien, gegen seine legitime Regierung und natürlich seiner Bevölkerung.

Prantner war dies vollkommen gleichgültig, denn erfragte:

„Wird das ausreichen, um eine entscheidende Wendung in dem Konflikt herbeizuführen?“

Prantner wünschte sich offenbar den totalen Krieg in Syrien, den Sieg der Halsabschneider ohne Rücksicht auf Verluste, die Installation einer weiteren US-Marionette und sicherlich für sich selbst eine Beförderung als besonders treuer Schreibtischtäter.

http://www.pressreader.com/austria/der-standard/20160215/281556584880339

 

 

„Ankara und Riad wollen in Syrien direkt mitspielen.“ STANDARD, 15. Februar 2016.

Hier hatte Gudrun Harrer auf einmal erkannt, dass die Türkei und Saudis indirekt in Syrien „mitspielen“. Und zwar mit Hilfe ihrer „Stellvertreter“, die Harrer wie gewohnt als „Rebellen“ verharmloste. Auch benannte sie nicht, was diese türkischen und saudischen (und nicht nur die) Proxy-Truppen „spielten“: sie spielten „Krieg“ mit Massakern und Zerstörungen ohne Ende.

Harrer schien allerdings ihre eigene Erkenntnis nicht verstanden zu haben, denn sie fand in der saudischen Beteuerung, ihre Truppen unter dem Kommando der USA zu stellen, die ebenfalls in Syrien Krieg „spielen“ lassen, einen positiven Aspekt.

Völkerrechtliche Bedenken waren auch bei Harrer nicht zu entdecken, sie sorgte sich stattdessen um die Saudis, welche sie bei ihrem „Einsatz“ im Jemen militärisch überdehnt wähnte. Richtig, dort führte Saudi-Arabien auch Krieg, pardon, einen „Einsatz“.

Die USA, Türkei und Saudi-Arabien sind nach Harrer „Staaten“, während es sich bei der angegriffenen Regierung von Syrien um eine „Regime“ handeln würde, um noch einmal die Wertevorstellungen zu artikulieren.

Harrer folgte überraschungsarm der vorgegebenen Propagandaformel, dass die Bombardierungen durch Russland und das „Regime“ die angebliche Aussicht auf erfolgreiche Waffenstillstandsverhandlungen untergraben würden.

„Wenn es (Russland) weiter „Terroristen“ nach seiner eigenen Interpretation und jener des Assad-Regimes bombardiert, ist die Chance gleich null“, schrieb sie. Nach welcher „Interpretation“ sollte dies auch sonst geschehen? Durch die Terroristen selbst und ihre ausländischen Unterstützer? Die kindlich aufgesetzte Dämlichkeit Harrers nützte noch weniger in Anbetracht ihrer eingangs getätigten Feststellung, dass dieser Krieg durch aus dem Ausland gesteuerte salafistische Söldner handelte. Harrer hatte sichtlich damit ein Problem, den festgestellten Angriffskrieg gegen Syrien als etwas anderes zu verkaufen.

Propagandistisch dumm und schlecht, schäbig und verwerflich sowieso.

http://derstandard.at/2000031078874/Syrien-Waffenruhe

 

 

„Mehr oder weniger Demokratie in Zeiten der Krise.“ STANDARD, 15. Februar 2016.

Große Diskussion im Wiener Burgtheater. Florian Niedernhofer fragte dämlich, ob sinkende Wahlbeteiligungen und der Anstieg populistischer Kräfte auf Demokratieüberdruss hinweisen würden. Mit „Überdruss“ hat es allerdings wenig zu tun, wenn diese „Demokratie“ nicht mehr als solche wahrgenommen wird. Im Burgtheater durfte auch die russophobe Faschisten-Freundin und US-Lobbyistin Rebecca Harms zu Wort kommen, die immer noch als Fraktionschefin der Partei „Die Grünen“ im EU-Parlament sitzt. Ihrer Ansicht nach soll die gegenwärtige Fluchtbewegung in die EU „die Attraktivität der Demokratie nach europäischen Zuschnitt“ belegen. Wir sehen derartige Aussagen als weltfremd und vollkommen entrückt an.

http://derstandard.at/2000031078460/Diskussion-Mehr-oder-weniger-Demokratie-in-Zeiten-der-Krise

 

 

„Jihadisten in Salzburg mit Anschlagsplänen.“ STANDARD, 15. Februar 2016.

Hier die STANDARD-Version dieser von BILD erzählten Geschichte, nach welcher zwei Männer gestanden haben sollen, als Flüchtlinge nach Griechenland gereist zu sein. Das steht dort tatsächlich so und nicht anders. Der Ermittlungsgegenstand war denkbar dünn: angeblich sollen die beiden Männer Telefonate im Umfeld von A. Abaaoud geführt haben. Was immer das genannte „Umfeld“ auch bedeuten mochte.

https://www.pressreader.com/austria/der-standard/20160215/textview

 

 

„Syrien und die neue Weltordnung.“ STANDARD, 15. Februar 2016.

Diese „Weltordnung“ möchten die USA diktieren, woraus diese auch keinen Hehl machen. Ein Bestandteil dieser „Weltordnung“ ist der Nahe Osten, welcher gleichfalls „neu geordnet“ werden sollte. Auch das ist kein Geheimnis. Länder und Staaten, die sich dem nicht unterordnen wollen, geraten somit automatisch in Konflikt mit den USA, was seit Anbeginn ihrer Existenz ebenfalls beobachtet werden konnte.

Prantner, der vorgibt, von dem nichts zu wissen, schob hier einen Handlanger der subversiv tätigen US-Organisation „Carnegie Endowment“ vor, um diesen über einen angeblichen Stellvertreterkrieg und Syrien und dem „Ringen um eine neue Weltordnung“ schwafeln zu lassen.

Das war natürlich kompletter Blödsinn, denn der Staat Syrien wehrt sich gegen die ausländische Invasion, wobei Syrien von Russland seit einiger Zeit unterstützt wird. Das heißt, sie wehren sich gegen eine unglaublich brutale Aggression, die von jenem gesteuert wird, welche diese „neue Weltordnung“ – in Form einer US-Hegemone – durchzusetzen gedachte.

„Es wird klar werden, ob es wieder eine völkerrechtliche Sortierung der Verhältnisse gibt, wie sie der Welt nach den beiden großen Kriegen des vergangenen Jahrhunderts gegeben wurde“, meinte Prantner, als wäre es nicht deutlich, dass sich auch in nächster Zeit nichts daran ändern würde. Allerdings interessierte ihn das Völkerrecht einen Dreck, denn er tat so, als wäre es Russland, welches in Syrien angeblich „seine weltpolitischen in taktischer Manier zelebrieren“ würde. Allerdings befinden sich russische Streitkräfte völkerrechtlich legal in Syrien, nicht aber die anderen Kriegsteilnehmer. Prantner verhöhnte die STANDARD-Leser weiterhin mit der Lüge, dass niemand klar wäre, welche strategischen Ziele der Russen dahinterstecken würden, die allerdings von Anfang an diese öffentlich und klar definiert hatten – im Gegensatz zu den Kriegstreibern und Terroristen, als deren verlogener Sprecher und Hetzer sich Prantner („Putin gibt den Bösewicht“) verdient machte. Auch er wäre definitiv ein Kandidat innerhalb des medialen Verbrecherpacks für einen „Joseph-Goebbels-Preis“, sollte es einen geben. 

http://derstandard.at/2000031082040/Syrien-und-die-neue-Weltordnung

 

Ratte 0

 

 

Sonntag
09
Oktober 2016

Die Musik-Video-Ecke – 9

 

Etwas brachialer dagegen TUXEDOMOON mit „No tears“ aus dem Jahre 1978. Diese Nummer lief noch Mitte der 80er in den einschlägigen Musikschuppen. 

 

 

 

 

Sonntag
09
Oktober 2016

Kleine Propagandaübersicht – 15/2/2016 – Teil 1

 

Ratte 0

 

 

„Nur 188 Flüchtlinge kamen in Griechenland an.“ KURIER, 15. Februar 2016.

Was für ein „Erfolg“.

https://kurier.at/politik/ausland/der-fluechtlingsstrom-aus-der-tuerkei-reisst-ab/181.024.827

 

„Wenn Europa zum Phantom verkommt.“ KURIER, 15. Februar 2016.

Helmut Brandstätter kryptisch in sprachlicher Schlichtheit: „Die (FPÖ) will Österreich überhaupt zumachen und abschotten, ohne Rücksicht auf die Arbeitsplätze unserer Exportindustrie, die dadurch gefährdet wären.“

Offenbar hatte Brandstätter bereits den Plan im Hinterstübchen ausgeheckt, die Flüchtlinge als Billiglohnkräfte für die Exportindustrie zu missbrauchen, die allerdings weder nach Syrien noch nach Russland exportieren kann. Wegen dem Groll der „Freunde“ aus Übersee. Mit der FPÖ hatte das alles nichts zu tun, was schlimm genug ist.

https://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/wenn-europa-zum-phantom-verkommt/181.028.673

 

„Warten auf grünes Licht für UN-Hilfslieferungen an Syrer.“ KURIER, 15. Februar 2016.

Und warum wurde angeblich gewartet? Richtig, wegen dem „Regime“ und einem dortigen „Machthaber“, die irgendwelche Papiere nicht ausfüllen würden. Schlimmes Regime, böser Machthaber.

In Wirklichkeit ging es um Sicherheitsgarantien für UN-Konvois, welche die syrische Regierung schlichtweg nicht geben konnte. Aber nicht wegen ihrer eigenen Armee, sondern wegen den Terroristen, welche Zivilisten als Schutzschilde benutzen. Die Nachricht, dass – wieder einmal – türkische Artillerie kurdische Gebiete in Syrien beschossen hatte, wurde in einer Weise erwähnt, als würde es sich dabei nicht um ein Verbrechen handeln.

http://www.pressreader.com/34022016021500000000001001?newspaper=kurier

 

 

„Anschlagspläne gestanden.“ KURIER, 15. Februar 2016.

Das Blatt ohne Qualität berief sich hier auf BLÖD am Sonntag aus dem transatlantischen Lügenverlag „SPRINGER“.

„Der „Islamische Staat“ hat am 13. November nicht nur Stade de France und im Bataclan-Club Anschläge geplant, sondern auch weitere Ziele im Auge gehabt. Zwei Dschihadisten sollen das gestanden haben, schreibt die deutsche Bild am Sonntag.“

Irgendwelche Individuen sollen etwas gestanden haben, was andere geplant hätten, was wiederum nie bewiesen wurde. Interessant. Diese anderen sollen gar Augen für mehr gehabt haben, also von etwas geredet haben, was wir täglich und bereits zuvor in der Zeitung von selbsternannten US-Terrorexperten unter die Nase gerieben bekommen hatten. Deren Auftraggeber in Übersee wiederum den „IS“ aufgebaut haben. Ach, lassen wir das…

Der ganze Artikel, der konsequenterweise keinerlei Informationen und Beweise bot, strotzte vor erschreckender Dummheit, weswegen offenbar der Autor nicht genannt wurde.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/salzburg-inhaftierte-dschihadisten-gestanden-angriffsplaene/180.939.591

 

Ratte 0

 

 

Samstag
08
Oktober 2016

Die Musik-Video-Ecke – 8

Da dürfen auch THE CURE nicht fehlen, hier mit dem melancholischen „Charlotte sometimes“ aus dem Jahre 1981. 

 

 

Und live mit bestem Sound. 

 

 

Der originale Clip zum Song war damals recht billig und uninspiriert gewesen. Wir verzichten hier auf das Einstellen aber aufgrund der schlechten Tonqualität. 

 

 

Samstag
08
Oktober 2016

Die Literatur-Ecke – 6

 

Ein Standardwerk zum Thema Terror von Dr. Daniele Ganser. Pflichtlektüre. 

 

nato-d-front

 

  • Verlag: Orell Fuessli; Auflage: 3 (1. April 2009)
  • ISBN-10: 3280061067
  • ISBN-13: 978-3280061060

 

Donnerstag
06
Oktober 2016

Die Musik-Video-Ecke – 7

 

Was waren das für Zeiten… SISTERS OF MERCY mit „Marian“ aus dem Jahre 1985:

 

 

Und live:

 

 

 

Dienstag
04
Oktober 2016

Kleine Propagandaübersicht – 14/2/2016.

 

Ratte 0

 

 

„Der amerikanische Traum trägt rot.“ KURIER, 14. Februar 2016.

Lustiger Leitartikel von Josef Votzi, welcher den Präsidentschaftskandidaten „links“ wähnt und diesem Chancen aufgrund diesem und jenem einräumte. Mit den US-amerikanischen Realitäten hatte dies allerdings nichts zu tun.

https://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/der-amerikanische-traum-traegt-rot/180.838.734

 

„Kerry: EU steht vor „fast existenzieller Bedrohung“.“ KURIER, 14. Februar 2016.

US-Außenminister Kerry warnt vor Spaltung der EU, Kerry redet hier, Kerry lobt dort. Alles belanglos bei einem Mann, von dem Indianer sagen würden, dass dieser mit einer gespaltenen Zunge redet. In den darauffolgenden Monaten wurde dies nochmals und immer wieder deutlich.

https://kurier.at/politik/ausland/kerry-eu-steht-vor-fast-existenzieller-bedrohung/180.858.288

 

„Kalter Krieg statt Feuerpause in Syrien.“ KURIER, 14. Februar 2016.

Sinnlose Fragerei nach Wahrscheinlichkeiten. Russische Aussagen von Medwedew (Krieg in Syrien durch Einmischung von außen) und Lawrow („Offensichtlich geht es nur darum, die Angriffe der russischen Luftwaffe zu beenden“) waren richtig, die „westliche“ Kritik am Bombardement von Zivilisten unbewiesen, dumm und kontraproduktiv – aber für die Kriegstreiber notwendig. Denn deren terroristischen Schützlinge drohten in Aleppo in eine äußerst ungünstige Lage zu geraten.

https://kurier.at/politik/ausland/kalter-krieg-statt-feuerpause-in-syrien/180.860.150

 

 

„Deutschland hat ein rechtes Problem.“ KURIER, 14 Februar 2016.

Deutschland hat, von einem Flügel der Partei „Die Linken“ abgesehen, nur „rechte“ Parteien. Aber die meinte Evelyn Peternel gar nicht, sie meinte die Partei „Alternative für Deutschland“. Peternel ist noch gar nicht aufgefallen, dass ihre gesamtes Umfeld“rechts“ ist. Und das Blatt, für welches sie hier schrieb?

https://kurier.at/politik/ausland/afd-deutschland-hat-ein-rechtes-problem/180.841.622

 

„Was Mädchen am IS-Terror lockt.“ KURIER, 14. Februar 2016.

Bericht über ein armseliges, dummes 17-jähriges Mädchen, welches sich in eine „Dschihad“-Sache hineingesteigert hatte, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung von den tatsächlichen Gegebenheiten zu haben. Gleichwohl sollte dem Mädchen ein „Terror-Prozeß“ gemacht werden. Im Interview zeigte sie sich dagegen erstaunlich clever.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/warum-frauen-in-den-dschihad-ziehen/180.846.033

 

 

„Der Brandstifter als Löschmeister in Syrien.“ PRESSE, 14. Februar 2016.

Christian Ultsch war noch am Vortag auf einer Witzveranstaltung von Berufslügnern als „Redakteur des Jahres“ ernannt worden, bevor er in dieser Ausgabe der „LügenPRESSE“ die verlogene Meinung seiner Auftraggeber in Washington wiedergeben durfte. Diese stellte sämtliche Realitäten auf den Kopf. In seinem Propagandastück wies er fälschlicherweise Russland die Schuld zu, dass es in Syrien zu keinen Frieden kommen würde. Kein Wort über die Invasion von Söldnern und Terroristen aus dem Ausland. Kein Wort über die Souveränität des Staates Syrien, welcher sich auf seinem eigenen Territorium seit Jahren zu verteidigen versuchte. Kein Wort über die Legalität der russischen Verbände in Syrien und kein Wort über die nicht legale Anwesenheit sämtlicher weiterer Kriegsteilnehmer. Kein Wort über die Tatsache, dass Russland erst Ende September 2015 mit einem Luftwaffen-Kontingent in Erscheinung getreten war. Kein Wort davon, dass es nur Russland gewesen war, welches die Terroristen tatsächlich bekämpft hatte usw.

„Er (Putin) diktiert mit seiner Doppelstrategie das Tempo, schießt Assads Truppen unter dem Vorwand, Terrorgruppen zu bombardieren, den Weg gegen relativ gemäßigte Rebellen, wie die Freie Syrische Armee, frei, während…“

Wer soll denn sonst bombardiert und angegriffen werden? Ultsch behauptete frech, dass es auch bessere Terroristen gäbe, von denen leider niemand weiß, wo sie sich aufhalten. Ultsch präsentierte hier eine verlogene Kriegshetze, die Goebbels entzückt hätte. Für wen dieser Mann arbeitet, kann klarer kaum sein. Nur hat diese Verlogenheit nicht nur etwas mit Ultsch seiner eigenen Verkommenheit zu tun, sondern mit Tod, Zerstörung und endlosen Verbrechen. Widerlich.

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/4925466/Der-Brandstifter-als-Loschmeister-in-Syrien

(Siehe Kommentarspalte: auch die Leser haben offensichtlich die Schnauze voll von diesen Verbrechern an der Medien- und Meinungsfront).

 

 

„Der Kalte Krieg trägt jetzt eine Nummer.“ PRESSE, 14. Februar 2016.

Helmar Dumbs berichtete über die Münchener Sicherheitskonferenz und über die konträren Positionen des „Westens“ und Russlands.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4925210/Der-Kalte-Krieg-hat-jetzt-eine-Nummer

 

 

„Die Angst der Dienste vor dem IT-Wissen des IS“. PRESSE, 14. Februar 2016.

Die Angst dürfte unbegründet sein, da die genannten Geheimdienste zu den Tätern gehören, welche die Terroristen aufgestellt und geführt haben. Aber das selbst geschaffene Bedrohungsszenario muss aufrecht gehalten werden, dafür wurde es geschaffen. Ein Artikel zur Verblödung von Helmar Dumbs.

http://diepresse.com/home/techscience/4924946/Die-Angst-der-Geheimdienste-vor-dem-ITWissen-des-IS

 

 

„Wie kann die Welt diesem Elend zusehen?“ PRESSE, 14. Februar 2016.

Alfred Hackensberger leitete seinen Propagandaartikel mit einer in der Vergangenheit mehrfach beobachteten Suggestiv-Frage ein, deren Antwort natürlich auf der Hand liegen musste und welche sich die Kriegstreiber sehnlichst wünschen: offizielle Intervention und noch mehr Krieg und Elend gegenüber einem Staat und seiner Bevölkerung, die diesen Krieg nicht wollen, um das angesprochene Elend zu beenden.

Hackensberger verhehlte wie gewohnt kaum, dass er der Partei der Kriegstreiber und Verbrecher anhängt, denn die Verantwortlichen für Krieg und Elend nannte er nicht. Das von ihm bemerkte Elend resultierte bei ihm – wie bei allen seinen hetzerischen Propagandakollegen – ausschließlich aus russischen Luftangriffen, die allerdings erst seit dem 30. September 2015 geflogen werden. Gegen wen sich das russische Engagement richtete, gegen die Verbände und Terroristen von IS und Al Kaida sowie der ihnen angeschlossenen Halsabschneider-Gruppierungen, wurde unterschlagen. Hackensberger fixierte sich stattdessen auf die Behauptung, dass die russischen Angriffe Zivilisten treffen und diese zur Flucht veranlassen würden. Dies wird sicherlich in einem Krieg nicht auszuschießen sein. In diesem Fall einen Vorsatz in den Raum zu stellen, war allerdings nicht nur abwegig, sondern auch heuchlerisch, denn die alltäglichen US-Bombardements seit dem 2. Weltkrieg und Drohnenmassaker wurden, wie wir wissen, nie skandalisiert.

Hackensberger kleidete schon immer seine Geschichte so ein, als wäre er vor Ort, um dort tatsächlich auf vermeintliche Zivilpersonen zu treffen, deren Häuser gerade bombardiert worden wären. Von den Russen natürlich, denn die die Bomben und Granaten der anderen Kriegsparteien (Terroristen, Proxy-Truppen, USA) schienen harmlos oder zumindest unwirklich zu sein. Hackensberger heuchelte Anteilnahme am Elend, während er als Propagandist der Kriegstreiber um Kriegsbegeisterung gegen den Staat Syrien buhlte, wo für ihn das Zentrum des Bösen zu wohnen schien. Er ließ einen „Ahmed“ sprechen, der zufällig der angeblichen „Opposition“ angehören würde, um ebenso zufällig die Meinung Washingtons kund zu tun: die angebliche Friedensunwilligkeit des syrischen „Regimes“, welches gerade mit einer Offensive im Raum Aleppo zahlreiche Menschen zur Flucht getrieben habe. Dass sich diese gegen die vom Ausland unterhaltenen Al-Kaida-geführten Truppen richtete, wurde nicht erwähnt.

Hackensberger war dies aber nicht genug, er ließ gar einen gewissen „Zakaria Malahefdschi“ zu Wort kommen, der angeblich Frieden begrüßen würde, den seinesgleichen weder vor noch nach Hackensberger seinem Propagandadreck suchten und dies übrigens öffentlich nicht verhehlt hatten. Der vermeintliche „FSA-Rebell“, wie Hackensberger ihn bezeichnet hatte, sollte angeblich einer Gruppe angehören, die sich „Fastakim“ nannte, und die Funktion eines „politischen Sprechers“ innehaben. Dieser Mann sollte in einem Büro in Gaziantep sitzen, also beim Terror-Unterstützer Türkei, Hackensberger ließ ihn auch noch mit der stellvertretenden US-Botschafterin telefonieren, was diesen Mann als NATO-Söldner auswies – und nicht als „Rebell“. Hackensberger log auch über die angebliche FSA-Gruppe „Fastakim“, die sich vollständig „Fastaqim Kama Oummirat“ nennt und aus nichts weiter besteht als aus einer Bande bewaffneter Salafisten-Söldner, die bereits seit 2013 (Verlautbarung vom 24. Sept. 2013) öffentlich u.a. eine Kooperation mit der Terrorgruppe Al-Kaida eingegangen war.

Hackensberger diente hier einmal mehr als Sprachrohr der Terroristen und Mörder sowie ihrer Auftraggeber aus den USA und der Türkei – und somit als Mittäter. 

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4925427/Syrien_Wie-kann-die-Welt-diesem-Elend-zusehen

http://tonyblairfaithfoundation.org/sites/default/files/If%20the%20Castle%20Falls.pdf

https://en.wikipedia.org/wiki/Fastaqim_Union

 

STANDARD fehlt.

 

Ratte 0

 

 

Montag
03
Oktober 2016

Sie alle zusammen gemeinsam und ich – Gert Jonke im Film

 

Stadtkino im Künstlerhaus. 1010 Wien, Karlsplatz 5. 

Freies Kino. Freier Eintritt. 

Zum 70. Geburtstag des Dichters Gert Jonke (1946-2009). 

Gestaltung und Präsentation: Martin Polasek.

Dienstag, 4. Oktober 2016, 19 Uhr. 

http://www.k-haus.at/de/veranstaltung/509/freies-kino-eintritt-frei.html

 

freies-kino_04-10-16_web

 

Montag
03
Oktober 2016

Brüssel, März 2016 – Ein Kommentar. Teil 26.

 

Nach diesen vorherigen unerfreulichen Beobachtungen: Was ließ sich, gestützt auf die offiziellen Meldungen, über Mohamed Abrini zusammenfassen?

Dieser Mann wurde anhand seines Äußeren nicht als der „Mann mit Hut“ identifiziert, denn selbst der unbekannte Taxifahrer soll eine andere Person „erkannt“ haben. Spuren am Tatort Zaventem, so deutet alles darauf hin, wurden ebenfalls nicht gesichert. Einzig die erst nachträglich und sehr spät gemeldeten (angeblichen) Fingerabdrücke in der Wohnung in Schaerbeek hätten zumindest ein Indiz vermitteln können, allerdings wäre Abrini bei einer realen Sicherstellung bereits sofort in Verdacht geraten – was die Polizei nie geäußert hatte, denn die hatte noch lange ihr Suchspielchen gespielt. Somit blieb nur das Geständnis von Abrini, und das war nicht viel wert, da es jederzeit widerrufen werden kann und die Beweisbarkeit des Gegenteils ganz offensichtlich eine grobe Schwierigkeit darstellt.

 

165657-1d97774b070b402dc1084f90902f5ddf

Wer ist Mohamed Abrini?

 

Der Öffentlichkeit wurde dies nicht vermittelt. Dieser wurde vorgegaukelt, dass der Fall um den Terroranschlag „irgendwie“ seinen Fortgang nahm. Hier und da ein wenig Abrini, dort und woanders einige Verhaftungen von Leuten, die angeblich mehr oder minder beteiligt gewesen sein sollen. Und dazwischen die Figur eines Salah Abdeslam, der nach seinem großartigen Geständnis im März vor allem mit Schweigen beschäftigt war.

Profunde Ermittlungsergebnisse gab es dagegen nirgends. Bis heute, September 2016, war noch nicht einmal Anklage erhoben und der Termin eines Prozesses in Aussicht gestellt worden. Der Fall geriet wieder in den Hintergrund, weil andere schreckliche Ereignisse die Aufmerksamkeit die Bevölkerung abgelenkt und teilweise auch ermüdet hatten.

 

Wer sich an den Anschlag in Brüssel zurückerinnern wollte, konnte sich das öffentliche Bildmaterial von damals anschauen. Das haben tatsächlich einige aufmerksame Mitmenschen gemacht und uns dankenswerterweise den Hinweis gegeben, dass eine Reihe von Fotos vom Flughafen Zaventem von einer bestimmten Person aufgenommen wurde. Die Frau heißt Ketavan Kardava oder firmiert zumindest unter diesen Namen. Sie stammt aus Georgien und ist als Reporterin und Fotografin spezialisiert auf Ereignisse wie den Anschlag in Brüssel. Zum Breivik-Fall hatte sie damals aus Norwegen berichtet, nach den Attentaten von Paris im November 2015 aus der französischen Hauptstadt. Auch am Terrorschauplatz Maidan in Kiew war sie zugegen gewesen, um für den Faschisten-Putsch zu werben. In Brüssel hatte sie endlich richtig live bei einem Terroranschlag dabei sein dürfen. Was für ein Glück! Ihr verdankten wir das Bildmaterial vom Schauplatz Zaventem, welches uns allen aus den Medien bekannt gemacht worden war.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3506021/Photographer-caught-blast-came-took-looked-make-sure-legs-took-iconic-picture-dazed-survivors.html

http://www.usatoday.com/story/news/2016/03/22/story-behind-brussels-photo-you-saw-everywhere-not-able-help-them/82134802/

http://www.frontnews.ge/en/news/27663-Ketevan-Kardava-%E2%80%9CUkraine-deserves-to-win%E2%80%9D

 

 

 

Belgien und Frankreich hatten um Abrini als Terrorverdächtigen gerangelt. Als belgischer Staatsbürger und angeblich an dem Terroranschlag in Brüssel beteiligt, hatte er nach den Wünschen von Paris nach Frankreich ausgeliefert werden sollen, wo ihm eine Beteiligung an den November-Anschlägen. vorgeworfen wurde. Und plötzlich hatten sich britische Sicherheitsbehörden eingemischt, die ebenfalls ein Interesse an Abrini und Ansprüche auf Befragungen gezeigt hatten.

http://www.thetimes.co.uk/article/first-isis-supergrass-helps-uk-terror-police-pcqrtmbz8

http://www.dailystar.co.uk/news/latest-news/525602/Brussels-Paris-attacks-Molenbeek-man-hat-Mohamed-Abrini-supergrass-UK-terror

http://www.sudinfo.be/1609228/article/2016-06-27/mohamed-abrini-informateur-des-britanniques

http://www.europe1.fr/international/attentats-mohamed-abrini-collaborerait-avec-la-police-britannique-2783863

 

Britische, französische und belgische Zeitungen waren sich offensichtlich nicht ganz schlüssig gewesen, wie sie diese Information einzuordnen hatten. Daher wurden in mehreren Artikel die Ansicht eingespeist, dass Abrini nach seiner Verhaftung, also im Gefängnis, zu einem Informaten der Polizei geworden wäre und möglicherweise einen Deal mit der Polizei vereinbart haben könnte.

Dafür gibt es allerdings weder einen Beleg noch eine Schlüssigkeit. Einen im Gefängnis sitzenden Abrini als neuen Polizei-Spitzel öffentlich bloß zu stellen, sollte seine Effektivität und auch Lebenserwartung rapide verschmälern. Noch dazu wurde Abrini als „ISIS-Supergrass“ hervorgehoben, also als einen besonders ergiebigen V-Mann in der IS-Szene. Zwischen dieser und Abrini war allerdings keine einzige Verbindung bekannt. Und die Zeit, um zu einem Super-Spitzel zu werden, dürfte er im Knast auch nicht gehabt haben. Ganz abgesehen von dem Umstand, dass er zur Klärung seines eigenen Falles nur sein Geständnis beigetragen hatte und sonst nichts.

Das ist also alles Unsinn. Abrini wurde ausdrücklich als Mitarbeiter der britischen Sicherheitsbehörden deklariert, die ihn kaum erst im belgischen Gefängnis angeworben haben dürften. Abrini war v o r h e r ihr für sie aktiver Mann gewesen.

Aber was hatten die Briten mit dem Belgier Mohamed Abrini zu tun? Im April 2016 wurden in London verschiedene Personen der Terrorfinanzierung angeklagt. Zwei Männer sollen in diesem Zusammenhang Abrini mit 3.000 englischen Pfund gesponsert haben, der (erst) zu dieser Zeit als Terrorverdächtiger geführt worden war. Die Meldung erschien aber erst weit nach der Verhaftung von Abrini, am 29. April 2016.

http://www.lepoint.fr/europe/attentats-de-paris-et-de-bruxelles-deux-hommes-inculpes-pour-avoir-aide-abrini-29-04-2016-2035835_2626.php

 

5016789lpw-5017468-jpg_3703265

Kann er sein-kann er nicht sein-kann er sein-muss nicht sein – kann egal sein. 

 

Da Abrini zu dieser Zeit allerdings für und nicht gegen die britischen Sicherheitsbehörden gearbeitet hatte, ist der logische Rückschluss jener, dass er dort zumindest ein „Netzwerk“ infiltriert und als Provokateur irgendwelche Personen zu Straftaten angestiftet haben könnte, um sie anschließend auffliegen zu lassen. Derartige Muster sind bekannt und bei Polizeibehörden durchaus üblich.

Der weiter gehende Rückschluss konnte somit nur ein verheerender sein. Wenn Abrini angeblich für die britischen Behörden ein Spitzen-Infiltrator dargestellt hatte, warum sollte es bei den Terroranschlägen in Paris und Brüssel anders gewesen sein? In England der falsche Terrorist, in Belgien der echte?

In Deutschland und in Österreich erfuhr der Medienkonsument kein Wort über die Neuigkeit. Auch die deutschsprachige Seite von Wikipedia hatte ihre Arbeit bezeichnenderweise nach nur einem Tag  am 9. April 2016 eingestellt. Schade.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mohamed_Abrini

 

Eine einzige Meldung wurde schließlich am 5. Juli in die Medien lanciert, die nun erst recht an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten war. Mit Hilfe einer beachtlichen Ignoranz wurde folgender Müll abgesondert:

„Der mutmaßliche Terrorist Salah Abdeslam soll nach Angaben eines anderen Verdächtigen eine wichtigere Rolle bei den Pariser Attentaten vom November gespielt haben, als er selbst einräumt. Das berichtet der belgische Sender VTM Nieuws unter Berufung auf Verhörprotokolle des Terrorverdächtigen Mohamed Abrini. Der „Mann mit Hut“ gilt als einer der Hauptverdächtigen nach den Brüsseler Anschlägen vom März.

Abdeslam soll Abrini zufolge fast alle Beteiligten der Pariser Anschläge aus verschiedenen Orten in Europa geholt und zu ihren Verstecken gebracht haben. Er selbst, Abrini, habe mit ihnen in einer Wohnung übernachtet…“

Auch dieser Text für die Medienkonsumenten beinhaltete bestenfalls langweilige Unterhaltung, aber keine einzige Information. Wichtiger soll Abdeslam angeblich gewesen sein, vielleicht auch größer und bunter, möchte man ergänzen. Und dies trotz angeblicher „Verhörprotokolle“, welche natürlich immer vertraulich sind und in der Regel von der Polizei selbst „geleakt“ werden, wenn es galt, Falschinformation mit fingierten Dokumenten zu untermauern. Dass Abdeslam als Fahrer aufgetreten war, gehörte ebenfalls nicht zu den Neuigkeiten. Mit anderen Worten: da war wieder nichts. Derartige Artikel demonstrierten allerdings einmal mehr, dass die Bevölkerung für dumm verkauft wurde.

http://web.de/magazine/politik/terror/terroranschlag-paris/medienbericht-terrorverdaechtiger-abrini-verraet-details-abdeslam-31665298

https://www.greenpeace-magazin.de/tickerarchiv/medienbericht-terrorverdaechtiger-abrini-verraet-details-zu-abdeslam

 

 

Wir wissen nicht, wie es wirklich gewesen war und werden es höchstwahrscheinlich nie erfahren. Was wir hier zusammengetragen und teilweise bewertet haben, dürfte reichen, um sämtliche behördlichen und medialen Verlautbarungen in starke Zweifel zu ziehen. In der Summe der einzelnen Aspekte ist die Umschreibung „starke Zweifel“ sogar untertrieben.

Glaubwürdigkeit besitzen die Sicherheitsbehörden und ihre Sprachrohre schon lange nicht mehr, dafür sind sie bereits zu oft der Lüge und der Manipulation in ähnlichen Fällen überführt worden. Eine Figur wie Mohamed Abrini passte wie die Faust aufs Auge in den unglaubwürdigen Terrorplot. Das Agieren über drei Länder hinweg lässt auf eine übergeordnete Polizeidienststelle schließen oder auf einen Geheimdienst.

 

abrini-101-_v-videowebl

Abrini & Abdeslam: Nicht nur Freunde, sondern auch Kollegen?

 

 

Wir nehmen anhand mehrerer Indizien an, dass der Fall um Salah Abdeslam ähnlich gelagert ist. Nachdem dieser offensichtlich Spuren gelegt hatte, um Verknüpfungen anzuzeigen oder gar erst herzustellen, soll er wie Abrini einen Selbstmordanschlag geplant, es sich dann aber kurzfristig anders überlegt haben. Wie Abrini in Brüssel gilt Abdeslam als angeblich einziger Überlebender aus der Attentätergruppe von Paris. Wie bei Abrini ließ sich eine direkte Tatbeteiligung (bislang) nicht nachweisen. Und letztlich fußte bei ihm wie bei Abrini alles einzig und allein auf einer (ansonsten unverständlichen) Selbstbezichtigung, die für eine Anklageerhebung ausreichend sein würde, aber bei Widerruf einen möglichen Prozess zusammenbrechen lassen würde.

Für die Medien ist dies unerheblich. Noch können sie mit diesen bereits erkalteten Fällen ihre Öffentlichkeitsarbeit verrichten, auch wenn sie über nichts zu informieren haben. Die Profiteure der Anschläge und der politischen wie medialen Terrorhysterie sitzen nicht dort, wie in dem mörderischen Lügentheater behauptet wird.

 

 

 

Sonntag
25
September 2016

Die Literatur-Ecke – 5

 

„Kriegsherd Ukraine“ von Ralf Rudolph und Uwe Markus, welche weitere Facetten zu dem Thema beleuchtet haben.

Hier ein Artikel AG Friedensforschung mit einem Vorabdruck:

http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Ukraine1/exp-russ.html

 

kriegsherd-ukraine-500x416

 

  • Verlag: PHALANX (1. Februar 2015)
  • ISBN-10: 3000484329
  • ISBN-13: 978-3000484322
Sonntag
25
September 2016

Die Musik-Video-Ecke – 6

 

Was haben wir diesen Song damals geliebt: „Kotton Krown“ von SONIC YOUTH aus dem Jahre 1987.

 

 

Live klang es häufig etwas anders…

 

 

 

 

 

 

Sonntag
25
September 2016

Kleine Propagandaübersicht – 13/2/2016.

 

Ratte 0

 

 

„IWF: Ab 2023 bringen Flüchtlinge mehr, als sie Österreich kosten.“ STANDARD, 13. Februar 2016.

Das zumindest versucht der IWF weiß zu machen, einer jener kapitalistischen Instrumente, welche auf maifiöse Art und Weise Abhängigkeiten erzwingen.

https://www.pressreader.com/austria/der-standard/20160213/281496455335384

 

„Das goldene Ostgeschäft der Banken.“ STANDARD, 13. Februar 2016.

Wir hatten es geahnt: den Banken allgemein ging und geht es nicht so schlecht wie zumeist dargestellt. Die Verlierer sind andere.

http://derstandard.at/2000029268423/Das-goldene-Ostgeschaeft-der-Banken

 

„Syrien: Eine Feuerpause und Bomben auf Aleppo.“ STANDARD, 13. Februar 2016.

Christian Prantner ließ zum Thema „Münchener Sicherheitskonferenz zuerst den deutschen Außenminister Steinmeier mit hohlen Phrasen zu Wort kommen, als würden die von Belang sein. Wieder wurden hier Bombardements der syrischen und russischen Luftwaffe erwähnt, aber nicht deren verschanzte Gegenspieler: die von Al-Kaida geführten Söldner und Terroristen. Weil diese in den Augen des westlichen Verbrecherpacks und ihrer Propagandisten nicht zu existieren schienen, wurde von den Vertretern der Kriegstreiber die Feuereinstellung der syrischen Armee gefordert. Gleichzeitig wurde suggeriert, dass die syrische Regierung daran kein Interesse habe, schließlich hatte sich deren legitimer Regierungschef Assad tatsächlich erdreistet, sein Land wieder gänzlich zurückzugewinnen und vom Terror zu befreien. Und das geht in den Augen der Kriegstreiber und ihrer Sprachrohre in den Medien nun gar nicht.

https://www.pressreader.com/austria/der-standard/20160213/281526520106456

 

„Kurz will „Zustrom stoppen“.“ STANDARD, 13. Februar 2016.

Mazedonien gehört zwar nicht zur EU, soll aber seine Grenzen gegenüber Flüchtlingen „schützen“. Österreich will helfen – mit 7 Polizisten.

https://www.pressreader.com/austria/der-standard/20160213/281788513111512

 

„Europäische Integration: Die nächste Phase startet.“. STANDARD, 13. Februar 2016.

Hier ein Ausschnitt aus dem Text von Georg Vobruba:

„Den Schengenraum erschütterten die Folgen des Arabischen Frühlings.“

Es gab keinen „Arabischen Frühling“, wie er ständig propagiert wurde.

„Zum einen gingen der EU die alten autoritären Partner bei der Migrationsabwehr verloren.“

Sie gingen nicht verloren, sondern wurden weggebombt und ermordet, zum Beispiel wie in Libyen. Unter anderem von EU-/NATO-Staaten. Das hatte auch Flüchtlingsströme erzeugt.

„Zum anderen erzeugten die Konflikte, die dem Arabischen Frühling folgten, Flüchtlingsströme in bis dahin unvorstellbaren Ausmaß.“

Der Begriff „Konflikt“ verharmloste den tatsächlichen Zustand: es wurde und wird Krieg geführt. Sicherlich hatte niemand von den Kriegstreibern damit gerechnet, dass sich Syrien immer noch nicht ergeben hat. Daher vollständige Zerstörung. Mit Hilfe von EU-Staaten, welche die Flüchtlinge angeblich integrieren wollen. Die meisten Flüchtlinge wollen dies aber gar nicht.

http://derstandard.at/2000031000015/Europaeische-Integration-Die-naechste-Phase-startet

 

„Putin ist kein Verbündeter gegen den IS“. STANDARD, 13. Februar 2016.

Da ist es wieder: das Verbrecher-Forum des Verbrecher nahe stehenden Propagandablattes STANDARD, getarnt als „Kommentar“. Hier durfte nun auch einer der wichtigsten US-Finanziers und „Investoren“ von so genannten „Farbigen Revolutionen“, Regierungsstürze, Putsche und subversiver Wühlarbeit in Ländern, die vorher nicht nach der Pfeife Washingtons getanzt hatten, auftreten. Auf den vollkommen verlogenen Inhalt gehen wir erst gar nicht ein. George Soros gehört definitiv vor so etwas wie ein Nürnberger Tribunal und wegen Beihilfe von Massenmord und anderer Verbrechen angeklagt. Die echten Kommentare unter dem Dreck sprechen Bände. Und unsere Sammlung der Verbrecher-Plattform wächst stetig von Woche zu Woche. 

http://derstandard.at/2000030993913/Putin-ist-kein-Verbuendeter-gegen-den-IS

 

„Feuerpause in Syrien. Druck auf die Stopptaste.“ STANDARD, 13. Februar 2016.

Propagandistin Gudrun Harrer durfte wieder STANDARD-Leser zumüllen. Im „Wording“ der Kriegstreiber gekleidete moralische Hilfestellung für Terroristen. Harrer empfand es für die „Opposition“ – Harrer vermied die richtige Bezeichnung: von Al-Kaida geführte Söldner und Terroristen – als „schlimm genug“, sollte nach den Geländegewinnen der syrischen Armee („Regimegewinne“) die Situation „eingefroren“ werden. Harrer empfahl ihnen den Waffenstillstand deswegen nur im Angesicht der „humanitären Hilfe“ für die Zivilbevölkerung (in von Al-Kaida kontrollierten Gebieten). So ist sie eben, die Harrer. 

http://derstandard.at/2000030993851/Feuerpause-in-Syrien-Druck-auf-die-Stopptaste

 

„Wir können keine Haie in der Ägäis aussetzen.“ PRESSE, 13. Februar 2016.

Christian Ultsch und Thomas Vieregge im Gespräch mit dem griechischen Vizeaußenminister Xydakis.

PRESSE:

„Was sollte die EU also tun?“

Xydakis:

„Erstens sollte sie Geld für Nahrungsmittel bereitstellen, zweitens die Syrien-Verhandlungen reaktivieren. Wir brauchen rasch eine Waffenruhe. Vor unseren Augen spielt sich ein Verbrechen ab. Die USA haben in Afghanistan, im Irak, in Libyen einen Stellvertreterkrieg geführt, jetzt haben wir im Mittelmeerraum einige schwarze Löcher.“

Der PRESSE bzw. dem Gespann Ultsch/Vieregge kam aber kein Dialog über die Flüchtlingsursachen in den Sinn und auch keine Debatte über Friedenspolitik, sondern nur eine weitere Eskalation des Krieges.

PRESSE:

„Sind militärische Interventionen nötig, um solche Schwarzen Löcher wie in Libyen oder in Syrien zu verhindern?“

Xydakis hatte zuvor eine Ursache des Flüchtlingsstrom genannt: den Krieg. Diese Kriege wurden von den USA und ihren Verbündeten eröffnet und geführt. Ultsch und Vieregge hatten in den Raum gestellt, eine Konsequenz der Kriege – Flüchtlingsströme – mit noch mehr Krieg zu beantworten. Und das auch noch durch die Kriegstreiberstaaten. Pervers, aber für mündige Leser auch erhellend.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4924945/Wir-konnen-keine-Haie-in-der-Aegaeis-aussetzen

 

„Mazedonien muss Zustrom stoppen.“ PRESSE, 13. Februar 2016.

Mazedonien muss natürlich gar nichts und erst recht nicht Lasten tragen, die andere verursacht hatten.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4925027/Fluchtlingskrise_Mazedonien-muss-Zustrom-stoppen

 

„USA rechnen mit saudischer Armee gegen IS“. PRESSE, 13. Februar 2016.

Einer der zahlreichen Nullartikel, in welcher in den Raum gestellt wurde, dass Saudi-Arabien und die VAE die nicht existierende bewaffnete „Opposition“ in Syrien angeblich gegen den IS „helfen“ wolle. Natürlich völkerrechtswidrig, was aber nicht erwähnt wurde. Um angeblich die vermeintliche IS-Hauptstadt Raqqa in Syrien zu erobern, die sie bereits mit ihren Proxys erobert hatten.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4925029/USA-rechnen-mit-saudischer-Armee-gegen-IS

 

„Aleppo als Nagelprobe für Syrien-Plan.“ PRESSE, 13. Februar 2016.

Der bekannt eifrige Propagandist Karim El-Gawhary übte sich ebenfalls in Propagandasprech der Kriegstreiber: „Diktator Assad“, „Assad-Regime“, „syrischer Diktator“, „Regime“, um angebliche Kriegsgründe am Leben zu halten und die syrische Partei in dem Konflikt zu diffamieren. Die Söldnerhaufen und Terroristen schienen als „Rebellen“ und „Opposition“ auf. Alles wie gewohnt. Seine Darstellung fußte auf der falschen Behauptung, dass es sich bei den in Ostaleppo verschanzten Bewaffenten nicht um Al-Kaida geführte Verbände handeln würde, sondern um mehr oder weniger harmlose syrische Bürger. Obgleich auch der Propagandist erwähnte, dass die angeblichen „Rebellen“ von ihrem Nachschub (aus der Türkei) abgeschnitten zu werden drohen, was diese hiermit allerdings als ausländisch finanzierte, bewaffnete, versorgte Söldner deklariert. Dass die syrische Regierung weiterhin versuchen wird, ihr Staatsgebiet von den islamistischen Söldnerhaufen zu befreien, sollte demnach nicht ungewöhnlich sein. Bei uns zu Hause wäre es übrigens nicht anders. Für El-Gawhary schien das etwas zu kompliziert zu sein, was an den täglichen Briefings gelegen haben könnte, welche dem selbständigen Denken sehr abträglich ein müssen. 

Da die Terroristen um Aleppo ins Hintertreffen zu geraten schienen, erfand El-Gawhary das „Grundprinzip“, dass es in diesem syrischen Konflikt (sic!) keinen mlitärischen Sieger geben wird“. Er behauptete, dass die fortlaufenden Anti-Terror-Operationen der syrischen Armee und seiner Verbündeten den Friedensbemühungen entgegenstehen würde, wobei er die Tatsache ignorierte, dass genau diese Operationen und Luftschläge erst die (durch ausländische Mächte unterhaltenen) Söldner und Terroristen sowie deren Vertreter an den Verhandlungstisch geführt hatten. Und aus genau diesem Grund wurde von Russland verlangt, ihre militärische Unterstützung für den syrischen Staat und deren Bevölkerung zu beenden.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4924978/Analyse_Aleppo-als-Nagelprobe-fur-SyrienPlan

 

„IS hat Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren.“ PRESSE, 13. Februar 2016.

Das war natürlich ein von der deutschen „Verteidigungsministerin“ von der Leyen ausgeworfener Quatsch. Diesen Nimbus gab es nie, es ist eine Erfindung jeder, die davon quatschen. Die Unterstützung des „IS“ durch verschiedene Kriegstreiber ist das Problem. Von der Leyen gehört dazu, denn sie verschwieg Al-Kaida in Aleppo und verschwieg den Beschuss der syrischen Bevölkerung in Aleppo durch die im Ostteil verschanzten Terroristen. Für sie existierten nur „Bombenteppiche“ durch nicht genannte Russen. Auch für von der Leyen gilt: ein späteres „Ich habe von nichts gewusst“ wird nicht glaubwürdig sein. 

https://www.pressreader.com/austria/die-presse/20160213/281556584877605

 

 

KURIER vom 13. Februar 2016 fehlt.

 

Ratte 0

 

 

 

Samstag
24
September 2016

Leben in Wien – Buchpräsentation

 

einladung11

 

 

einladung12

 

 

Mittwoch
21
September 2016

Brüssel, März 2016 – Ein Kommentar. Teil 25.

 

Während die Massenmedien in Deutschland und Österreich ihre behördliche Hofberichterstattung weitgehend eingestellt hatten, unterhielten französische, belgische und schweizerische Medien ihr Publikum ab und an mit wenig sensationellen, weil vorhersehbaren „Nachrichten“.

Mohamed Abrini habe angeblich der Polizei gesagt, dass sie, die Terroristen, ursprünglich einen Anschlag auf die EM 2016 geplant hätten.

Das war ungefähr die Bedrohung, welche die Politik, die Sicherheitsbehörden und die Medien ihren TV-Zuschauern zuvor ausgiebig eingetrichtert hatten. Von diesem wertlosen Detail abgesehen, das dem geneigtem Publikum einzig einer bestimmten Atmosphäre diente, wurde nichts berichtet – also das Wesentliche: wie war das alles mit wem und warum, aus wessen Anlass und wessen Geld. Das wurde dem Publikum vorenthalten, nicht aber das Bedürfnis nach „stärkerer Überwachung“.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Terroristen-planten-Anschlag-auf-die-EM-2016/story/27150679

http://www.liberation.fr/france/2016/04/10/les-terroristes-etaient-guides-depuis-la-syrie_1445310

 

Vielleicht sollte bei dieser Gelegenheit kommuniziert werden, dass die Fußballeuropameisterschaft in Frankreich sicher sei, waren die verhinderten EM-Attentäter doch tot oder im Gefängnis. Die EM war und ist schließlich immer ein riesiges Geschäft und reale Störungen höchst unerwünscht.

Bei dieser Gelegenheit wurden auch das angebliche Gestammel der Brüder El-Bakraoui zitiert sowie um weitere Nuancen erweitert.

„Die Ermittler fanden gemäss der Zeitung eine Audioaufnahme «eines wahrhaftigen Brainstormings» der Anschlagsoptionen auf dem Computer der Bakraoui-Brüder. Sie sprechen angeblich darüber, dass Brüssel als Anschlagsziel bloss «in der Eile» gewählt worden sei, dass sie nicht mehr wüssten, was tun, und dass sie befürchteten, «in einer Zelle zu landen»“

Eindeutig, so muss es gewesen sein, alles klar. Und weil jeder Schwachkopf von diesem irren und phantastischen Brainstorming erfahren sollte, hätten die Brüder Bakraoui auf einem PC nun gar zu zweit von der ihnen so wichtigen „Eile“ und der Planänderung in Datei-Format „gesprochen“ und für die Nachwelt, also für uns, dokumentiert. Wir erinnern uns, dass das besagte Laptop in einer Mülltonne in Schaerbeek gefunden worden sein soll.

Die zitierten anonymen „Ermittler“ sollen sich angeblich über diese „Pläne“ wenig überrascht gezeigt haben, als hätten sie in ihrer vermeintlichen Einfältigkeit einen Beleg für diese Behauptung. Derartig unprofessionelles Gebaren unterstrich einmal mehr die Rolle von Polizei und Medien in dieser Geschichte.

 

Der österreichische STANDARD hatte bereits zuvor, am 31. März, Botschaften der Behörden an ihre Leser weitergereicht, um diese mit unkonkreten Belanglosigkeiten zu beschäftigen. Da sollen angeblich auf einem Computer Fotos und Pläne vom Amtssitz und einer Wohnung des „Regierungschefs“ gefunden worden sein. Wie spannend. Auf welchem Computer? Etwa plötzlich auf jenem aus dem Mülleimer? Soll ansonsten niemand einen PC oder ähnliches besessen haben?

 

 

 

Die österreichische PRESSE beteiligte sich gewohnt an diesen Spielchen, publizierte allerdings eine Variation des selben Themas.

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4956666/Terrorismus_Die-schmutzige-Bombe-tickt

 

Doch welchen Sinn soll ein 10-Stunden-Video – welch riesige Datenmenge! – von einem Haus eines Mitarbeiters der Nuklearbehörde gehabt haben? Und wie will die Polizei „letzte Woche“, also erst kürzlich, herausgefunden haben, dass dieses von den Bakraoui-Brüdern stammen solle? Warum soll das im Februar nicht möglich gewesen sein? Wo wurde eine Kamera sichergestellt? Oder eine Kopie der Aufnahmen? Es wurde ein angeblicher Plan in den Raum gestellt, doch wo existierte hierfür der Beweis? Ein anonymes Video von einem Haus allein taugte dafür herzlich wenig.

 

Als ein weiteres Beispiel ist hier der russische Kanal Sputnik Deutschland zu nennen, deren Artikel vom 14. April von Widersprüchen trieft. Was dort an angeblichen Aussagen von Abrini mitgeteilt wurde (Geständnis eines Terroraktes/aber kein Terrorist, keine Verbindung zu den Bakraouis/kein Dementi, mit ihnen unterwegs gewesen zu sein, Jacke und Hut weggeworfen/Hut auf dem Kopf gehabt und laut SPIEGEL-BILD „verkauft“) war nichts anderes als belangloser Müll. Einzig die angeblichen Anschlagsziele wären von gewissem Interesse gewesen.

https://de.sputniknews.com/panorama/20160414/309212017/Abrini-Check-in-Schalter-Anschlag.html

 

„Im Flughafen Brüssel-Zaventem sollen die Terroristen die Ziele gewählt haben. Abrini zufolge waren das russische, US-amerikanische und israelische Check-in-Schalter. Aber dann sei alles nicht nach Plan gelaufen, weil er nach zwei Explosionen seine Jacke und seinen Hut in eine Mülltonne geworfen habe und anschließend weggelaufen sei.“

Demnach Auswahl der Ziele angeblich erst vor Ort, also im Angesicht derselben. So stümperhaft und unglaubwürdig dieser „Plan“ daherkam, so fragwürdig erschienen die angeblichen „Ziele“. Das Interesse an diesen „Zielen“ hätten die vermeintlichen „Ziele“ eher gehabt als Abrini, konnte doch damit perfekt eine politische Agenda verknüpft werden. Wo soll sich hier die Motivation für die vermeintlichen Attentäter befunden, wer soll diese „Ziele“ durchgesetzt haben? Dieses Gerede passte nicht einmal zu dem „Fund“ im Internet („IS“) durch das Pentagon-nahe SITE-Institut. Irgendetwas soll dann laut dem Artikel angeblich „nicht nach Plan“ verlaufen sein, aber was und warum, wurde nicht berichtet. Außer, dass die genannten Schalter offensichtlich nicht angegriffen worden waren. In Erinnerung blieb letzteres freilich nicht.

 

Am 20. Mai 2016 berichteten belgische Medien, dass Staatsanwaltschaft und Polizei am Vorabend (19. Mai) mit Mohamed Abrini am Flughafen Zaventem eine so genannte Nachstellung vorgenommen hatten.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/mann-mit-hut-zurueck-am-tatort/story/18614680

Spekulativ der Sender BRF, 20. Mai 2016.

http://brf.be/national/992366/

 

Inhaltlich gab es wieder einmal nur eine Nullnummer. Weder wurde erwähnt, welche offenen Fragen die Polizei gehabt haben soll, noch wurde über ein Ergebnis dieser Nachschau berichtet. Es wurde in allen Blättern nur herausgestellt, dass Abrini „kooperativ“ gewesen wäre – wegen seiner freundlichen Teilnahme. Von Belang war das nicht.

Ohne jegliche Information wirkte auch diese Aktion der belgischen Behörden lächerlich. Die Nachstellung von einem Ereignis, welches von unzähligen Kameras aufgezeichnet und somit dokumentiert worden war ( bzw. sein musste, auch wenn die Polizei mit Ausnahme der bekannten Sequenz die belgische Bevölkerung davon ausgeschlossen hatte), konnte nur einen Sinn gemacht haben: die Aufforderung an Abrini, die Situation nachzustellen und dessen Tun dann mit den unveröffentlichen Bändern abzugleichen.

Als geständiger Täter sollte dies für Abrini machbar gewesen sein, sofern es sich bei ihm um den „Mann mit dem Hut“ gehandelt hätte. Oder er war dazu gar nicht in der Lage gewesen, weil er es nicht gewesen war wie er sich auch dumm gestellt haben könnte, wenn er es gewesen wäre. Da von den Behörden allerdings keine Erfolgsmeldung herausgegeben wurde, scheinen hier echte Zweifel über das Unternehmen angebracht.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/-Mann-mit-Hut–zurueck-am-Tatort-24756655

 

Übrig blieb hier nur noch der Gepäck-Trolli, den der „Mann mit dem Hut“ vor sich hergeschoben hatte und auf dem sich die dritte und nicht gezündete Bombe befunden haben soll. Da der verkleidete Hut-Mann sichtlich keine Handschuhe getragen hatte (Ausnahme: farblose Kautschuk-Handschuhe), so wäre die Überlegung, den Griff des Trollis nach Fingerabdrücken zu untersuchen, logisch gewesen.

 

583174

 

 

Dieser Aspekt über eine eventuell nachweisbare Benutzung des Trollis durch eine bestimmte Person fand allerdings weder in Pressekonferenzen der Untersuchungsbehörden noch in Medien irgendeine Aufmerksamkeit. Aber auch hier: die Entdeckung von Fingerabdrücken eines Mohamed Abrini hätten diesen nach einem Abgleich mit der Datenbank für Kriminelle sofort identifizieren lassen. Dem war aber offensichtlich nicht so gewesen, es wurde nicht einmal zu einem späteren Zeitpunkt angedacht. Und das deutete auf ein massives Problem hin.

Der letzte Standort des besagten Trollis sollte auf den Überwachungskameras dokumentiert sein. Dass sich dieser außerhalb der Explosionswirkung der beiden gezündeten Bomben befunden haben muss, versteht sich von selbst. Die Polizei hatte den Standort interessanterweise nicht verraten.

 

 

 

 

Zwei Möglichkeiten kommen in Betracht. Entweder hatte sich der Trolli im Bereich des Luftdrucks in der Abflughalle befunden und war umgekippt oder mit anderen Teilen weggefegt worden, was innerhalb der damaligen Rauchentwicklung eine Zuordnung zwischen Tasche und einem bestimmten Trolli erschweren könnte, oder er war in einer ausgesprochen ruhigen Ecke abgestellt worden. Ruhig und sichtbar.

Die Umstände zur Entdeckung einer dritten Bombe sind leider nicht bekannt. Angeblich soll sie bei den späteren Aufräumarbeiten entdeckt worden sein. Hatte jemand in die Reisetasche hineingeschaut? Wir wissen es nicht.

 

Nach Feststellung eines Sprengsatzes würde natürlich die Umgebung evakuiert werden und ein Spezialistenteam anrücken. Medien vermeldeten ab 17 Uhr den Fund dieser weiteren Bombe und die Entschärfung derselben – per Sprengung.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bruessel-explosionen-am-flughafen-newsblog-mit-aktuellen-entwicklungen-a-1083549.html

http://derstandard.at/2000033470665/Anschlaege-in-Bruessel-Das-ist-Krieg-unbeschreiblich-alles-zerstoert

https://kurier.at/politik/ausland/explosionen-am-flughafen-zaventem-in-bruessel/188.546.851

http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/international/international-sda/Dritte-Bombe-am-Flughafen-von-Bruessel-entschaerft;art46446,704534

http://www.lemonde.fr/europe/live/2016/03/22/en-direct-double-explosion-a-l-aeroport-principal-de-bruxelles_4887504_3214.html?highlight=245621692

 

 

Diese Methode erscheint sehr sicher, schließlich soll niemand gefährdet werden. Der Nachteil dieser Vorgehensweise ist aber der, dass damit sämtliche Spuren vernichtet werden würden. Das ist bedauerlich und auch verwunderlich, da die Polizei heutzutage über Entschärfungsroboter verfügt. Selbst wenn diesen eine Entschärfung nicht gelungen wäre, so hätten unter Umständen einige Spuren in Sicherheit gebracht werden können. Zum Bespiel einen Gepäck-Trolli. 

https://www.udldigital.de/inspektor-roboter-auf-gefaehrlicher-mission/

 

 

Wie mag es nun dem Trolli ergangen sein, auf dem sich die nicht gezündete dritte Bombe befunden haben soll? Wurde das Gefährt samt Bombe gesprengt und somit gleichfalls samt Spuren vernichtet? War es nicht mehr auffindbar gewesen? Warum wurde von einer der wenigen konkreten Spursicherstellungsmöglichkeiten nichts berichtet?

Wie immer es sich zugetragen haben mag, es wurde nicht an die Öffentlichkeit getragen. Angeblich soll es sich bei der dritten Bombe um die größte gehandelt haben. Deren Explosionsknall sollte bei einer Sprengung weit zu hören gewesen sein. Wurde dieser Knall wahrgenommen? Wurde eine erneute Rauchentwicklung über dem Flughafen beobachtet?

 

Wir hatten daraufhin erneut Dutzende Meldungen, Artikel und Twitter-Anmerkungen vom 22. und 23. März überprüft und nach einem Hinweis bezüglich der Sprengung durch Experten gesucht. Wir wissen, dass sich zu dieser Zeit zahlreiche Medienvertreter und Kamerateams in relativer Nähe zum Flughafen Zaventem befunden hatten. Eine spätere und überraschende Explosion hätte mit ihrem Lärm, Dreck und Qualm nicht unbemerkt bleiben können und sicherlich einen großen Schrecken verursacht.

Wir hatten gesucht und gesucht, auch nach Bildmaterial – und nichts gefunden.

Was lässt sich aus diesem Umstand ableiten? Sicher die Interpretation, dass es nie eine Sprengung der dritten Bombe gegeben habe. Vielleicht auch die, dass es die dritte Bombe nie gegeben haben könnte. Ganz sicher aber die, dass die Medien trotz persönlicher Anwesenheit über ein Ereignis berichteten, welches sie selbst nie erfahren, gesehen, gehört hatten.

Als Quelle konnte nur der belgische Sender RTBF und die Aussage des Provinzgouvereurs von Flämisch-Brabant, Lodewijk De Witte, verortet werden.

Sollte die Bombe existiert haben, aber auf anderem Wege entschärft worden sein, muss sich die Polizei der Frage stellen, warum diese Beweismittel unterschlagen worden sind.

 

 

Sonntag
18
September 2016

Die Musik-Video-Ecke – 5

 

Sie waren während ihrer Zeit in der Indie-Szene das, was heute gerne als „hip“ bezeichnet wird, ohne kommerziell erfolgreich zu sein: THESE IMMORTAL SOULS um den 2009 verstorbenen Rowland S. Howard. Hier mit dem 1987 veröffentlichen Song „Marry Me“.

 

 

Und live zu einem späteren Zeitpunkt:

 

 

 

 

Samstag
17
September 2016

Kleine Propagandaübersicht – 12/2/2016.

 

Ratte 0

 

 

„Manche Politiker gehören kastriert.“ KURIER, 12. Februar 2016.

Wer einen äußerst unsachlichen Artikel über eine FPÖ-Versammlung – von der man halten kann, was man will – lesen möchte, hier war er.

https://kurier.at/politik/inland/manche-politiker-gehoeren-kastriert/180.482.653

 

 

„Spähmission gegen Schlepper“. KURIER, 12. Februar 2016.

Da war es mit der NATO-Hilfe fixiert. Die Militärs würden einen zivilen Einsatz im Mittelmeer tätigen, bar jeglicher Ironie. Weil es sich nur um eine Überwachung handeln würde.

https://kurier.at/politik/ausland/nato-in-aegaeis-spaehmission-gegen-schlepper/180.478.958

 

 

„Russischer Premier warnt vor Weltkrieg.“ KURIER, 12. Februar 2016.

Gepolter hüben wie drüben. Das erste Mal wurde das Ergebnis einer neuer Verluststatistik über den syrischen Kriegsschauplatz publiziert, nach welcher mittlerweile 470.000 Menschen den Tod gefunden haben sollen. Im „Bürgerkrieg“, wie es zum wiederholten Male fälschlich hieß.

(Link nicht mehr auffindbar).

 

 

„Gefährlich wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr.“ STANDARD, 12. Februar 2016.

Thema war hier die so genannte „Münchener Sicherheitskonferenz“ gewesen. Christian Prantner verortete in Syrien „Aufständische jeder Couleur“, um den Eindruck zu erwecken, als hätte man es mit einer syrischen Aufstandsbewegung zu tun. Folglich soll die russische Luftwaffe „Aleppo“ schwer gebombt haben, ohne zu erwähnen, dass es sich nur um den Ostteil dieser Großstadt handelt, dort, wo Al-Kaida das Sagen hat. Die „Opposition“, Al-Kaida, wolle einen Waffenstillstand, wie Prantner vermeldete, ohne darauf hinzuweisen, dass dieser Wunsch einzig aus ihren derzeitigen Schwierigkeiten resultierte. 

http://derstandard.at/2000030925797/Gefaehrlich-wie-seit-dem-Kalten-Krieg-nicht-mehr

 

 

„Erdogan droht mit Syrien-Intervention.“ STANDARD, 12. Februar 2016.

Schön, dass der STANDARD dem türkischen Präsidenten eine Meinungsbühne gab, aber andere Verbrecher erhalten sie in diesem Blatt auch regelmäßig. Das Androhen von Krieg erfüllt bereits eine Straftat. Davon abgesehen, führt das türkische Regime bereits seit langem Krieg gegen Syrien, wenn auch in erster Linie mit Proxy-Truppen. Massaker würden aber nur die anderen anrichten, die Verteidiger, die natürlich nicht als solche bezeichnet werden.

http://derstandard.at/2000030924553/Erdogan-droht-mit-Syrien-Intervention

 

 

„Die Türkei platzierte alle Eier in einem Korb.“ STANDARD, 12. Februar 2016.

Verlogenes Interview mit dem türkischen Außenminister Yakis. Krieg, Tod, Zerstörung und Terror, den die Türkei nach Syrien hinein getragen hatte, kamen nicht vor. Markus Bernath hatte es auch nicht interessiert.

http://derstandard.at/2000030928311/Die-Tuerkei-platzierte-alle-Eier-in-einem-Korb

 

 

„Grüne zurück in der Pariser Regierung.“ STANDARD, 12. Februar 2016.

Stefan Brändle fabulierte hier von einer „Linksregierung“, weil die Rechten unter dem Etikett „Sozialisten“ auftreten. Er schien inhaltlich weder mit der einen, noch mit anderen Begrifflichkeit vertraut zu sein.

(Link nicht mehr auffindbar).

 

 

„Ankara und der Krieg in Syrien. Der türkische Rammbock.“ STANDARD, 12. Februar 2016.

„Ein Vorstoß der türkischen Armee nach Aleppo würde für Ankara enorme Risiken in sich bergen…“ Markus Bernath sprach von Verbrechen, aber er vermochte es nicht zu benennen. Er sah nur ein „Risiko“ – bei den Tätern.

http://derstandard.at/2000030921595/Ankara-und-der-Krieg-in-Syrien-Der-tuerkische-Rammbock

 

 

„Russland schlägt Termin für Waffenruhe vor.“ PRESSE, 12. Februar 2016.

Wie so oft, waren nur diplomatische Bemühungen der Russen zu beobachten, während die gegensätzlichen Kriegsakteure vor allem nur Forderungen auf Lager hatten, drohte doch ihren Söldnerhaufen eine Niederlage. Nicht diese Terroristen standen in der PRESSE in der Kritik, sondern Moskau wegen der Luftangriffe. Dabei soll es sich angeblich um „internationale“ Kritik gehandelt haben – in Gestalt der deutschen Bundeskanzlerin Merkel, die als Vasall des schlimmsten Kriegstreibers USA gleichfalls in dem Krieg involviert ist. Und das alles nur wegen von der Türkei unterstützten „Rebellen“, die unter anderem aus der Türkei stammen und bei Al-Kaida in Lohn und Brot stehen.

(Auch dieser Link nicht auffindbar. Als Alternative: http://www.nzz.ch/international/russland-schlaegt-waffenruhe-in-syrien-ab-1-maerz-vor-1.18693465 )

 

 

„Wir hören Horrorberichte.“ PRESSE, 12. Februar 2016.

Karim El-Gawhary wusste nach seinem Briefing Bescheid: hier die „Rebellen“, die mit etwas humanitären gekoppelt wurden, dort das „Assad-Regime“. Wo der zitierte Sam Taylor als Sprecher von „Ärzte ohne Grenzen“ aktiv gewesen sein soll, wurde nicht genannt. Sollte er sich in Nord-, West- oder Süd-Aleppo befunden und und den Beschuss durch die salafistischen Söldner und Terroristen erlebt haben? Für wen machte sich Taylor zum Sprecher?

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4924098/Syrien_Wir-horen-Horrorberichte

 

Ratte 0

 

 

Freitag
16
September 2016